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KT Zimtzicke staunt: Microsofts Blick in die (nahe?) Zukunft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Über den Aspekt der Datensicherheit, den Evin anspricht, habe ich auch ausführlich nachgedacht. Im Endeffekt sehe ich aber einen großen Unterschied zwischen Facebook und Dropbox/MSCloud/Lastpass und Co: Das Geschäftsmodell. Facebook ist auf das Ausbeuten der Daten aufgebaut, die großen Cloudanbieter sehen sich in der Regel als Hosting-Dienstleister und das spiegelt sich auch in den AGB und Datenschutzbestimmungen wider. Natürlich braucht es Vertrauen in den Anbieter. Aber das habe ich. Wer es nicht hat, kann immer noch einen privaten Cloudserver einrichten.

Zur Hacker-Geschichte: Ja, das kann sicher passieren. Es kann aber auch einfach jemand Zugriff auf deinen privaten Computer erlangen und so an deine Daten kommen. ;)
 
Mir ist das auf jedenfalls zu heikel und an meiner externen Festplatte kann ein Hacker eben nicht mal eben ran, weil die nur kurzzeitig angeschlossen ist.
 
eigene daten, die jemand missbrauchen kann, muss man natrülich bei solchen cloud diensten nochmals selbst verschlüsseln. das trifft auch auf daten zu, die bei einem hack nicht jeder sehen sollte.

aber bei den aller meisten daten, wie z.b. allen meinen wissenschaftlichen journals in pdf form, ist es mir doch egal ob die jemand bei nem hack kopieren kann.

ach ja, für mich ist die cloud zur zeit sowas wie ein virtueller usb stick. wenn man seinen usb stick verliert oder geklaut bekommt und da unverschlüsselte wichtige daten drauf hat, ist dir kacke auch am dampfen. der vorteil ist halt, dass man seinen stick nicht vergessen kann und das dieser auch nicht kaputt gehen kann.
 
Rein statistisch gesehen wird es allerdings fast egal sein ob dein Dropbox-Account gehackt wird, oder sich ein Hacker über deinen Rechner Zugriff auf die externe Platte besorgt. :D
 
Die meisten hier werden auch geschäftlich per Email kommunizieren und ähnliches. Wie Linda gesagt hat, wenn man natürlich mit sensiblen Daten online rumhantiert sollte man immer verschlüsseln. Aber die aktuelle Zwischenfassung meiner laufenden Diplomarbeit ist zum Beispiel nicht sensibel.
 
Auch ich schreibe meine Diplomarbeit momentan in der Dropbox. Das ist ein wirklich tolles Konzept, das bei mir, als Apple-User, durch die Apple-Could ersetzt wird.

In die Cloud kommen nur für mich unbedenkliche Dinge rein, meine sensiblen Daten bleiben schön weg von solchen Diensten, oder werden eben nochmals extra verschlüsselt (sobald ich weiß wie das geht...). Mit den Daten meiner Diplomarbeit kann sowieso niemand was anfangen. Die könnte ich euch jetzt hier bedenkenlos geben, und niemand wüsste etwas damit anzufangen ;)

Kann es denn sein, dass es einen Unterschied zwischen Cloud-Computing und Clouds wie die Dropbox gibt? Denn meine Daten in einer Cloud zu lagern, um immer und überall darauf zugreifen zu können, das ist wirklich praktisch. Was ich aber absolut nicht gut finden würde, wenn sogar die Programme, die meine Cloud-Daten ausführen, sogar in der Cloud sind. Da bin ich dann zu abhängig, und so Dinge wie "bist du nicht online, sind die Daten trotzdem auf deinem Rechner", wie es bei der Dropbox oder der Apple-Cloud ist, werden nichtmehr gehen. Es würde also heißen: Internet aus, alles aus! Und das geht auf gar keinen Fall.
 
Cloud Computing ist nochmal was anderes, ja. Du arbeitest in und mit der Cloud.

Ich bin mir relativ sicher, dass in 10 Jahren quasi kaum noch ein Fleck in unseren Breitengraden existiert, der nicht durch einen WLan-Hotspot oder UMTS abgedeckt ist. Die meisten Tablets werden ja heute schon mit 3G gekauft.

Das ist es ja was ich meinte. Heute wirkt das alles noch so weit weg, so wenig realisierbar. Aber in 10 Jahren? Oder 15 meinetwegen.

Wozu braucht ein Rechner dann noch CPU und GPU? OnLive mag momentan noch nicht 100%ig funktionieren. Aber da liegt die Zukunft. Und das Kästchen hat weder eine CPU noch GPU.

Gestern Abend meinte meine Frau, sie wolle einen Film leihen. Apple TV eingeschaltet, Film in HD ausgesucht, knappe 2 Minuten gewartet und los gings. Bequemer kann es nicht gehen.
 
Zimtzicke schrieb:
Wozu braucht ein Rechner dann noch CPU und GPU? OnLive mag momentan noch nicht 100%ig funktionieren. Aber da liegt die Zukunft. Und das Kästchen hat weder eine CPU noch GPU.

Natürlich hat das Ding zumindest eine CPU. Wer denkst du, verarbeitet den empfangenen Videostream? Die Heinzelmännchen? ;)

Die Frage ist, ob es erstrebenswert ist, dass sich wirklich alles in einer Cloud befindet. Gerade was das Thema "Big Brother" und "Überwachungsstaat" betrifft, habe ich hier immense Bedenken wirklich ALLES in einer von mir nicht mal ansatzweise kontrollierbaren Umgebung zu lagern.
 
Ja, hast recht. Nur halt nicht vergleichbar mit dem, was in einem normalen PC drin steckt, mit dem du aufwändige Spiele oder Programme nutzen willst.

Once in a game, I was wowed by the quality of the picture and the framerate. Assassin's Creed 2, Dirt 2 and many others looked noticeably better than their console counterparts, with higher framerates as well. My experience with the video looking compressed was mixed. Unreal Tournament 3 got downright muddy at times, while the aforementioned games and others such as Batman: Arkham Asylum, a very dark game, were razor sharp from my viewing distance, with compression artifacts only visible if I stood an abnormal distance from the screen (2-3 feet).

On the topic of control lag and latency issues in general: I didn't notice them. I'm sure there's lag, but in the (many) games I played it just didn't have any noticeable effect. Any dropped frames or stuttering -- which were infrequent -- were the result of the games themselves. The video streaming itself was entirely devoid of hitches or jumps in speed or quality.

Erfahrungsbericht von joystiq.com vom 18. November 2010!

Ehrlich gesagt, gerade bei Spielen gefällt mir das Modell von OnLive. Wenn da noch ein bisschen Zeit ins Land geht und Firmen wie Sony, Apple oder MS mitarbeiten, wird das richtig gut.
 
Zimtzicke schrieb:
Ich glaube, ihr denkt noch zu restriktiv, in alten Schubladen, die in 10, 15 Jahren nicht mehr Bestand haben werden.

Ein PC wird in vielleicht 10 Jahren nicht mehr das sein, was er heute ist.

Doch das wird er. Nur wird er bei weitem nicht das einzige internetfähige Gerät sein. Ich rechne damit, dass bald auch Kühlschränke und Microwellen, Fernseher (gibt es ja schon), und und und ins Internet gehen. Aber der Rechner für rechenintensive Aufgaben muss nicht konzeptionell verändert werden. Aber das ist ja nur ein nebensächlicher Punkt.
 
Zimtzicke schrieb:
Wenn da noch ein bisschen Zeit ins Land geht und Firmen wie Sony, Apple oder MS mitarbeiten, wird das richtig gut.

Ich vermute viel eher, dass es dann richtig schlecht wird.

Machen wir uns nichts vor; die Firmen haben nichts zu verschenken. Weder Geld noch Rechte. Gerade am PC gibt es eine unfassbar gute Modding-Community. Und da geht es nicht nur um ein paar Texturenupdates, sondern wir reden hier von inoffiziellen Patches usw. Nicht selten werden oft hunderte (!!!) Bugs von Spielern gefixt, da der Publisher/Entwickler kein Interesse mehr daran hat. Also müssen die Spieler ran.

Das mag vielleicht für reine Konsolenspieler per se nichts Wichtiges sein, weil sie es ohnehin nicht anders kennen, aber wer verstärkt am PC spielt kann darüber nur ablehnend den Kopf schütteln. Never ever würde ich den Vorteil einer OnLive'schen Settopbox gegenüber der "Schwarmintelligenz einer Moddingcommunity" vorziehen...

Wer verpasst in Zukunft denn dann noch (ur)alten Klassikern per Fan-Patch 1080p-Widescreenauflösung und fix tonnenweise vergessene Bugs? Niemand.
 
Technisch mag das ja wirklich absolut top werden können. Aber ich will das einfach nicht - zumindest kann ich mir momentan nicht vorstellen, dass ich mich jemals damit abfinden werde...
 
@ Evin

Und du glaubst wirklich, dass die von dir angesprochenen Spieler diesen Markt am Leben halten werden? Oder einen Wandel aufhalten können? Diese Gruppe dürfte doch selbst in der Masse der PC-Spieler eher gering sein, oder?

Aber man muss ja auch nicht schwarz/weiss denken. Ein Dienst wie OnLive wäre technisch wahrscheinlich ohne Probleme in die jetzige PS3 integrierbar. Eher wahrscheinlich wird es Hybrid-Lösungen geben, bevor irgendwann der Schritt komplett vollzogen wird.
 
an das cloudcomputing oder wie das heißt, glaub ich aber auch nicht. selbst wenn die umts abdeckung mal wirklich gut sein sollte (was sie noch lange nicht ist, selbst hier in deutschland), was mach ich wenn ich ins ausland gehe? wenn ich meinen pc sinnvoll nutzen möchte muss ich dann teure roaming gebühren zahlen.

nein danke, da besteht kein bedarf bei mir.:kaffee:
 
Zimtzicke schrieb:
Ich bin mir relativ sicher, dass in 10 Jahren quasi kaum noch ein Fleck in unseren Breitengraden existiert, der nicht durch einen WLan-Hotspot oder UMTS abgedeckt ist. Die meisten Tablets werden ja heute schon mit 3G gekauft.

Eine schöne Vision. Die Realität ist, dass wir hier im Konsolentreff im Jahr 2011 noch User haben, an deren Wohnort in Berlin(!) kein DSL verfügbar ist.
 
Zimtzicke schrieb:
Ja, hast recht. Nur halt nicht vergleichbar mit dem, was in einem normalen PC drin steckt, mit dem du aufwändige Spiele oder Programme nutzen willst.

Once in a game, I was wowed by the quality of the picture and the framerate. Assassin's Creed 2, Dirt 2 and many others looked noticeably better than their console counterparts, with higher framerates as well. My experience with the video looking compressed was mixed. Unreal Tournament 3 got downright muddy at times, while the aforementioned games and others such as Batman: Arkham Asylum, a very dark game, were razor sharp from my viewing distance, with compression artifacts only visible if I stood an abnormal distance from the screen (2-3 feet).

On the topic of control lag and latency issues in general: I didn't notice them. I'm sure there's lag, but in the (many) games I played it just didn't have any noticeable effect. Any dropped frames or stuttering -- which were infrequent -- were the result of the games themselves. The video streaming itself was entirely devoid of hitches or jumps in speed or quality.

Erfahrungsbericht von joystiq.com vom 18. November 2010!

Ehrlich gesagt, gerade bei Spielen gefällt mir das Modell von OnLive. Wenn da noch ein bisschen Zeit ins Land geht und Firmen wie Sony, Apple oder MS mitarbeiten, wird das richtig gut.


Ganz so toll ist es dann allerdings auch nicht ;) Hab das selbst mal ausgetestet, Grafik war weitaus schlechter als das selbe Spiel am PC, dazu war irgendwo ständig dieses Gefühl, dass eben doch ne mini Verzögerung drin ist. Wenn das die Zukunft sein sollte muss ich kotzen.
 
Du hast es ja wahrscheinlich auch auf einem US-Server getestet, oder? Dieses Jahr sollen ja dann einige EU-Länder dabei sein.

@ Nas

Die nächsten 10 Jahre wird aber nicht nichts in Sachen Internet passieren. Der Netzausbau soll laut Frau Merkel ja bis 2018 jedem Haushalt 50MBit bescheren. Über skydsl kann heute schon jeder bis zu DSL 10.000 haben. UMTS und vor allem LTE sind im Ausbau.

In 10 Jahren wird Bandbreite für die meisten Dinge nicht mehr das grösste Problem darstellen.
 
Zimtzicke schrieb:
In 10 Jahren wird Bandbreite für die meisten Dinge nicht mehr das grösste Problem darstellen.

Basierend auf welcher Annahme?

Es wird immer zu wenig Bandbreite geben, einfach weil sich die Inhalte im Netz am oberen Ende der Leitungen orientieren.

Ich habe mit einem 26k-Modem angefangen. Auch damit konnte man surfen. Warum solle man also jetzt, 15 Jahre später mit einer 1Mbit-Leitung, welche ca. 50mal soviel Bandbreite bietet, nicht mehr als perfekt im Netz surfen können? Genau, weil heute jeder Hansel 5mb große Fotos in Netz stellt ohne nach zu denken was er da eigentlich tut.

Und wenn in 10 Jahren jedes Handy mit 50mbit in Netz kann, werden halt 20Megapixel-Handy-Fotos mit 25mb hochgeladen und Youtube stream mit 4k-Auflösung.
 
Du kannst aber heute sehr viele Seiten auch "angenehm" mit einer kleinen Leitung ansurfen. Bei YT kannst du die Auflösung wählen, je nach Leitung. Mit DSL 3.000 kann man mittlerweile mit relativ kleiner Wartezeit HD-Videos mit Apple TV gucken.

Ich streite nicht ab, dass sich da immer wieder Probleme finden lassen. Aber im Bereich der profitorientierten Inhalte werden die Anbieter schon darauf achten, dass 80% der Nutzer es auch nutzen können. Und dass die Bandbreite steigen wird, wenn auch nicht für 5 Euro Fuffzich im Monat, davon gehe ich aus.
 
Das Gegenteil ist der Fall. Youtube und Spiegel Online haben sicherlich gute Angebote für schmale Bandbreiten. Aber das Gros der Internetangebote nicht. Echtes Cloudcomputing mit einem breiten Anwendungsspektrum ist mit der aktuellen UMTS-Technologie schlicht nicht realisierbar. Was meinst du, warum wir die ganzen Apps haben? Wir sprechen auch von Geschichten wie Bildbearbeitung, Videoschnitt etc. Das wird auch in 10 Jahren in der Cloud nicht über mobiles Internet möglich sein.

Ich spreche da auch aus praktischer Erfahrung, weil ich keinerlei Festnetz-Anschluss habe und nur mobil online bin. Alleine hier in der Bonner Innenstadt gibt es unzählige UMTS-Funklöcher.

Und Merkels DSL-Offensive ist schon jetzt so weit hinten, dass die Ziele für 2018 wohl meilenweit verfehlt werden. Das heißt nicht, dass ich Clud-Computing das Potential abspreche. Das wird schon seine Anwendungsfelder finden, Gaming vielleicht, colaboratives Arbeiten ganz bestimmt. Aber, dass wir in 10-15 Jahren alle nur noch mit Anzeigegeräten rumlaufen und der Rest auf den Servern passiert, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
 
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