Das verstehst du falsch, kein böser Kapitalismus, wir leben auch nicht mehr im Kapitalismus sondern sind schon hinter der dritten Phase von Keyanes angelangt - der Postkapitalismus - leider.
Hier gibt es eine "kurze" Zusammenfassung von Keynes Werk und die Ausprägung - er ist DER Vater des Kapitalismus und die Blaupause nach der die Angelsachsen dieses System in die Welt gesetzt haben. Nach seinen Ausführungen, er ging von der Rationalität der Staaten und Unternehmen aus würden wir 2030 nur noch 15 Wochenstunden arbeiten müssen. Alles andere würde das System zusammenbrechen lassen. Er hat dabei leider nicht die sozialökonomische Komponente Mensch berücksichtigt - Stichwort: GIER.
http://www.keynes-gesellschaft.de/Hauptkategorien/LebenWerk/Aufsaetze/B7thelongtermproblem.php
http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Zinn_Keynes.pdf
Das ganze hat eine ernorme Sprengkraft - der Club of Rome hat ein entsprechenden Szenario bereits 1972 vorhergesagt
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums
- Gruselig: Die Prognosen von Keynes als auch des Club passen ziemlich gut - leider nur die Negativen.
Dies erkennen auch einige Reiche, Warren Buffet z.b. der vom Krieg der Reichen gegen die Armen spricht oder noch besser Nick Hanauer:
http://nick-hanauer.com/
http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...k-hanauer-unterstuetzt-kampagne-a-983183.html
Die Lösung unserer Probleme kann nur in reduzierter Arbeit bei vollem Lohnausgleich liegen. Lt. Keynes (Vater des Kapitalismus) ist das auch möglich. Er bezeichnete selbst in seinen Vorlesungen den Kapitalismus als Monster das man nur für eine Zeit von der Kette lassen kann.
Es gibt noch mehr und wesentlich übleres aber das ist dann eher etwas für offsite.