Tag 3
Kurz vor 7 Uhr wurde ich dann von dem Streit zwischen dem Barmann und dem hiesigen Trunkenbold aufgeweckt. Der Trunkenbold wollte mehr Bier doch der Barmann bekam noch nicht das Geld für das vorherige. Da ich schon wach war machte ich mich direkt auf den Weg nach Weißlauf. Ein Stück weiter den Hang runter, direkt nach der Brücke die ich bereits überquerte um zum Ödsturtzhügelgrab zu gelangen sah ich ein erlegtes Kaninchen. Da weder Pfeile noch Spuren eines Jägers zu sehen waren nahm ich die Gelegenheit war und riss eine Keule aus dem noch warmen Leichnam des Tieres. Als ich das Fleisch verstaute griff mich der Jäger an; ein Wolf der noch Blut an der Schnauze hatte. Er sprang mich sofort an, doch er prallte an meiner bebänderten Eisenrüstung ab. Ich spürte fast gar nichts. Durch zwei gezielte Schläge auf das Rückgrat des Tieres erlegte ich es. Sein Fell nahm ich mit um es später in der Stadt zu gerben und Leder daraus zu gewinnen. Einige Meter weiter konnte ich Weißlauf in der Ferne sehen. Es war die größte Stadt die ich je sah. Sie überragte selbst Orsinium-Stadt. Vor den gewaltigen und bereits von schlachten gezeichneten Mauern lagen verschiedene Bauernhöfe. In einem dieser Höfe wütete ein gewaltiger Riese sein Unwesen. Ihn zu erlegen wäre eine wahre Kostprobe meiner Kampffertigkeiten. Sofort sprintete ich los um dem Riesen den gar aus zu machen. Da zeigten sich jedoch die schwächen meiner Rüstung: Sie war Schwer und unbeweglich. Nach einigen Metern ging mir die Puste aus und ich musste mit ansehen wie einige Nord den Riesen erlegten. „Na, das war ja nicht so schwer“ sagte eine der Nord „Und das auch ohne eure Hilfe.“ Gekrümmt vor Erschöpfung Antwortete ich „Ich gab mein bestes“. Die Frau rollte mit den Augen „Wieder ein Milchtrinker der doch sein bestes gegeben hat“ sie erzählte mir daraufhin dass der Ruhm nur zu denen kommt die dafür arbeiten und dass die Gefährten stets hart für den Ruhm arbeiten müssten. Ich fragte wer die Gefährten sind. Es schien eine Art Kämpfergilde, mit Sitz in Weißlauf zu sein. Ich richtete mich auf. „Klingt nach reiner Zeitverschwendung.“ antwortete ich. Sie meinte dass ich zu den Gefährten kommen solle wenn ich denn besser sei als die Gefährten. Den restlichen weg zum Stadttor ging ich gemütlich. Einige Meter vor dem Tor fing mich eine Wache ab. Sie trug leichte, gelbe Rüstung und einen Vollhelm. Ihr Wachkollege würdigte mich keines Blickes. „Die Stadt ist aufgrund der Drachen abgeriegelt. Zutritt nur mit amtlicher Genehmigung“ ich überzeugte die Wache das ich aus Helgen käme und ich Infos von dort habe. Daraufhin ließ er mich hinein.
Dort sah ich sie nun: Die größte Stadt die mir je untergekommen war. Vor mir erstreckten sich mehrere Häuser aus gelblichen Holz gefertigt und mit verschiedenen Drachen Abbildungen auf den Dächern verziert. Unter mir befand sich, unter der Brücke ein kleiner Fluss der außerhalb der Mauern verläuft. Ein guter Ausgangspunkt für eventuelle Eroberungszüge. Weißlauf scheint auf 3 Ebenen erbaut worden zu sein. Im unteren Teil befanden sich die Händler und Gasthäuser. Da war auch eine Schmiedin, welche sich mit einem Nord Stritt. Er verlangte mehr Schwerter für die Legion und sie antwortete dass sie es nicht bewerkstelligen könne und das er mit Eorlund Grau-Mähne reden soll wenn er mehr braucht. Er lehnte unhöflich ab und die Schmiedin machte ihm das Angebot dass sie ihr bestes geben würde er aber keine Wunder erwarten solle. Nach dem Gespräch wandte sich der Nord mir zu „Grau-Mähnen oder Kampf-geborene?“ Er trug eine Kaiserliche Rüstung, und ich hörte auch von einem Bürgerkrieg in diesem Land als mir Hadvar davon erzählte. Zudem schien er die Grau-Mähnen zu verachten daher antwortete ich „Kampf-Geborene“. Er lächelte mir zu „Dann freut es mich euch als Freund zu begrüßen. Ich habe euren Scharfsinn von Anfang an erkannt.“ Er verabschiedete sich und ging fort. Ich sprach mit der Schmiedin. Eine Kaiserliche. Während ich mir ihre Waren anschaute erzählte sie mir freigiebig davon das ihr Vater der Vogt, eine Art Berater des Jarl, eine Art König zu sein scheint und dass sie über ihren Vater dem Jarl helfen würde, wann immer sie es konnte. Ich kaufte ihr einen Stahlhelm und Stahlstiefel ab und verkaufte ihr meine Eisen Gegenstücke.
Weiter vorne war der Marktplatz mit verschiedenen Ständen. Dort sah ich auch ein Gasthaus, welches mir sicherlich noch dienen wird. Einige Treppen führten zum zweiten Bereich der Stadt.
[Laut Skyrim Artbook sollte dort, wo die Erde für das Schloss des Jarls umgeschichtet wurde ein Kristallthron stehen. Tut es aber nicht. Schade.] Dort war ein vertrockneter Baum, umschlungen von einigen Holzbänken. Seitwärts davon war ein kleiner Nord der von Talos und des kürzlichen Verbotes ihn als Gott zu verehren predigte.
[Er sagt wörtlich: „Und ich atme nun, in königlicher Pracht und gestalte dieses Land das mir gehört! Dies tue ich für euch Rote legionen, denn ich liebe euch!“ Das ist ein Teil aus Michael Kribrides Text „From the many headed Talos“. Dort beschriebt er wie Talos zu seinen Leuten sprach, nach dem sie Tamriel eroberten. In den frühen Lore-Büchern der TES Spiele wurde Cyrodiil (Das Land aus TES IV: Oblivion) als Dschungel beschrieben. Mit diesem, vorher inoffiziellen Text (Michael Kirkbride war ein Auto von Bethesda. Er war unter anderem für die komplette Dunkelelfen Kultur aus TES III: Morrowind und den gesamten Dwemer Mythos verantwortlich) versuchte Kirkbride diesen Lore-Fehler mit CHIM (KIIM ausgesprochen) zu lösen. Das Konzept des CHIM ist Ingame der Status den man erreicht wenn man erkennt dass die Welt von TES nur ein Traum eines „Godhead“ ist. Erkennt man dies passieren 2 Sachen: Nullsummierung oder CHIM. Zum Thema Nullsummierung empfehle ich euch meinen selbst verfassten Text „Die Nullsummierung des Ongar Hale“. Hält man sich beim erkennen der Wahrheit für so Wichtig dass die Welt ohne die eigene Existenz zu stark verändert würde und das so „Godhead“ aufwachen würde so bleibt man weiterhin im Traum. Doch man beherrscht dann das CHIM. Man kann den Traum Manipulieren. Eine Theorie zu Cyrodiils Veränderung ist das Talos/Tiber Septim CHIM beherrschte und so Cyrodiil in die für Menschen besser geeignete „Westliche“ Landschaft veränderte. Eine andere Theorie ist das der Weißgoldturm zu einer Gruippe von Türmen gehören die verhindern das Nirn (Der Planet auf dem TES Spielt) in die Leere oder gar das Reich des Vergessens gezogen wird. Die Turmtheorie besagt auch das der Weißgoldturm das Land (Also Cyrodiil) so abändert das es Perfekt für die derzeitigen Bewohner ist. (Vor den Menschen waren es die Ayleid-Elfen).]
Ich hielt mich nicht weiter mit dem Glaubenskrieg der Nord auf und ging den Treppe zur Drachenfeste hinauf. Im inneren dieses imposanten Holzkonstruktes wurde ich von einer Dunmerin namens Irilieth aufgehalten, welche nach meinem ziel fragte. Ihr erzählte ihr von meinem Ziel den Jarl von dem geschehenen in Helgen zu erzählen. Er hörte mir aufmerksam zu. Danach diskutierte er mit seinem Vogt und der Dunkelelfin darüber was als nächstes passieren solle. Der Vogt, ein dürrer Kaiserlicher und Vater der Schmiedin war gegen die Entsendung zusätzlicher Truppen nach Flusswald, da der Jarl einer Stadt namens „Falkenring“ dies als Provokation und die Entscheidung sich Ulfric anzuschließen sehen könne. Die Dunmerin war dennoch dafür. Und auch der Jarl war dafür, da er nicht zusehen werde wie ein Drache seine Bevölkerung abschlachten würde. Danach wandte sich der Jarl mir zu und bat mich seinem Hofmagier bei der Arbeit zu Helfen. Für eine aussichtsreiche Belohnung willigte ich ein. Der Magier bat mich davon eine Steintafel aus dem Ödsturtzhügelgrab zu bergen, die vielleicht gar nicht da ist. Da sich diese Tafel bereits in meinem Besitz befand überreichte ich sie ihm. Kurz bevor der Magier mit seiner Arbeit anfangen wollte wurden er und Ich zum Jarl gesandt da ein Drache gesichtet wurde. Der Jarl befahl mir mit der Dunmerin und einigen Truppen zum westlichen Wachturm zu gehen und den dort gesichteten Drachen zu erlegen. Nach einer aufbauenden Rede der Dunmerin zu ihren Männern machten wir uns auf den Weg.
Angekommen kroch eine Wache aus dem fast zerstörten Turm und warnte uns dass der Drachen noch hier irgendwo sei. Daraufhin kam er auch. Der Kampf gegen den Drachen war das schwerste was ich bis jetzt erleben durfte. Es dauerte nicht lang da landete er vor mir. Sofort geriet ich in meinen ersten Blutrausch seit Jahren und nach einiger Zeit konnte ich ihn mit einigen letzten Schlägen in den Kopf den gar ausmachen. [Stufe 4 Erreicht – Perk „Moloch“ 1/5 (20% mehr Rüstung bei Schwerer Rüstung)] Was dann passierte kann ich kaum in Worte fassen. Er fing an zu glühen und die Männer und ich gingen zurück. Dann bemerkte ich wie die Männer mir aus dem Weg gingen und das leuchten in meine Richtung ging. Daraufhin entfachte eine Diskussion darüber ob ich ein Drachenblut sei, jemand der durch die Seelen von Drachen das so genannte „Thu'um“ erlernen kann. Talos selbst soll einst ein Drachenblut gewesen sein. Während der Diskussion nahm ich einige Schuppen und Knochen des Drachen mit, in der Hoffnung sie gut verkaufen zu können. Als ich mich wieder den Männern widmete fragte einer von ihnen ob ich nicht mal einen Schrei in der alten Sprache der Drachen ausführen könnte. Dies wäre der Beweis dafür das ich ein Drachenblut sei. Ich erinnerte mich an das glühende Wort FUS im Hügelgrab. Ich fing an FUS zu schreien und eine gewaltige Druckwelle schoss in die Luft. Das war der lauteste Schrei den es wohl je gab. Daraufhin waren sich alle Männer einige, ich sei ein Drachenblut. Irilieth schickte mich zurück zum Jarl. Auf dem Weg erzitterte das ganze Land als ein noch viel lauterer Schrei als meiner vom höchsten Berg Tamriels rief „DOVAHKIIN“. Mein Schrei wirkte wie ein Pfeifen dagegen. In Weißlauf angekommen sagte eine Wache „Ihr habt es geschafft! Ihr habt einen Drachen getötet...unglaublich“.
In der Drachenfeste angekommen meinte Proventus, der Vogt dass der Jarl mich bereits erwarten würde. Der Jarl unterhielt sich mit seinem Bruder über das Schreien vom Berg. Dann fragte er ob ich den Drachen töten konnte und ob sonst etwas besonderes passiert sei. Ich erzählte ihm dass ich einen Teil der Seele des Drachen aufnehmen konnte. „Dann ist es wahr. Die Graubärte haben euch zu sich gerufen.“ meinte er. Nach einem Streit zwischen Proventus und dem Bruder des Jarl trug mir der Jarl auf die Graubärte zu besuchen da sie mich ausbilden könnten. Danach ernannte mich der Jarl zum „Thane“. Dies sei die höchste ehre die er zu geben im Stande sei. Zusätzlich stellte er mir eine gewisse „Lydia“ als Houscarl zur Verfügung. Lydia erklärte mir was ein Thane sei (Eine ehrenhafte Person mit viel Einfluss im jeweiligen Fürstentum) und dass sie meine Leibgarde sei. Ich befahl ihr mich zu begleiten. Die Drachenfeste hinunter gehend erinnerte ich mich an das Gasthaus am Markt. Dort mietete ich mir ein Bett und ging Schlafen.