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imho ist das kein neues problem. der "westen" zieht sich einfach viel zu oft raus. länder wie libyen brauchen mehr unterstützung, mehr hilfe und mehr beachtung vom "westen". dann haben sie auch eine chance. hinzugehen und zu sagen: wir haben euch die demokratie gebracht, jetzt seht zu, reicht einfach nicht....

Das hat der Westen doch schon immer so gemacht. Siehe Afghanistan. Irak. Usw.

Man kann und wird die ISIS nicht ausrotten können. Man wird einige Mann treffen. Und dann zieht man sich selbstzufrieden zurück. Und ein Jahr später ist die ISIS wieder da, macht das Gleiche wie vorher, nur dass es jetzt keinen mehr interessiert.

Alternative?

Nun, fast würde ich zu dem Schluss kommen, dass man die Länder einfach machen lassen muss. Der andere Weg wäre entweder die komplette Vernichtung der Terroristen (was nicht geht) oder das Land wirklich (!!!!) neu aufzubauen, von A bis Z. DAS wäre eine Lösung. Aber die kostet Zeit und vor allem Geld. Und da es im Umkehrschluss nicht viel bringt, passiert auch nix.
 
leisten könnte man sich das schon, wenn man denn wollen würde. so hilfseinsätze, andauernde aufbauhilfen, evtl kriegseinsätze sind auch nicht billig. und libyen hat doch eindeutig unter beweis gestellt, die demokratie, die freiheit und die säkularität zu wollen.
der westen macht sich lächerlich, wenn er die "demokratie bringen" will und die länder nach der "befreiung" alleine lässt. mal ganz doof: nach WK2 haben die amerikaner genau das eben nicht getan. sie haben unterstützt, sowohl finanziell, wie auch "geistig" (ka, wie ich das sonst sagen soll). wobei dabei religion natürlich keine rolle spielte (aber ich bin überzeugt, dass freiheit und wohlstand auch religiösen fanatismus bekämpft)...
 
Der Marshall-Plan wird immer als leuchtendes Beispiel bestehen bleiben. Aber weder die damalige weltweite Situation, noch die sonstigen Rahmenbedingungen lassen sich auf heutige Kriesengebiete übertragen. Und gerade weil der Westen sich viel zu oft eingemischt hat, sieht es heutzutage im Nahen Osten unter anderem so aus, wie es aussieht.

wobei dabei religion natürlich keine rolle spielte (aber ich bin überzeugt, dass freiheit und wohlstand auch religiösen fanatismus bekämpft)...

Ich würde sagen, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Denn Freiheit und Wohlstand wie der "Westen" ihn sieht ist genau das, was die Fanatiker bekämpfen und was ihnen immer neue Spinner in die Reihen treibt. Deshalb sind es ja Fanatiker, mit denen kann man nicht mehr normal reden, die kann man nur noch killen. Und selbst bei moderateren Kräften hört die Freiheit ja spätestens da auf, wo sie die traditionell unterdrückte Stellung der Frau zu verbessern droht.
 
Jugoslawien ist auch so ein Beispiel. Hab ich neulich mal jemanden sagen hören. Man bleibt einfach so lange mit massiver Militärpräsenz dort, bis alle Beteiligten vergessen haben, warum sie sich mal an die Gurgel gegangen sind. :ugly:
 
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vice-doku über den IS. wirklich sehenswert.
 
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Der Marshall-Plan wird immer als leuchtendes Beispiel bestehen bleiben. Aber weder die damalige weltweite Situation, noch die sonstigen Rahmenbedingungen lassen sich auf heutige Kriesengebiete übertragen. Und gerade weil der Westen sich viel zu oft eingemischt hat, sieht es heutzutage im Nahen Osten unter anderem so aus, wie es aussieht.



Ich würde sagen, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Denn Freiheit und Wohlstand wie der "Westen" ihn sieht ist genau das, was die Fanatiker bekämpfen und was ihnen immer neue Spinner in die Reihen treibt. Deshalb sind es ja Fanatiker, mit denen kann man nicht mehr normal reden, die kann man nur noch killen. Und selbst bei moderateren Kräften hört die Freiheit ja spätestens da auf, wo sie die traditionell unterdrückte Stellung der Frau zu verbessern droht.
wenn der westen sich nicht nur eingemischt, sondern es auch zu ende gedacht hätte, dann hätten wir die ein oder andere demokratie mehr, in diesem gebiet. da bin ich mir ziemlich sicher.

und was die religion angeht: wenn es mir gut geht, an nichts fehlt, ich zu essen und luxus habe, dann bin ich nicht im ansatz so empfänglich für diese fanatischen rattenfänger.... daher: wohlstand = weniger (negativer) einfluss durch religion.
 
Ukrainer kontrollieren russischen Konvoi
Ukrainische Grenzschützer und Zollbeamte untersuchen die Ladung des russischen Hilfskonvois. Zuvor durften Journalisten fotografieren: Zu sehen sind halb leere Lastwagen.


russland-ukraine-hilfsgueter-konvoi-540x304.jpg


[...]
Zuvor wurde russischen und auch westlichen Journalisten erlaubt, die Ladung der Lastwagen selbst zu überprüfen und zu fotografieren. Auf den Bildern ist zu sehen, dass einige Ladeflächen nahezu leer sind. Die Fahrer, die vor den Augen der Journalisten auch einige Kisten geöffnet haben, sagten zur Erklärung, man habe Reserveflächen vorgesehen für den Fall, dass der ein oder andere Lastwagen liegenbleiben sollte.
[...]

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-08/ukraine-russland-grenzgebiet-hilfskonvoi

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Geil, da ist bestimmt auch nichts um-und ausgeladen worden, als sie 3 Tage auf dem Militärstützpunkt gewartet haben. Konnte ja keiner ahnen, daß die beim Grenzübertritt kontrolliert werden sollen :grins:
 
Ukrainische Truppen greifen russischen Konvoi an

Ukrainische Truppen haben nach Militärangaben eine russische Fahrzeugkolonne auf ukrainischem Boden angegriffen. Teile des Militärkonvois seien zerstört worden, sagte ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur Reuters.



Kiew - Ukrainische Truppen haben nach Militärangaben eine russische Fahrzeugkolonne auf ukrainischem Boden angegriffen. Das sagte ein Sprecher der ukrainischen Armee am Freitag.

Die meisten der Fahrzeuge seien zerstört worden, teilte das Büro des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko am Freitag mit. Zuvor hatte die Armee mitgeteilt, dass die Militärkolonne die Grenze überquert habe.

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-986396.html

Ich glaub jetzt wird's eng...
 
Ich denke, dass dieser russische Militärkonvoi ganz bewusst auf ukrainisches Territorium geschickt wurde um einen Anlass für den Einmarsch in der Ostukraine zu haben.

Immerhin wurden die Separatisten in der Ostukraine ganz massiv von den Russen unterstützt. Und in der letzten Zeit sah es ganz danach aus, als würde die ukrainische Armee die Kontrolle über die Ostukraine zurück gewinnen, die Rebellen waren ja soweit ersichtlich, ganz massiv in der Defensive. Wenn die Russen nun nicht mit ihrer regulären Armee den Rebellen zu Hilfe kommen, war es das wohl mit der "Volksrepublik Donezk". Für Putin wäre das ein ziemlicher Gesichtsverlust vor dem eigenen Volk, dem die russischen Medien ja seit Monaten verkünden, dass die heldenhaften Rebellen gegen die Soldaten des Nazi-Faschisten-Regimes aus Kiev kämpfen um die russischsprachige Bevölkerung vor dem Genozid zu retten.

Mal sehen was die Russen nun behaupten: Ich tippe auf "Russische Truppen wurden von ukrainischer Armee auf russischem Territorium angegriffen". Und nun bleibt den armen Russen natürlich gar nichts anderes übrig, als "Friedenstruppen" zu schicken, alleine schon um ihr eigenes Territorium vor weiteren "ukrainischen Übergriffen" zu schützen.

Man kann den Ukrainern nun natürlich vorwerfen, den "Köder geschluckt" zu haben, aber was sollen sie auch machen? Wenn sie einfach russische Truppen ohne Widerstand auf ihrem Territorium operieren lassen, dann passiert das selbe wie auf der Krim: Der Russe besetzt es einfach. Wie sie es auch machen, Russland nutzt seine überlegene militärische Stärke um seinen Willen zu bekommen.
 
Ist der gleiche Brei. Meine Frage ist: Wo sind die Beweise ? Es sollte schon längst Bilder geben von dem angeblich zerstörten Militärkonvoi.

Genau das selbe wie bei MH17. Einfach schnell Anschuldigungen und Mutmaßungen aussprechen ohne Beweise zu liefern. Bis heute nicht!
 
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