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Zocken - ab welchem Alter sinnvoll/vertretbar?

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Phenomenon

Spaßbremse
Ab welchem Alter findet ihr, dass man Kinder an Videospiele heranführen kann? Mein Patenkind wird 5 und ich hätte ihm gerne einen Nintendo 3DS (es wäre seine erste Berührung mit Videospielen überhaupt) geschenkt, die Eltern jedoch stehen eher auf "pädagogisch wertvolles" Spielzeug aus Holz oder von Playmobil/Lego.

Habt ihr eventuell Erfahrungen mit eurem Nachwuchs? Ab welchem Alter kann man Kinder mit Videospielen (natürlich auch entsprechend kindgerechten Spielen) in Berührung bringen, ohne das ein bleibender Schaden entsteht? ;)
 
5 ist definitiv zu früh, würde auch frühestens mit Schulbeginn damit anfangen. Wobei ich es bei Freunden von uns ziemlich erschreckend finde ... deren Sohn ist 7, hat auch kürzlich einen DS bekommen und macht seither nichts anderes. Vorher: überall herumgeklettert, Michel-Style-Schabernack. Nachher: klischeebehafteter Spielezombie :O
 
Ne eigene Konsole / Handheld, finde ich mit 5 deutlich zu früh, da er zu sehr andere Dinge dafür von allein vernachlässigen könnte. Wenn jedoch die Eltern zB ne Wii oÄ haben und der Sohn da im Beisein der Eltern ab und an mal dran darf, sehe ich kein Problem.
Ich denke auch, so 7-8 Jahre sollte ein geeigneteres Alter sein. Jedoch sollte auch dann zählen, dass Eltern ihn Spiele nahe führen, dass er sich nicht damit allein abkapselt.
 
5 ist definitiv zu früh, würde auch frühestens mit Schulbeginn damit anfangen. Wobei ich es bei Freunden von uns ziemlich erschreckend finde ... deren Sohn ist 7, hat auch kürzlich einen DS bekommen und macht seither nichts anderes. Vorher: überall herumgeklettert, Michel-Style-Schabernack. Nachher: klischeebehafteter Spielezombie :O
Meine Kids haben alle schon mit 5 an meinen Konsolen spielen dürfen, haben bzw. hatten trotzdem eine ganz normale Kindheit, mit Klettern, draußen Spielen usw. :deal:
 
Sobald die Begeisterung dafür geweckt werden kann, allerdings kontrolliert und häppchenweise. Ist immerhin sehr verlockend für so ein Kind sich völlig darin zu verlieren und sich nach außen hin abzukapseln. Das liegt in der Verantwortung der Eltern, hier ein Auge darauf zu haben, damit das Kind nicht sich selbst und den Videospielen überlassen wird.

Kam selbst sehr, sehr früh in Berührung damit, allerdings bis in die Unterstufe hinein ziemlich reglementiert (kein gänzlich freier Zugriff usw). Wurde gerne als Belohnung und Motivation von meinen Eltern eingesetzt, für gute Leistungen in der Schule und dergleichen. Dafür gabs dann immer mal wieder etwas freieren Zugang, neue Hard- oder Software.

Habe da mit Videospielen deutlich weniger bedenken als mit dem TV. Soll das Kind lieber mal ein paar Stunden in der Woche an der Konsole, Handheld oder whatever zocken, wenn es seine Freude daran hat, statt sich stumpf vom TV berieseln zu lassen. Kinder und unbeschränkter TV-Zugriff, ist für mich das Letzte. Jedes Elternteil dass diese Beschäftigungstherapie zulässt hat meine herzliche Verachtung.
 
Meine Kids haben alle schon mit 5 an meinen Konsolen spielen dürfen, haben bzw. hatten trotzdem eine ganz normale Kindheit, mit Klettern, draußen Spielen usw. :deal:

Ich sage ja nicht, dass es bei jedem Kind so ist, aber bei ihm ist es einfach extrem auffällig. Ich glaube ich selbst hatte mit 10(?) den ersten Gameboy. Früher war Zocken bei mir auch immer mit Sport verbunden - ich musste erstmal 5km in den Nachbarort radeln, damit ich im Mediamarkt (?) am Sega Saturn daddeln konnte :ulgy:
 
Hm, ich hab auch mit 4 oder 5 schon bei meinem Onkel am C64 gespielt und mit 6 (glaub ich) meinen ersten Game Boy bekommen.
Passt schon, wenn das Kind da auch Interesse zeigt, aber man keine Angst haben muss, dass das Kind mit einer Konsole sonst nix anderes mehr machen will.
Digitale Unterhaltung und Medien sind so ein großer Teil der Gesellschaft, was sich in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird, von daher seh ich keinen Sinn und keinen Grund, da irgendeinen künstlichen Schutzschirm aufbauen zu wollen. Wenn ein Kind kognitiv und motorisch fähig ist, Videospiele zu spielen --> go for it.
Natürlich steht man als Eltern in der großen Verantwortung, die Spiele zu selektieren. Aber auch für Kleinkinder gibt es Spiele, die sie nicht überfordern und auch thematisch geeignet sind.

Ich hatte ebenfalls ne normale Kindheit, hatte viele Freunde, gerne draußen gespielt, in Sportvereinen, hab Klavier gespielt etcpp.

Habe da mit Videospielen deutlich weniger bedenken als mit dem TV. Soll das Kind lieber mal ein paar Stunden in der Woche an der Konsole, Handheld oder whatever zocken, wenn es seine Freude daran hat, statt sich stumpf vom TV berieseln zu lassen. Kinder und unbeschränkter TV-Zugriff, ist für mich das Letzte. Jedes Elternteil dass diese Beschäftigungstherapie zulässt hat meine herzliche Verachtung.
Das seh ich genauso. Mit unbedachtem TV-Konsum, auch und vor allem das heutige Nachmittagsprogramm, kann man imo sehr viel kaputtmachen, da 95% des privatens Programms nur noch auf verdummende und unreflektierte "Unterhaltung" ausgelegt sind.
 
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