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X-Men First Class

Ich zappte letzte Woche zufällig darauf. Kam auf ORF1. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung der X-Men Serie. Ich habe noch nie einen Film gesehen, ein Comic gelesen oder ein Spiel davon gespielt. Ich wusste, dass Hugh Jackman Wolverine ist. Das wars.
Jedenfalls werden in diesem Film die anfänge gezeigt. Und ich fands klasse.

Die ganze lose Vermischung mit wahren Begebenheiten, dazu gute Schauspieler und (meistens) gute Effekte, machen halt einen guten Actionfilm aus. Klar, die X-Men selber fand ich jetzt nicht so der Hammer. Alle die eine andere Form haben (also die, die "blau" sind ;) ) sehen einfach nicht gut aus. Auch sind einige der Mutationen, nicht gerade cool. Die Libellen/Schmetterling Frau oder der Typ mit den Schallwellen. Ist aber auch egal, der Film weiss zu unterhalten und bringt mich sogar dazu, den neusten Film im Kino ansehen zu gehen.

8/10
 
tumblr_lmxyx6uk5B1qhdpda.jpg

Was ein absolut genialer Film. Wurde mir schon von mehreren Leuten empfohlen und gestern Abend dann zufällig auf Amazon Prime Instant entdeckt.
Super Dialoge, toller (schwarzer) Humor und ein Colin Farrell in Höchstform.
Nebenbei gibt es noch sehr schöne Aufnahmen der Stadt Brügge, die einem Lust darauf machen den Ort mal zu besuchen :D

8/10

Sehr schön! Dann kannst du dir mit 7 Psychos ja gleich den nächsten McDonagh geben.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=sbT61j99e24[/vid]
 
Genug gesagt

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Der letzte Film von James Gandolfini ;_____;

Der Film hat ein wahnsinniges Manko, und zwar sein beschissenes Marketing. Vermarktet wird der Film nämlich als typische Hollywood Schnulze für Zwischendurch.

Das zeigt auch das Coverfoto des Films gut. Noch schnulzi/ Romtische Komödienhafter gehts fast nicht mehr.

genug-gesagt-bigshot.jpg


Den Film habe ich dann eigentlich nur angesehen weil ich einfach wissen wollte wie der letzte Gandolfini Film ist.

Und er ist gut. Sogar richtig gut. Um nicht zu sagen toll.
Er ist ein toller Film weil es ein intelligenter Film hinter seiner Fassade ist.

Auf der ersten Ebene ist er tatsächlich nur der Schwachsinn von Nebenan.
Die Story liest sich absolut grauenhaft.

Wer isch den Film ungespoilert ansehen will, was ich empfehlen würde, öffnet den Storyinhalt jetzt bitte nicht.

Frau lernt Mann kennen.
Frau lernt Exfrau des Mannes kennen.
Exfrau lästert über Exmann

Drama Baby Drama


Zum Glück habe ich mir nie den Klappentext des Films gelesen, ich hätte ihn mir wohl nie angesehen.
Denn es erwarten einen echt witzige Szenen, Slapstik, Dialogwitz, alles dabei.

Was zeichnet den Film nun aber aus?
Er geht mit seinen Charakteren erstens respektvoll um, und die Charaktere haben tiefe, und Ihr handeln hat einen Grund. Die Nebencharaktere im Film haben alle spezielle Rollen die verschiedene Prozesse und Vorgehensweisen im Leben abbilden.

Die Freunde stellen jeder für sich zwar einzelne Stützen dar, zeigen dennoch aber auch wie menschen Fassaden aufbauen, und warum sie handeln wie Sie handeln. Und das ist dass was den Film von Anderen unterscheidet, eben diese Liebe zum Detail in der Charakterzeichnung aller Personen. Deswegen funktioniert auch die Dramaturgie im Film, den die oberflächliche Handlung ist eben schnell erzählt, aber es ist interessant wie sich auch die restlichen Charaktere entwickeln und damit umgehen.

Und nicht zuletzt fand ich den Film so toll weil er es schafft Emotionen in einem hervorzurufen. Allem voran Fremdschämen. ^^
Ich saß so oft mit den Händen vor den Augen da, einfach weil in diesen Momenten das Gezeigte so furchtbar ist, nicht weil der Film an sich schlecht wäre, sondern die Situation zum davonlaufen ist. :>

Vom technischen Standpunkt,... ja is eben ne Komödie.. Fotografie ist der Zweckmäßigkeit untergeordnet, bis auf zwei drei Ausnahmen sind die Szenen sehr unspektakulär in Szene gesetzt, 3D und Explosionen fehlen. Es geht eben um die Dialoge, und so sieht der Film auch aus.

Achja, und ich behaupte jetzt einfach mal dass sich fast jeder in der ein oder anderen Szene wiedererkennen wird. ^^

Vom Trailer rate ich wie üblich ab, da die Trailer erstens mies sind, und zweitens wieder einmal viel zu viel verraten.

Aber Hauptsache nen über 2 Minuten Trailer für ne Komödie raushauen, #facepalm



Fazit: Gandolfini Fans werden dabei heulen, zumindest ich hab geheult... beim Zeus was hab ich geheult.

Und dem Marketing des Films sei ein Tripper gewünscht.
 
@flexx


Godzilla
war gut, müsste ich werten, was ich eigentlich nicht tue, käme wohl eine 7/10 dabei raus. Empfand ihn weder als so schlecht, wie Cloud, Para & Co, noch so grossartig wie ihn dynosys preist. Aber ich war ja auch enthyped und hab gewissen Dingen keine so grosse Ansprüche mehr gestellt. Die Bluray wird geholt und insgesamt ist es, serienintern betrachtet, auch definitiv einer der besseren Gojira-Streifen, wenn nicht sogar in meiner Top 5 vertreten. Gibt aber noch sehr viel Luft nach oben, doch da mir Edwards Stil nach wie vor gefällt, warte ich ganz entspannt und zufrieden auf den Nachfolger.
 
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Was ein absolut genialer Film. Wurde mir schon von mehreren Leuten empfohlen und gestern Abend dann zufällig auf Amazon Prime Instant entdeckt.
Super Dialoge, toller (schwarzer) Humor und ein Colin Farrell in Höchstform.
Nebenbei gibt es noch sehr schöne Aufnahmen der Stadt Brügge, die einem Lust darauf machen den Ort mal zu besuchen :D

8/10
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme! Die Dialoge sind so unfassbar gut, dass man am liebsten den ganzen Film rezitieren möchte.
 
Genug gesagt

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Der letzte Film von James Gandolfini ;_____;

Der Film hat ein wahnsinniges Manko, und zwar sein beschissenes Marketing. Vermarktet wird der Film nämlich als typische Hollywood Schnulze für Zwischendurch.

Das zeigt auch das Coverfoto des Films gut. Noch schnulzi/ Romtische Komödienhafter gehts fast nicht mehr.

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Den Film habe ich dann eigentlich nur angesehen weil ich einfach wissen wollte wie der letzte Gandolfini Film ist.

Und er ist gut. Sogar richtig gut. Um nicht zu sagen toll.
Er ist ein toller Film weil es ein intelligenter Film hinter seiner Fassade ist.

Auf der ersten Ebene ist er tatsächlich nur der Schwachsinn von Nebenan.
Die Story liest sich absolut grauenhaft.

Wer isch den Film ungespoilert ansehen will, was ich empfehlen würde, öffnet den Storyinhalt jetzt bitte nicht.

Frau lernt Mann kennen.
Frau lernt Exfrau des Mannes kennen.
Exfrau lästert über Exmann

Drama Baby Drama


Zum Glück habe ich mir nie den Klappentext des Films gelesen, ich hätte ihn mir wohl nie angesehen.
Denn es erwarten einen echt witzige Szenen, Slapstik, Dialogwitz, alles dabei.

Was zeichnet den Film nun aber aus?
Er geht mit seinen Charakteren erstens respektvoll um, und die Charaktere haben tiefe, und Ihr handeln hat einen Grund. Die Nebencharaktere im Film haben alle spezielle Rollen die verschiedene Prozesse und Vorgehensweisen im Leben abbilden.

Die Freunde stellen jeder für sich zwar einzelne Stützen dar, zeigen dennoch aber auch wie menschen Fassaden aufbauen, und warum sie handeln wie Sie handeln. Und das ist dass was den Film von Anderen unterscheidet, eben diese Liebe zum Detail in der Charakterzeichnung aller Personen. Deswegen funktioniert auch die Dramaturgie im Film, den die oberflächliche Handlung ist eben schnell erzählt, aber es ist interessant wie sich auch die restlichen Charaktere entwickeln und damit umgehen.

Und nicht zuletzt fand ich den Film so toll weil er es schafft Emotionen in einem hervorzurufen. Allem voran Fremdschämen. ^^
Ich saß so oft mit den Händen vor den Augen da, einfach weil in diesen Momenten das Gezeigte so furchtbar ist, nicht weil der Film an sich schlecht wäre, sondern die Situation zum davonlaufen ist. :>

Vom technischen Standpunkt,... ja is eben ne Komödie.. Fotografie ist der Zweckmäßigkeit untergeordnet, bis auf zwei drei Ausnahmen sind die Szenen sehr unspektakulär in Szene gesetzt, 3D und Explosionen fehlen. Es geht eben um die Dialoge, und so sieht der Film auch aus.

Achja, und ich behaupte jetzt einfach mal dass sich fast jeder in der ein oder anderen Szene wiedererkennen wird. ^^

Vom Trailer rate ich wie üblich ab, da die Trailer erstens mies sind, und zweitens wieder einmal viel zu viel verraten.

Aber Hauptsache nen über 2 Minuten Trailer für ne Komödie raushauen, #facepalm



Fazit: Gandolfini Fans werden dabei heulen, zumindest ich hab geheult... beim Zeus was hab ich geheult.

Und dem Marketing des Films sei ein Tripper gewünscht.

Der dürfte die Tage auch bei mir eintrudeln (reBuy war auch mal schneller...) . Freue mich schon drauf, da ich ausnahmslos Positives drüber gehört habe und deine Meinung das zusätzlich untermauert.
 
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X-Men First Class

Ich zappte letzte Woche zufällig darauf. Kam auf ORF1. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung der X-Men Serie. Ich habe noch nie einen Film gesehen, ein Comic gelesen oder ein Spiel davon gespielt. Ich wusste, dass Hugh Jackman Wolverine ist. Das wars.
Jedenfalls werden in diesem Film die anfänge gezeigt. Und ich fands klasse.

Die ganze lose Vermischung mit wahren Begebenheiten, dazu gute Schauspieler und (meistens) gute Effekte, machen halt einen guten Actionfilm aus. Klar, die X-Men selber fand ich jetzt nicht so der Hammer. Alle die eine andere Form haben (also die, die "blau" sind ;) ) sehen einfach nicht gut aus. Auch sind einige der Mutationen, nicht gerade cool. Die Libellen/Schmetterling Frau oder der Typ mit den Schallwellen. Ist aber auch egal, der Film weiss zu unterhalten und bringt mich sogar dazu, den neusten Film im Kino ansehen zu gehen.

8/10


Ich finds krass, dass Jennifer Lawrence in dem Teil schon mitgespielt hat, ist mir damals gar nicht aufgefallen. Als ich jetzt gesehen hatte, dass sie im aktuellen Teil mitspielt, dachte ich schon, sie wäre neu dazugekommen.
 
X-Men: Days of Future Past

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Bryan Singer hat es einfach drauf und liefert gleich mal ne tolle und sehr gelungene Fortsetzung zum von mir schon sehr geschätzten First Class ab. Mit der ganzen Zeitreisestory und dem Zusammenwerfen der alten und neuen Garde hätte so viel schiefgehen können… aber Singer hat es wirklich geschafft das Ganze zusammenzuhalten und schlüssig zu inszenieren ohne die Comicfans zu stark zu verwirren oder die für Genreverhältnisse doch anspruchsvolle Geschichte zu verwässern. Und das kann man ihm nicht hoch genug anrechnen. Auch wenn er es wieder nicht lassen konnte gewisse Holocaust Anspielungen einzubauen. Denn der Beginn ist schon verdammt düster, brutal und heftig und hat mich von den Bildkompositionen auch an die Zukunftsszenen von Camerons Terminator erinnert.

Aber „Days of Future Past“ besticht nicht nur durch seinen spannende Geschichte durch und die tollen Figuren (mein Gott ist das ein Weltklasse-Cast) , sondern auch durch die Actionszenen. Und auch wenn die Action ähnlich wie in X-Men 2 nie überhand nimmt ist sie schlichtweg grandios choreographiert und spektakulär inszeniert. Was hier gezeigt wird gehört mit zum Besten was man bisher im Genre sehen durfte und das ohne ganze Städte pulverisieren zu müssen oder unzählige Figuren gegen einander antreten lässt. Nein… jede Actionszene hat einen ziemlich überschaubaren Cast und wirkt dadurch zu keiner Sekunde überladen sondern perfekt durchdacht und inszeniert. Schon der erste Angriff der Sentinel (auch wenn sie nicht die Grösse aus den Comics haben sind sie nicht minder kompromisslos oder gefährlich) ist mit den ganzen Portalen spektakulär choreographiert (da werden sich wohl einige Personen wochenlang den Kopf zermartert haben wie das nur funktionieren soll) und auch verdammt hart und brutal inszniert. Mein persönliches Highlight war der ganze Part mit Quicksilver, da dieser mit einer unglaublichen Leichtigkeit und mit viel Humor aufwartete ohne dadurch minder spektakulär zu wirken. Ganz ganz grosses Kino Herr Singer. Da wurde die Messlatte doch gleich wieder ne Spur nach oben gesetzt.

Bryan Singer liefert mit „Days of Future Past“ nicht nur einen der besten X-Men Filme ab, sondern gleich wieder eine der besten Comicverfilmungen überhaupt. Toller Cast, tolle und spannende Geschichte und spektakuläre Action runden das perfekte Comicvergnügen ab. Ob der Film jetzt wirklich besser als „First Class“ ist mag ich noch nicht entscheiden, toll sind beide und stehen einem X-Men 2 in fast nichts nach. Ein Muss für Comicfans und solche die es werden wollen.

9 von 10 Sentinel


Godzilla

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Ich würd den Film jetzt nicht als Katastrophe betiteln denn er wirklich hat viele gute Ansätze und auch ein paar gute wenn nicht sogar starke Momente. Denn der Beginn mit der Ausgrabungsstätte (hat mich irgendwie an Jurassic Park erinnert :D ), dem Atomkraftwerk bis hin zum
Schlüpfen des ersten Muto
hat mir sehr gut gefallen und war auch stark und spannend inszeniert.

Danach wird’s dann leider etwas schwieriger. Denn die Geschichte des nach Hause wollenden Soldaten zieht sich dann doch brutal in die Länge und ist einfach nur langweilig. Das liegt auch daran, dass einem die Figuren schlichtweg egal sind und sie auch schauspielerisch gegen Bryan Cranston und Ken Watanabe nichts ausrichten können. Diese beiden können nur rumstehen und füllen die Figuren mit nur einem Blick mit mehr Leben als die anderen Darsteller zusammen. Und es hilft dem Film auch nicht gerade, dass man das erste Aufeinandertreffen von Godzilla mit den Mutos nur so nebenbei mitkriegt. Da sieht man den König der Monster sich in Duellmanier vor dem Rieseninsekt auftürmen… und was passiert? Kamera blendet aus und als nächstes sieht man eine verwüstete Stadt und dann den Sohn des Soldaten der in den Nachrichten kurze Zusammenschnitte des Kampfes. Da wurde mir zum ersten Mal so richtig klar wieso der Film überall so kritisiert wurde und ich konnte einfach nicht fassen, dass da nichts gezeigt wurde. Zum Glück konnte dann der Showdown doch noch überzeugen und die Fans etwas versöhnlich stimmen. Der war wirklich gut inszeniert auch wenn es die Macher trotzdem nicht lassen konnten
den Hauptdarsteller auf irgend ne Art und Weise einzubauen. Das ist Godzilla verdammt noch mal und nicht irgend ein Autobot der gegen nen Decepticon kämpft. Godzilla braucht keine Hilfe… Godzilla ist das Alpha Raubtier… der König der Monster… eine Naturgewalt um die Balance auf der Erde aufrechtzuerhalten. Der muss nicht gerettet werden. Und das schon gar nicht von einem popeligen Soldaten.

Für nen Godzilla Film war mir das am Ende dann doch einfach zu wenig Godzilla. Auch wenn ich die Intention des Regisseurs alles aus der Sicht der Protagonisten zu zeigen interessant finde, es ist trotzdem schlichtweg an der Zielgruppe vorbei inszeniert. Ich hoffe die Fortsetzung macht das besser, denn die Zutaten an sich sind ja vorhanden. Jetzt muss man es nur noch richtig zusammensetzen.

5 von 10 Mutos
 
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Hard to Die

Endlich konnte ich den Film wieder mal UNCUT sehen! Hatte die Uncut bislang nur auf Laserdisc, den Player aber nicht mehr in Betrieb!
Der Film hat auch den Alternativtitel "Crime Story" um auf den Police Story Zug aufzuspringen und in der Tat gibt es einige Parallelen zu Police Story! Wieder spielt Chan einen Cop, wieder geht eine Menge Glas kaputt, wieder gibt es riesige Explosionen! Das sind allerdings schon alle Gemeinsamkeiten, denn ansonsten ist es ein eigenständiger Film, der mit Police Story nichts zu tun hat!

Einer der wenigen "ernsten" Jackie Chan Filme. Ziemlich düster (Chan wollte eigentlich noch eine düstere und härtere Version machen, verwarf den Plan allerdings wieder) und stellenweise doch ziemlich hart! Kent Cheng spielt seine Rolle fantastisch und man spürt förmlich die Anspannung zwischen Chan und Kent! Schauspielerisch gibt es also nichts zu bemängeln! Wer typische JC Fights erwartet, den muss ich leider enttäuschen, denn bis auf eine Ausnahme, gibt es keine längeren Fights! Der Film setzt mehr auf Shoot-Out's, die sind zwar nicht so spektakulär wie bei Woo'schen Werken, reichen aber dennoch aus um den Film voranzutreiben!

Soundtechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln. Der Score ist sehr gut gelungen und in den ruhigeren Momenten von Pianoklängen begleitet! Beim Abspann (Chan untypisch gibt es hier keine Outtakes) sind dann auch noch rockigere Klänge zu hören! Insgesamt gefällt mir der Soundtrack wirklich sehr gut!

Weniger gut hingegen gefällt mir das Bild! Es ist zwar einen tick besser als meine Laserdisc, aber dennoch meilenweit davon entfernt gut zu sein! Ich schiebe die Schuld jetzt mal auf das Alter des Films und hoffe das Splendid im Zuge ihrer BluRay Reihe auch diesen Chan neu und überarbeitet rausbringt! Verdient hätte es sich diese eher unbekannte JC Perle auf jeden Fall!
 
12 Years A Slave

Keine Ahnung, was ich erwartet habe. Aber nach den Lorbeeren, Oscars etc. irgendwie mehr. Der Film hat seine vereinzelten Momente und ist ohne Frage hochwertig inszeniert und klasse geschauspielert. Aber unterm Strich hat er mich über die gesamte Laufzeit total kalt gelassen und kaum mitgerissen. :I
 
Puh. Wer bei Epps Folterszene keine Gänsehaut hat, spürt weder brennende Zigaretten auf der Haut noch Messer in der Brust.

Dennoch völlig überraschend das der Film den Oscar gewann. Zwar ist "12 Years a Slave" McQueens zugänglichster Film & stochert dennoch oft genug im Arthouse Milieu herum sodass ich absolut verstehen kann das manche ihn als zu langatmig empfinden. Die langen CloseUps beispielsweise sind nicht jedermanns Sache.

Äußerst wichtiger Film. Keine Schwarz/weiß Zeichnung, kein Kamera draufhalten bei den harten Sachen, Top Dialogstränge. Und wirklich von vorn bis hinten begnadete Darsteller. Fassbender ist ja fast auf Augenhöhe mit Fiennes in Schindlers Liste. Der schwächste ist noch Pitt. Würde 89% vergeben.
 
Kein bisschen überraschend, dass der Film den Oscar gewann. Erstens behandelt er ein Thema, mit dem man eben Oscars gewinnt und zweitens war er, wie du bereits schriebst, der wohl zugänglichste Film eines Regisseurs, der sich augenscheinlich auf schwierige Themengebiete eingeschworen und auch im dritten Anlauf ein superbes Werk abgeliefert hat. Sowas muss eben schon gepriesen werden und auch wenn die Konkurrenz sicher stark war, hätte es im Grunde keinen anderen Sieger geben können. Allein schon die besagte Szene gewinnt den Oscar im Alleingang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Thematik stimme ich dir zu, wenn auch bedingt. Wäre das ein Alleinstellungsmerkmal hätte man "Hotel Ruanda" damals niemals ohne Trophäe nach Hause geschickt, wogleich das der sehr viel plakativere Streifen ist. Aber absolut nicht bei der Ausführung. Er ist immer noch meilenweit vom gewöhnlich Gesehenen entfernt. Solch ein Erzählstrang schlägt selten bei der Academy ein. Erinnert mich auch stark an "There will be blood". Rechnete eher mit "Wolf of Wall Street", "Dallas Buyers Club" oder "Gravity".
 
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