Als ich noch jung war, gab es zum Onlineversand kaum eine Alternative, jedenfalls nicht für mich als Kleinstädter. Läden wie die Grotte und digigames waren oftmals 10 bis 20 Euro billiger und hatten die Games manchmal über eine Woche früher da. In letzter Zeit sind die Preise oftmals so hoch, dass man mit Versand auf die gleichen Preise kommt wie der örtliche MediaMarkt, teils sogar drüber. Advanced Warfare habe ich in meinem MM je für 55 Euro gesehen, ebenso die Bayonetta 2 Box. Was die Verfügbarkeit betrifft, so reden wir in vielen Fällen nur noch über maximal einen oder zwei Tage, ein Vorsprung, den die imo stark nachlassende Post in vielen Fällen egalisiert. Wenn die Briefpost sich zwei Tage Zeit lässt und Packstationen vermehrt nicht funktionieren oder der DHL Fahrer erst nach 16 Uhr kommt, kommt man oft mit dem örtlichen Handel früher zum Spielen. Auch wenn es für mich persönlich nichts ist, aber die Bequemlichkeit des digitalen Kaufes hat den Eindrücken hier im Forum nach zu urteilen ebenfalls viele überzeugt. Vorbestellen macht in aller Regel auch keinen Sinn, Spiele sind selten am Releasetag ausverkauft oder schwer verfügbar. Sofern die Games multilingual und uncut sind, was im Moment die absolute Mehrheit ist, spricht derzeit eigentlich nicht mehr viel gegen einen MM Kauf. Sachen wie Wolfenstein oder Evil Within muss man halt noch online erwerben (oder im Fall von Evil Within auslassen). Zudem kann man gleich im Laden testen, was man bekommt und muss nicht mit losen BluRays und kaputten Hüllen leben. Ja, man könnte zurück schicken, aber wer hat dafür Zeit.
Ich kaufe zwar noch viel online, aber ehrlich gesagt frage ich mich mehr und mehr warum. Die Vorteile scheinen jeweils zu schwinden.
Ich kaufe zwar noch viel online, aber ehrlich gesagt frage ich mich mehr und mehr warum. Die Vorteile scheinen jeweils zu schwinden.
