Spielzeit:
Wer befürchtet hatte, „Beast of Reincarnation“ würde eine gigantische und gefühlt endlose Open-World bieten, kann demnach aufatmen. Denn das Action-RPG von Game Freak präsentiert sich als fokussiertes und straffes Erlebnis, sodass auch die Spielzeit vergleichsweise überschaubar ausfällt.
Was die Struktur betrifft, so ist das Abenteuer in „ungefähr 10 große Stages“ unterteilt. Das heißt aber nicht, dass es nichts zu entdecken gibt: Die Abschnitte fallen dennoch weitläufig aus und laden mit Geheimnissen, Nebenquests und praktischen Werkzeugen wie Emmas Ranken-Fähigkeiten zum Stöbern ein.
Bezüglich der Spielzeit gab Director Kota Furushima gegenüber dem Game Informer an, dass man rund
30 Stunden lang beschäftigt sein wird.
Kampfsystem:
Herzstück von „Beast of Reincarnation“ ist bekanntlich das Kampfsystem, das Protagonistin Emma und ihren treuen Hund Koo zusammenarbeiten lässt und dadurch eine Dynamik aus rasanter Action und taktischer Tiefe bieten soll.
Das Besondere: Das Spiel „zwingt“ dazu, die Parier-Mechanik zu meistern. Denn sobald man eine perfekte Parade ausführt, füllt man die sogenannten „Florescence Points“ auf. Die wiederum werden benötigt, um Koo Befehle zu erteilen und Spezialattacken ausführen zu lassen.
Kurz gesagt: Ohne Emmas Paraden hat Koo nicht genug Energie für seine mächtigen Attacken. Somit gilt es, die Defensive zu meistern, um die Offensive des tierischen Begleiters zu füttern.
Damit das Ganze nicht zu sehr in Stress ausartet, friert das Kampfgeschehen übrigens ein, sobald das Aktionsmenü geöffnet wird, um in aller Ruhe eine Fähigkeit auszuwählen. Zudem entscheidet im Anschluss ein kurzes Quick-Time-Event darüber, wie effektiv der Angriff des vierbeinigen Begleiters einschlägt.
Wie viel Souls steckt in Beast of Reincarnation?
Aufgrund des parierfokussierten Kampfsystems könnte man jetzt natürlich meinen, mit „Beast of Reincarnation“ stehe das nächste Soulslike bevor. Und tatsächlich gibt es auf den ersten Blick auch ein paar Gemeinsamkeiten.
Das fängt bei der melancholisch-unbarmherzigen Atmosphäre im zerstörten, von einer Seuche befallenen Japan an, geht über die herausfordernden Bosse, die gerne auch mal mehrere Phasen bieten, bis hin zu Rastplätzen, die als klassische Checkpoints zum Ausruhen, Heilen und Verteilen von Fähigkeitspunkten dienen.
Doch insgesamt geht Game Freak einen deutlich zugänglicheren Weg: Sollte Emma das Zeitliche segnen, verliert man absolut nichts. Keine mühsam gesammelten Erfahrungspunkte oder Währungen sind verloren. Zudem bleiben besiegte Feinde tot, auch wenn man sich an einem Rastplatz erholt.
Ergänzend dazu hatten die Macher bereits in der Vergangenheit bestätigt, dass es auch mehrere Schwierigkeitsgrade geben wird.
Die ersten Previews zu „Beast of Reincarnation“ sind da und fördern jede Menge frische Details zum neuen Action-RPG der „Pokémon“-Entwickler von Game Freak zutage - etwa zum überraschend überschaubaren Umfang und den Unterschieden zu klassischen Soulslikes.
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