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REVIEW Zelda - Ocarina of Time / Master Quest (+3DS)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

System: N64/GCN/Wii/WiiU PAL und 3DS
Spieler: 1
Sprache: komplett deutsch
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
USK: ab 6 Jahren

gezockt auf: altem Röhrenfernseher bzw. auf dem 3DS XL

Besonderheiten:
Die "Urversion" Ocarina of Time gibt es für die Virtual Console als Download. Kosten: 1000 Nintendo Punkte. Allerdings gibt es dafür keine Rumble-Effekte.
Im WiiU eShop kostet das Spiel ca. 10€.
Master Quest gibt es nur auf der Bonus Disc die Wind Waker (GCN) beilag und für den 3DS.


"Das beste Spiel aller Zeiten!" ?

Die Zeitschrift Videogames titelte einst Ocarina of Time (OoT) sei "Das beste Spiel aller Zeiten!" - und selbst heute, mehr als 15 Jahre später, ist der Titel immer noch auf Platz 2 des All-Time-Rankings auf Gamerankings.com. Erst vor kurzem wurde es von Super Mario Galaxy knapp überholt.

Selbstverständlich muss jeder die Frage nach dem Spiel aller Spiele für sich selbst beantworten. Diese Entscheidung kann und will ich niemanden abnehmen. Wenn es aber um die Erinnerungen an diesen Titel geht, steht er bei mir ganz weit vorne.
Ich weiß noch, wie ich immer alle Artikel der TOTAL! und der N-Zone über Monate hinweg eifrig verschlungen habe, um jeden noch so kleinen Info-Fetzen aufzusaugen. Eines der Bilder aus einer frühen Fassung hat sich förmlich bei mir eingebrannt. Ich weiß auch noch, wo ich das Spiel gekauft hatte, wie viel Mark ich dafür bezahlt habe, und wie ich "Angst" hatte, das Spiel nicht am ersten Tag in den Händen halten zu dürfen… Auch hatte ich auf einen sehr kalten und weißen Winter gehofft, um möglichst die perfekte Spielatmosphäre zu haben. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, war der Winter allerdings nicht besonders prickelnd. Dafür das Spiel umso mehr…

2003 erschien, zusammen mit dem umstrittenen Wind Waker, eine Bonus-Disc, die erstaunlicherweise eine Variante von OoT beinhaltete; das ursprünglich für das 64DD geplante Ura-Zelda. Hier besser bekannt als Master Quest (MQ). Dieses Spiel sollte fast identisch mit OoT sein, darüber hinaus aber wesentlich anspruchsvollere Dungeons beinhalten. Nach vielen "normalen" Durchgängen hab ich mich vor einiger Zeit auch daran gemessen.

2011 veröffentlichte Nintendo erstmals ein Remake des Klassikers - und zwar für den 3DS. Dazu findet sich kurz vor Ende des Tests ein Absatz.


Zelda MQ Logo.png


Ein kleiner Junge namens Link wurde als Baby in die Obhut des Waldes von Hyrule gegeben. Doch er fühlt sich seit jeher nicht wie ein einheimischer Kokiri, denn im Gegensatz zu ihnen hat er keine Fee. Eines Tages jedoch bittet der Wächter der Waldes, der Deku-Baum, ihn um einen Gefallen. Link soll die Fee Navi aufzusuchen, denn die Zeit sei gekommen seine Bestimmung zu erfüllen. Das Böse hält Einzug in Hyrule. Link ahnte das schon, denn er hat davon geträumt…

Nachdem ihr die erste Prüfung bestanden habt, schickt euch der Baum zum Schloss. Dort trefft ihr auf Prinzessin Zelda, die wiederum von euch träumte. Sie erzählt euch von Ganondorf und seinen finsteren Plänen. Er ist der Mann aus euren Alpträumen…
Ihr helft Zelda die Heiligen Steine zu suchen, um mit dem Triforce Ganondorf zu besiegen. Doch als ihr soweit seid, kommt Ganondorf euch zuvor und erhält Zugang zum Triforce-Fragment der Kraft und dem Heiligen Reich.

Sieben Jahre später erweckt euch der Weise Rauru aus eurem "Schlaf". Doch Hyrule ist nicht mehr wieder zu erkennen. Die Stadt ist zerfallen, überall herrscht das Böse. Die Einwohner leben in Angst und Schrecken unter dem neuen Herrscher Ganondorf. Zeit wieder für Recht und Ordnung zu sorgen… euer Schicksal wartet.


Story-Zusammenfassung
Link hat einen Alptraum; Er sieht wie eine hübsche Prinzessin und ihre Dienerin aus dem Schloss von Hyrule fliehen. Sie werden von einem diabolisch grinsenden Mann verfolgt.

Der Deku-Baum bittet Navi Link aufzusuchen, seine Bestimmung sei gekommen. Er selbst könne das Böse nicht mehr lange aufhalten. Es ist zu stark.
Navi findet Link und teilt ihm die Nachricht des Baumes mit. Doch bevor er zum Deku-Baum darf, muss er sich ein Schwert und ein Schild besorgen. Der Deku-Baum teilt Link schließlich mit, dass er ein Ausgewählter sei und deswegen Alpträume hat. Er bittet Link, ihn von einem Fluch zu befreien, um zu prüfen ob er für seine Aufgabe bereit ist.
Nachdem ihr Gohma besiegt habt, zeigt euch der Baum eine Vision, in der ihr den Mann aus dem Alptraum wieder seht. Er sei das Böse in Menschengestalt, aus der fernen Wüste und will Zugang zum Heiligen Reich. Dort ruht das Triforce, ein mächtiges Relikt der Götter. Vor tausenden von Jahren erschufen die drei Göttinnen Din, Nayru und Farore die Welt. Als sie fertig waren stiegen sie gen Eden. Noch heute markieren Triforce-Symbole die Stätten, die sie besuchten.
Der Deku-Baum teilt euch mit, dass sein Ende nahe ist, obwohl ihr den Fluch besiegen konntet. Ihr sollt im Schloss die Prinzessin aufsuchen, weil sie euer Schicksal teile. Ihr bekommt vom Baum den Kokiri-Smaragd, den Heiligen Stein des Waldes. Er war das Begehr des bösen Mannes. Der Baum verendet…

Als ihr den Wald verlassen wollt, trefft ihr auf Links Freundin Salia. Sie sagt, dass sie wusste, dass Link eines Tages gehen würde. Sie gibt ihm ihre Okarina.
In der Steppe trefft ihr eine Eule, die wertvolle Tipps gibt.

In der Stadt Hyrule hört ihr, dass der Zugang zum Heiligen Reich über die Zitadelle der Zeit möglich sein soll. Dort findet ihr eine Art Altar, in der drei Vertiefungen für die Heiligen Steine sind. Ihr hört ebenso, dass das Volk der Shiekah, das Schattenvolk, die Beschützer der Hylianer und der Königsfamilie sind. Da aber solange Frieden herrscht, hat man lange keinen mehr gesehen. Lediglich einer soll noch im Schloss sein.

Als ihr im Burggarten auf Prinzessin Zelda trefft, errät sie euren Namen, da sie von euch geträumt hat. Sie erzählt euch, dass das Triforce die Macht der drei Göttinnen beinhaltet und dem Besitzer alle Wünsche erfüllt. Ein rechtschaffener Mensch könnte Hyrule zu Reichtum und Wohlstand verhelfen, ein schlechter Mensch kann damit die ganze Welt zerstören. Aus diesem Grund erschufen die Weisen die Zitadelle, um das Triforce zu verbergen.

Um das Zeitportal zu öffnen, braucht man die drei Heiligen Steine und ein Relikt der Königsfamilie; die Okarina der Zeit.
Durch ein Burgfenster zeigt Zelda euch Ganondorf, den Mann aus den Träumen. Er ist der Anführer der Gerudos, des Wüstenvolkes, und hat dem König Treue geschworen. Sie hat ihrem Vater von der Prophezeiung erzählt, doch er glaubt ihr nicht. Sie ist sich sicher, dass er das Triforce sucht.

Ihr beschließt die zwei übrigen Heiligen Steine zu suchen und mit dem Triforce Ganondorf zu besiegen.
Impa, die letzte Shiekah, lehrt euch Zeldas Wiegenlied und geleitet euch aus der Burg. Sie weist euch an, zunächst die Goronen am Todesberg aufzusuchen. Sie beherbergen den Heiligen Stein des Feuers. Am Fuße des Berges findet ihr Kakariko, eine kleine Stadt, die Impa einst gründete um Verfolgten Obdach zu gewähren.

Navi weißt euch an, Salia aufzusuchen. Ihr findet sie im Verlorenen Wald, nahe dem Kokiri-Heimatdorf. Auf dem Weg dahin trefft ihr auch erneut auf die Eule. Auf der Waldlichtung bringt euch Salia ihr Lied bei und sagt, dass sie spürt dieser Ort würde schicksalhaft für euch beide werden.

Bei den Goronen erfahrt ihr, dass Ganondorf die Höhle versperrte, in der sich die Goronen immer Essen holten. Deshalb geht es dem Volk nicht besonders gut. Die Dododongos die sich in der Höhle zusätzlich eingenistet haben, tragen ihren Teil dazu bei.
Der Anführer der Goronen, Darunia, will euch zunächst gar nicht anhören. Salias Musik hebt aber seine Stimmung erheblich, sodass er euch verspricht euch den Heiligen Stein der Goronen zu geben, wenn ihr euch seiner würdig erwiesen habt - sprich die Höhle von den Monstern befreit.
Selbstverständlich ist das für einen wahren Helden ein Klacks und so überreicht euch Darunia den Heiligen Stein. Salia sagt euch daraufhin, dass ihr euch zu den Zoras begeben sollt.

Am Eingang, wo der Fluss in die Steppe mündet, trefft ihr erneut die Eule. Die Zoras sind die Wächter des Gewässers, Diener der königlichen Familie. Ihr bemerkt alsbald, dass die Prinzessin der Zoras verschwunden ist. Der König ist außer sich.
Am Hylia-See findet ihr eine Flaschenpost, die von Prinzessin Ruto stammt. Darin schreibt sie, dass sie von Lord Jabu-Jabu verschluckt wurde. Lord Jabu-Jabu ist der Schutzheilige der Zoras und lebt bei der Quelle wo alles Wasser entspringt. Um dorthin zu gelangen, müsst ihr dem König die Flaschenpost zeigen. Dieser erwähnt, dass sich der Lord seit Ganondorfs Besuch merkwürdig verhält.
Nachdem ihr Lord Jabu-Jabu vom Parasiten befreit habt, überreicht euch Prinzessin Ruto den Heiligen Stein des Wassers – unter der Vorraussetzung, dass ihr sie später heiratet…

Ihr macht euch danach auf dem Weg zum Schloss. Doch als ihr die Stadt erreicht, seht ihr wie Prinzessin Zelda und Impa eilig davon reiten. Zelda wirft ihre Okarina in den Burggraben. Kurz darauf steht Ganondorf hinter euch, der wissen will wohin sie geritten sind. Da ihr euch weigert und euer Schwert zückt, stößt Ganondorf euch mit seiner Magie zu Boden und reitet weg. Ihr hebt die Okarina der Zeit auf und Prinzessin Zelda spricht zu euch, über eine Art Telepathie. Ihr sollt die Hymne der Zeit in der Zitadelle spielen.

Nachdem ihr die drei Heiligen Steine auf dem Altar in der Zitadelle platziert und das Lied gespielt habt, öffnet sich eine geheime Tür. Dahinter befindet sich das legendäre Master-Schwert, welches ihr auch sofort aus dem Stein zieht, in dem es steckt.
Das nächste was ihr seht, ist Ganondorf, der euch dafür dankt, dass ihr ihm den Weg ins Heilige Reich geebnet habt. Als ihr aufwacht, stellt sich euch Rauru, als "einer der Weisen" vor. Er ist der Erbauer der Zitadelle, welche den Zugang zum Heiligen Reich schützen sollte. Ihr befindet euch in der Halle der Weisen, im Tempel des Lichts. Der Tempel im Zentrum des Heiligen Reich ist die letzte Festung gegen die Macht Ganondorfs. Das Master-Schwert, das alles Böse vernichtet und wir aus dem Zeitfels gezogen haben, öffnete das Tor.

Als Link sich danach selbst betrachtet, bemerkt ihr, dass er älter geworden ist. Rauru sagt, dass das Master-Schwert nie in die Hände des Bösen fallen darf. Link ist der "Herr der Zeiten", doch war er damals zu jung. Aus diesem Grund haben die Weisen seine Seele für sieben Jahre im Tempel gebannt. Nun soll er seine Bestimmung erfüllen.
Und obwohl ihr damals nur die edelsten Ziele hattet, ist wegen euch Ganondorf in das Heilige Reich gekommen. Er nahm ein Triforce-Fragment im Tempel an sich und wurde so zum Großmeister des Bösen. Er entweihte alle Tempel in Hyrule verwandelte das Land in ein Refugium des Unheils.

Raurus Kraft ist geschwunden und kann lediglich nur noch die Halle der Weisen schützen. Ihr müsst die Kräfte der Sieben Weisen wieder erwecken und mit den Amuletten das Böse in das Höllenreich verbannen. Rauru überträgt seine Kraft auf euch und bringt euch zurück zur Zitadelle. Dort trefft ihr auf einen vermummten Shiekah. Er sagt, er habe auf euch gewartet und erzählt von fünf Tempeln, in denen die Weisen weilen. Zusammen mit dem Auserwählten bringen sie den Frieden zurück. Das sei die Legende die auch unter den Shiekah weitergegeben werde. Er stellt sich als Shiek vor und bittet euch zuerst eine alte Bekannte im Waldtempel zu befreien. Doch zuvor müsst ihr in Kakariko einen wichtigen Ausrüstungsgegenstand finden.
Ihr findet den Enterhaken in Boris Grab und trefft dann auf der Waldlichtung auf Shiek, der euch das Menuett des Waldes beibringt. Er philosophiert über das Leben. Ihr sollt jeden Tag genießen, denn am Ende bleiben nur eure Erinnerungen…

Im Waldtempel erhaltet ihr den Feenbogen und tretet Ganondorfs Phantom gegenüber. Nachdem dieses besiegt ist, verbannt Ganondorf es in den Hades. Es ist seiner nicht würdig. Ihr habt viel gelernt, doch werdet gegen Ganondorf nicht bestehen.
Zurück in der Halle der Weisen stellt sich heraus, dass Salia eine der Weisen ist. Dank euch wurde sie im Kreis der Weisen aufgenommen. Salia sagt euch, dass sie große Gefühle für euch hegt, doch verschiedene Wege seien vorbestimmt. Sie gibt euch das Amulett des Waldes.

Ihr werdet zum Deku-Baum teleportiert, wo ein neuer Spross sprießt. Dieser erzählt euch, dass Kokiri niemals altern, ihr dagegen seid kein Kokiri, sondern Hylianer. Es gab vor langer Zeit einen Krieg, der eine halbe Dekade andauerte. Eine hylianische Mutter übergab ihr Baby damals in die Obhut des Waldes. Der Deku-Baum ahnte schon, dass dieses Kind, das der Prophezeiung sei.
Nun da der Fluch des Tempels aufgehoben ist, wächst und gedeiht der Wald wieder.

In der Zitadelle der Zeit trefft ihr erneut auf Shiek, der euch lehrt wie man in der Zeit zurück reisen kann.

Navi sagt euch, dass erneut Böses am Todesberg vor sich geht. Als Link in Goronia eintrifft, findet ihr nur noch Darunias Sohn "Link" vor. Er berichtet, dass Ganondorf alle Goronen opfern will. Dazu hat er einen riesigen Drachen wiedererweckt, der im Todesberg haust. Darunia machte sich auf, sein Volk zu befreien, doch ist bis jetzt nicht wiedergekehrt.
Im Feuertempel trefft ihr auf Darunia der euch bittet, seine Untergebenen zu befreien. Er selbst stelle sich dem Drachen. Nachdem ihr mit Hilfe des Hammers den Drachen besiegt habt, offenbart sich Darunia als der Weise des Feuers und überträgt euch seine Kraft.

Der nächste Punkt eurer Reise: Die Höhle der Zoras. Auch hier wartet das Unheil; bis auf den König findet ihr keinen Zora mehr in der Höhle und der König selbst ist in einem merkwürdigen Eis gefangen. In der Quelle der Zoras betretet ihr die Eishöhle, wo ihr Blaues Feuer findet. Ihr trefft dort auch auf Shiek, der meint, dass das Böse vom Wassertempel herkommt. Alle Zoras, bis auf die Prinzessin, sind vereist. Ruto ging alleine in den Wassertempel. Mit dem Blauen Feuer befreit ihr König Zora, der euch die blaue Rüstung schenkt. Damit betretet ihr den Wassertempel.
Unten trefft ihr auf Ruto die sich erstmal über die lange Wartezeit auf ihren Mann brüskiert. Shiek hat sie aus dem Eis befreit.
Nachdem ihr auch diesen Tempel vom Bösen befreit habt, überreicht euch Ruto als eine der Weisen ihr Amulett. Sie befreit euch von eurer Heiratsschuld, und sagt, ihr sollt nicht aufgeben nach Zelda zu suchen.

Auf eurer Suche nach den anderen Weisen, werdet ihr in Kakariko Zeuge eines Desasters. Die Stadt steht in Flammen. Shiek ist vor Ort, doch ihr werdet beide von dem Schattendämon außer Gefecht gesetzt. Er erklärt euch, nachdem ihr wieder bei Sinnen seid, dass Impa einst den Dämon einsperrte. Doch er wurde immer stärker in der letzten Zeit und entkam so. Impa ist zum Schattentempel aufgebrochen und versucht den Dämon wieder zu versiegeln. Auch sie ist eine der Weisen. Shiek bittet euch ihr zu helfen.
Impa erzählt euch später in der Halle der Weisen, dass Ganondorf vor genau sieben Jahren das Schloss angriff, weil er die Okarina haben wollte.

Euer nächstes Ziel ist das Gerudotal, der Heimat Ganondorfs. Auf dem Weg dahin trefft ihr auf einen Zimmermann, dessen Kollegen von den Gerudo-Kriegerinnen entführt wurden. Nachdem ihr die Zimmermänner befreit habt, zollen euch die Gerudos den gleichen Respekt wie Ganondorf.
Ihr erfahrt, dass Naboru, die Anführerin, im Geistertempel ein altes Relikt sucht.

Nachdem ihr den Geistertempel aufgespürt habt, schickt euch Shiek zunächst in die Vergangenheit, da ihr sonst nicht weiter vorrücken könnt im Tempel. Als junger Link trefft ihr im Tempel auf Naboru, die euch Interessantes erzählt. So wird nur alle 100 Jahre ein Mann unter den Gerudos geboren. Und auch wenn es das Gesetz so will, akzeptiert sie nicht, dass er zum König gemacht wurde. Ganondorf tötet nämlich Frauen und Kinder…
Nachdem ihr den Wächter des Geistertempels besiegt und die Weise Naboru befreit habt, sagt euch Rauru, dass die Zeit gekommen ist, Ganondorf gegenüber zu treten. Ihr sollt zur Zitadelle der Zeit, dort warte jemand auf euch.

Shiek überrascht euch abermals. Bevor ihr Ganondorf gegenübertretet, möchte er euch von der Legende der Shiekah erzählen. Sie besagt, dass das Heilige Reich auf die Wünsche des Herzen reagiert. Nimmt jemand das Triforce auf, dessen Herz nicht im Gleichgewicht ist, so zerfällt es und jenem bleibt nur das Stück dessen er sich am meisten gesehnt hat. Will dieser alle Macht, so muss er die beiden anderen Stücke finden.

So geschah es als Ganondorf vor 7 Jahren durch uns ins das Heilige Reich kam. Deshalb sucht er nun mit aller Kraft nach den Trägern der beiden anderen Elemente. Einer seid ihr (Mut), der Träger des Elementes der Weisheit ist Prinzessin Zelda. Shiek legt seine Verkleidung ab und Zelda steht vor euch… Sie bedauert das Versteckspiel aber es war notwendig, weil sie sich vor Ganondorf verstecken musste. Die sechs Weisen können die Siegel Ganondorfs brechen, doch ihr müsst Zelda beschützen, wenn sie Ganondorf für immer aus dem Heiligen Reich verbannen will. Plötzlich wird Zelda gefangen, sie ist in einem Siegel gefangen und wird zu Ganondorf teleportiert. Ihr lauft zu seinem Turm, wo euch die sechs Weisen eine Brücke erschaffen.

Nachdem ihr die Siegel um seinen Turm gelöst habt, stellt sich euch Ganondorf zum Kampf. Nach dem Sieg über ihn, ist Prinzessin Zelda aus ihrem Gefängnis befreit. Doch plötzlich stürzt sein Turm ein, Link und Zelda müssen flüchten. Draußen angekommen, kündigt sich neues Unheil an; Ganondorf zeigt seine wahre Gestalt. Habt ihr auch Ganon besiegt, bannen die Sieben Weisen ihn in die Hölle. Mit letzter Kraft schwört er sich an unseren Nachkommen zu rechen.
Der Kampf ist vorüber und Zelda bedauert was sie damals angerichtet hat, auch wenn sie es nicht wissen konnte. Sie bittet uns das Master-Schwert wieder zu versenken. Als eine der Weisen ist sie in der Lage euch wieder in eure Zeit zurückzuschicken. Link gibt ihr die Okarina und sie verabschiedet sich von euch. Ihr sollt die verlorenen sieben Jahre nachholen…

Es folgt einer der schönsten Abspanne der Videospiel-Historie.

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Die Geschichte von OoT ist sicherlich episch und fesselnd, wird aber zwischenzeitlich doch etwas stiefmütterlich behandelt und bleibt im Kern recht allgemein. Über etwas mehr Charaktertiefe hätte ich mich schon damals nicht beschwert. Die Geschichte ist gebettet in eine wundervoll stimmige Welt, dessen Zauber euch sofort in ihren Bann zieht. Die Völker von Hyrule haben ihre Eigenheiten und teils wunderschöne Heimatorte. Ihre Schicksale bewegen den Spieler, ebenso einzelne Charaktere, wie die hübsche Farmertochter Malon.

Obwohl OoT, objektiv betrachtet, recht oberflächlich bleibt, lässt euch kein Ereignis im Spiel wirklich kalt. OoT schafft es durch die Summe an einzelnen Aspekten euch gefangen zu nehmen. Eine Sprachausgabe gibt es nicht, dafür Mimiken, die die Gefühle der Charaktere hervorragend verdeutlichen.

Zu Beginn ist Hyrule, trotz einiger Probleme, eine wunderschöne Welt. Wenn ihr dagegen das erste Mal in die "Zukunft" reist, werdet ihr von der bedrückenden Stimmung förmlich erschlagen. Und ihr werdet nicht eher aufhören das Böse zu bekämpfen, bis die Welt wieder so ist, wie ihr sie kanntet.
Die Atmosphäre des gesamten Spiels ist, kurz gesagt, über jeden Zweifel erhaben. Einfach toll. Die Dungeons fügen sich perfekt in dieses Gesamtbild ein. Im Aufbau der Dungeons liegt auch der einzige aber große Unterschied zwischen OoT und MQ. Die Oberwelt ist in der Gamecube Version absolut identisch.

Die Dungeons unterscheiden sich, trotz identischem Aufbau der Räume, teilweise erheblich. Fühlt sich richtig frisch an. Alte und viele neue Rätsel sind anders angeordnet, sodass ihr die Räume auch in unterschiedlicher Reihenfolge besucht. Meist spürt ihr einen richtigen Aha-Effekt. Viele der Items bekommt ihr früher und diese müssen dann, wie auch schon bei OoT, ausgiebig verwendet werden.
Der Titel Master Quest wurde nicht ohne Grund gewählt. Der Schwierigkeitsgrad der Dungeons stieg spürbar. Einige sehr harte Kopfnüsse werden euch erwarten. Wer MQ ohne Lösung durchschafft, erhält meinen größten Respekt. Generell müsst ihr die Augen offener halten als noch bei OoT, denn einige Schalter sind sehr gut versteckt. Die Endgegner dagegen haben sich nicht verändert.

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Die Technik von OoT nach heutigen Maßstäben zu beurteilen, wäre sicher nicht ganz fair. Ich kann nur sagen, dass OoT relativ gut gealtert ist. Klar, die vielen Clipping-Fehler und Pop-Ups nerven und die Texturen sind hässlich wie die Nacht. Aber das Spiel ist nicht unspielbar geworden, macht optisch immer noch einen runden Eindruck und unterstützt die Atmosphäre. Wenn ihr in einem dunklen Gang nur die Fackeln an den Wänden seht, fühlt ihr euch wirklich wie ein wackerer Held.
Gestützt wird alles durch den exzellenten Soundtrack. OoT bietet Massen an eingängigen Stücken, die auch heute noch gut klingen. Und die Effekte sind immer passend. Die erwähnten Fackeln knistern wirklich wie Feuer.

Wer sich jetzt die Frage stellt, ob es sich lohnt MQ zu zocken, dem kann ich nur entgegnen; OoT lohnt sich immer - und wenn man schon dabei ist und eine hohe Frustschwelle besitzt, sollte man zu MQ greifen, denn es bietet wirklich neue Aspekte.
Auch wenn die Sidequests nicht besonders spannend sind – das Gameplay ist und bleibt, trotz weniger Macken, zeitlos.

Die Geschichte ist episch und ihr könnt viel Zeit mit dem Erkunden der Welt entdecken. Viele Momente in dem Spiel sind einfach legendär. Selbst bei meinem x-ten Durchgang verursachten sie noch Gänsehaut. Belohnt werdet ihr am Ende mit einem wundervollen Abspann.

OoT/MQ ist ein Spiel das zu Herzen geht. Versprochen.


3DS-Version

Die Version ist erstaunlich gut gelungen und wird bei einem nächsten Durchgang in ein paar Jahren garantiert wieder meine Wahl.
Sie ist nämlich die hübscheste Version. Entwickler Grezzo hat allerhand geleistet. Zum optischen Vergleich findet ihr nach dem Absatz das kurze Vergleichsvideo von GamesRadar. Dies zeigt zwar nur das Intro, reicht aber für einen Eindruck.
Die Farben sind kräftiger, die Texturen detaillierter, einige Modelle wirken nicht mehr ganz so eckig. Außerdem wurden ein paar nette, kleine Effekte hinzugefügt, die die Atmosphäre nochmal intensivieren. Besonders gut gelungen fand ich, dass deutlich mehr Details hinzugefügt wurden, v.a. in Geschäften u.Ä..
Die Bildrate wirkt etwas stabiler auf mich, allerdings geht sie bei wenigen Bosskämpfen immer noch in die Knie.

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Die 3D Tiefenwirkung finde ich phänomenal. Leider wirkt das Bild im 3D Modus pixliger, was den Effekt wieder etwas relativiert. Dennoch habe ich den 3D Effekt hier gerne eingeschaltet.
Auch die Bewegungssensoren des 3DS werden verwendet. Solange man sich nicht zu weit in eine Richtung bewegt, kann man so besser u.a. mit Pfeil und Bogen zielen. Ich fand diese Einbindung gelungen. Da der 3DS keine Rumblefunktion besitzt, werden die Hinweise nun mit einem Item hervor gehoben.

Master Quest ist nach einem normalen Durchgang verfügbar. Gegenüber der Gamecube Version hat man sogar die Oberwelt gespiegelt und die Kämpfe noch schwieriger gemacht, da die Gegner nun mehr Schaden verursachen.
Es wurde ebenfalls ein Boss-Modus hinzugefügt, den man aus Links Baumhaus starten kann.

Spielerisch hat sich kaum etwas geändert. In zwei Dungeons wurden Wege mit Farben markiert, was v.a. den legendären Wassertempel leicht entschärft.
Aufgrund des zweiten Screens geht der Item-Wechsel ein wenig flotter.
Am Speichersystem hat sich nichts geändert. Es kann weiterhin überall gespeichert werden. Allerdings startet man beim Speichern auf der Oberwelt entweder im Baumhaus, oder in der Zitadelle. Da gibt´s also keine Änderung ggü. dem Original.

Es gibt zwar reichlich Detailänderungen, aber die fallen wirklich nur den härtesten OoT Fans auf.

Für Einsteiger wurde ein Hilfesystem integriert. An bestimmten Stellen kann man nun Videos abrufen, die Hinweise für bestimmte Rätsel geben.

Zelda3.jpg


Spielzeit: ca. 20 bis +30 Stunden


Pro/Contra:

+ superbe Atmosphäre
+ viel Gefühl
+ zeitloses Gameplay
+ stimmige Spielwelt
+ Musizieren
+ Wechsel zwischen den Zeiten
+ Tonnen an Rätsel
+ viele "Beschäftigungsmöglichkeiten"
+ unglaublich viel zu entdecken
+ Dungeons fühlen sich wirklich neu an
+ lange Spielzeit
+ wunderschöner Abspann
+ tolle Umsetzung für den 3DS, wobei der 3D Effekt diskutabel ist
+ Einsteigerhilfe in der 3DS Version

- häufiges Item-wechseln im Menü
- teilweise sehr knackig (MQ)
- Story bleibt recht allgemein
- schwache Sidequests
- zu schneller Tag-/Nachtwechsel


Fazit: Ein nahezu zeitloses Spiel, das in jede Sammlung gehört und jeder gespielt haben sollte. Die beste Version ist meiner Meinung nach die für den 3DS, aber auch die anderen Versionen lohnen sich!

10/10


Vergleich:
Zelda – Majoras Mask / 9 Punkte
Zelda - Twilight Princess HD / 9 Punkte


Test vom Oktober 2008, letzte Überarbeitung im Januar 2016.
Bilder im Text stammen aus der 3DS-Version. Quelle: wikimedia.org und buffed.de


Tipp: Bei Zeldalegends gibt es eine hervorragende Komplettlösung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Stelle wo man das erste mal als kind Prinzessin Zelda trifft, nachdem man sich an den Wachen vorbeigeschlichen hat :huldig:

In so eine emotionale Stimmung konnte mich bis heute kein anderes Spiel bringen.

Definitiv 12 Jahre später auch noch das beste Spiel aller Zeiten.
 
Hab den wassertempel geliebt, glaub niemand aus meinem ganzen Freundeskreis konnte den so schnell absolvieren wie ich. Sollte sogar für 2 Kollgen den Tempel machen, weil die immer wieder versagten, auch beim schwarzen Link :ugly:
 
Ich fand den super, war einer der besten Abschnitte, hatte auch keine Orientierungsprobleme, kommt wohl vom vielen Descent und Prey zocken. :D

Und normalerweise haße ich Wasserlevel, schon merkwürdig. :ugly:
 
Bin endlich mal dazu gekommen die beiden Zelda 3DS Remakes durch zu zocken. Habe deshalb die Tests mal angepasst. Für die Lesefaulen: Sind beide wirklich hervorragend und imo die besten Versionen :)

Freue mich auf das TP Remake auch wenn der Unterschied wohl nicht so gravierend ausfallen wird wie hier.
 
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