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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Dragons Dogma

    Das Spiel ist ja hier im Forum recht gut weggekommen, weshalb ich es mir günstig zugelegt habe.
    Es hat mir echt von vorne bis hinten Spaß gemacht, auch wenn man aus der Story und Grafik noch etwas mehr hätte rausholen können. Sehr verwundert war ich über
    die Eifersuchtsmission: Nachdem man vom König fast gelyncht wurde, war das Thema nach dem Gefängnisausbruch wieder vergessen. War irgendwie...seltsam.
    Meine Highlights waren definitiv die toll designten und meist riesigen Gegner und die wunderbare Oberwelt, die es zu erkunden gab. Gameplay hat auch gestimmt und schien mir je nach Klasse sehr abwechslungsreich.
    Über einen zweiten Teil würde ich mich definitiv freuen.
     
    Bioshock Infinite

    Bin von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten worden. Das Gameplay kommt ja nicht sonderlich gut weg. Für mich war es aber doch ganz ordentlich und hat für reichlich Spaß gesorgt. Ich kann die Kritik verstehen, weil das Gunplay paar Schwächen hat (schwaches (Waffen-)Feedback, oft Unübersichtlich, wenig Abwechslung). Die Skyrails fand ich insgesamt ziemlich schlecht, denn oftmals sorgte das für noch mehr Unübersichtlichkeit. Vor allem stürzte die Framerate oft auch noch ein.

    Die größten Punkte sammelt BI natürlich bei der Story, dem Storytelling und dem Art-Design. Bei der Story und Art-Design ist für mich das Spiel ohne Frage GOTY. Beim Storytelling wird es für mich nur von The Last of Us überboten. Wie dem auch sei. Ich bin von den Eindrücken mancher etwas überrascht. Die Story ist sehr gut, aber dennoch sehr schlüssig. Viele schreiben ja, als wäre nahezu das ganze Spiele eine reine Interpretation. Man bekommt im Nachhinein so viele Informationen, dass eine ziemlich vernünftige und relativ gleiche Interpretation möglich ist.

    So eine gute Story habe ich vor allem zuletzt in Alan Wake erlebt. Eine Story die einem keine klare und definitive Aussage aufdrückt, sondern stattdessen genug Freiraum für eigene Interpretationen lässt. Dennoch nur soweit, dass man sich am Ende nicht komplett unaufgeklärt fühlt. Ich hätte definitiv nicht erwartet, dass mich Levine nach Bioshock 1 nochmals mit einer Story so in den Bann ziehen kann und mich so bloßstellen kann. Wie in Bioshock 1 wird einem ja auch in Infinite eigentlich die ganze Zeit schon mitgeteilt, was überhaupt Phase ist.

    Was ich gerade auch bei GameOne mitbekommen habe, dass vor der Begegnung mit Elizabeth ein Riss nach Paris zu sehen ist. An der Kinotafel steht ein alternativer Titel von Star Wars, dass eigentlich schon klar mitteilt, dass es eine andere Zeit ist und eine andere Realität ist.

    Ich hoffe das Irrational Games zukünftig im Gameplay auch mehr Innovationen wagt und sich vielleicht sogar noch mehr aus dem Shooter-Genre herausbewegt.

    Edith: Diese tolle Stadt darf man nicht zu wenig loben. Mir gefällt Columbia gar noch besser als Rapture. Rapture hat eine unglaublich düstere und tiefe Atmosphäre, die einfach unfassbar gut war. Mit Columbia wurde es dagegen geschafft dieses Spektrum noch zu erweitern. Es hat ja auch viele düstere Abschnitte, aber dafür auch deutlich freundlichere und erheiternde Abschnitte, die aber auch sehr viel Atmosphäre erzeugen.

    5 von 5 Sternen
     
    Sleeping Dogs

    Puh, ich muss erst einmal durchatmen. Ein solch packendes Spielerlebnis habe ich storytechnisch bisher nicht erlebt.
    Ich hatte mich lange nicht dazu entschließen können, mir das Spiel zuzulegen. Jetzt gab es das gratis also geladen und gespielt.

    Die Spielwelt wirkt relativ klein und Open World ist auch eher nur dort so richtig verfügbar, wo es die Programmierer wollten - gerade in Sachen Klettern. Doch bedeutet ein großes Open World Spiel automatisch, dass es das bessere ist? Nein! Wenn ich Sleeping Dogs mit GTA V vergleiche, weiß ich nur, dass letzteres für mich kaum einen Wiederspielwert hat, während Sleeping Dogs mich von Anfang an mit seiner Geschichte des Officer Wei Shen in seinen Bann gezogen hat.

    All die Schnitzer, wie Designfehler, kuriose Fahrphysik, zu viel englische Sprachausgabe in einem chinesischen Hong Kong, die Oberflächigkeit mit den vorkommenden Damen - all dies gerät in Vergessenheit, wenn man wieder in den wahren Alltag des Undercover-Officers steigt, auf dem schmalen Grat zwischen Freund und Schützer der Bürger und Unterweltscherge der Triaden. Ein Grat, der häufig überschritten wird und sei es nur aufgrund der rücksichtslosen Fahrweise, die unschuldige Passanten in Mitleid nimmt und wofür es Cop-EP-Abzüge gibt.

    Es war wie ein Film, der mich nicht loslassen wollte - die Kung Fu Kämpfe, die packende Action, die mitreißenden Erlebnisse, die Freude-, Trauer- und auch Rachemomente - eine zusammenhängende Serie einprägsamer Spielgeschehen, begleitet von passender Musik - nicht nur im Autoradio, wenn mal wieder H-Klub läuft.

    Square Enix hat ein Meisterwerk gezaubert, wovon Rockstar in meinen Augen weiterhin entfernt ist. Für mich liegt Sleeping Dogs weit vor einem GTA V, gar Red Dead Redemption (wobei ich mehr Open World bei den beiden Spielen genossen habe).

    Ich hoffe auf eine Fortsetzung und war etwas traurig, den Abspann bereits nach drei Tagen vor mir zu sehen - ich hoffte, noch etwas im inneren Zirkel der Sun On Yee agieren zu dürfen und zu erleben, wie es mit einem neuen wahren Chairman weitergehen würde.

    Da die USK-Fassung noch einige Bugs enthielt, die wohl im Gegensatz zur internationalen Version nicht gefixed wurden und aufgrund diverser Designschnitzer, bleibt für mich eine Wertung von

    92%
     
    Mass Effect 2

    „Nice!“ war mein erster Gedanke zu dem actionreich inszenierten Anfang, hat mich gleich wieder in das Universum reingezogen. Die Einführung in die Spielmechanik am Anfang hätte ich nicht gebraucht aber es war doch nett, das hat mir im ersten Teil völlig gefehlt und hat mich da teilweise überfordert.

    Ich spiele Mass Effect auf Deutsch und kann nichts gegen die Synchronisation sagen, finde sie gut gelungen, mir ist aber aufgefallen das der Synchronsprecher nach dem ersten Teil gewechselt hat. Offenbar werden jetzt die Begriffe wie „Geth“ und „Saren“ auch Englisch ausgesprochen, wobei mir das egal ist, im Kopf werde ich die Begriffe aber wohl immer noch Deutsch aussprechen, das hat sich bei mir so eingebrannt ;), ist aber auch nur nebensächlich.

    Natürlich muss man sich erst mal wieder ein Team zusammenstellen, womit man einige Zeit beschäftigt ist, dabei wird die Story zwar teilweise vorangetrieben, ich hätte es aber bevorzugt das Team schneller zusammen bekommen zu haben. Das war im ersten Teil so in Ordnung, aber musste der Teil des Spiels wieder so eine präsente Rolle einnehmen? Man hat so viele – fast zu viele – tolle Squad Mitglieder das ich mich nie entscheiden kann wen ich jetzt mitnehme. Bei der hohen Anzahl verliere ich schnell den Überblick über die besonderen Eigenschaften jedes Einzelnen.

    Die richtige Haupthandlung wäre ziemlich schnell abgehandelt, man hatte wenn man sich das anschaut nur ein paar Missionen am Anfang, in der Mitte und am Ende die sich damit wirklich beschäftigt haben, da hatte ich mir etwas mehr erhofft, zu viele Filler Missionen die sich um die Squad Mitglieder gedreht haben und mir nicht immer Spaß gemacht haben.

    Das Zielen in den Gefechten mit der Waffe wurde deutlich verbessert. Jetzt wirkt das Zielen sehr präzise, eine deutliche Verbesserung zum ersten Teil bei dem alles sehr schwammig war. Die Gefechte machen wesentlich mehr Spaß und wirken dynamischer. Das Deckungssystem ist gelungen. Endlich kann ich auch mal was mit dem Präzisionsgewehr treffen, das hab ich im Vorgänger nie wirklich hinbekommen. Die Einführung von den „schweren Waffen“ war sinnvoll, dass die Granaten entfernt worden sind stört mich nicht da ich sie eh kaum verwendet habe.

    Das Hacken von Terminals/Computern halte ich immer noch für unnötig (ich meine damit nicht die Gegenstände oder Informationen die man dadurch erhält), man sollte das anders verpacken. In den Zwischensequenzen kommt es manchmal vor das Personen kurz verschwinden (oder „zucken“) und dann an einer anderen Position wieder auftauchen, weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll, wirkt leicht verbuggt.

    Für den Durchgang habe ich etwa 18 Stunden gebraucht, auch bei dem Teil habe ich die Nebenquests größtenteils vernachlässigt und nur die mitgenommen die sich schnell Nebenbei erledigen lassen.

    Der zweite Teil macht für mich einiges besser, deshalb bekommt der Titel 8,5/10, freue mich schon auf den dritten Teil.
     
    Gerade noch im Thread zu "was zockt ihr" gepostet und jetzt hab ich Brothers: A tale of two sons leider schon abgeschlossen.

    brothers-interview-610x346.jpg


    Ein wunderbares kleines Spielchen, dessen erstes Kapitel noch unter "sehr nett" lief, im zweiten Kapitel eher langweilig war, samt Dead End Bug und Neustart, und danach so richtig aufgedreht hat.
    Tolle Szenarien, stimmiger, atmosphärischer Soundtrack, eine unglaublich liebevolle Welt und eine viel viel erwachsenere Inszenierung als ich anfangs gedacht hätte.
    Etwas größerer Umfang und Brothers hätte problemlos auf Disc verkauft werden können.

    Hätte ich das Spiel schon zum Release gespielt, es wäre durchaus in meiner GotY Liste aufzufinden gewesen.

    Für den kleinen Preis unbedingt runteladen!
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Gestern Castle of Illusion durchgespielt. Nostalgie pur! :)

    Als nächstes werde ich wohl auch Brothers spielen. Freu mich schon drauf, auch wenn ich keine Ahnung hab, was es für ein Spiel ist.
     
    Knack

    Habe das Spiel jetzt durchgezockt. Meine Meinung habe ich ja schon irgendwo kundgetan. Bleibt dabei. Das Spiel ist für Genrefans zu empfehlen. Gibt halt sonst wenig in der Art. Gut ist das Spiel aber lange nicht. Es ist spielerisch anspruchslos und ohne Abwechslung, besteht nur aus langweiligen Copy/Paste-Schläuchen, kommt technisch sehr altbacken daher, hat eine dümmliche, spannungslose Story und miese unlogische Charaktere. Das Gameplay besteht quasi nur daraus zur nächsten Kampfarena zu latschen und dort die drei nächsten Gegner zu besiegen. Dabei weicht man erst den Angriffen mit Sprüngen aus und haut dann zu. Mehr als zwei Knöpfe betätigt man normalerweise nicht. Der Dash ist total unnütz. Der Sprung ist gleich schnell, hat eine größere Reichweite und man weicht noch dazu in der dritten Dimension aus. Dadurch dass man die Sunstones für Special Attacks auch nach dem Ableben behält, war das Game leider auch auf Hard keinesfalls eine Herausforderung.
    Genervt haben die Slowdowns. Als großer Knack hat man in einigen Abschnitten vielleicht 10fps. Die 14fps, die DF aufgenommen hat, waren noch nicht einmal beim schlimmsten Level.

    Also: Schön, dass diesem Genre Beachtung geschenkt wird und ich hatte Spaß mit dem Spiel. Es ist aber nicht gut. 4.5/10
     
    Deadpool (PC)

    Hmm ja. Gute Lacher. Ein Nolan in Höchstform. Sind jetzt so die Stärken des Titels, ne. :D

    Story scheiße
    Grafik scheiße
    Sound scheiße
    Pacing scheiße
    Inszenierung klasse
    Waffen scheiße
    Endboss scheiße

    Hat aber trotzdem Spaß gemacht. :ulgy:

    Für 12€ sicher nicht der schlechteste Kauf. Bei 60 Euro hätt ich mich von oben bis unten bekotzt.

    6 Stunden hab ich btw auf Veteran gebraucht.
     
    Ich habe endlich Red Dead Redemption durch. War ein gutes Spiel, aber ich bin schon froh endlich durch zu sein. Irgendwann wurde mir das Westernsetting dann doch zu viel.

    Jetzt schaue ich mal in Hitman rein und sonst fang ich mit GTA V an :)
     
    Dead Space 2 (X360)

    Ich hasse Survival Horror Spiele bzw. generell Spiele die mit Horrorelementen arbeiten. Meine Angst nimmt in solchen Spielen schnell Überhand, somit ich sie wirklich nur sehr selten spielen (kann). Dead Space 1 konnte mich damals auf einer Xbox360 Messe beim anspielen so sehr begeistern, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und es mir zu Release gekauft habe. Nur Dank einer weiblichen Begleitung, die das Spiel mit mir durchgespielt hat, konnte sich die Angst in spielbaren Grenzen halten und Dead Space genossen werden. Und weil Dead Space damals für mich das Prädikat „genial“ hatte, wusste ich dass der Nachfolger gespielt werden muss, sollte er jemals erscheinen.

    Diesmal hatte ich niemanden der mit mir das Spiel durchspielte. Alleine gelassen legte ich vor Wochen DS2 in mein 360 Laufwerk mit einer freudigen aber auch mit einer sehr ängstlichen Erwartung. Die ersten 30 Minuten waren für mich der reinste Horror. Gleich am Anfang bricht die Hölle los. Isaac wird von irgendeinem Typen in einer Zelle „geweckt“ und mitgeteilt, dass er schnell fliehen muss. In diesem Moment darf man schon mit ansehen wie der Kopf von dem Körper dieses Mannes auf brutaler Art und Weise gelöst wird. Spätestens jetzt wird klar, renn! Es ist hässlich in einer zerstörten Umgebung, wo man viele Schreie hört, viel Blut sieht und es sau dunkel ist, von Kreaturen wegzulaufen, die aus jedem Winkel kommen können – und das in einer Zwangsjacke! Für mich als Zocker war der Anfang so intensiv, dass ich das Spiel für zwei bis drei Wochen nicht mehr angerührt habe.
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    Vor ein paar Tagen habe ich mich zusammengerissen und das Spiel wieder eingelegt. Nach dem man die Einführung im Spiel hinter sich gelassen hat, und man meine geliebte Plasmacutter bekommt, nimmt das Spiel Formen an wo es für mich erträglich wurde. Klar, die Angst war noch immer enorm, aber zumindest konnte man sich jetzt zu Wehr setzen und somit langsam der Genuss kommen. Am Anfang schießt man oftmals wild um sich und lässt sich in vielen Momenten sehr schnell erschrecken (ist aber auch klar, wenn ein Vieh direkt vor deiner Nase auftaucht und der Sound hochgedreht wird). Aber mit der Zeit erlangt man eine gewisse Routine, und dank der eigenen Fähigkeiten, nimmt die Angst etwas ab und man zerlegt einen Gegner nach dem Anderen. Das Erschreckens Schema sieht man oftmals voraus und reagiert dementsprechend recht cool. Trotzdem nimmt einen die knallharte Atmosphäre komplett ein und man traut sich nur Schritt für Schritt sich vorwärts zu bewegen, weil aus jeder Ecke eines der Monster kommen könnte.

    Das Spiel sieht vom audiovisuellen Gesamtbild schlichtweg super aus. Alles ist sehr detailliert, überall gibt es oft Kleinigkeiten zu bestaunen und zu hören. Ladezeiten sind kaum vorhanden, Kapitel werden einfach nur mit Kleine Untertitel präsentiert und einige Geschehnisse werden so genial inszeniert, dass sie einen fest in Erinnerung bleiben. Nur akustisch konnte ich Isaacs Freundin nie ganz verstehen. Das Rauschen war mir zu stark.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, ist es ein Genuss gewesen, sämtliche Räume in dieser Station zu erkunden und sich Gedanken darüber zu machen, wer hier lebte.
    Dadurch dass man nicht mehr auf einem Schiff spielt, sondern auf einer Kolonie, ist mehr Abwechslung durch verschiedene Locations geboten.

    Isaac geht durch eine völlig verwüstete Kinderstation. Auf dem Boden führen Blutspuren in verschiedene Richtungen, von den Wänden tropft es Blut, Einrichtungsgegenstände liegen Quer verstreut herum, und Licht spielt mit dem Schatten vieler verstümmelten Körper seine Spielchen. Während man diese Verwüstungen begutachtet, findet man entweder Sprachaufnahmen oder Texte zum Lesen. Dabei wird einen immer eine kleine, vielleicht für die Hauptstory nicht relevante Geschichte, übermittelt, die aber ungemein zur Atmosphäre beitragen (können). Während man mit Entsetzen seine Umgebung begutachtet, hört man schrille Schreie, die einen fast schon panisch in jede Richtung suchen lässt.
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    Und solche kleinen Abschnitte machen DS2 für mich so genial. Die Atmosphäre frisst einen förmlich auf. Zumindest bis zum 12ten Kapitel fand ich das Spiel unheimlich atmosphärisch und fair. Gegen Ende wird man förmlich mit Gegnern zu gebombt, wo man nicht weiß wenn man zuerst erschießen soll, und man gezwungen wird, bei den Kreaturen vorbei zu laufen um den nächsten Raum zu erreichen. Hier wirkt es eher anstrengend und zu aufdringlich, als atmosphärisch und spielspaßfördernd.

    Dafür muss man es zugutehalten, dass es ein abgeschlossenes Ende hat, wo ein Nachfolger nicht dringend gebraucht wird.

    Das Gameplay an sich macht richtig Spaß. Jeden angelaufen „Zombie“ kann man dank einer sehr genauen Steuerung gezielt seine Gliedmaßen bis zum Rumpf abschießen – was auch nötig ist. Durch die Stase lässt sich sogar in „slow motion“ stylisch einen Gegner nach den Anderen erledigen. Mit der Kinese lassen sich verschiedene Objekte und leblose Körper durch die Luft werfen. Speziell für Items die in weiter Ferne liegen oder man einfach aus Sicherheit sich nicht näher hinbegeben möchte, ist die Kinese Gold wert. Oder um einfach mit den Körpern zu spielen :D. Der Nahkampf sowie das Stampfen ist wichtig um Gegnern die Items aus ihren Körper zu schlagen, aber für das Kämpfen an sich eher zweitrangig.
    Die neue Schwerelosigkeitssteuerung macht Spaß, wirkt sich aber nicht wirklich als spürbares neues Element im Spiel aus. Wie im ersten Teil, kann man bei bestimmten Maschinen mit Knoten seinen Anzug, Stase und Waffen upgraden, sowie für Geld in Shops Items käuflich erwerben. Dabei entwickelt sich ein leichtes Suchtgefühl, wo jeder Winkel wegen wohlmöglichen Knoten abgesucht wird.

    Den Multiplayer kann ich derweil noch nicht testen, so wie die neuen Waffen im Spiel habe ich auch nicht probiert und kann somit keinen Kommentar dazu geben.

    Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben, aber DS 2 hat bis auf die letzten Kapitel mich so sehr überzeugt, dass es ein größeres Review meinerseits verdient hat. Es erinnerte mich teilweise an Bioshock, was auch durch seine Atmosphäre brillierte, auch u.a. wegen den angesprochen Punkten, die ich schon oben erwähnte.
    Angst, Panik, Action, Gore, angespannte Atmosphäre und ein geniales audiovisuelles Gesamtbild zeichnen für mich DS2 aus. Es ist zwar durch die schwachen letzten Kapitel nicht ganz so stark wie der erste Teil, aber es zieht einen in seinen Bann und lässt nicht mehr los. Isaac eine Stimme zu geben, war für mich eine richtige Entscheidung und das zu anfangs ständige lästige Aufeinandertreffen seiner imaginären Freundin, konnte mich letztens doch ab und zu emotional berühren. Tolles Spiel.

    BTW.: Das letzte Mal, dass ich so ein ausführlichen Spielbericht geschrieben habe, war zu areagames Zeiten. Ich weiß auch wieder warum :ugly:

    Dead Space 1 fand ich genial.
    Dead Space 2 fand ich genial bis zum vorletzten Kapitel, danach nur noch sehr gut.

    Heute habe ich Dead Space 3 (Ps3) durchgezockt.

    Ich hab den dritten Teil wegen der angekündigten "mehr Action" und Co-op Gameplay lange ignoriert. Vor ein paar Wochen habe ich aber immer mehr Stimmen vernommen die das Spiel richtig gut fanden - sogar besser als den zweiten Teil. Da es im PSN Store für 7€ zu haben war und ich sowieso ein DS-Fan bin (Teil 1 gehört zu den besten Spielen der LastGen), habe ich es nach reiflicher Überlegung doch noch gekauft.

    Ich schätze extrem das Design von Dead Space. Es hat so einen eigenen extrem gruseligen Look, der auch noch von der Technik sehr hochwertig ist. Dead Space 3 steht dem nicht hinten nach und sieht von der ersten Minute an einfach lecker aus. Hier merkt man auf was die Entwickler von großen Publishern Wert legen -> Optik. Das man jetzt zum Teil im Weltall/Orbit herumfliegen kann, ist wirklich gut gemacht (steuert sich hervorragend) und war sicherlich die unterhaltsamseste Stelle im ganzen Spiel. Aber... das war es für mich eigentlich schon. Wie gesagt audiovisuell ein Burner und der erwähnte Abschnitt ist grandios, aber ansonsten wüsste ich nicht was das Spiel wirklich gut oder besser als die Vorgänger gemacht hat. Isaac hat im dritten Teil "mehr Charakter" als in den Vorgängern. Aber keinen wirklichen mit Mehrwert. Nichts was er tut oder sagt hat mich irgendwie betroffen. Das liegt einerseits an der Geschichte, an der Präsentation und Inszenierung mit anderen Charaktern, aber auch einfach weil er ansich nichts interessantes bietet. Im zweiten Teil konnte ich mitfiebern mit ihm, im dritten Teil ist er mir ziemlich egal. Der erste Teil hatte durch den stummen Charakter den Vorteil, dass das meiste im Kopf des Spielers passiert und man im Endeffekt als Entwickler nichts falsch machen kann.

    Die Möglichkeit der Waffenverbesserung wurde nochmal extrem ausgebaut. Jetzt kann man zig verschiedene Waffen bauen und auf jede erdenkliche Art verbessern. Was im ersten Moment eigentlich super klingt, fand ich für DS-Verhältnisse extrem unpassend und eine klare Verschlechterung. Es hat sich als Single Player (im Co-op ist es wahrscheinlich anders) nicht homogen angefühlt. Dieses Gefühl kann auch daran liegen dass ich DS mir von der Action und Horroratmosphäre eher wie den zweiten Teil (am allerliebsten wie den Ersten...) gewünscht hätte und dieser Wunsch während des Zockens nie ganz ablegen konnte. Man wird förmlich zugeschissen mit Gegnern. Vielleicht sehe ich den zweiten Teil auch durch die Zeit in einem vielbesseren Licht als damals, aber DS3 ist für mich viel zu viel geballer. Es hat leider diesen "Randomcharakter". Man öffnet eine Tür, 30 Gegner kommen, Musik wird lauter, man knallt alle ab, öffnet die nächste Tür, 30 Gegner kommen, man knallt alle ab und so weiter und so fort. In Sachen Horror bietet das Spiel leider überhaupt nichts mehr. Zugegeben die Scifi Atmosphäre bleibt dennoch wirklich gut und ist für Scifi-Fans auf jeden Fall einen Blick Wert, aber mit den Ansprüchen die ich einen DS Spiel stelle, konnte es leider nie wirklich erfüllen.

    Mit 10 Stunden (plus einige mehr wenn man die NQ absolviert) hat es eine gute Spielzeit. Wirkliche längen hat das Spiel nicht und ist daher von der Spielzeit wirklich passend.

    DS3 ist ein gutes Spiel für Scifi Fans die gerne viel ballern wollen. DS3 ist für mich aber mit Abstand schwächste Dead Space Teil. DS1 war für mich eher wie Alien, DS2 wie Alien 2, dann wäre DS3 eher wie Alien 3 im Directers Cut. Nicht wirklich schlecht aber bei weitem nicht so gut wie es sein könnte.
     
    Das Schlimme ist auch das Trefferfeedback. Die Gegner reagieren überhaupt nicht auf Schüsse, bis man oft genug auf die Körperteile geschossen hat, um sie abzutrennen. Und dazu kommen sie immer im Dutzend billiger. Fürchterliches Gameplay.
     
    Na, da bin ich ja mal gespannt, wie mir DS3 gefallen wird. DS1 fand ich genial, den zweite Teil mittelmäßig. Der dritte Ableger scheint die Lager ja relativ stark zu spalten.

    Und jetzt leg ich noch eine Korinthe hinterher: von Alien 3 gibt es keinen DC. ;)
     
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