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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der Film an sich ist sicher (sehr) gut. Allerdings muss ich sagen dadurch das ich nun den Plot kenne und für mich effekttechnisch der Film nicht wirklich gut gealtert ist, ist der Wiederschauwert des Films leider geschmälert. Von mir aus auch eine sehr gute 4/5, aber aus heutiger sicht imo nicht mehr.
Außerdem wär ich ehrlich gesagt mit einem Happy Ending zufriedener gewesen :heul:
du solltest in deine shocktober liste noch "no one lives" rein nehmen... neuerer horrorstreifen der tatsächlich was taugt...
 
du solltest in deine shocktober liste noch "no one lives" rein nehmen... neuerer horrorstreifen der tatsächlich was taugt...

Vielen Dank, ist auf der Watchlist gelandet.

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Session 9
Bin irgendwie bisschen angepisst da hat man die Hammer-Location am Start (The Danvers State Insane Asylum)
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Ich mein das Teil an sich ist schon creepy as fuck, was man da alles hätte machen können und dann kommt so ein (für mich) pseudo tiefsinniger "Horrorfilm" bei raus. Das gebäude wurde mittlerweile größtenteils renoviert/abgerissen. Größte verschwendung eines "Filmsets" das ich jemals gesehen habe danke Session 9. 2-3 gute Dinge hat der film dennoch aber mehr als 1,5/5 wird as bei mir nicht.

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The Innerkeepers
Einmal aufs übelste erschrocken aber die Story ist einfach mit zu großen Logiklöchern gespickt. 2,5/5

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The ABCs of Death
Ein paar gute Episoden sind wirklich dabei aber das wars auch shcon 1,5/5.
Was aber außnahmsweise nicht heißen soll das man möglichst die Finger davon lassen sollte, denn für nen Trash-Filmabend oder ner Männerrunde kann der sicherlich unterhaltsam sein. (PS. die deutsche version 22 Ways do die, am besten meiden da wurden 4 Episoden weggeschnitten).

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Livid
Fängt sehr gut an wird dann aber sehr schnell sehr viel schlechter 1/5. Auch viel verschenktes potential. Ein USA remake ist ja angeblich geplant viellciht wird das ja was, viel schlimmer kanns jedenfalls nicht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern die ersten beiden Folgen von Daredevil gesehen, so hundertprozentig hat's mich zwar noch nicht gepackt, aber den Fight am Ende von Folge 2 hab ich mir dann doch bestimmt drei Mal anschauen müssen. So gut gemacht die Sequenz und auch mit 'ner kleinen Portion Humor dabei, hatte 'n bisschen was von 'ner Spencer-Hill-Schlägerei...wie der Typ die Mikrowelle an die Birne bekommt und bei jedem weiteren Versuch aus'm Bild gefistet wird... :lol:
 
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Penny Dreadful - Staffel 2

Cool, cool, cool. Im Grunde wie Staffel 1, nur diesmal mit Hexen anstatt Vampiren als Gegenspieler. Außerdem wird mehr auf die Charaktere und deren Innenleben eingegangen, was ein wenig an Tempo und Spannung rausnimmt, dem Gesamtbild aber gut tut. Und Eva Green zieht mir nach wie vor die Schuhe aus. Was für 'ne Ausstrahlung. Abgesehen von einigen etwas holprig wirkenden (Charakter)Entwicklungen wieder eine unheimlich stimmungsvolle, aufwändig produzierte und toll gespielte Staffel.

Für Näheres hier noch mal meine Meinung zu Staffel 1, die sich mit Staffel 2 wie gesagt nicht wirklich geändert hat.

Penny Dreadful - Staffel 1

Eigentlich lässt der Titel bereits sehr gut auf den Inhalt dieser Serie schließen: Penny Dreadful ist nämlich der Begriff für die, vor allem im 19. Jahrhundert in England, sehr beliebten Groschenromane, die fiktionale, meist gruselige Geschichten zum Thema hatten. Und genau das ist Penny Dreadful: Ein Konglomerat aus allerlei bekannter, zumeist europäischer Horrogestalten und Fantasywesen. Es ist so als hätte man Dracula, Frankenstein, Dorian Grey & Co in einen Topf geworfen, ein mal gut umgerührt und das Ganze über das London der 1880er Jahre ausgeschüttet. Heißt: In Penny Dreadful trifft man auf allerlei altbekannter Gruselgeschichten, die hier jedoch in einer einzelnen Szenerie zusammentreffen, interagieren, teils ein wenig uminterpretiert werden und daher immer wieder überraschen.

Während ich nach den ersten beiden Episoden noch von einer "Monster of the Week"-Serie ausging, zeigt sich im weiteren Verlauf schnell, dass Penny Dreadful eben keine 19. Jahrhundert-Version von Grimm oder Supernatural ist, sondern tatsächlich ein waschechter, auf Zelluloid (naja, heute wohl eher: auf eine Festplatte) gebannter penny-dreadful-Roman, der eine zusammenhängende, erwachsene Handlung erzählt. Mit verschiedenen, interessanten Charakteren und Monstern, die alle durchaus eigenen Interessen verfolgen und Hintergründe mitbringen, deren Storystränge sich aber doch immer irgendwo treffen und so ein großes Ganzes ergeben.

Dieses große Ganze ist düster, schmutzig, emotional und erotisch. Und damit eigentlich sehr genre-typisch inszeniert. Mit allen klassischen Motiven, die man aus Horror-Film und -Literatur kennt. Eingefangen in authentischen Aufnahmen voller detailverliebter Sets und Kostüme, die eine greifbare Atmosphäre erzeugen und den Spagat zwischen glaubwürdigem 1880er-London und fiktivem Fantasy-Grusel vortrefflich meistern.

Mit Charakterköpfen wie Josh Hartnett, Timothy Dalton und Eva Green ist die Serie zudem hervorragend besetzt. Vor allem Letztere sei nochmals gesondert hervorgehoben, da sie hier, teilweise in einer einzelnen Episode, eine emotionale Bandbreite vorgibt, die so mancher Oscarpreisträger nicht abliefern kann und einem den Schauer regelmäßig über den Rücken laufen lässt. Das ist schlichtweg großartig.

Penny Dreadful ist, im wahrsten Sinne des Wortes, unheimlich stimmungsvoller Fantasy-Horror in Serienformat. Eine erwachsene, sich langsam aufbäumende Gruselgeschichte und eine ehrwürdige Verbeugung vor der klassischen Horror-Literatur - glücklicherweise ohne pseudo-lässigen Humor oder unpassende Hochglanz-Action. Das ist logischerweise nicht unbedingt realistisch, wie kann es das auch sein, etwas kitschig und, wegen der vielen unterschiedlichen Figuren, manchmal ein wenig holprig, aber dafür spannend, gruselig-atmosphärisch und ein wahres Fest für Liebhaber eben genau dieser alten Horror-Geschichten.

8/10 Exorzismen
 
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Forever - Die komplette Serie 9/10

Und zwar leider die komplette. :wand: Lief über die vergangenen drei Monate in Doppelfolgen auf Sat.1, und ist meiner Meinung nach einer der besten neuen Crimeserien der letzten Jahre. Ich kann es nicht fassen, dass sie nicht verlängert wurde, und alle Versuche einen neuen Sender zu finden gescheitert sind. :nein:

Dabei hat die Serie mit der Unsterblichkeit des Protagonisten eine ganz frische Idee, die noch so viel Potential gehabt hätte. Der unsterbliche Gerichtsmediziner Dr. Henry Morgan erinnerte mich dabei stark an einen modernen, aber dennoch klassischen Sherlock Holmes, der zusammen mit einem weiblichen Cop Morde aufklärt. Dass er bereits über 200 Jahre alt ist, verschweigt er ihr natürlich. Die Fälle waren immer spannend, die Dialoge gut geschrieben, der Humor passte, und der Rest der Crew war sympathisch, ähnlich wie bei Castle also.

Drölftausend CSI, Navy CIS, Law & Order und langweilige 08/15 Crimeserien nach Schema F gehen weiter und weiter, und dann kommt mal etwas erfrischendes, und wird nach nach einer Staffel fallen gelassen. Ein Jammer.
 
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