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Journey of Love
Safety Not Guaranteed

"Gesucht: Jemand der mit mir zurück durch die Zeit reist. Du wirst bezahlt, nachdem wir zurückkommen. Du musst deine eigenen Waffen mitbringen. Sicherheit wird nicht garantiert. Ich habe das bisher erst einmal gemacht."

Mit dieser skurrilen Anzeige erregt Kenneth (Mark Duplass) die Aufmerksamkeit eines Journalisten, der sogleich beschließt, über die angebliche Zeitreise einen amüsanten Artikel zu verfassen. Zusammen mit seiner Praktikantin Darius (Aubrey Plaza) versucht er deshalb das Vertrauen des verschrobenen Mannes zu gewinnen und seine merkwürdige Zeitungsannonce zu durchschauen. Ist er nur ein armer Irrer oder womöglich tatsächlich im Stande durch die Zeit zu reisen?

Journey of Love - Das wahre Abenteuer ist die Liebe, zwei sich küssende Menschen und die Auszeichnung "Jolie loves" des Frauenmagazins Jolie mitten auf dem Cover prangernd. Da denkt der geneigte Hollywoodfilmgucker gleich an den typischen, verkitschten Liebesrotz der US Filmbranche. Ist Journey of Love aber nicht, weshalb ich den englischen Titel (Safety Not Guaranteed) auch viel besser finde. Ja, die Liebe ist ein zentrales Thema in diesem charmanten Genrekleinod, jedoch wird sie nicht mit dem schmalzigen Vorschlaghammer ins Gesicht der liebestollen Robert Pattinson-Fangirl-Zielgruppe geschmettert, sondern originell, mit viel Herz, frechem Witz und einem interessanten Zeitreise-Aufhänger präsentiert.

Das fantastische Endprodukt ist eine einfallsreiche Romanze, die zwar auch voller Herz(schmerz) steckt, sich ansonsten aber eher als frivol humorisierte, zauberhaft gespielte und unheimlich liebenswerte (Tragik)Komödie gibt und sich damit auch entsprechend vom Liebeseinheitsbrei abhebt. Nicht zuletzt wegen des rahmenden und tatsächlich spannenden Zeitreisethemas, das für den Zuschauer, genau so wie für die entzückende Protagonistin Darius, bis zuletzt undurchsichtig bleibt und, neben der zart eingefädelten Liebesgeschichte, für gute Unterhaltung und vor allem Interesse an den Figuren und der Handlung sorgt. Etwas, das die meisten austauschbaren Hollywoodromanzen meistens vermissen lassen.

Fazit: Wieso soll ich mir noch schnarchlangweilige, belanglose und bereits tausendfach gesehene Kitsch-Bomber wie Für immer Liebe, Safe Haven, The Lucky One & Co (deren Covermotive, nämlich die "zärtliche Kopfnuss", wie ich sie gerne nenne, übrigens schon erschreckend austauschbar aussehen) anschauen, wenn es auch wundervolle, einfallsreiche Vertreter wie Journey of Love gibt? Also, lasst euch, auch als männlicher Mann, nicht vom schlecht gewählten "Weiber-Cover" abschrecken und genießt diese kleine, aber absolut feine Zeitreise-Liebeskomödie.

"Schon mal dem sicheren Tod ins Auge gesehen?" - "Wäre er sicher gewesen, dann wäre ich wohl nicht hier, oder?" :lol:

8/10 Laser
 
Zuletzt bearbeitet:
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0/5

Was ein Scheissdreck! :nein:

Wenn das Österreichs Antwort auf "Das Ding aus einer anderen Welt" ist, dann bitte Österreich in Zukunft nichts mehr fragen! Danke!
Spielt da die larissa mit? :d
 
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PITCH BLACK

Aus der Reihe "Filme, die ich so langsam auch mal gesehen haben muss".

Joa, durchaus solider SciFi-Thriller, von dem ich mir aber ehrlich gesagt mehr versprochen hatte.
Riddick ist ne coole Sau, die Geschichte mit dem Hintergrund der Sonnenfinsternis interessant und der Film visuell durchaus kreativ.
Aber richtig spannend fand ich den Film leider nicht, der Schnitt war mir teilweise zu hektisch und das Alien-/Monsterdesign hat mir leider gar nicht gefallen. So wirklich kann der Film den B-Movie-Charakter auch nie ablegen.

Immerhin bin ich aufgrund des interessanten Hauptcharakters zumindest soweit angefixt, dass ich mir die beiden anderen Riddick Film in absehbarer Zeit auch mal noch geben werde.

Alles in allem solide Unterhaltung und keine Zeitverschwendung. Ist ja auch schonmal was.

6/10
 
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Thor: The Dark Kingdom

Eins muss man den Verantwortlichen bei Marvel ja lassen: Abgesehen von ein, zwei qualitativen Ausreißern nach unten (Iron Man 2, Captain America), produzieren sie ausnahmslos spektakuläre und unterhaltsame Action-Abenteuer, die für sich genommen grandios funktionieren und zudem noch ein gelungenes Gesamtbild ihres Superheldenuniversums ergeben. Als Comicfan wird man da eigentlich immer hervorragend bedient. Auch Thor 2 darf zweifelsreif, sogar sehr weit oben, auf Marvels Erfolgswelle mit reiten.

Um es kurz zu machen: Thor 2 ist imposante Weltraumaction, eine Reise zu atmosphärisch bebilderten Welten, mit gemeinen Alienbösewichten, Star Wars-würdigen Luftschlachten, wunderbarem Götter-Kitsch und einer gesunden Portion Humor. Das sieht sexy aus, lässt die audiophilen Ohren schlackern und lädt zum Lachen sowie entspannten Zurücklehen ein. Über den Daumen gepeilt ist das eine einwandfreie Köstlichkeit des modernen Comic-Kinos. Bei näherer Betrachtung fällt dann natürlich der, im wahrsten Sinne des Wortes, blasse Antagonist und die etwas schwammig erzählte Handlung auf. An dieser Stelle merkt man deutlich, dass Kenneth Branagh, der noch bei Thor 1 Regie führte, ein absoluter Glücksgriff war. Als Shakespeare-erprobter Dramaregisseur hat er im Vorgänger die perfekte Mischung aus schwerfälliger Göttersage, charmanter Action-Komödie und zeitgemäßer Comicverfilmung gefunden. Alan Taylor und Autoren gehen diesmal den sicheren Blockbusterweg, weiten den Plot von der amerikanischen Kleinstadt in das gesamte Universum aus und blasen die Geschehnisse damit sichtbar auf, was einerseits für effektgeladene Aufnahmen und (endlich) göttliche Action sorgt, die Story andererseits aber auch etwas holprig und ungeschliffen erscheinen lässt. Die gewohnt guten Darsteller können diese Schwäche mit ihrem sympathisch-kurzweiligen Schauspiel aber immerhin bedingt überspielen.

Dem Spaß tut der Story-Schluckauf sowieso keinen Abbruch. Und wer bei Marvels hauseigenen Großproduktionen intellektuelle Hochkaräter erwartet, ist hier eh falsch. Thor 2 ist Unterhaltungskino vom Feinsten. Groß, laut, bunt, humorvoll und unheimlich cool. Wenn Marvel diese Qualität auch weiterhin halten kann, habe ich nichts dagegen, wenn sie ihren Output demnächst tatsächlich auf drei bis vier Filme im Jahr erhöhen. Auch wenn manch einer jetzt wieder behaupten wird, dass der MiXeR ja eh immer mit Punkten um sich wirft: Drauf geschissen, der Film rockt, noch mehr als der Vorgänger, und hat daher auch 'ne satte Wertung verdient, wobei der fehlende Tiefgang, vor allem in einigen dramatischen Momenten, mit minimalem Punktabzug bestraft wird.

9/10 Trugbilder


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Hiddleston ist einfach ein klasse Typ und sein Loki der wohl sympathischste Bösewicht der Filmgeschichte. :dhoch:
Wie er sich feiern lässt. :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab Thor 2 ja gestern auch gesehen. Naja, ich mag Thor und ich mag die Charaktere, sind mir alle durchweg sympathisch. Die Action ist geil wie erwartet. Aber doch hat mir der Vorgänger viel besser gefallen.
Dafür das die Dunkelelfen schon so lange da sind und so eine große Bedrohung sein sollen, fand ich ich sie sehr blaß (hoho). Ich fand da die Eisdämonen aus Teil 1 wesentlich cooler und auch bedrohlicher. Der Anführer der Dunkelelfen war auch so ne Wurst, da fand ich sein Gehilfe viel geiler. Und der Ähter war auch nur ein Tesseract in rot. Klar die Action steht bei den Marvelfilmen im Vordergrund und die ist immer geil, aber die könnten sich Inhaltlich schon mal ein wenig mehr Gedanken machen.

Und ich weiß nicht ob ich der einzige bin, aber mittlerweile stört es mich das kein anderer Avenger sich blicken lässt, wenn die Welt kurz davor steht vernichtet zu werden. Ich mein bei The Avengers kämpfen alle noch zusammen und hier muss Thor allein kämpfen und es ging schließlich um die Erde. Mir ist durchaus bewusst das man in den Einzelfilmen nicht erwarten kann noch andere Avengers zu sehen, keine Frage...aber es stört mich einfach. Nichtmal Shield guckt was los ist. Das zerstört mir ein wenig die Illusion dieses Universums...

7/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab Thor 2 ja gestern auch gesehen. Naja, ich mag Thor und ich mag die Charaktere, sind mir alle durchweg sympathisch. Die Action ist geil wie erwartet. Aber doch hat mir der Vorgänger viel besser gefallen.
Dafür das die Dunkelelfen schon so lange da sind und so eine große Bedrohung sein sollen, fand ich ich sie sehr blaß (hoho). Ich fand da die Eisdämonen aus Teil 1 wesentlich cooler und auch bedrohlicher. Der Anführer der Dunkelelfen war auch so ne Wurst, da fand ich sein Gehilfe viel geiler. Und der Ähter war auch nur ein Tesseract in rot. Klar die Action steht bei den Marvelfilmen im Vordergrund und die ist immer geil, aber die könnten sich Inhaltlich schon mal ein wenig mehr Gedanken machen.

Und ich weiß nicht ob ich der einzige bin, aber mittlerweile stört es mich das kein anderer Avenger sich blicken lässt, wenn die Welt kurz davor steht vernichtet zu werden. Ich mein bei The Avengers kämpfen alle noch zusammen und hier muss Thor allein kämpfen und es ging schließlich um die Erde. Mir ist durchaus bewusst das man in den Einzelfilmen nicht erwarten kann noch andere Avengers zu sehen, keine Frage...aber es stört mich einfach. Nichtmal Shield guckt was los ist. Das zerstört mir ein wenig die Illusion dieses Universums...

7/10
++


Da hatte ich anfangs auch Angst vor, aber ich finde, gerade das hat Marvel sehr clever gelöst. In Iron Man 3 geschieht der Angriff auf Starks Haus ja so schnell, so schnell könnte keiner der anderen reagieren. Und danach ist Tony erst einmal weg und niemand weiß, wo (bis zum Finale). Außerdem, wer sollte da kommen? Thor ist in seiner eigenen Welt und ich glaube, die Belange auf der Erde interessieren den auch nicht so. Captain America hat halt jetzt keine so dollen Superkräfte und wenn der gerade an der Ostküste ist, während an der Westküste die Welt untergeht, dann muss der da halt erst einmal hinkommen. Hulk denke ich hält sich sowieso bedeckt, weil er sicherlich auch weiterhin gejagt wird.
Und Shield hat ja am Ende von Avengers sogar beschlossen, die Helden erst einmal in Ruhe zu lassen und die brauchen natürlich auch eine gewisse Reaktionszeit. Wenn die Dunkelelfen London angreifen, aber nach 20 Min. schon wieder alles vorbei ist, ist klar, dass Shield nicht so schnell vorbeikommen kann.

Zumal ich finde, dass Marvel durch die Cameos von Ruffalo und Evans in Iron Man 3/Thor 2 die nötigen Verbindungen geschaffen hat.
 
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3/5

Nun ja, der Trailer hat mehr versprochen als der Film letztenendes halten konnte! Spannend war er, keine Frage, doch leider zündet der Film bei den Actionszenen gar nicht, da sie einfach viel zu schnell geschnitten sind! Und über das
lächerliche Ende hülle ich lieber den Mantel des Schweigens!
 
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0/5

Was ein Scheissdreck! :nein:

Wenn das Österreichs Antwort auf "Das Ding aus einer anderen Welt" ist, dann bitte Österreich in Zukunft nichts mehr fragen! Danke!


Hab mir nur mal den Trailer angeguckt und Oh Gott ist das schlecht :lachweg:
Alleine die Schauspieler O.o und sich dann noch selber Demütigen mit dem tollen Spruch vorne auf dem Cover :gerri:
Das ist nichtmal 1% von Das Ding :fp:
 
Gestern Pacific Rim gesehen. Hab momentan Glück mit Filmen von denen ich nicht viel erwarte. PR war auch so einer. Dachte eigentlich dass der mich eher langweilt, aber hier muss ich sagen wurde ich auch durch die 3d Version irgendwie ziemlich rein gezogen. Kann das nur schwer erklären. Auf jeden Fall sind die selten dämlichen Dialoge, stereotypen Charaktere, Story auf dem Bierdeckel etc. an mir abgeprallt wie ein Tanker an einem Kaiju. Dagegen waren die Effekte wirklich vom Feinsten und der Film hat mir insgesamt überraschend viel Spaß gemacht. Die Kämpfe waren richtig schön wuchtig und tatsächlich wurde ein wenig die Begeisterung für Mecha - Alienkämpfe in mir geweckt, wie ich sie zuletzt als junger Mandos durch diverse Animes erlebt habe. Das hat del Toro wirklich hervorragend hin bekommen. Auch die Score hat ihres dazu beigetragen. Sicher hätte ich natürlich gerne mehr über die Aliens erfahren, aber irgendwie war hier die Story sowieso nur da um irgendwie von einer Szene zur nächsten überzuleiten. Kann das nur ganz schwer ausdrücken - objektiv war der Film als solcher eigentlich schon schrottig, aber mir als kleiner Mechafanboy hat der einfach nur Spaß gemacht.

Dazu vor ner Woche bei nem Freund den hier ziemlich gescholtenen Enders Game angesehen. Auch hier war die Ausgangslage denkbar schlecht. KT findet ihn scheiße, noch dazu geht es um Kinder - und ich hasse Kinder als Hauptcharaktere in Filmen (nicht erst seit Episode 1). Und so saß ich da und erwartete nichts und schon nach einer Viertelstunde wusste ich dass der Film mir gefallen würde. Für mich hatte er keine Längen, gerade als ich dachte "wenn sie jetzt noch eine weitere Simulation/Training/aufstieg in die nächste Gruppe" zeigen, wird es doch etwas langweilig, passierte das eben nicht und es ging weiter. War für mich ein schöner runder SciFi Film bei dem ich auch tatsächlich Ender ganz interessant bzw. passend fand. Natürlich war auch hier vieles konstruiert, aber das gehört dann bei so einer Materie doch auch dazu. Insgesamt fand ich den Film auch überraschend düster. Hatte eigentlich einen typischen Sonntag Nachmittag Disney SciFi Film bei dem am Ende irgendwelche tanzenden und singenden Bären auftauchen und alles sich lieb haben erwartet. Stattdessen fand ich die ganze Thematik insbesondere zum Ende hin schon ganz krass. Also flach und charakterlos kann man die Story jetzt beileibe nicht sehen. Insgesamt erinnert der Film von der Story her an die guten alten SciFi Kurzgeschichten wie ich sie als Jugendlicher gerne gelesen habe. Und gerade das hat mir am Film wohl mit am Besten gefallen. Eine schöne kleine Geschichte, herausgepickt aus einem fiktiven Universum, mit einem schönen Knall am Ende. Passt. Die Technik des Films hat auch gepasst.

Waren für mich beides Filme weswegen es Kino gibt und ich SciFi Filme einfach mag. Man wird schön für zwei Stunden in eine andere, fantastische Welt entführt.

Als nächstes freue ich mich auf Thor 2. Einfach toll was in den letzten beiden Jahren an SciFi/Fantasyfilmen alles erschienen ist. Da gab es die letzten Jahre eine viel zu lange Flaute.
 
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