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November 2015 Paris attacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Problem der Geheimdienste ist doch nicht, irgendwelche Kanäle anzugraben. Das Problem ist eher, aus der Datenflut die richtigen Daten herauszufiltern.
 
Was mir aktuell auch wieder auf den sack geht, sind die leute, die jetzt trauer verbieten, weil in Palästina und co ja auch jeden Tag Menschen sterben. Aber irgendwie haben die ja auch einen Fokus auf muslimische Länder und interessieren sich nicht dafür, dass in asien, Südafrika, Mittelamerika etc. Menschen sterben.

Irgendwie ein abbild dessen, wie gespalten die Gesellschaft Mittlerweile schon ist.
 
Ich muss ehrlich sagen, dass ich auch nicht wirklich trauern kann. Dazu ist mir die ganze Angelegenheit zu politisch aufgeladen. Wie soll ich auch trauern? Natürlich fühle ich mich nicht wohl, wenn ich daran denke, was passiert ist. Ich will mich aber auch nicht vor nen Karren spannen lassen. Und ich bin misstrauisch und argwöhnisch, wie nun politisch darauf reagiert wird. Auf Facebook können sich Rechte wie Linke ihr Profilbild in den französischen Farben einfärben und alle fühlen sich dabei auf der richtigen Seite. Die Sonntagszeitung haben heute einhellig auf den Titelseiten geschrieben, dass wir mit Frankreich kämpfen werden. Das geht mir ehrlich gesagt zu weit. Nicht das ich nicht wollte, dass etwas getan wird, aber mir ist bei solchen Geschlossenheitsforderungen sehr unwohl.
 
Wenn es vor der eigenen Haustür passiert, ist das immer mit mehr Anteilnahme verbunden.

M.e. Auch verständlich.


Mal hoffen, dass uns unter den Massen von Flüchtlingen nicht auch noch ein paar Schläfer ins Land geholt haben.

Wenn das nun auch hier passiert, kann Merkel gleich abdanken.
 
Quatsch. Was soll die denn oder ggf. der oder die nächste Bundeskanzler/in dafür können, dass Einzelne - und das sind sie doch wirklich - durchdrehen. Man braucht doch Konstanz und keine hohe Rotation. Sonst wird man ja zur Bananenrepublik.

Weder sind das Einzelne, noch ist da jemand durchgedreht. Das sind präzise geplante Anschläge, einer global operierenden Organisation.
 
Quatsch. Was soll die denn oder ggf. der oder die nächste Bundeskanzler/in dafür können, dass Einzelne - und das sind sie doch wirklich - durchdrehen. Man braucht doch Konstanz und keine hohe Rotation. Sonst wird man ja zur Bananenrepublik.

Es zuzulassen, dass andere EU Staaten nicht ihren Pflichten nachgehen sondern nur transit nach Deutschland leisten und nach außen hin nur aufgrund des öffentlichen Drucks die arme öffnet, während bereits gewarnt wurde, dass bei dem Andrang das nicht mehr kontrollieren könnte, wer nun in Deutschland ist. Klar kann man nicht jeden unter Generalverdacht behandeln, aber es ist nun mal ein Risiko.
 
verdammt. ich hab vorhin einen tollen kommentar gelsen, den ich jetzt nicht mehr finde. die essenz war eine überlegung was sich jetzt ändern müsse und man verglich das damit, was die norweger nach breivik getanhabe: nichts!

und das ist genau richtig, imo. es muss sich (im offiziellen) rein gar nichts ändern. wenn man jetzt etwas ändert bestätigt man diese verrückten in ihrem tun. sie sehen, dass sie uns und unsere art zu leben, unsere freiheit beeinflußen können. sie sehen, dass wir angst bekommen. aus meiner sicht (und aus sicht des kommentators) dürfen wir das auf gar keinen fall zulassen!

edit: und wenn ich sehe, wie die anschläge schon jetzt von moralischen totalausfällen wie afd, söder, seehofer, etc instrumentalisiert werden, wird mir echt anders. das ist zutiefst beschämend und ein unwürdiges verhalten von eigentlich gebildeten menschen. dieses fischen am rechten rand zeigt, wie moralischen verkommen diese leute sind.
 
Der Unterschied zu Breivik besteht aber darin, dass hinter Breivik keine weltumspannende Ideologie (ok, doch, aber nicht in dieser bereits Taten umsetzenden Form) stand. Dass in Norwegen ne Woche drauf wieder ein durchgeknallter Nazi (salopp gesagt, ich weiß dass hinter Breivik wohl noch mehr stand) sowas durchzieht war doch sehr gering. Dass der IS jetzt sagt "ok, das ist unser Standpunkt und wenn euch das nicht juckt hören wir halt auf" ist schon reichlich naiv.
Damit will ich NICHT sagen, dass jetzt VDS her muss und ichs gut heisse wenn bei jedem Gespräch einer mithört, meine emails liest und 10 Minuten nach nem Call out nach der Sniper bei Halo ein Einsatzkommando vor meiner Tür steht. Aber nicht zu reagieren, es unter den Teppich zu kehren und aus Stolz zu sagen "HA, ihr könnt uns gar nichts" ist IMO die falsche Einstellung. Und ist letztendlich den Opfern gegenüber extremst respektlos.
Kann ich damit leben, dass bei zukünftigen Veranstaltungen aufs schärfste kontrolliert wird? Ja, durchaus. WILL ich das sogar? Ja, in Hinblick auf das Konzert in 2 Wochen WÜNSCHE ich mir, dass da jeder beim Eingang gefilzt wird. Egal ob mit Bart oder ohne.

Und ich muss ganz ehrlich sagen: zu sagen, man darf jetzt keine Angst zeigen weil das der Terrorismus will ist ja schön und gut... aber wenn das mehr oder weniger vor der eigenen Haustür passiert, ist reden halt immer einfach. Ich fühle mich jetzt nicht direkt bedroht, aber ein mulmiges Gefühl ist definitv da.

Wie eine Antwort aussehen sollte kann ich nicht sagen, aber ich bin doch dafür, dass es eine gibt. Bzw, keine Antwort, das klingt zu sehr nach Rache. Lösung triffts eher.
 
Der Unterschied zu Breivik besteht aber darin, dass hinter Breivik keine weltumspannende Ideologie (ok, doch, aber nicht in dieser bereits Taten umsetzenden Form) stand. Dass in Norwegen ne Woche drauf wieder ein durchgeknallter Nazi (salopp gesagt, ich weiß dass hinter Breivik wohl noch mehr stand) sowas durchzieht war doch sehr gering. Dass der IS jetzt sagt "ok, das ist unser Standpunkt und wenn euch das nicht juckt hören wir halt auf" ist schon reichlich naiv.
Damit will ich NICHT sagen, dass jetzt VDS her muss und ichs gut heisse wenn bei jedem Gespräch einer mithört, meine emails liest und 10 Minuten nach nem Call out nach der Sniper bei Halo ein Einsatzkommando vor meiner Tür steht. Aber nicht zu reagieren, es unter den Teppich zu kehren und aus Stolz zu sagen "HA, ihr könnt uns gar nichts" ist IMO die falsche Einstellung. Und ist letztendlich den Opfern gegenüber extremst respektlos.
Kann ich damit leben, dass bei zukünftigen Veranstaltungen aufs schärfste kontrolliert wird? Ja, durchaus. WILL ich das sogar? Ja, in Hinblick auf das Konzert in 2 Wochen WÜNSCHE ich mir, dass da jeder beim Eingang gefilzt wird. Egal ob mit Bart oder ohne.

Und ich muss ganz ehrlich sagen: zu sagen, man darf jetzt keine Angst zeigen weil das der Terrorismus will ist ja schön und gut... aber wenn das mehr oder weniger vor der eigenen Haustür passiert, ist reden halt immer einfach. Ich fühle mich jetzt nicht direkt bedroht, aber ein mulmiges Gefühl ist definitv da.

Wie eine Antwort aussehen sollte kann ich nicht sagen, aber ich bin doch dafür, dass es eine gibt. Bzw, keine Antwort, das klingt zu sehr nach Rache. Lösung triffts eher.

Nichts machen ist sicherlich nicht unbedingt damit gemeint. Man soll jetzt nicht in einen blinden Aktionismus verfallen und in Panik ausbrechen, da dies an dieser Situation nichts ändert. Ein "Krieg" ist daher schon mal das blödeste was man sagen konnte. Wie, gegen wen, mit wem, wo, wie lange? Dass bisher so etwas nicht funktioniert hat sollte eigentlich Warnung genug sein, dass man es damit eher nur noch schlimmer macht. Zumal der IS nicht irgendwo in ner Höhle steckt, sondern weltweit vernetzt ist.

Eine Antwort muss es geben, aber die wird es leider nicht jetzt oder in absehbarer Zukunft geben. Der IS will nicht verhandeln. Er ist auf einem Kreuzzug und schlachtet alle Ungläubigen ab. Man muss versuchen die potentiell vierte oder fünfte Terroristengeneration (zeitlich lebt so ne Generation vielleicht zwei bis drei Jahre) vorher abzufangen und eben nicht zulassen, dass sie in solche Kreise abrutschen.

Mit nem Krieg, mit Hass gegen Flüchtlinge und die islamische Welt wird das allerdings schwer.
 
Der Unterschied zu Breivik besteht aber darin, dass hinter Breivik keine weltumspannende Ideologie (ok, doch, aber nicht in dieser bereits Taten umsetzenden Form) stand. Dass in Norwegen ne Woche drauf wieder ein durchgeknallter Nazi (salopp gesagt, ich weiß dass hinter Breivik wohl noch mehr stand) sowas durchzieht war doch sehr gering. Dass der IS jetzt sagt "ok, das ist unser Standpunkt und wenn euch das nicht juckt hören wir halt auf" ist schon reichlich naiv.
Damit will ich NICHT sagen, dass jetzt VDS her muss und ichs gut heisse wenn bei jedem Gespräch einer mithört, meine emails liest und 10 Minuten nach nem Call out nach der Sniper bei Halo ein Einsatzkommando vor meiner Tür steht. Aber nicht zu reagieren, es unter den Teppich zu kehren und aus Stolz zu sagen "HA, ihr könnt uns gar nichts" ist IMO die falsche Einstellung. Und ist letztendlich den Opfern gegenüber extremst respektlos.
Kann ich damit leben, dass bei zukünftigen Veranstaltungen aufs schärfste kontrolliert wird? Ja, durchaus. WILL ich das sogar? Ja, in Hinblick auf das Konzert in 2 Wochen WÜNSCHE ich mir, dass da jeder beim Eingang gefilzt wird. Egal ob mit Bart oder ohne.

Und ich muss ganz ehrlich sagen: zu sagen, man darf jetzt keine Angst zeigen weil das der Terrorismus will ist ja schön und gut... aber wenn das mehr oder weniger vor der eigenen Haustür passiert, ist reden halt immer einfach. Ich fühle mich jetzt nicht direkt bedroht, aber ein mulmiges Gefühl ist definitv da.

Wie eine Antwort aussehen sollte kann ich nicht sagen, aber ich bin doch dafür, dass es eine gibt. Bzw, keine Antwort, das klingt zu sehr nach Rache. Lösung triffts eher.
tut mir leid. sehe ich fundamental anders und habe das hier ja auch entsprechend schon geschrieben. muss ich jetzt nicht wiederholen.
 
Der wird noch gesucht. Falls ihr den seht, Polizei rufen...

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