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Der Boulevardpresse Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das war doch ein Beitrag von @Mingo und Mingo ist unsere Forenpeta. Im Kern sind seine Gründe richtig aber er schießt oft weit übers Ziel hinaus.

Na komm. Er hat doch schon zumindest recht, dass Müller da imo gewollt reizt. Dass es wellen schlägt, war denen doch klar. Wie das zu bewerten ist, kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

Forenpetas sind mir im übrigen lieber als besorgte Bürger.
 
Am besten wärs sie machens wie Milka... einfach ne grüne Frau draufpappen, dann kann sich keiner benachteiligt und gekränkt fühlen.^^
 
Na komm. Er hat doch schon zumindest recht, dass Müller da imo gewollt reizt. Dass es wellen schlägt, war denen doch klar. Wie das zu bewerten ist, kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

Forenpetas sind mir im übrigen lieber als besorgte Bürger.

Ich finde nicht das sie gewollt reizen oder anders gesagt, das man es als gewollt reizen auffassen sollte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Während alte Menschen mit zu viel Zeit und verkorkstem Leben sich die Zeit damit vertreiben, am Fenster zu sitzen und Kinder anzuschreien oder Falschparker anzuzeigen, scannen jüngere Menschen mit denselben Attributen die Medien nach Dingen, über die man sich vermeintlich aufregen kann. Oder treten in entsprechende Vereine ein, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als diese künstliche Aufregerei zu professionalisieren. (Das soll jetzt keine Anspielung auf Mingo sein).
 
Zuletzt bearbeitet:
mich würden ja bei solchen Sachen echt mal objektive Statistiken interessieren, wie groß der Anteil der schwarzen Frauen ist, die sich durch so was rassistisch angegriffen fühlen, und auf der auf der anderen Seite die ganzen Gender-, Rassismus-, Veganerspezis, die den Internet-Martin-Luther mimen und den großen "Skandal" auf jede Website nageln.
 
Ich finde nicht das sie gewollt reizen oder anders gesagt, das man es als gewollt reizen auffassen sollte...

Ich finde das schon, denn die Strategie des Produktmanagements schlägt gewollt in die Kerbe Negerkuss etc.
Als wenn man die Produkteinführung eines Weißbrots mit deinem oder meinem Gesicht bewerben würde.
Wird welche geben, die sich nicht dran stören, wird aber sicherlich auch welche geben, die das ungebührlich finden.
 
Ich finde das schon, denn die Strategie des Produktmanagements schlägt gewollt in die Kerbe Negerkuss etc.
Als wenn man die Produkteinführung eines Weißbrots mit deinem oder meinem Gesicht bewerben würde.
Wird welche geben, die sich nicht dran stören, wird aber sicherlich auch welche geben, die das ungebührlich finden.

Möglich, ist das freilich. Gedankengänge a la "da nehmen wir eine Schwarze, damit wir gezielt provozieren" trau ich denen aber nicht zu.
Warum auch? Müllermilch hat es bei den Verkaufzahlen seiner Müllermilch schlicht nicht nötig imo. Außerdem kennt wirklich jeder das Produkt.

Ich glaube es ist unglaublich schwer bzw unmöglich Werbung zu gestalten, bei denen sich niemand aufregen kann.

ps.: Ich finde die Haltung des Unternehmens diesbezüglich gut.
pps: natürlich hat @Blacki138 recht. Schoko > Vanille! WTF @Lord EKKA ?!?!
 
:? da lief irgendwas schief. Mir wird angezeigt, dass du mich zitiert hättest sehe aber nicht auf was sich dein tl;dr bezieht?
In dem Fall steht das für: to long, didn't (w)right.
Hatte da erst eine wall of text stehen, habs dann aber wieder gelöscht weil ich keinen Bock auf Ein-Zeilen-Antworten oder Ein-Smiley-Antworten hatte. Ist besser für meine Nerven.
 
ob das in der heutigen Zeit, in der sich gerne mal über alles mögliche aufgeregt wird, provokant und kalkuliert ist, darüber lässt sich streiten.
Allerdings finde ich den Ansatz komplett bescheuert. Wenn man schon das Beispiel Negerkuss heranzieht, dann war da eine Namensänderung insofern berechtigt, als dass das Wort Neger vorbelastet ist.
Etwas vergleichbares kann ich bei Müller hier nicht erkennen. Da wird ein Produkt, das aus der Natur der Sache heraus dunkel oder braun ist (Schokolade), mit einem Menschen beworben, der aus der Natur heraus eine dunkle Hautfarbe hat. Und darüber wird sich aufgeregt. Wie schon gesagt wurde, beim Vanille drink (hell/weiß) regt sich keiner darüber auf, dass eine Person mit heller Hautfarbe auf dem Produkt abgebildet ist.

Ich persönlich, wenn ich mir schon Gedanken darüber mache, sehe da hauptsächlich designtechnische Gründe in der Produktgestaltung.
Und mir fehlt da auch ein wenig der "proud to be black"-Gedanke. Bei mir wird bei solchen Sachen immer das Gefühl geweckt, dass es eben doch etwas "anderes" ist, wenn man nicht der mehrheitlichen gesellschaftlichen Norm entspricht. Von daher wundert es mich auch nicht, dass unter Schwarzen "bleaching" in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Man will sich lieber anpassen, als evtl aus der Norm herauszustechen. Mich würde echt mal interessieren, was ein Martin Luther King oder Malcolm X zu sowas zu sagen hätten.
 
ob das in der heutigen Zeit, in der sich gerne mal über alles mögliche aufgeregt wird, provokant und kalkuliert ist, darüber lässt sich streiten.
Allerdings finde ich den Ansatz komplett bescheuert. Wenn man schon das Beispiel Negerkuss heranzieht, dann war da eine Namensänderung insofern berechtigt, als dass das Wort Neger vorbelastet ist.
Etwas vergleichbares kann ich bei Müller hier nicht erkennen. Da wird ein Produkt, das aus der Natur der Sache heraus dunkel oder braun ist (Schokolade), mit einem Menschen beworben, der aus der Natur heraus eine dunkle Hautfarbe hat. Und darüber wird sich aufgeregt. Wie schon gesagt wurde, beim Vanille drink (hell/weiß) regt sich keiner darüber auf, dass eine Person mit heller Hautfarbe auf dem Produkt abgebildet ist.

Ich persönlich, wenn ich mir schon Gedanken darüber mache, sehe da hauptsächlich designtechnische Gründe in der Produktgestaltung.
Und mir fehlt da auch ein wenig der "proud to be black"-Gedanke. Bei mir wird bei solchen Sachen immer das Gefühl geweckt, dass es eben doch etwas "anderes" ist, wenn man nicht der mehrheitlichen gesellschaftlichen Norm entspricht. Von daher wundert es mich auch nicht, dass unter Schwarzen "bleaching" in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Man will sich lieber anpassen, als evtl aus der Norm herauszustechen. Mich würde echt mal interessieren, was ein Martin Luther King oder Malcolm X zu sowas zu sagen hätten.

"Hmm lecker" wahrscheinlich.

Und sich dann wieder den echten Problemen zugewandt.
 
Möglich, ist das freilich. Gedankengänge a la "da nehmen wir eine Schwarze, damit wir gezielt provozieren" trau ich denen aber nicht zu.
Warum auch? Müllermilch hat es bei den Verkaufzahlen seiner Müllermilch schlicht nicht nötig imo. Außerdem kennt wirklich jeder das Produkt.

Ich glaube es ist unglaublich schwer bzw unmöglich Werbung zu gestalten, bei denen sich niemand aufregen kann.

ps.: Ich finde die Haltung des Unternehmens diesbezüglich gut.
pps: natürlich hat @Blacki138 recht. Schoko > Vanille! WTF @Lord EKKA ?!?!


Naja sagen wir mal, dass ich mir schon vorstellen kann, dass im Vorfeld Bedenken geäußert wurden. Denn, dass die westlichen Gesellschaften zu großen Teilen sehr wachsam, empfindlich bis überempfindlich geworden sind, das geht doch auch an deren Agenturen und Marketingabteilungen nicht vorbei.

Vielleicht ist nicht der Satz gefallen: "da nehmen wir eine Schwarze, damit wir gezielt provozieren"

Sondern eher:

"Ist das wirklich eine gute Idee? Das kann doch sicherlich zu Ärger führen"

"Wir ziehen das jetzt durch. Auch schlechte Publicity ist Publicity".

Wie gesagt, ich bin weit davon entfernt die Flasche als geschmacklos zu bezeichnen, aber dass gewisses Konfliktpotenzial besteht, kann ja nicht geleugnet werdet.
 
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