id Software: "Wir stellen für DOOM nostalgische Dinge in Frage"
02.10.15 - id Software wird in Doom (PS4, Xbox One) keine Features aus nostalgischen Gründen einbauen, nur weil es sie damals schon gab und es ein Fan-Service wäre. Stattdessen werden alle früheren Spielelemente auf den Prüfstand gestellt und abgewogen, ob man sie im Reboot verwenden wird. Das sagte Executive Producer Marty Stratton in der November-Ausgabe der PC Gamer.
"Wir bauen nichts einfach ins Spiel ein, weil es das damals schon gab", sagt Stratton. "Wir halten natürlich an einigen Sachen fest, die zur Geschichte von Doom gehören. Doch es wird nichts eingebaut, nur damit wir hinter jedem denkbaren Doom-Feature ein Häkchen auf unserer Liste machen können. Sollte ein Feature wieder verwendet werden, dann ist es Absicht."
Wenn man den Reboot von Doom spielt, trifft man auf viele bekannte Szenen. Doch Stratton will Serien-Veteranen genau so überraschen wie Leute, die Doom noch niemals zuvor gespielt haben. Als Beispiel nennt Stratton den Revenant, ein Monster, das ein Aushängeschild der Serie ist.
"Wenn Du Doom kennst, dann weißt Du, dass das der Revenant ist. Wenn Du Doom aber nicht kennst, dann ist es ein total cooler und durchgeknallter Gegner. Er ist ein riesiges Skelett mit einem mechanisierten Raketenwerfer auf den Schultern... und er hat jetzt ein Jetpack. Früher hatte er in Doom noch kein Jetpack.
Deshalb glaube ich, dass das ein gutes Beispiel für einen überarbeiteten Gegner ist, der in die Kategorie "Das ist ein Doom-Monster von heute" passt. Wenn Du Doom kennst und Dich zurück erinnerst, dann sagst Du 'Ah, ich verstehe, was sie da gemacht haben!'. Die heutige Ausführung des Revenant ist echt was Neues." Release: Frühjahr 2016 (Europa)
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