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Fahrradhelme, notwendig?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Verstehst du nicht, das ich mich um dein Wohlergehen sorge?
Dir darf nichts passieren, du bist sowas wie der zweite Bürgermeister von Paderborn, el Presidentè.
Ohne dich geht Paderborn den Bach runter und der Winter naht.
sad_jon_snow.gif
Merkst du nicht, dass es seit zwei Jahren Berg ab geht mit Paderborn?
Seit dem lebe ich dort nämlich nicht mehr.
 
Ich finde es irgendwie befremdlich, wie hier helmlose Radfahrer teilweise als verantwortungslos und unvernünftig angegangen werden.
Ist das Fahrradfahren mit Helm sicherer als ohne Helm? Eher ja. Steht man bereits mit einem Bein im Grab, wenn man sein Rad ohne Kopfschutz besteigt? Eher nein.
Letztendlich ist es doch eine persönliche Sache, ob man dieses "Risiko" eingehen will oder nicht. Ich finde es gar legitim, dass man "sicherheitsferne" Motive wie Komfort, Ästhetik, etc. höher wertet als das subjektiv kaum oder gar nicht gestiegene Sicherheitsempfinden.
Im Prinzip ist es doch wie mit dem Rauchen und Trinken (und sonstigem Drogenkonsum). Ist es nach einem quasi-objektiven Verständnis vernünftig? Nein. Gibt es dennoch subjektiv empfundene gute Gründe es zu tun? Ja.

Das gerade du, als jmd. der eigentlich bei allem 3mal nachdenkt etwas GEGEN Helme sagt, ist mir komplett unverständlich. Mit nur ein wenig Verstand und objektivem Denken sollte dir und jedem klar sein das ein Helm Pflicht ist.
Punkt. Da gibt es einfach kein für und wieder. Er kann schlimme Verletzungen verhindern, ob du den hypothetischen Unfall nun selbst herbei geführt hast oder nicht.
 
Wenn ich meine der radweg ist zu gefährlich nehm ich auch liebend gerne den fußgängerweg, oder die straße, liegt teils auch an den autofahrern die auf diesem radweg parken. Im winter werden radwege nicht gereinigt sondern der schnee auf den radweg geschippt. Radwege sind teils durch baumwurzeln so beschädigt dass man dieser nur unter vorsicht benutzen kann. Wobei ich sagen muss, berlin ist sehr vorbildlich was radwege angeht. :dhoch: nerven tun nur noch die über rot fahrenden radfahrer und die frauen mit kinderwägen die über rot gehen.

und das soll ein Argument gegen Helme sein?
 
Ich argumentiere gar nirgens gegen helme, helme immer und überall, muss nur jeder selbst entscheiden ob er einen beim autofahren auf hat oder nicht, oder beim computerspielen und auf parties wenn getrunken wird. Wenn jemand auf den kopf fällt, dann wohl im suff.
 
Das ist doch meist wie bei allem. Erst wenn dir was passiert, wird dir der Nutzen bewusst. Vorher denkt man immer, ja braucht man nicht. Auf Airbags im Auto verzichtet doch seltsamerweise auch niemand, und da kommen auch keine Sätze wie brauch ich nicht, ich fahr ja vorsichtig.
Sobald man mal auf dem Aphalt liegt und man nicht mehr richtig sieht, der gespaltene Helm vor einem liegt, ja dann ist man sich sicher: Helm.
 
Das gerade du, als jmd. der eigentlich bei allem 3mal nachdenkt etwas GEGEN Helme sagt, ist mir komplett unverständlich. Mit nur ein wenig Verstand und objektivem Denken sollte dir und jedem klar sein das ein Helm Pflicht ist.
Punkt. Da gibt es einfach kein für und wieder. Er kann schlimme Verletzungen verhindern, ob du den hypothetischen Unfall nun selbst herbei geführt hast oder nicht.
Ich sage nichts gegen Helme, ich habe sogar geschrieben, dass es vernünftig ist einen Helm zu tragen.
Ich argumentiere lediglich dafür, dass es doch bitteschön jeder und jedem selbst überlassen sein sollte, ob sie oder er vernünftig sein will oder nicht.
Und um den Ball zurückzuspielen: dass man auch mal bewusst unvernünftig sein will, solltest gerade du doch sehr gut nachvollziehen können.
 
also trägst du im suff auch einen helm? Und im auto? Weil mit ist es einfach lebensrettend. Und was ist als fußgänger? Wenn ein auto dich anfährt dann schützt dich der helm in gleichwr weise als wenn du als radfahrer angefahren wirst, und jetzt sag mir bitte nicht du trägst nie einen helm.
 
Ich sage nichts gegen Helme, ich habe sogar geschrieben, dass es vernünftig ist einen Helm zu tragen.
Ich argumentiere lediglich dafür, dass es doch bitteschön jeder und jedem selbst überlassen sein sollte, ob sie oder er vernünftig sein will oder nicht.
Und um den Ball zurückzuspielen: dass man auch mal bewusst unvernünftig sein will, solltest gerade du doch sehr gut nachvollziehen können.

Ganz ehrlich, wenn ich sehe wie sich viele Menschen draussen verhalten unter anderen Menschen, dann bin ich lieber einzigartig, verrückt und unglaublich unbernünftig.
Für mich bedeutet das normalzu sein, normaler als diese Irren, die meinen, SIE wären "normal".

Noch eine Frage:
Warum der letzte Satz?
Wo ist gerri denn bitteschön bewusst unvernünftig? :)
 
Wobei ich, als passionierter Radfahrer, Saw zum Teil rechtgeben muss. Andere Fahrradfahrer sind teils die schlimmsten Verkehrsteilnehmer. Nachdem ich jeden Tag auch zur Arbeit radle, bin ich immer erstaunt dass mehr als die Hälfte der anderen Fahrer kein Licht haben. Sowas find ich deutlich essentieller als nen doofen Schaumstoffhelm auf der Birne.

Muss ich auch sagen, ich bin ja vor meinem jetzigen Job auch viel mit dem Rad gefahren und ich hatte nie Probleme mit Autofahrern, nur mit Radfahrern.

75% der Radfahrer scheißen eh auf jegliche Verkehrsregel, die zu ihrem Nachteil ist. Rote Ampel, falsche Straßenseite, Telefon am Ohr und einarmig fahren... egal. Das mit den roten Ampeln habe ich aber auch bei mir beobachtet. Die Hemmschwelle ist niedriger, als beim Autofahren, bei rot rüberzufahren.

Die Polizei hat sich mal vor einer Weserbrücke positioniert und von 6-10 Uhr alle Radfahrer angehalten, die trotz roter Ampel über die Straße gefahren sind. In der Zeitung stand, dass sie in den 4 Stunden im dreistelligen Bereich "Rotfahrer" geschnappt haben. Wobei einige einfach weiter gefahren sind, ansonsten wären es noch mehr gewesen. Das machen alle Ampelblitzer für Autofahrer in Bremen zusammen im Monat (!).

Dort bin ich auch zuletzt mit dem Auto aus einer Querstraße raus, auf die Hauptstraße mit Radweg. Dann bin ich bis zur Sichtlinie gefahren (rechts sind hohe Hecken) und habe natürlich erst mal nach links geguckt (bin ja kein Chamäleon). In dem Moment schießt mir eine Radfahrerin mit Handy in der Hand von rechts vors Auto. Konnte grade noch bremsen.

Aber anstatt froh zu sein, dass ich so vorsichtig gefahren bin und deshalb noch reagieren konnte, obwohl sie auf der falschen Seite gefahren ist und wahrscheinlich nebenbei noch getickert hat, guckt die mich nur sauer an und schüttelt mit dem Kopf... :D

Als Radfahrer hast du halt immer ein Stück weit Narrenfreiheit und kannst dich getrost auf die anderen Verkehrsteilnehmer verlassen. Selbst wenn dich jemand mit dem Auto um mäht, weil du mal wieder die falsche Straßenseite nutzt, du kriegst immer nur eine Teilschuld.
 
Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin fühl ich mich immer als komplett behindert, weil ich anständig und mit Helm fahre. :D
Die scheißen sich da wirklich überhaupt nix. Wenn ich ab mit meiner Freundin in die Stadt fahre ist es die Ausnahme, wenn mit uns ein weiterer Radfahrer an der Ampel steht. Und wehe die werden angehupt, dann kommt gleich ne Pöbelei oder gar der Mittelfinger.
Nachdem man Leute nicht erziehen kann bleibt einem nix übrig als die Idioten einfach zu ignorieren und der Natur ihren Lauf zu lassen. Mir tun nur die Autofahrer leid, die dann solche irgendwann vom Rad holen.

BTW Helm: Bin schon dafür. Sehen zwar komplett bescheuert aus aber was solls. Ich glaube, es gibt wenig Physios die das anders sehen. Hatten halt alle schon den ein oder anderen Patienten den es erwischt hat.

Was mich früher als Mofafahrer immer gestört hat:

mofa-helme.JPG






Ich glaube wenn ich beruflich / täglich weitere Strecken mit dem Rad unterwegs wäre, würde ich mir doch überlegen einen Airbag zuzulegen. Klar kostet das (viel) Geld, aber irgendeinen Tot muss man wohl sterben.



Btw. hab gerade nochmal geschaut, es gibt Versicherungen die Zahlen nach dem der Airbag benutz wurde bis zu 75% für einen neuen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darauf möchte ich mich als Radfahrer aber nicht unbedingt verlassen. Dafür werde ich oft genug in Kurven von rechts abbiegenden Autos mitgenommen. Die sehen bloß, daß vorher keiner an der Ampel stand und meinen (oft) deswegen losfahren zu können wenn die ein, zwei Autos vor ihnen weg sind. Da schaut auch kaum einer mehr, daß ich mittlerweile angekommen bin.

Kurz vor meinem zuhause wird auch grade ein Gebäude abgerissen, wodurch ich durch die Verkehrsführung gezwungen werde auf die Strasse zu fahren. Da sind die Autofahrer auch nicht grade erfreut und drängeln auch durchaus ein wenig rüber.

Aber natürlich gehen mir auch die anderen Radfahrer auf den Keks. Die auf Strassen nebeneinander schleichen, die kein Licht haben, die telefonieren oder surfen und und und. Ich mach bestimmt nicht immer alles richtig, aber ich versuche einfach so vorausschauend und vorsichtig wie möglich zu fahren. Im Endeffekt bin ich das schwache Glied in der Kette. Das will ich weder dem Autofahrer noch mir antun.
 
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