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Die Leute ticken einfacher als man das jetzt wieder vielleicht wahrhaben möchte. Es sind Ängste, die die Menschen auf die Straße treiben. Existenzängste, die sie auf Ausländer und Asylanten projezieren. Das neoliberale System sorgt weiterhin für große Anspannungen gerade auf dem Arbeitsmarkt. Leute, die im unteren Segment um's tägliche Überleben kämpfen, fühlen sich da genauso bedroht wie die Mittelschicht, die um ihre Arbeitsplätze fürchtet. Gerade in solchen Gebieten, wo nun die größten Demonstrationen abgehalten werden, sieht man so eine "Asylantenschwemme" eben mit Unbehagen. Man fürchtet quasi die Konkurrenz und damit noch mehr Druck auf dem Markt.
Genau hier müsste die Politik ansetzen und für genug Aufklärung und Dialog sorgen. Dass die Asylbewerber nicht arbeiten dürfen und unter anderem deswegen negativ auffallen, wird meist gar nicht beachtet. Die Angst ist (leider) die Projektion auf die falschen Leute.
 
Da hatte ich letztens etwas gelesen, was als Witz getarnt, doch viel Wahres beinhaltete.

Ein Kapitalist, ein Deutscher und ein Asylbewerber sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen 10 Kekse. Der Kapitalist nimmt sich neun Kekse und sagt zu dem Deutschen: "Vorsicht, der Asylant will deinen Keks!"

Genau hier müsste die Politik ansetzen und für genug Aufklärung und Dialog sorgen. Dass die Asylbewerber nicht arbeiten dürfen und unter anderem deswegen negativ auffallen, wird meist gar nicht beachtet. Die Angst ist (leider) die Projektion auf die falschen Leute.

Da haben die doch kein Interesse dran.

Im Grunde sind Politiker und kapitalistische Ausbeuter ja froh, wenn der tobende Mob, Mittelstand, besorgte Bürger, whatever sich an den noch Schwächeren abreagiert, die weder Lobby noch Bodyguards haben. Was die teilweise von sich geben oder was sich #friedliche #PEGIDA #Spaziergänger auf die Banner schreiben wird im Zweifel schon irgendwie durch die Stiefel anderer in die Tat umgesetzt.

Und das hat System. Blickt man nach Lichtenhagen erinnert man sich, dass diese Tat lange vorher angekündigt wurde (!) und sogar Zeitungen bekamen Schreiben und Flyer, dass jetzt nicht mehr "lange gefackelt" wird. Man ließ sie gewähren, und hatte DIE Steilvorlage das Asylrecht zu verschärfen. Ein Plan, der schon lange in der Schublade lag.
 
Genau hier müsste die Politik ansetzen und für genug Aufklärung und Dialog sorgen. Dass die Asylbewerber nicht arbeiten dürfen und unter anderem deswegen negativ auffallen, wird meist gar nicht beachtet. Die Angst ist (leider) die Projektion auf die falschen Leute.

Nun, es gibt Regierungsparteien, die machen genau das Gegenteil! Sie schüren eher noch die Ängste! :D
 
ihr machts euch aber auch ein wenig einfach

Alles nur Angst vor Ausländern an sich oder rüberprojeziert auf den Arbeitsmarkt; Dummköpfe, die um ihren Job bangen, bäm, Mysterium gelöst

und auch genau absehbar wie sowas wieder abläuft
Marius: "Kann Angst nachvollziehen"
Korrigierer: "olol,
I. Millionen friedlebender XY
II. wird man jawohl noch sagen dürfen-Keule"


das ist das, was ich letztens mit Korrektur-Reflexen meinte.

Wenn mal eine bestimmte Religion/Ethnie/Gruppe auffällig wird, wird nie darüber/über Lösungen gesprochen, sondern das Gespräch nur noch dahingelenkt, dass derjenige jawohl gewisse Tendenzen aufweise und wie/dass man das so nicht sagen kann, weil man halt generell nie auf bestimmten Religionen/Ethnien/Gruppen rumhacken darf (selbst wenn nicht im Ansatz ein ökologischer Fehlschluss daraus gezogen wurde).
 
Pegida ist ein Symptom für die jahrzehntelange Verleugnung von Ressentiments quer durch die Gesellschaft.

Aus dem Sascha Lobo Blog auf Spon.

Überbordende Political Correctness mag in den vergangenen Jahren "auch" dazu beigetragen haben, dass eine Blase entstanden ist, die jetzt mehr und mehr sichtbar wird. Trotzdem muss ich nochmal fragen: Warum Dresden? Warum Sachsen? Die kennen da doch weder die positiven, noch die negativen Integrationsbeispiele. Es kommt mir aktuell so vor als würden da an der Elbe Leute ohne Führerschein über’s Autofahren philosophieren.
 
Aus dem Sascha Lobo Blog auf Spon.

Überbordende Political Correctness mag in den vergangenen Jahren "auch" dazu beigetragen haben, dass eine Blase entstanden ist, die jetzt mehr und mehr sichtbar wird. Trotzdem muss ich nochmal fragen: Warum Dresden? Warum Sachsen? Die kennen da doch weder die positiven, noch die negativen Integrationsbeispiele. Es kommt mir aktuell so vor als würden da an der Elbe Leute ohne Führerschein über’s Autofahren philosophieren.

Wahrscheinlich, weil das Gegenden sind, in denen die Politikverdrossenheit mit am Höchsten ist. Und weil im Osten die Arbeitslosigkeit auch weiterhin hoch ist und man dort noch mehr als im Westen die Folgen des anhaltenden, neoliberalen Kurses erlebt und fürchtet. Mit diesem Kurs findet auch eine Verrohung der Gesellschaft statt. Das Klassenbewusstsein wurde geschärft, man hat Angst aus seiner Schicht zu fallen und hackt auf denen ein, die unter einem stehen. Die Politik bietet diesen Menschen keine Antworten mehr auf ihre Probleme.
 
PEGIDA ist genauso ein Sammelbecken für Idioten wie jedes Jahr der 13. Februar in Dresden. Mal gepflegt in aller Öffentlichkeit platte Sprüche und seltsame Wortkonstrukte rum gröhlen. Und spät Abends wird mit den Kameraden in der Garage zu viel Bier gepflegt Rassenhass und Führertum paroliert. Dazu das alte Landsertape von anno dazumal aufgelegt und der Sachse erfüllt mal wieder alle Klischees.
 
eine "schöne" idee, die ich mal gelesen habe (aufbauend auf meiner "angst"-theorie) besagt, dass grade der osten für rassismus empfänglich ist, weil es dort jahrzehnte lang einen feind gab (der westen), der für alles negative verantwortlich gemacht wurde. diesen feind gibt es nicht mehr (man ist quasi selber der westen), aber aus gewohnheit wurde ein neuer feind gesucht. das sind nun eben ausländer.
 
Die Ossi/Wessi Klassenfeind-Denkweise ist aber leider auch noch immer in den Köpfen der meisten Bürger verankert und wird auch kontinuierlich an jüngere Generationen weiter gegeben.
 
Das hier im Osten der Rassismus (offen und verdeckt) deutlich höher als im Bundesdurchschnitt ist, ist eine Tatsache. Kein Wunder, daß man hier so viele Leute auf die Straße bekommt.
 
Ok ok, ich habe es verstanden, die Asylbewerber haben so gut wie keine Chance auf einen Job, da sie keine Bildung haben, keine Erfahrung und die Sprache nicht sprechen, Aber wer bezahlt dann für ihren Unterhalt? Denn so wie es scheint, können sie das ja nicht selber und man hält sie nur aus Spass im Land. Denn beitragen können sie ja nichts.

Just sayin...
 
Durchbruch im Tarifstreit: Deutsche Bahn einigt sich mit den Lokführern

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer haben bei ihren Tarifverhandlungen in Berlin aus Sicht der Gewerkschaft einen "Durchbruch" erzielt. Sowohl Bahn als auch GDL hatten sich in den Gesprächen kompromissbereit gezeigt.
http://www.focus.de/finanzen/news/d...nigt-sich-mit-den-lokfuehrern_id_4353308.html
ja....einmalzahlung und ab januar wird weiter verhandelt :D
oder hab ich was überlesen
 
Mit anderen Worten, Asylbewerber sind der allerletzte Dreck? :?

Sorry, habe das unterwegs mit dem Handy gepostet und eigentlich gedacht, es würde jeder lesen können und hätte auch nicht so einfach eine deutsche Übersetzung dazu packen können. Mache ich aber mal, da offenbar Bedarf besteht:

"Klar klauen Ausländer deinen Job. Aber wenn jemand ohne Kontakte, Geld, oder Sprachkenntnisse deinen Job klaut, bist du vielleicht einfach Scheisse."

@ Yzerman: Ich habe keine Ahnung, was mit deinem Posting sagen willst. Wer "hält Asylbewerber im Land"? Warum meinst du, dass diese "nichts beitragen können"?
 
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