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Der Prinz aus Zumunda 8/10

Der letzte Film im Player 2014, immer wieder in meinem jährlichen Weihnachtsprogramm zu finden. Eine wunderbare Filmkomödie über einen Prinzen der die Frau fürs Leben finden will, allerdings ohne dabei der Prinz zu sein. Einfach witzig und sympathisch. Schon irre was Eddie Murphy damals einen Hit nach dem anderen landen konnte.
 
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Boyhood

Der sechsjährige Mason (Ellar Coltrane) lebt mit seiner Schwester Samantha (Lorelei Linklater), die nur ein paar Jahre älter ist, und seiner Mutter Olivia (Patricia Arquette) in Austin, Texas. Die Eltern leben getrennt, sein Vater Mason Sr. (Ethan Hawke) arbeitet in Alaska. Der Junge steht kurz vor dem Eintritt in die erste Klasse.
Zwölf Jahre vergehen, die beiden Geschwister werden erwachsen, erleben Erfolge und Rückschläge in der Schule, Freundschaften und die erste Liebe. Aber auch zahlreiche Umzüge innerhalb des Bundesstaates Texas stehen an, hervorgerufen durch ihre Mutter. Olivia gerät stets an die falschen Männer, und nach der unvermeidlichen Trennung zieht die Kleinfamilie in ein neues Zuhause. Nebenbei studiert sie und wird Lehrerin. Aus dem zunächst eher sprunghaften Mason Sr. wird im Verlauf der Jahre ein sesshafter Mann, der sich zunehmend um seine Kinder kümmert.

Richard Linklater kannte ich von den "Before"-Filmen (Before Sunrise, Before Sunset und Before Midnight). Diese haben mich (vor allem die ersten beiden) ziemlich fasziniert: Ethan Hawke und Julie Delpy unternehmen in beiden Filmen einen Spaziergang und reden miteinander. Das wars. Trotzdem wissen sie zu unterhalten.
Als ich von Boyhood hörte, war ich zumindest interessiert. Denn das Konzept ist sehr spannend: Seit 2002 drehte Linklater bereits an einem Spielfilmprojekt, das alljährlich die gleichen Darsteller vor der Kamera versammelte - unter ihnen auch sein Lieblingsdarsteller Ethan Hawke. Jahr für Jahr versammelte er ihn und Patricia Arquette als Elternpaar und mit Ellar Coltrane einen Darsteller für den in Realzeit heranwachsenden Mason. Durch dieses einmalige Projekt kann der Zuschauer quasi direkt an der Entwicklung der Figuren teilnehmen. Er bekommt die Möglichkeit, Menschen über einen längeren Zeitraum beim Leben zuzuschauen. So steht bei Boyhood auch eine Familie im Vordergrund, bei der wir die Kinder als Kinder kennenlernen, sie von ihrem ersten Schultag an begleiten, bis sie das College abschliessen bzw. besuchen. Auch hier gibt es keine filmischen Dramatisierungmassnahmen (bis auf die Männer mit einem Alkoholproblem), das meiste läuft ziemlich normal und alltäglich ab. Trotzdem kommt der Film mit einer entspannten Leichtigkeit daher, so dass man ihm seine Länge überhaupt nicht anmerkt. Glück und Rückschlag erleben wir mit den Figuren, kleine und grosse Probleme, uns bekannte alltägliche Sorgen und Ängste. Das spannende Experiment kann in seiner Gesamtheit komplett überzeugen, ist wunderbar inszeniert und zugleich ein typisches Panorama einer amerikanischen Kindheit und Jugend. Kein Film den man immer wieder sehen muss, aber einer den man mindestens einmal gesehen haben sollte.

8/10

Oh ja, der war richtig gut. 8/10 auch von mir.
 
Einfach mal ein kleiner Rundumschlag aus den letzten Tagen/Wochen:

Taken 2: Nicht ganz so umwerfend wie der erste Teil, aber nach all den schlechten Kritiken doch überraschend gut. Hat mich exzellent unterhalten. 9/10

John Carter: Auch hier kann ich den negativen Grundtenor nicht nachvollziehen. Sehr schönes Sci-Fi Mär. 9/10

Dallas Buyer Club: Obwohl ich eigentlich keine "Drogenthematiken" mag, hat mich der Film überzeugt. Top Darsteller in einer interessanten Geschichte. 8/10

Der große Gatsby: Mäh... Audiovisuell sehr nett (kommt bestimmt gut in 3D), inhaltlich ab eher langweilig. Ich mag die Darsteller, aber es war alles recht vorhersehbar und ohne Höhepunkte. Für mich Leos schlechtester Film. 5/10

Der Informant: Sehr interessante Geschichte, ungewöhnlich verpackt. Wird nicht jedem gefallen. Film ist recht "locker" und amüsant, aber plätschert nur vor sich hin. Die 90er wurden sehr in diesem kleinen Rahmen sehr cool umgesetzt :D 7/10
 
Gerade Oblivion gesehen.
Ziemlich doofe Tom-Cruise-Show. Ich lehne den Kerl nicht kategorisch ab, in manchen Filmen seh ich ihn ganz gerne, aber hier fand ich seine Fresse irgendwie Instant-Nervig. Lag aber vielleicht auch am Film selbst, der mit ner abgeschmackten und uninspirierten und abgekupferten Copy & Paste-Story eher langweilite und unfreiwillig belustigte, aber so gut wie keine Spannung aufbauen konnte. Nervig waren auch die Drohnen als einzige, relevante Gegner. Die Action war auch nur mässig spannend inszeniert. Unter'm Strich ein Film, den man mal gucken kann, aber gleich wieder vergisst. Nach Interstellar war auch diese ganze durchgeputzte, cleane Sci-Fi-Optik leider auch nicht mehr wirklich überzeugend.

5/10
 
Klar, gegen Interstellar ist das schon ziemlicher SciFi Trash, aber ich fand Oblivion dennoch ganz unterhaltsam.
Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich ihn direkt nach Elysium sah, der wirklich mies war und Oblivion zum Einäugigen neben dem Blinden wurde. :D
 
Minority Report, den meinte ich.
Krieg der Welten fand ich jetzt auch nicht soo schlecht wie alle. Hab den glaub ich mal im Flugzeug gesehen.
 
Oblivion bietet zumindest einen beeindruckenden futurisitischen Baustil, konnte insgesamt auch audiovisuell überzeugen. Und da ist diese angenehme Ruhe, die einem den ganzen Film über begleitet. Fand den eigentlich auch ziemlich ok.
 
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