Hm, ich hab auch mit 4 oder 5 schon bei meinem Onkel am C64 gespielt und mit 6 (glaub ich) meinen ersten Game Boy bekommen.
Passt schon, wenn das Kind da auch Interesse zeigt, aber man keine Angst haben muss, dass das Kind mit einer Konsole sonst nix anderes mehr machen will.
Digitale Unterhaltung und Medien sind so ein großer Teil der Gesellschaft, was sich in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird, von daher seh ich keinen Sinn und keinen Grund, da irgendeinen künstlichen Schutzschirm aufbauen zu wollen. Wenn ein Kind kognitiv und motorisch fähig ist, Videospiele zu spielen --> go for it.
Natürlich steht man als Eltern in der großen Verantwortung, die Spiele zu selektieren. Aber auch für Kleinkinder gibt es Spiele, die sie nicht überfordern und auch thematisch geeignet sind.
Ich hatte ebenfalls ne normale Kindheit, hatte viele Freunde, gerne draußen gespielt, in Sportvereinen, hab Klavier gespielt etcpp.
Habe da mit Videospielen deutlich weniger bedenken als mit dem TV. Soll das Kind lieber mal ein paar Stunden in der Woche an der Konsole, Handheld oder whatever zocken, wenn es seine Freude daran hat, statt sich stumpf vom TV berieseln zu lassen. Kinder und unbeschränkter TV-Zugriff, ist für mich das Letzte. Jedes Elternteil dass diese Beschäftigungstherapie zulässt hat meine herzliche Verachtung.
Das seh ich genauso. Mit unbedachtem TV-Konsum, auch und vor allem das heutige Nachmittagsprogramm, kann man imo sehr viel kaputtmachen, da 95% des privatens Programms nur noch auf verdummende und unreflektierte "Unterhaltung" ausgelegt sind.