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Get Carter - BD 8/10

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Kenne das Original mit Michael Caine nicht (der spielt auch hier im Remake mit). Aber fand den ganz gut gelungen. Hat zwar einige Längen und die Story will nicht wirklich in Fahrt kommen, aber hatte ich mir, dank der negativen Kritiken, viel schlimmer vorgestellt.
 
einer der wenigen filme, wo mir das remake besser gefällt....hoffe die machen den zweiten und dritten noch

und ja, der erste teil ist der beste...der zweite fällt mmn sogar ein gutes stück ab...
 
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Snowpiercer
"Know your place. Accept your place. Be a shoe."

Boom! Was für ein, in jeglicher Beziehung, wahnsinniger Ritt. Zur Handlung nur so viel: Nachdem die Menschheit in naher Zukunft versucht hat den Treibhauseffekt zu besiegen, kippte das Klima leider in das andere Extrem und es kam zu einer neuen Eiszeit, die jegliches Leben auslöschte. Bis auf einige hundert Menschen, die nun schon seit fast zwei Jahrzehnten, fein säuberlich in Unter- und Oberschicht getrennt, in einem Zug unterwegs sind. Sozusagen in einer Arche auf Schienen, die unaufhörlich über den vereisten Planeten rast.

Klingt im ersten Moment wahrscheinlich absurd, ist es in gewisser Weise auch, liefert aber die originelle Grundlage für einen fulminanten Film, der sich genau so anfühlt wie es die Produktionsländer (ein koreanisch-amerikanisches Team visualisiert hier eine französische Graphic Novel) vermuten lassen: nämlich außergewöhnlich. Außergewöhnlich auf eine absolut positive Art und Weise.

Im Vorfeld habe ich in Verbindung mit Snowpiercer häufiger Adjektive wie "albern", "merkwürdig", "langweilig" oder "dämlich" gelesen. Kritik, die ich bei dieser Konstellation, aus französischer Comic-Vorlage, koreanischem Ausnahme-Regisseur und bunt gemischter Schauspieltruppe, für durchaus angebracht hielt. Jedoch nur so lange, bis ich das Endprodukt selber sehen durfte. Nach zwei Stunden atemberaubender Bilder, intensiver Spannungsmomente und metaphorischer Motive, bleibt mir nur zu sagen: Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, die Kritik.

Dieser Film ist ein ganz fantastisches Werk, voller Spannung, Bedeutung, eigenwilliger Ideen, mitreißender Geschichten und brillanter Aufnahmen. Ja, er ist ein wenig anders als der typische Hollywoodblockbuster, aber auch weit weg vom koreanischen "Spezi-Kino". Eigentlich bedient er sich sogar recht deutlich am klassischen Blockbusteraufbau, spickt ihn aber mit einer fast greifbaren, zuweilen etwas skurrilen Atmosphäre, vielschichtigen Charakteren und einer erstaunlichen Intensität. Da gab es regelmäßig Momente, die mir einen (angenehmen) Schauer über den Rücken haben laufen lassen. Beispielsweise die Sekunde, in der, recht früh im Film, zum ersten Mal der Abzug einer Waffe gezogen wurde, die surreale, aber doch irgendwie verständliche Situation in der Schule, oder die packenden Schlussdialoge.

"Albern" war da rein gar nichts. Ja, Snowpiercer ist leicht überzeichnet, bewegt sich zeitweise nah an der Grenze zur Gesellschaftssatire, kriegt meiner Meinung nach aber immer die Kurve und ist nie und nimmer "albern". Eigentlich halte ich die gezeigten Szenerien sogar für relativ glaubwürdig, wenn man mal bedenkt, dass dort eine autoritäre Herrschaft in einem Zug mit den letzten Menschen ausgeübt wird. "Langweilig" war er auch keine Minute, da der Spannungsbogen gekonnt aufgearbeitet wurde, sich emotionale Dialoge und überraschend harte Gewaltausbrüche die Waage halten und die einzelnen Abteile des Zuges unheimlich abwechslungsreich sind und viele interessante Geschichten erzählen.

Das ein oder andere Logikloch bzw. oberflächlich abgefertigte Fragen (Nach dem Motto: "Frag nicht, ist halt so!") mögen hier und da auffallen, aber nicht weiter stören. Detaillierte Analysen des gesellschaftlichen Lebens oder tiefgreifende Erklärungen des Energie- und Nahrungsgewinnungssystems würden schlicht und ergreifend das Filmformat sprengen. Von daher seien den Drehbuchautoren solche Detailschwächen verziehen.

Ach, jetzt habe ich eigentlich schon wieder viel zu viel gelabert. Um es kurz zu machen: Snowpiercer ist grandios und ich kann die bestehende Kritik in ihren Ansätzen zwar nachvollziehen, bei Betrachtung des gesamten, meiner Meinung nach absolut runden, Werkes aber nicht unterschreiben. Im Gegenteil: Clevere Geschichte, ein ergreifender Spannungsbogen, sinnige Dialoge, tolle Schauspieler und fesselnde Aufnahmen.

9/10 Hypetrains


Gebe ich mir sicherlich noch mal auf Deutsch. Gerade ist nämlich die französische Blu-ray im Player gelandet. Die war auf englisch zwar so weit verständlich, jedoch nicht untertitelt, weshalb ich die koreanischen Dialoge, die normalerweise eben Untertitel haben, leider nicht vernehmen konnte. Daher meine Frage: Was hat der koreanische Techniker Curtis am Ende erzählt? Kann es mir zwar fast denken, möchte aber noch mal auf Nummer sicher gehen. :D
 
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Und wieder einmal wurde ich gut unterhalten. Dank Disney Channel versuche ich jetzt nach und nach die ganzen "neueren" Filme nachzuholen. Die kamen ja alle zu einer Zeit, wo es eher uncool war Disneyfilme zu schauen...

Muss aber sagen, dass Lilo + Stitch aber noch einmal einen Tacken geiler war.
 
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Non-Stop
8/10

"Stehe ich etwa im Weg, Arschloch?"

Neeson ist seit Taken ein Garant für Actionfilme, ob nun als knallharter Agent, oder Familienvater der wider Willen in eine prekäre Lage gerät, er überzeugt als Actionheld in jedem seiner Filme. Für mich ist der mittlerweile 62 Jährige einer der besten und überzeugendsten Actiondarsteller die man derzeit besetzen kann. Dabei ist Non-Stop nicht mal ein Non-Stop-Actionfilm, da der Plot eher einem Katz und Maus Spiel in luftiger Höhe gleich kommt. Das Drehbuch ist dabei zwar ziemlich konstruiert, trotzdem ist der Film konstant spannend und ohne Leerlauf. Die Suche nach dem Verantwortlichen in dem abgegrenzten Areal hat schon etwas von Die Hard im Flugzeug, und am Ende war ich dann in Bezug auf den oder die Täter auch etwas überrascht.

Wer also Filme wie Air Force One und Einsame Entscheidung mag, sollte auch mit Non-Stop seine Freude haben.

Hab den eben gesehen und auch für sehr unterhaltsam befunden :dhoch:

Nur das Motiv der Täter war lame

Neeson geht halt immer :cool:

7/10
 
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Snowpiercer
"Know your place. Accept your place. Be a shoe."

Boom! Was für ein, in jeglicher Beziehung, wahnsinniger Ritt. Zur Handlung nur so viel: Nachdem die Menschheit in naher Zukunft versucht hat den Treibhauseffekt zu besiegen, kippte das Klima leider in das andere Extrem und es kam zu einer neuen Eiszeit, die jegliches Leben auslöschte. Bis auf einige hundert Menschen, die nun schon seit fast zwei Jahrzehnten, fein säuberlich in Unter- und Oberschicht getrennt, in einem Zug unterwegs sind. Sozusagen in einer Arche auf Schienen, die unaufhörlich über den vereisten Planeten rast.

Klingt im ersten Moment wahrscheinlich absurd, ist es in gewisser Weise auch, liefert aber die originelle Grundlage für einen fulminanten Film, der sich genau so anfühlt wie es die Produktionsländer (ein koreanisch-amerikanisches Team visualisiert hier eine französische Graphic Novel) vermuten lassen: nämlich außergewöhnlich. Außergewöhnlich auf eine absolut positive Art und Weise.

Im Vorfeld habe ich in Verbindung mit Snowpiercer häufiger Adjektive wie "albern", "merkwürdig", "langweilig" oder "dämlich" gelesen. Kritik, die ich bei dieser Konstellation, aus französischer Comic-Vorlage, koreanischem Ausnahme-Regisseur und bunt gemischter Schauspieltruppe, für durchaus angebracht hielt. Jedoch nur so lange, bis ich das Endprodukt selber sehen durfte. Nach zwei Stunden atemberaubender Bilder, intensiver Spannungsmomente und metaphorischer Motive, bleibt mir nur zu sagen: Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, die Kritik.

Dieser Film ist ein ganz fantastisches Werk, voller Spannung, Bedeutung, eigenwilliger Ideen, mitreißender Geschichten und brillanter Aufnahmen. Ja, er ist ein wenig anders als der typische Hollywoodblockbuster, aber auch weit weg vom koreanischen "Spezi-Kino". Eigentlich bedient er sich sogar recht deutlich am klassischen Blockbusteraufbau, spickt ihn aber mit einer fast greifbaren, zuweilen etwas skurrilen Atmosphäre, vielschichtigen Charakteren und einer erstaunlichen Intensität. Da gab es regelmäßig Momente, die mir einen (angenehmen) Schauer über den Rücken haben laufen lassen. Beispielsweise die Sekunde, in der, recht früh im Film, zum ersten Mal ein Abzug einer Waffe gezogen wurde, die surreale, aber doch irgendwie verständliche Situation in der Schule, oder die packenden Schlussdialoge.

"Albern" war da rein gar nichts. Ja, Snowpiercer ist leicht überzeichnet, bewegt sich zeitweise nah an der Grenze zur Gesellschaftssatire, kriegt meiner Meinung nach aber immer die Kurve und ist nie und nimmer "albern". Eigentlich halte ich die gezeigten Szenerien sogar für relativ glaubwürdig, wenn man mal bedenkt, dass dort eine autoritäre Herrschaft in einem Zug mit den letzten Menschen ausgeübt wird. "Langweilig" war er auch keine Minute, da der Spannungsbogen gekonnt aufgearbeitet wurde, sich emotionale Dialoge und überraschend harte Gewaltausbrüche die Waage halten und die einzelnen Abteile des Zuges unheimlich abwechslungsreich sind und viele interessante Geschichten erzählen.

Das ein oder andere Logikloch bzw. oberflächlich abgefertigte Fragen (Nach dem Motto: "Frag nicht, ist halt so!") mögen hier und da auffallen, aber nicht weiter stören. Detaillierte Analysen des gesellschaftlichen Lebens oder tiefgreifende Erklärungen des Energie- und Nahrungsgewinnungssystems würden schlicht und ergreifend das Filmformat sprengen. Von daher seien den Drehbuchautoren solche Detailschwächen verziehen.

Ach, jetzt habe ich eigentlich schon wieder viel zu viel gelabert. Um es kurz zu machen: Snowpiercer ist grandios und ich kann die bestehende Kritik in ihren Ansätzen zwar nachvollziehen, bei Betrachtung des gesamten, meiner Meinung nach absolut runden, Werkes aber nicht unterschreiben. Im Gegenteil: Clevere Geschichte, ein ergreifender Spannungsbogen, sinnige Dialoge, tolle Schauspieler und fesselnde Aufnahmen.

9/10 Hypetrains


Gebe ich mir sicherlich noch mal auf Deutsch. Gerade ist nämlich die französische Blu-ray im Player gelandet. Die war auf englisch zwar so weit verständlich, jedoch nicht untertitelt, weshalb ich die koreanischen Dialoge, die normalerweise eben Untertitel haben, leider nicht vernehmen konnte. Daher meine Frage: Was hat der koreanische Techniker Curtis am Ende erzählt? Kann es mir zwar fast denken, möchte aber noch mal auf Nummer sicher gehen. :D


Full Ack - sehr geiler Film!
 
Hab gestern erst einen der letzten Stay Forever-Podcasts gehört und da hat sich Christian Schmidt tierisch über den Film ausgekotzt. Er könne beim besten Willen nicht verstehen, wie man diesen Film gut finden kann! :D
 
@Trayal: Hatte den schon Jahre hier rumliegen und mir extra aufgespart. Wusste nix drüber, hab nichtmal die Inhaltsangabe gelesen. Mir war nur bekannt das es ein Kultfillm sein soll. Erstmal war ich überrascht das es im geteilten Berlin spielt und gedreht wurde und das Sam Neill eine der Hauptrollen übernimmt, die andere geht an die damals wunderschöne Isabelle Adjani. Anfangs war ich noch sehr skeptisch, weil das Schauspiel der beiden die ersten Minuten noch anstrengend war, aber das legte sich bei mir dann und was dann kam war eben genau mein Ding. Aber das ist echt so ein Film wo man in der richtigen Stimmung für sein muss.

@flexx: Nope, den heb ich mir auch schon seit Release auf :D Bei solchen Werken muss ich wie gesagt einfach in der richtigen Stimmung sein. Die anderen Werke von Noé sind mir bekannt.
 
War @Urgs nicht ein großer Fan von Possession? Kann mich erinnern, dass hier mal eine Szene in der Unterführung länger diskutiert wurde.
 
Pacific Rim

Ja, war ganz ok. Endlich mal Monster Screentime und fette Action, wenn es auf das Fressbrett gibt. Zwar hat das Ganze dann auch derbe Logiklöcher und ein Ende, das mir die Nackenhaare hochstehen lässt, aber er hat mich gut unterhalten.

7/10
 
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