Aus welchen Motiven auch immer (und ich bin der festen Überzeugung, das kein Dschihadist wirklich gläubig ist): Diese Gruppierung des "Islam" probiert das gleiche wie das Christentum es schon erfolgreich vor 1000 Jahren vorgemacht hat. Ich finde es interessant, wie viele plötzlich Experte zum Thema Islam wird. Dabei gibt es immer Splittergruppen oder fundamentalistisch-extremistische Richtungen, die wie Geschwüre im Organismus einer Religion wachsen; die ja im Grunde nix Böses will... Wer will da mit Sicherheit etwas zu sagen? Da steh ich auch zu. Ich kann nicht sagen, ob der Islam eine vom grundauf gewalttätige oder friedliche Religion ist, weil es wie im Christentum nunmal Auslegungssache ist. Was ich aber weiß ist, dass ein Staat, der sich "muslimisch" geprägt sieht, wie z.B. Saudi-Arabien, nichts ist, was ich gut finde. Es geht nicht um einen "Religionskrieg" oder die Frage ob Religion abgeschafft gehört; ich möchte Plurarität. Eine Monokultur ist langweilig und kann nur in der Petrischale gedeihen. Aber eine Weltanschauung, die so extrem anders ist, als die in unserer westlichen Welt kann meiner Meinung nach nur nebeneinander friedlich existieren. Ich rede nicht von den hier lebenden Moslems, die aus ihrer Tradition nur das mit ins tägliche Leben nehmen, was ihnen gerade in den Kram passt. Das sind für mich genauso gläubige Menschen, wie Christen, die nichtmal mehr wissen, was Pfingsten ist. Ich würde auch nicht gerne fundamentalistische Christen neben mir wohnen haben, die jedesmal anklopfen, wenn eine Frau zu Besuch ist, weil Unzucht ja Sünde ist.
Aber es brüllen alle "Keine Toleranz gegenüber Intoleranz" in Richtung von Pegida und Co. Heißt das im Umkehrschluss nicht, dass Pegida Recht hat? Der Islam gibt sich nach außen intoleranter als das mehr oder weniger moderne Christentum. Wir haben hier nicht so drakonische Strafen zu befürchten. Wieso ist eigentlich noch keine Femen-Aktivistin nackig in eine Moschee gerannt? Zu skandalös?
*verschwörungsmodusan* Wer sagt mir eigentlich, dass Teile der westlichen Welt selbst kein Interesse an dieser Destabilisierung der Weltpolitik haben? Den Islam als neues großes Feindbild aufzubauen, wie damals den Kommunismus um irgendwann wieder Kontrolle über den Nahen Osten zu erhalten? Finanzierung des Terrorismus aus Steuergeldern? Erst der Irak, dann der Iran und bald die restlichen Ölfelder. Jedenfalls schon merkwürdig, dass die Lage im Irak sich so rasant verschlechtert hat nachdem Obama seine Truppen abgezogen hat. Was haben die denn die letzten 10 Jahre da getrieben, wenn im Untergrund schon der IS so prächtig gedeihen konnte?? Wo ist denn die Demokratie, die sie dem Land bringen wollten? *verschwörungsmodusaus*