Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

lang-lebe-charlie-countryman-bild-1.jpg


Lang lebe Charlie Countryman 7,5/10

Nach langer Zeit endlich mal geschafft einen Film von meiner großen Liste der Filme zu gucken. Auch wenn der Film einen sehr langsamen Einstieg hat und anfangs auch nur audiovisuell überzeugen kann, steigert sich der Film immer mehr. Gerade die Schauspieler halten einen an der Stange, LaBeouf und Mikkelsen machen ihren Job echt gut. Aber auch Til Schweiger muss ich an der Stelle mal loben, welchen ich ansonsten sehr ungerne sehe. Und Ron Weasley wahrscheinlich in seiner ungewöhnlichsten Rolle (Dauerlatte + Strip Club), ich war schon ein wenig geschockt ihn in diesem Film zu sehen, wenn man ihn vorher nur aus Harry Potter kennt. Richtig überzeugt hat der mich der Film aber erst in den letzten 30 Minuten, in welcher er nochmal richtig aufdreht und den grandiosen, mittreibenden Moby-Soundtrack raushaut.

Titten gibt es ganz nebenbei auch.

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=BYcFVRNmkgc[/vid]
 
The_Purge_poster.jpg


Will gar nicht all zu viele Worte zu dem Film verlieren. Ein einziger Mix aus Klischees und Logiklöchern zur Rechtfertigung von Gewalt.
Ein einziger Punkt fasst den Film perfekt zusammen: Der Vater der Familie ist stinkreich und verkauft Sicherheitsanlagen. In seinem eigenen Haus hat er das Modell "schreckt nur optisch ab, kann eigentlich aber nichts" eingebaut weil mehr in seiner doch recht noblen Wohngegend mutmaßlich nicht nötig ist. Der alte Sparfuchs, geht mit seinen Milliarden sicher auch noch bei Lidl einkaufen.

2/10, für die Idee hinter dem Chaos.
 
needforspeedscreenshot.jpg


Need for Speed

Scott Waugh, hauptberuflich Stuntkoordinator, und George Gatins, der zuvor noch nie ein Drehbuch verfasst hatte, verfilmen Need for Speed, ein sicherlich unterhaltsames, aber nicht gerade für seine gehaltvolle Handlung bekanntes Rennspiel. Ein riskantes, aber meiner Meinung nach absolut geglücktes Unterfangen. Denn Need for Speed ist überraschend gut, fast schon erschreckend spaßbringend und tatsächlich einer der ehrlichsten "Autofilme" der letzten Jahre.

Wer hier jetzt hip-hoppige Untergrundrennen mit gepimpten Protz-Karossen, heiße Chicks und Sprüche klopfende Machos erwartet, wird jedoch enttäuscht werden und sollte besser bei den ersten Ablegern der Fast & Furious-Reihe bleiben. Langweilen werden sich ebenfalls die, die lediglich auf übertriebene Auto-Action und womöglich sogar bleihaltige Auseinandersetzungen hoffen. Need for Speed ist (zum Glück, meine ich) nämlich weder ein primitiver Tuning-Porno, noch ein Actionfilm auf vier Rädern. Es handelt sich dabei eher um einen rasanten Thriller mit motorisiertem Hintergrund, oder anders ausgedrückt: eine ganz klassische Vendetta, in welcher Protagonist Tobey den Tod eines Freundes rächen will, indem er seinen, für den Tod verantwortlichen, Rennfahrernemesis in einem illegalen Straßenrennen schlägt.

Eine uralte Geschichte, die jetzt zwar nicht wirklich begeistert, die flotten Verfolgungsjagden aber gut beisammen halten kann. Stichwort Verfolgungsjagden: Diese stehen eindeutig im Mittelpunkt von Need for Speed und schaffen es sogar den Charme der Videospielvorlage einzufangen. Eigentlich ist der gesamte Film ein einziges, langes Rennen, welches von New York nach L.A., über staubige Highways, durch dichte Nadelwälder und Großstädte führt und damit ziemlich an NfS: The Run erinnert. Gefahren wird dabei erstaunlich authentisch: Die fetzig geschnittenen, hübsch ist bspw. der regelmäßige Einsatz der Ich-Perspektive im Fahrzeug, Rennen sind nämlich alle handgemacht, in ihrem Ablauf nachvollziehbar und nur selten dezent übertrieben.

Überhaupt nimmt sich der Film angenehm ernst. Nämlich so ernst, dass man durchaus so etwas wie Mitgefühl mit den Charakteren entwickeln und den Ereignissen Glauben schenken kann, aber dann doch nie so ernst, dass es unfreiwillig komisch oder langweilig wird. Gerade diesen Spagat, zwischen unterhaltsamer Raserei und geerdetem Drama, bekommt Need for Speed dann doch überraschend gut hin. Woran die brauchbaren Schauspieler sicher nicht ganz unschuldig sind. Aaron Paul darf sein schauspielerisches Talent genrebedingt natürlich nur in Ansätzen entfalten, bringt aber dennoch eine ordentliche Glaubwürdigkeit und Sympathie mit. Genau so wie die hinreißende Imogen Poots, welche mit ihrem britischem Akzent und kessen Auftreten verzaubert und wunderbar mit Paul harmoniert.

Kurzum: Need for Speed ist, was ich im Vorfeld wirklich nicht gedacht hätte, ein richtig guter Film, bei dem die Liebe am (schnellen) Fahren im Mittelpunkt steht. Es ist eben keine überzeichnete Effekt-Orgie, kein hirnloser Actioner oder stumpfer Macho-Auto-Poser-Klamauk, sondern tatsächlich eine Verfilmung des Videospiels (wie man es vor allem aus Hot Pursuit und The Run kennt). Das heißt: Sportwagen, amerikanische Endlosstraßen, illegale Rennen und Verfolgungsjagden mit der Polizei. Inhaltlich sicherlich ein Satz uralter Reifen, aber dennoch so solide erzählt, dass es unterhält, sympathisch-gut geschauspielert und sauber gefilmt. Und wer spätestens beim finalen Rennen hochgezüchteter 600+ PS Supersportler durch die dichten Nadelwälder Kaliforniens, mit der Polizei (inkl. Helikopter) im Schlepptau und handgemachter Überschläge, keine Need for Speed-Vibes verspürt, der hatte schlicht falsche Erwartungen.

8/10 Pferdestärken
 
DarkManBluOriginal.jpg


DARKMAN

Zum erstenmal gesehen und ich bin schwer begeistert! Denn der Film versprüht genau das, was den meisten Werken von heute fehlt: CHARME! Die Athmosphäre ist gut und der Film hat auch keine unnötigen Längen! Neeson verkörpert Darkman hervorragend und begibt sich auf einen 95 minütigen Rachefeldzug! Das der Film allerdings jahrelang nur in geschnittener Form erhältlich war, zeigt sich ob der eher geringen Brutalität (zumindest aus heutiger Sicht) doch ein wenig unverständlich!
 
darkman muss ich mir auch unbedingt mal anschauen. steht seit jahren auf der liste, aber irgendwie nie dazu gekommen.
 
Ich hab jetzt das erste Mal bewusst Rambo 1-3 geguckt. Ich wusste gar nicht, wie politisch die Filme sind (vor allem der erste Teil ist hier grandios). Eigentlich schon verrückt, was für ein Image Rambo hat. Irgendwie hatte ich stupide Daueraction erwartet. Interessant sind aus heutiger Sicht (Post 9/11) die Dialoge in Teil 3 mit dem afghanischen Partner Rambos und die Darstellungsweise der Afghanen/ Mudschaheddin allgemein.

Dieser Film ist dem tapferen Volk von Afghanistan gewidmet.
 
Der erste Rambo ist ein cleverer gesellschaftskritischer Film. Ich mag ihn sehr.


Prinzessin Mononoke

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich etwas skeptisch war. Bin kein großer Anime-Freund. Prinzessin Mononoke war aber sehr intelligent erzählt, hatte wunderschöne Bilder, starke Charaktere und hat das Thema Mensch/Natur sehr ernst genommen und nie schwarz-weiß gezeichnet. Das hat mich sehr überrascht, dass der Film sich nicht vollends auf die Seite der Natur geschlagen hat, sondern auf beiden Seiten beide Seiten der Medaille gezeigt hat. Sehr gehaltvoller Film und auch sonst eine sehr schöne, interessante, spannende Geschichte. 10/10
 
tumblr_m8i8sg3wfF1rbmj5wo1_500.gif


Community
Season 1 - 5

Dean-tastic! Was soll ich da groß sagen? Community gehört für mich zu den besten Sitcoms überhaupt. Intelligent, charmant, verspielt und abgedreht, voller aktueller Pop-Kultur-Referenzen, Herz und Hirn. Da wird gelacht, bis es einem das Zwerchfell zerreißt.

Minimalistisches Season-Roundup:
Season 1: Noch verhältnismäßig bodenständiger Einstieg, jedoch bereits sehr liebenswert und clever.
Season 2: Community dreht auf, wird eigenständiger und besticht durch pfiffige Einfälle.
Season 3: Boom! Eine Explosion an aberwitzigen Ideen, intelligenten Pointen und fantastischer Figuren. Meine Lieblingsstaffel.
Season 4: Serienschöpfer bzw. Produzent weg, Konflikte mit Schauspielern und einfallende Einschaltquoten. Das macht sich bemerkbar. Im Vergleich zu anderen, konventionellen Sitcoms immer noch ein frecher Spaß, in Community-Maßstäben gemessen aber eine Enttäuschung. Einige fragwürdige Story-Entwicklungen inklusive.
Season 5: Schöpfer Dan Harmon ist wieder da, Chevy Chase und (später) Donald Glover sind dafür jedoch leider weg. Schlechte Ausgangssituation, Schadensbegrenzung muss betrieben werden. Doch, oh Wunder: Es funktioniert, neue, interessante Charaktere, Figurenkonstellationen und gewohnt sympathisch-abgedrehte Geschichten überspielen die unpassenden Entscheidungen der Vorstaffel und den Wegfall der Darsteller. Mission geglückt, Community ist zurück. NBC sieht das aber nicht so und setzt die Serie ab, dafür ist Yahoo so schlau und übernimmt eine 6. Staffel. Und die kann ich nun kaum mehr erwarten.

Fazit: Trotz des zahmen Einstiegs (bitte nicht nach den ersten beiden Folgen abschreiben) und Durchhängers in Season 4 eine formidable Sitcom. Gebt mir Community, Scrubs und My Name is Earl und ich könnte den Rest meines Lebens fröhlich auf einer einsamen Insel verbringen. In Punkten? Natürlich 10 von 10 für das spritzige Gesamtwerk.

10/10 (The) Ring girls

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=P_rgRlHn0rc[/vid]

:lol:
 
2557391-5712726259-22_ju.jpg

Okay....da war ja nichts wirklich was gut...ganz schlecht war er nicht. Aber auch nicht gut. Hatte seine Witze.
Manche waren einfach schlecht, aber das entsprechende Publikum fand die sogar lustig.
Am Ende wurde auch noch geklatscht :facepalm:

Alles in allem bekommt der Film eine...
5,5/10
von mir!

Dafür, dass ich gratis drin war, ging es. Auf Bluray kann man sich den mal einmal geben und anschließend vergessen.


062588.jpg


Kein schlechter Film, kann man sich auf jeden Fall anschauen.
Habe ich in der Sneak in Berlin gesehen.
Wer ein kleines "FeelGood"-Filmchen sucht, ist hier richtig. Einzige die neue Stimme von Pegg geht nicht. Pike ist hübsch wie immer und die anderen Schauspieler bringen sich auch sehr gut ein.

7,5//10
 
2013-06-28-06.37.16.jpg

Breaking Bad

Gestern die letzten 3 Folgen gesehen und tja was soll ich sagen, ein würdiger Abschluss einer sehr guten Serie.
Den eigentlichen Hype kann ich trotz alledem nicht ganz nachvollziehen. Versteht mich nicht falsch, die Serie ist wie gesagt Top aber "Das beste, was Fernsehen zu bieten hat" war es dann doch nicht!

Selten hat es eine Serie einem so schwer gemacht den Hauptcharakter zu lieben oder zu hassen. Die Verwandlung vom einfachem Chemielehrer zum skrupellosen Drogenboss wurde einfach perfekt inszeniert. Auch die Schauspielerische Leistung von Bryan Cranston ist Oskarwürdig. Bevor ich mit der Serie begonnen habe, hatte ich noch Angst vor dem Das von Malcom ;)

Mein Lieblingscharakter war aber Jesse Pinkman. Kein anderer musste in der Serie soviel leiden wie er :(
Man wünscht ihm die ganze Zeit das er einfach das Geld nimmt und sich einen schönes Leben macht aber stattdessen fängt er wieder mit den Drogen an und steckt quasi in einem Teufelskreis. Am Ende hofft man nur das er das ganze jetzt hinter sich lässt.

Leider hatte die Serie aber mehr Charaktere die mir wirklich auf die Nerven gegangen sind, allen voran natürlich Skyler. Eine absolute Heuchlerin und ein Fähnchen im Wind bei dem man nie weiß in welche Richtung es sich gleich drehen wird. Was mich wirklich gewundert hat ist, das sie am Ende anfangs noch auf Walts Seite war.
Aber ansonsten habe ich ihr schon bei der 2.Staffel den Tod gewünscht :D

Dann wäre da noch Hank, der Superbulle dem nichts entgeht und der nebenbei auch noch Walts Schwager ist.
Wo andere aufhören zu suchen, da fängt Hank erst an, selbst dann wenn sein Chef es ihm untersagt - und er findet immer und überall etwas. Sherlock Holmes lässt grüßen. Dazu behandelt er seine Frau noch wie den letzten Dreck.
Ich war echt froh als er in der Wüste eine Kugel gefangen hat.

Naja die Serie strotzt nur voller interessanter Charaktere, Saul, Mike und Lo Pollos Hermanns Gus Fring!
Der Abgang von Fring war für mich der unpassendste der ganzen Serie, die Bombe okay aber der Terminator Abgang hätte nicht sein müssen!

Gute 8/10
 
Bei Jump Street Frage ich mich noch immer warum man den Namen so Verwursten musste.
Das hat mit der genialen Serie der 80er doch nichts gemeinsam und richtet sich dabei noch an die Zielgruppe die das original nichtmal kennen.
 
Zurück
Oben