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Geld anlegen oder sparen. Wie macht ihr es?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

jeder der arbeitet tut etwas über die staatliche rentenversicherung für seine altersvorsorge, deshalb sollte man sich auch darauf verlassen können im alter. private vorsorge sollte eigentlich gar kein thema sein...
Sollte hätte wäre. Wir alle wissen dass die staatliche nicht ausreichen wird. Würde man endlich mal ne gescheite Rentenreform machen wär Zusatz nicht nötig. Aber das wird nie eine Partei anlangen... Insofern ist halt private Zusatzvorsorge leider notwendig.
 
jeder der arbeitet tut etwas über die staatliche rentenversicherung für seine altersvorsorge, deshalb sollte man sich auch darauf verlassen können im alter. private vorsorge sollte eigentlich gar kein thema sein...

Ist es ja auch nicht, aber wenn Du mehr als die absolute Grundversorgung haben willst, mußt Du noch was zurücklegen. Ansonsten kommst Du mit deinen aktuellen Abgaben für die staatliche Rente nicht weit. Ist nun mal so beim Umlageverfahren, steigender Lebenserwartung und sinkenden Geburtenraten.
 
Sollte hätte wäre. Wir alle wissen dass die staatliche nicht ausreichen wird. Würde man endlich mal ne gescheite Rentenreform machen wär Zusatz nicht nötig. Aber das wird nie eine Partei anlangen... Insofern ist halt private Zusatzvorsorge leider notwendig.


Wie soll diese Rentenreform aussehen? Angesichts der demografischen Entwicklung und der Tatsache, dass wohl aeusserst wenige Arbeitnehmer gerne Rentenbeitraege von 40%+ haetten, ist private Zusatzvorsorge einfach unvermeidlich.
 
Kapitalgedeckte Rentenversicherung wie in Norwegen.


Und wie willst du den Uebergang gestalten? Der Staat macht doch genau das, in dem die umlagenfinanzierte eben nicht mehr ausreicht und jeder fuer sich persoenlich privat (kapitalgedeckt) vorsorgen sollte.
Nur faellt mir spontan keine Moeglichkeit ein, von heute auf morgen (auch nicht innerhalb von 5 oder 10 Jahren) von einer umlagefinanzierten auf eine kapitalgedeckte Rentenversicherung umzusteigen. Das kann m.E. nur so funktionieren, dass man die umlagenfinanzierte ueber Jahrzehnte hinweg immer mehr ausduennt - ansonsten laesst man Millionen Menschen, die die Rente brauchen, gegen die Wand fahren (und muss die dann letztlich trotzdem irgendwie durchbringen).
 
Und wie willst du den Uebergang gestalten? Der Staat macht doch genau das, in dem die umlagenfinanzierte eben nicht mehr ausreicht und jeder fuer sich persoenlich privat (kapitalgedeckt) vorsorgen sollte.
Nur faellt mir spontan keine Moeglichkeit ein, von heute auf morgen (auch nicht innerhalb von 5 oder 10 Jahren) von einer umlagefinanzierten auf eine kapitalgedeckte Rentenversicherung umzusteigen. Das kann m.E. nur so funktionieren, dass man die umlagenfinanzierte ueber Jahrzehnte hinweg immer mehr ausduennt - ansonsten laesst man Millionen Menschen, die die Rente brauchen, gegen die Wand fahren (und muss die dann letztlich trotzdem irgendwie durchbringen).
das ist das Problem. Eine Generation hätte Doppelbelastung. Und das wird kein Politiker sich trauen
 
Anlegen kam mir noch nie in den Sinn. Meinen Bausparvertrag habe ich "damals" auf den Kopf gehauen, sobald er fällig war. Bei meiner momentanen Beschäftigung (Erzieher an Grundschule, keine volle Stelle) denke ich eh lieber nicht an die Zukunft. Alles wird ausgegeben. Irgendwann geht's einsam und allein in eine Waldhütte in Schweden. :D
 
Ich leg mein Geld in mein Leben an. Geld ist dafür da um es auszugeben. Ich kenn Leute die sind über 60, können das Geld zwar aus Koffern heben aber haben in der Jugend nicht gelebt, was bringt einem das?

Das ist relativ. Fast nichts über zu haben ist natürlich auch kacke, aber alles was man hat auszugeben würd mich eher unglücklich machen :D
 
Geld nach der Jugend.

In 20 Jahren kann ich auch noch anfangen ordentlich zu sparen. Bis ich dann 60 bin hab ich auch eine nette Summe. Aber jetzt im Moment lebe ich das Leben voll aus und gönne mir alles worauf ich lust habe. Ich will nicht nachdenken ob ich mir das leisten könnte und was ich doch mit 60 Jahren haben kann wenn ich es jetzt haben will.
 
Angeschlagene Immobilien kaufen und möglichst kostengünstig restaurieren. Keine unnötigen Ausgaben in Dinge und nicht unnötig verschulden. Wenn man sich Gedanken machen muss ob man sich etwas leisten kann, dann kann man es sich nicht leisten. Nichts wird finanziert außer Immobilien. Von Privatrente und irgendwelchen Versicherungen halte ich nicht viel. Entweder man hat es geschafft möglichst früh finanziell unabhängig zu werden oder eben nicht. Reichtum erst im hohen Alter bringt nicht viel.
 
In 20 Jahren kann ich auch noch anfangen ordentlich zu sparen. Bis ich dann 60 bin hab ich auch eine nette Summe. Aber jetzt im Moment lebe ich das Leben voll aus und gönne mir alles worauf ich lust habe. Ich will nicht nachdenken ob ich mir das leisten könnte und was ich doch mit 60 Jahren haben kann wenn ich es jetzt haben will.

Das kann man natürlich so machen. Ist halt eine Wette auf das eigene Leben. Man kann steinreich mit 40 an nem Herzinfarkt sterben, ohne "einen Cent" ausgegeben zu haben. Man kann aber auch über 90 werden und davon dann fast die Hälfte des Lebens an der Armutsgrenze gelebt haben.

Das tragische ist, dass der Staat einerseits die Bürger dazu anhält, fürs Alter vorzusorgen, auf der anderen Seite aber fast alle Möglichkeiten, genau das zu tun, in den letzten Jahren zerstört worden sind. Klassische Anlagen wie Kapaitallebensversicherungen, Tagesgeld, Festgeldetc. sind tot. Wohl dem, der eine betriebliche Altersvorsorge hat, an der sich der Betieb beteiligt. Aber das sind ja die wenigsten und schon gar nicht die, die ohnehin kaum vorsorgen können.
Dem Staat wärs in der jetzigen Situation sowieso am liebsten, wenn wir jeden Cent ausgeben würden, solange wir uns nicht verschulden...

Angeschlagene Immobilien kaufen und möglichst kostengünstig restaurieren.

Hast du sowas schon mal gemacht? Wenn du nicht gerade selbst eine Baufirma hast, dann dürfte das der schnellste Weg zum Nervenzusammenbruch sein :D. Und wenns ganz schlecht läuft kann es dich auch gleich finanziell mit ruinieren...
 
Kommt drauf an, was du als "ganz normales Leben" bezeichnest. Wenn du jetzt normal verdienst und fast alles ausgibst/nicht vorsorgst, dann endet dieses normale Leben genau zu deinem Renteneintritt. Dann wars das nämlich mit deinem vorherigen Lebensstil.
 
Hast du sowas schon mal gemacht? Wenn du nicht gerade selbst eine Baufirma hast, dann dürfte das der schnellste Weg zum Nervenzusammenbruch sein :D. Und wenns ganz schlecht läuft kann es dich auch gleich finanziell mit ruinieren...

Ja, bin aktuell dabei eine Immobilie fertig zu kriegen. 3 Wohnungen + eine Gewerbefläche. Die Investition wird sich nach aktuellen Berechnung vorraussichtlich in den nächsten 8 Jahren rentieren. Das ist richtig, wenn man nicht die passenden Leute hat, kann es sehr schnell falsch laufen. Ich habe mich auf Gebäude mit Dachstuhlbrand spezialisiert. Habe jedoch das Glück, dass ich durch meinem Vater der schon seit 20 Jahren im Bausektor dabei ist die passenden Leute zur Hand habe.
 
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