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Das wird ohnehin ein großes Dilemma.
Und? In vielen Branchen wird genau das passieren. Für diese Leute wird sich 3 lange Jahre lang nichts ändern.
Warten wir erstmal ab was daraus überhaupt wird. So ganz unumstritten ist es nämlich auch nicht ob der Gesetzgeber das überhaupt darf.
Die Union erzählt ja nicht aus Jux seit eh und je dass der Gesetzgeber damit nichts zu tun hat. Arbeitsentgelte normativ geregelt sind die klassische Domäne der Sozialpartner. Da wird sicher ne VB kommen und dann muss erstmal geprüft werden ob Art. 9 III GG verletzt ist oder nicht.
 
Und? In vielen Branchen wird genau das passieren. Für diese Leute wird sich 3 lange Jahre lang nichts ändern.

Unwahrscheinlich, da ja Tarifverträge über eine geringere Summe geschlossen werden müßten. Warum sollten die Gewerkschaften das machen, wenn nicht im Gegenzug für die Beschäftigten was bei rum kommen würde. Wenn sie einfach nichts machen, wäre der Mindestlohn Pflicht.
 
Also Verdi hat einen Tarifvertrag verhandelt der weit unter dem Mindestlohn liegt. Der Lohn dabei ist aber gestaffelt und wenn im Jahre 2017 der Mindestlohn kommt ist der Tarifvertrag den Verdi hier ausgehandelt hat immer noch unter dem Mindestlohn. Klasse Gewerkschaft die sich auf ihre Fahnen schreibt "8,50€ Mindestlohn" - Pfeifen!
 
Altverträge, da war das ja auch noch keine Option. Die Löhne, die davor gezahlt wurden waren im Durchschnitt noch niedriger. Laufende Verträge, die in 2017 nicht die 8,50 € erreichen, werden automatisch angepasst.
 
Beschwer Dich bei den CDU-Wählern, bei jeder anderen Konstellation wäre es noch nicht mal in 2017 so weit. Und bei allem verständlichen Ungemach wird es die Ausnähme sein.
 
Unwahrscheinlich, da ja Tarifverträge über eine geringere Summe geschlossen werden müßten. Warum sollten die Gewerkschaften das machen, wenn nicht im Gegenzug für die Beschäftigten was bei rum kommen würde. Wenn sie einfach nichts machen, wäre der Mindestlohn Pflicht.

Im Sicherheitsgewerbe sind solche Tarifverträge usus. Die Mitarbeiter kommen da nur auf ihr Geld, weil sie locker ihre 10 Stunden am Tag arbeiten müssen.
 
Das liegt aber am Organisationsgrad. Nicht an der Politik, den Gewerkschaften oder Arbeitgebern.
 
Was hälst du von der Rente mit 63, Cale?

Also ich kann mich sowohl mit vielen Punkten der CDU als auch der SPD identifizieren, aber ich habe ganz böse im Urin, dass wir mit dem Koalitionsvertrag den Haushaltsausgleich 2015 vergessen können und man der jungen Generation damit keinen Gefallen macht. Daher hoffe ich, dass die SPD-Basis nein sagt.
 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/se...t-zwangsumlage-fuer-stromkunden-a-936560.html

Regierung bereitet angeblich neue Zwangsumlage für Stromkunden vor.

Eine Arbeitsgruppe beim Bundeswirtschaftsministerium legte am Donnerstag ein Konzept vor, wonach zunächst jeder Haushalt acht Euro im Jahr bezahlen soll, auch wenn er noch mit einem alten Stromzähler ausgestattet ist. Für Neubauten und bei Modernisierungen hingegen würde der obligatorische Einbau eines Smart Meter bis zu 72 Euro im Jahr kosten. Gleiches gelte für die etwa zwei Millionen Haus- und Wohnungsbesitzer, die bereits über Solaranlagen, Wärmepumpen oder Mini-Blockheizkraftwerke verfügen.

:lol:
 
Das beste ist ja noch - afaik gibts so gut wie keinen Stromanbieter mehr, der für Privatkunden überhaupt nocht verbrauchszeitenabhängige Tarife bietet, was die Zähler komplett nutzlos machen würde.
 
Ich musste die Tage ein bisschen schmunzeln, als ich in der Kolumne von Jan Fleischhauer gelesen hab, dass die TAZ, jahrelang mahnende Stimme des Arbeitsmarktes und lauter Forderer des Mindestlohns seinen Redakteuren irgendwas um die 5,50 Euro zahlt.
 
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