@Freezi
Ne, das hatte hier nichts mit Tierquälerei zu tun. Da wurde mit den Hunden besser umgegangen als auf jedem Abrichteplatz den ich kenne. Die Hunde können im gesamten Gelände frei laufen, da hoch abgezäunt, dürfen direkt ins Vereinshaus rein, wo die Leute essen und kannst auch kaum am Start zurückhalten. Die gehen da ab wie Zäpfchen, wenn sie am Start stehen, weil sie genau wissen, dass sie gleich dem falschen Hasen nachjagen können.
Sind auch gesundheitlich TOP in Form. Durch das Laufen halt absolute Muskelpakete.
Kann natürlich im hoch professionellen Bereich wieder ganz anders aussehen, aber hier waren das alles Liebhaber, die jedoch auch fast alle auf Turniere gehen.
Die meisten tun das eigentlich damit sich ihre Hunde auspowern können. Wird auch allgemein Windhundebesitzern wie zB von Afghanen angeraten, das mit ihren Hunden zu tun. Ist sonst nämlich verdammt schwer diese Hunde auszulasten. Freilaufen lassen kannst nur die wenigsten, weil sich der Afghane kaum abrichten lässt (sehr stur und eigenständig, wenn er mal gehorcht dann meist nur weil ihm das selbst auch grad in den Kram passt) und über einen großen Jagd-, Hetz- und Lauftrieb verfügt. Zudem jagen sie auf Sicht, was gleich nochmal problematischer ist, da so ein Afghane auf die Entfernung besser sieht als ein Mensch.
Die Beißkörbe tragen sie als Schutz, wenns nebeneinander starten, für den Fall dass es während dem Lauf zu Reibereien um den falschen Hasen kommen könnte. Einige geben den auch rauf wenn der Hund alleine läuft, damit er sich daran gewöhnt und ihn nicht als störend empfindet, wenn er ihn beim Lauf mit anderen tragen muss.