Aus grafischer Sicht das auffälligste und erwähnenswerteste ist zweifelsfrei das miserable LOD, kombiniert mit den darauffolgenden Pop-Ups, welche einem im laufenden Betrieb unweigerlich ins Auge stechen und sich in Screenshots natürlich vorzüglich kaschieren lassen. In Innenräumen quasi kaum wahrnehmbar, kreiert es in Aussenbereichen die haarsträubendsten Eindrücke. Zum Glück ist das aber etwas, was sich auf dem Rechner mit dem einen oder anderen Tweak hinbiegen lässt.
Ansonsten ist das Spiel grafisch sicherlich ein sichtbarer Schritt vorwärts im Vergleich zu seinen Vorgängern. Das gewohnt ausgezeichnete Ambient Occlusion, ausgeprägtes Tessellation und die Closer Soft Shadows, die leider auch sehr rechenintensiv sind. Man merkt auf alle Fälle, speziell auch beim PC Release, dass die Lastgen diesmal nicht mehr involviert war, schon alleine aufgrund der teilweise unglaublich detaillierten Geometrie wie z.B. an den Fassaden, Bleiglasfenstern und den vielen Details, die es so in einem AC bisher noch nicht zu sehen gab.