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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Uff, 6/10 ist für diese Perle schon hart. Hätte 9/10 vergeben, wenn ich es in diesem Dezimalsystem ausdrücken müsste.
Ich weiß, hab ihn mir auch nicht zuletzt wegen den Kritiken hier angesehen. Aber findest du nicht, dass das Verhalten oftmals relativ unnatürlich wirkt? Ich mein:

Nachdem er mit den Anschuldigungen konfrontiert wird, ist er schon extrem relaxed. Genauso die Mutter. Wenn man als Elternteil mal die Worte "sexueller Übergriff" hört, reagiert man sicher anders und geht nicht einfach raus und drückt dann beim Elternabend ein paar Tränen raus. Allgemein waren mir die Anfangs alle viel zu cool drauf, man hätte meinen können es handelt sich um etwas halt so tragisches. Im Gegenzug ist dann die Stimmung IMO wiederum zu heftig, selbst als sich herausstellt, dass ers nicht wahr. Auch hat mir die Konfrontation zwischen Lukas und Klara unter psychologischer Aufsicht gefehlt. So kam der "Grund" der Lüge nie wieder auf.

Ich wusste ja nichtmal um was es geht, war mit dem Thema ansich also schon überrascht und gespannt wie so ein heikles Thema angegange wird. In meinen Augen wars aber nicht besonders glaubhaft.
 
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Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Percy Jackson - Diebe im Olymp war anno 2010 eine durchaus positive Überraschung. Als Nicht-Kenner der Romanvorlage, bekam ich ein temporeiches Jugend-Abenteuer mit Herz, Witz und einer spritzig in die Moderne übertragenden griechischen Mythologie serviert, das Lust auf eine filmische Fortsetzung machte. Nun ist sie, mittlerweile auch schon seit geraumer Zeit, da und leider eine mittelgroße Enttäuschung.

Nach dem Motto "Bigger is better", startet das sympathische Halbgott-Trio auch sofort durch und begibt sich auf eine leider nicht halbgöttliche, sondern vielmehr halbgare Reise in die See der Monster, um dort das goldene Vlies zu finden, welches... ach, was erzähle ich hier groß die Handlung. Die ist eh nicht der Rede wert, etwas holprig aus der griechischen Sagenwelt zusammengeschustert und soll lediglich von einer fetzigen Actionszene in die nächste führen. Ganz ähnlich wie in einem Videospiel, erwarten uns so regelmäßige Schauplatzwechsel, die von reichlich albernem Humor getragen werden und meist in actiongeladenen Bosskämpfen gipfeln. Prinzipiell ist das ja eine ganz kurzweilige Mischung, wäre da nicht der vorhersehbare, teils peinliche Grundschul-Witz, die mäßigen Effekte und kaum vorhandene Story. Dazu kommen dann noch nervige Charakterneuzugänge wie Tyson, der - sowohl vom Aussehen als auch vom Verhalten her - eher an George, der aus dem Dschungel kam als an einen Halbgott erinnert.

Einzige Lichtblicke in diesem seelenlosen Effektspektakel sind Nathan Fillions gewohnt charmantes Gastspiel als Götterbote Hermes in brauner UPS-Shorts und die hinreißenden, strahlend blauen Augen von Alexandra Daddario, in denen man(n) regelmäßig zu versinken droht. :liebe: Und das nicht erst seit ihres einprägsamen Körpereinsatzes in True Detective - der schon beim bloßen Gedanken daran für bedenklichen Blutmangel im Hirn sorgt. :lol:

Fazit: Sprunghafte, zu alberne, substanzlose und selten überzeugende Romanverfilmung. Kein kompletter Rohrkrepierer, aber durchschnittlichster Durchschnitt.

5/10 Seepferde




Außerdem gab es die Tage noch meine alljährliche Sichtung von Jay und Silent Bob schlagen zurück.
Immer wieder ein Genuss! Eine meiner liebsten, weil zeitlosen und Gag-detailverliebten, Nonsense-Komödien. Entweder spielt mein Gedächtnis mir einen Streich oder ich entdecke tatsächlich bei jeder Betrachtung neue Humorebenen in den Sprüchen und Anspielungen. :D Vielleicht liegt es auch daran, dass ich in der Zwischenzeit Kevin Smiths Biographie - wenn man seine zotige Lebensabschnittsverschriftlichung denn so nennen möchte - gelesen habe und gerade die Verarbeitung seiner Schauspielfreunde und Miramax daher nun aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachte.

Außerdem hat der Film noch Eliza Dushku :liebe: , die eindeutig, auch heute noch, mehr Rollenangebote verdient! Hätte Joss Whedon sie nicht serien-adoptiert, wäre sie wahrscheinlich ganz in der Filmversenkung verschwunden. Eine Schande!

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Zuletzt bearbeitet:
sorry....aber neeee
da hab ich doch lieber die scarlett :D

Kannste haben. Das osteuropäische Püppchen hat mich noch nie gereizt. :grins:

... wobei Elizas Eltern ursprünglich ja auch aus der Gegend (= Europa) kommen (Wiki sagt: Dänin und Albaner). Aber die sieht wenigstens nicht so aus wie das typische polnische (nichts gegen den Osten, aber die meisten dort beheimateten Frauen sind einfach nicht mein Fall :D) Importmodell. :ugly:
 
scarlett ist nicht dein typ....ne is okay mixer...ich hoffe ich hab dich noch nicht in meiner friendlist :D

edit: die hat nur ne polnische mutter du eichhörnchen....die kommt genauso aus polen wie hugh hefner
 
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5/5

Mein meistgesehenster Jackie Chan Film! Und ich werde einfach nicht müde ihn immer wieder anzusehen. Hier stimmt einfach alles, die Stunts, die Fights und auch die DEUTSCHE Synchro! Und nachwievor gilt der Endfight zwischen Jackie Chan und Benny Urquidez, als der beste jemals auf Zelluloid gebannte Fight! Die beiden waren hier wirklich auf dem Höhepunkt ihres Könnens! Dagegen ist der Fight zwischen Yuen Biao und Keith Vitali leider sehr dürftig und vorallem sehr kurz geraten! Und ich möchte an dieser Stelle auch die entzückende Lola Forner nicht vergessen, welche leider nur in zwei JC Filmen mitgewirkt hat. :D
 
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Das Versprechen
8/10

Basierend auf dem Roman von Friedrich Dürrenmatt, hat Sean Penn einen gelungen Film hingekriegt. Natürlich liegt der Drehort nicht in der Deutschschweiz, sondern in Nevada. Anhand des Covers, dachte ich immer, dass der Film irgendwo in der Wüste spielt. Keine Ahnung, wieso ich da drauf kam. Wüste sieht man nur ganz kurz am anfang, als Las Vegas zu sehen ist...

Detektiv Jerry Black (Jack Nicholson) hat seinen letzten Arbeitstag vor seiner Pensionierung. Natürlich wird dies von (so wie es aussieht) dem ganzen Polizeikorps gefeiert. Während der Feier erhält sein Vorgesetzter (Aaron Eckhart) eine Meldung über einen Mord an einem Mädchen. Jerry gibt sich noch ein letztes Mal an einen Tatort. Dort muss er danach auch noch die Eltern des Mädchens über ihren Tod informieren. Der Mutter gibt er danach noch das Versprechen ab, dass er den Mörder finden wird. Gesagt getan, man findet einen geistesgestörten Indianer (Benicio del Toro), der auf die Beschreibung passt und eine Menge Vorstrafen vorzuweisen hat (u.a. auch eine Vergewaltigung eines Mädchens). Jerry bleibt aber skeptisch. Er traut dem Indianer den Mord nicht zu. Als sich dieser auf dem Polizeiposten auch noch das Leben nimmt, ist der Fall abgeschlossen und Jerry kann in die wohlverdiente Rente gehen.

Doch anstatt nach Mexiko zu seinem Fischereiurlaub zu fliegen, kauft er sich in der Gegend des Mordes eine Garage und nimmt eigenständig wieder Ermittlungen auf. Er stösst auf zwei nahe zu identische Kindesmorde und glaubt nicht mehr daran, dass der Indianer den Mord begangen hat. Mit der Zeit freundet er sich mit Lori (Robin Wright Penn) an, die dann auch bei ihm einzieht. Lori hat ein kleines Mädchen, welches um die 8 ist, blondes Haar hat (gleich wie die anderen Opfer) und dann plötzlich Kontakt mit einem Mann hat, welcher der Mörder sein müsste...

Der Film ist wirklich gut. Ich mag die Bücher von Dürrenmatt sehr. Das Versprechen habe ich allerdings nicht gelesen. Und den Film wollte ich mir nicht geben, irgendwie sagte mir schon das Cover nicht zu. :ugly: Ein grosser Fehlentscheid. Der Film nimmt sich lange Zeit, die Schauspieler sind durchs Band weg gut und auch die Locations sind gut gewählt. Vor allem Jack Nicholson spielt sehr gut. Allerdings hat der Film auch seine Längen, zieht aber gegen Ende wieder an. Man macht sich dauernd Sorgen um das Mädchen.
 
The ABCs of Death

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Was war das denn bitte? :ugly:
Weltweit einschlägig bekannte Genrefilme-Macher aus 15 Ländern bekamen einen Buchstaben aus dem Alphabet zugeteilt und machten dazu einen Kurzfilm mit dem Thema Tod.
Dabei schwankt die Qualität ebenso wie der Abartigkeitslevel der Episoden. L wie Libido ist zum Beispiel harter Tobak, genauso wie X für XXL. In der deutschen Fassung wurden grade diese Episoden u.a. entfernt.
Neben vielen sehenswerten, zum Teil gar künstlerischen Episoden, sind auch einige Totalausfälle dabei. So ist F wie Fart purer japanischer Humor und hat in mir eher den Drang zum Fremdschämen ausgelöst, G wie Gravity, dass einen Surfer aus der Ego Perspektive beim Ertrinken zeigt ist einfach nur öde.
Im Gegenzug gibt es skurilles wie T für Toilet, das komplett mit Knetfiguren gedreht wurde. Um T wurde übrigens ein Wettbewerb ins Leben gerufen, so finden sich auf Youtube beispielsweise noch T für Talk oder Table. Schade, dass es diese Episoden nicht mal als Bonus auf die BluRay geschafft haben.

Irgendwie fällt es mir schwer eine Empfehlung auszusprechen, den vieles ist wirklich abgedreht und krank, es ist viel Schrott dabei, aber einige Episoden sind definitiv sehenswert. Defintiv abraten kann ich nur von der deutschen Fassung "22 ways to die", bei der 4 Episoden komplett entfernt wurden.
 
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Hmm ja. Ganz cool denk ich. Wenn auch komplett anders als erwartet. Die Story war so flach wie Nora Tschirner. Keanu war ne absolute Wurst. Die Action kennt man komplett wenn man den Trailer gesehen hat. Alles was dazwischen ist, ist so vorhersehbar wie mein Spielekonsum.
Und kann mir mal einer erklären was der volltätowierte Assi mit der Knarre darstellen soll der überall zu sehen ist? Der kommt im Film glatte 3 Sekunden vor. :lol:
 
Scheint also leider nicht der erhoffte Fantasy-Kracher zu sein.
In der Big-Picture wird er sogar mit der filmischen Die Legende von Aang-Katastrophe verglichen. :lol:
 
Die Legende von Aang. :schreck:

Da bin ich ausm Kino und hab mich gefühlt als hätte es eine Erschütterung der Matrix gegeben. :lol:
 
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Prakti.com

Sympathische Wohlfühlkomödie von und mit Vince Vaughn und Owen Wilson, die als liebenswürdiges, aber leider erfolgloses Dinosaurier-Duo ein Praktikum beim modernen Nerd-Konzern Google antreten. Der Generationenkonflikt als thematischer Dreh und Angelpunkt ist uralt, die Erzählung verläuft nach Komödien-Schema-F und auch sonst bietet Prakti.com wenig Neues. Dennoch oder gerade deswegen macht dieser launige Google-Werbefilm aber Spaß.

Vaughn und Wilson sind zwar sichtlich älter geworden, harmonisieren aber noch genau so grandios wie zu Die Hochzeitscrasher-Zeiten. Der Humor bewegt sich irgendwo zwischen harmloser Familienkomik und frivoler Sprücheparade inkl. blanker Brüste. Zusätzlich gespickt mit einigen netten Popkultur-Konflikten zwischen jungen Nerds und gestandenen Männern. Nur selten zum ausgiebigen Ablachen geeignet, aber immerzu sehr charmant und amüsant. Überhaupt erzeugt der Film eine angenehme Gute-Laue-Atmosphäre, die durch ihre angestaubten, aber effektiven Moralmotive (Freundschaft, Vertrauen, Man schafft alles, wenn man nur will, etc.) für schön-seichte Unterhaltung sorgt. Besser als gedacht, schlechter als er hätte sein können und auch einen Tick zu lang.

Fazit: Sympathische Google-Propaganda im Filmformat. Trotzdem durchsuche ich das Internet auch weiterhin mit Bing.

6/10 Googlemails
 
The ABCs of Death

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Was war das denn bitte? :ugly:
Weltweit einschlägig bekannte Genrefilme-Macher aus 15 Ländern bekamen einen Buchstaben aus dem Alphabet zugeteilt und machten dazu einen Kurzfilm mit dem Thema Tod.
Dabei schwankt die Qualität ebenso wie der Abartigkeitslevel der Episoden. L wie Libido ist zum Beispiel harter Tobak, genauso wie X für XXL. In der deutschen Fassung wurden grade diese Episoden u.a. entfernt.
Neben vielen sehenswerten, zum Teil gar künstlerischen Episoden, sind auch einige Totalausfälle dabei. So ist F wie Fart purer japanischer Humor und hat in mir eher den Drang zum Fremdschämen ausgelöst, G wie Gravity, dass einen Surfer aus der Ego Perspektive beim Ertrinken zeigt ist einfach nur öde.
Im Gegenzug gibt es skurilles wie T für Toilet, das komplett mit Knetfiguren gedreht wurde. Um T wurde übrigens ein Wettbewerb ins Leben gerufen, so finden sich auf Youtube beispielsweise noch T für Talk oder Table. Schade, dass es diese Episoden nicht mal als Bonus auf die BluRay geschafft haben.

Irgendwie fällt es mir schwer eine Empfehlung auszusprechen, den vieles ist wirklich abgedreht und krank, es ist viel Schrott dabei, aber einige Episoden sind definitiv sehenswert. Defintiv abraten kann ich nur von der deutschen Fassung "22 ways to die", bei der 4 Episoden komplett entfernt wurden.
Kein Wunder F ist von Noboru Iguchi (Robo Geisha) und Z ist Yoshihiro Nishimura (Tokyo Gore Police) da muß ja sowas bei rauskommen :D
Dieses Jahr kommt übrigens der 2.Teil mit Shion Sono und den Soska Twins :deal:
 
Robocop

Vielleicht ist es schon zu lange her und meine Erinnerungen sind getrübt, aber das Original hat einen mehr mitgenommen als die 2014er Version. Der Hauptdarsteller geht gar nicht. Noch voller Enttäuschung gibts 2/10 Blechpunkte.
 
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