Monkey47
I am philosopher
Im aktuellen SPON Artikel (s. u.) heißt die Überschrift:
Pippi-Langstrumpf-Filme: Schwedisches Fernsehen streicht "Neger".
Tatsächliche schreibe ich gerade an einer Hausarbeit über ein ähnliches Thema und bin empört über die Kommentare unter dem Artikel. So sehr, dass ich sie gar nicht erst zitiere.
Kurz dazu vielleicht ein paar Worte zur Definition von Rassismus:
R. ist ein Konzept und wird durch Sprache rekonstruiert, um Menschen zu unterdrücken und diskriminieren. R. stellt ein Machtverhältnis zwischen zwei Gruppen her. Dazu ist entscheidend, dass man den Begriff der Rassifizierung versteht: Dieser Prozess der Zuschreibung an Menschen(-gruppen) über phänotypische Merkmale, wie Hautfarbe, Statur, Mimik etc. aber auch kulturelle Zugehörigkeit imaginiert Menschen.
Wenn ich also sage, dass schwarze Menschen Rhytmusgefühl haben müssen aufgrund ihrer Hautfarbe, ist dies eine rassifizierende und rassistisch diskriminierende Aussage aufgrund ihrer Hautfarbe. Weiße Menschen dagegen können sich durch selbige negierte Aussage höchsten beleidigt (und rassifiziert) fühlen, da man von einer privilegierten und nicht privilegierten Position unterscheidet.
Ich finde es jedenfalls schade, dass Menschen sich dagegen wehren, ein Wort aus einem Buch zu streichen und zu argumentieren, dass nun unsere geistreiche Vergangenheit zerstört wird. Sollte man nicht vielmehr stolz darauf sein, wenn eine Gesellschaft sich weiterentwickelt und sich Fehler eingesteht?
Hier jedenfalls der Artikel.
Ich bin gespannt, was eure Meinung dazu ist.
http://www.spiegel.de/kultur/gesell...r-a-994390.html#js-article-comments-box-pager

Pippi-Langstrumpf-Filme: Schwedisches Fernsehen streicht "Neger".
Tatsächliche schreibe ich gerade an einer Hausarbeit über ein ähnliches Thema und bin empört über die Kommentare unter dem Artikel. So sehr, dass ich sie gar nicht erst zitiere.
Kurz dazu vielleicht ein paar Worte zur Definition von Rassismus:
R. ist ein Konzept und wird durch Sprache rekonstruiert, um Menschen zu unterdrücken und diskriminieren. R. stellt ein Machtverhältnis zwischen zwei Gruppen her. Dazu ist entscheidend, dass man den Begriff der Rassifizierung versteht: Dieser Prozess der Zuschreibung an Menschen(-gruppen) über phänotypische Merkmale, wie Hautfarbe, Statur, Mimik etc. aber auch kulturelle Zugehörigkeit imaginiert Menschen.
Wenn ich also sage, dass schwarze Menschen Rhytmusgefühl haben müssen aufgrund ihrer Hautfarbe, ist dies eine rassifizierende und rassistisch diskriminierende Aussage aufgrund ihrer Hautfarbe. Weiße Menschen dagegen können sich durch selbige negierte Aussage höchsten beleidigt (und rassifiziert) fühlen, da man von einer privilegierten und nicht privilegierten Position unterscheidet.
Ich finde es jedenfalls schade, dass Menschen sich dagegen wehren, ein Wort aus einem Buch zu streichen und zu argumentieren, dass nun unsere geistreiche Vergangenheit zerstört wird. Sollte man nicht vielmehr stolz darauf sein, wenn eine Gesellschaft sich weiterentwickelt und sich Fehler eingesteht?
Hier jedenfalls der Artikel.
Ich bin gespannt, was eure Meinung dazu ist.
http://www.spiegel.de/kultur/gesell...r-a-994390.html#js-article-comments-box-pager

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aber nur mit veganen Klamotten....
