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XS Xbox Series X/S

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On Tuesday, Tom Warren of The Verge put out a report stating that sources have told him that Xbox is looking to cancel Blade as part of its cost-cutting measures. What’s more, the company is looking at shutting down Arkane Studios.

scheint sich das Gerücht zu bestätigen. Blade wäre wohl nicht vor Ende 2027 fertig und weit über Budget.
 
Die Probleme der Branche sind zum Teil aber auch hausgemacht. Woher kommen die ewig langen und teuren Entwicklungszeiten? Weil Spiele immer umfangreicher, detaillierter und aufgeblähter sein müssen. So umfangreich, dass der Durchschnittszocker an vielen Spielen über ein Vierteljahr sitzt. Wenn er überhaupt das Ende sieht. Dadurch werden noch weniger Spiele gekauft, was die Kette an wirtschaftlichem Misserfolg verlängert.
Ich behaupte, es gäbe in keinster Weise geringere Verkaufszahlen, wenn ein Assassins Creed nicht 60+ Stunden Spielzeit bietet, ein Starfield nicht aus tausenden langweiligen Planeten und lahmen Quests besteht oder ein God of War Ragnarök nicht fast ein Lexikon für das viel zu aufgeblähte Charaktersystem und das ganze Füllwerk erfordert. Bei einem Final Fantasy VII Rebirth kommen die ganzen Beschäftigungen regelrecht Arbeit gleich. Was das an Arbeitszeit in der Programmierung gekostet hat. Unfassbar.
Kein Mensch erwartet außerdem, dass Nathan Drake 10 verschiedene Animationen hat, ein Fahrzeug zu besteigen oder der Teil seiner Waffe nicht von Schlamm bedeckt ist, der im Holster steckte, wenn man dafür mehr als einmal in 10 Jahren ein Naughty Dog Spiel bekommt.
All das kostet unglaublich viel Geld, verlängert die Entwicklungszeit immens und wird in keinster Weise wertgeschätzt oder wirkt sich positiv auf die Verkaufszahlen aus.
Kommen dann doch mal kompaktere Spielerlebnisse wie Pragmata oder Bond, werden sie von der Spielerschaft gefeiert, verkaufen sich gut und sind profitabel.
Oder das Phänomen Expedition 33. Macht doch einfach mal mehr davon und günstigere, weniger umfangreiche Spiele! Dann stimmen auch die Zahlen wieder und Menschen müssen weniger auf der Straße landen.
 
Oh, die nächsten Wochen werden definitiv "brutal" werden bei Xbox.

Microsoft schrumpft den Laden zusammen. Aktuell wird (aus halbwegs verlässlichen Quellen wie Jason Schreier) von mindestens fünf geschlossenen/verkauften Studios und etlichen weiteren Entlassungen gesprochen.

Ich denke, wir können davon ausgehen, dass fast jedes der "kleinen" Studios, die Xbox 2018/19 gekauft hat (also Ninja Theory, Double Fine usw.) wieder abgestoßen wird und abermals ordentlich bei den anderen First-Party Publishern durchgefegt wird.

"Die größte Entlassungswelle der Videospielgeschichte" wird es sicher werden, aber das ist ja auch irgendwie Non-News, denn zwischen Ninja Theory, Obisidan, Bethesda und Activision/Blizzard hat Xbox über die vergangenen Jahre eben auch "den größten Studiozukauf der Videospielgeschichte" abgeschlossen. Sie haben 25+ Studios mit über 20000 (!) Mitarbeitern gekauft. Wenn sie auch nur ein Drittel davon absägen, ist es logischerweise "die größte Entlassungswelle der Videospielgeschichte".

Und darauf scheint es tatsächlich hinaus zu laufen. Man könnte zynischerweise sagen, dass Xbox wieder dahin zurück kehrt, wo sie vor 2018 waren: zu Halo, Gears, Forza + jetzt noch CoD, The Elders Scolls und Candy Crush. Mehr wollen sie jetzt gar nicht mehr. Kreative AA-Games? Verkaufen sich eh nicht. Kostenintensive AAA-Neuentwicklungen? Zu riskant. Game Pass "umsonst" raushauen? Nope, wird beschnitten. Nein, die guten, kreativen Phil-einer-von-uns-Jahre (und das meine ich ernst, er hat Studios wie Double Fine frei machen lassen, egal ob sich ihre Spiele verkaufen oder nicht und mich via Game Pass so günstig zocken lassen wie noch nie zuvor) sind vorbei. Sie wollen ihren Halo, Gears, Forza Zug reiten und ihn möglichst gewinnbringend auspressen.

Zurück zur Xbox One! Yay!

Wird unschön werden. Andererseits auch wieder nachvollziehbar. Double Fine entwickelt seit 2019 zwei kleine Indies, die keiner zockt. Ninja Theory entwickelt mehrere Hellblade Teile, die keiner zockt. Usw. Spiele, die ich persönlich wegen ihrer Kreativität liebe, die aber niemanden hinterm Ofen hervorlocken. Damit verkaufst du keine Xboxen, wahrscheinlich nicht mal Game Pass Abos. Aus meinem Freundeskreis, alles gut bürgerliche Zocker mit PCs und Xboxen, hat tatsächlich niemand ein Hellbalde, Psychonauts, South of Midnight oder ähnliches gezockt. Auch nicht umsonst im Game Pass. Da hat die Gamer-Mehrheit schlichtweg kein Interesse dran und während Phil Spencer noch Dinge wie Studio-Kultur und ihre Wichtigkeit für das Medium in solchen Games erkannt hat, sieht "die neue" Xbox einfach keinen Mehrwert mehr darin. Xbox will jetzt Geld verdienen.

Aber die Videospielwelt ist momentan eh so am Arsch wie wahrscheinlich noch nie. DANKE MERKEL KÜNSTLICHE INTELLIGENZ! :D Speicherpreise sollen sich bis 2028 nochmals verdoppeln! Die nächsten Konsolen dürften also, wenn sie überhaupt noch zeitnah erscheint, 1000€+ kosten - die Materialkosten der PS6, also nur Komponenten und Gehäuse, ohne Werbung, Verpackung etc., sind laut Insidern zuletzt von ca. 780 Dollar auf fast 1000 Dollar gestiegen. Könnt ihr euch also ausmalen, was die dann kosten wird, wenn die Hersteller nicht mehr subventionieren können/wollen.

Ey, ich sende jeden Tag, bevor ich meinen PC einschalte, ein Stoßgebet an Computer-Gott Gabe Newell und hoffe, dass mir Festplatte oder RAM nicht abraucht. Andererseits natürlich cool, dass ich für meinen PC demnächst 'ne Eigentumswohnung kriegen kann. :ugly:

Steigende Kosten lassen auch die Spieleentwicklung immer teurer und dadurch riskanter werden. Siehe oben: auf Experimente haben die Publisher keinen Bock mehr. Jedes Game muss das nächste Fortnite oder Spider-Man werden, sonst ist das Studio weg. Ein existierendes AAA-Studio kann aber auch mal nicht einfach so "kleinere Brötchen" backen, weil die sich eben oft nicht lohnen und kaum 400+ Gehälter über mehrere Jahre zahlen können. AAA-Studios "müssen" AAA-Games bringen und die "müssen" erfolgreich sein, sonst ist schnell Schicht im Schacht.

Selbst der Indie-Markt tut sich schwer. Da gibt es zwar viele, tolle Games, von denen aber auch nur die wenigsten wirklich erfolgreich sind.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen und immer noch so viele fantastische Games. Aber aus wirtschaftlicher Sicht kann halt nicht jedes AA-Projekt ein Expedition 33 oder Studio ein CDPR sein. Im Gegenteil, werden die meisten Projekte scheitern.

Ich glaube so beschissen war es lange nicht mehr. Von daher: erfreut euch an dem, was ihr habt. Ohne Scheiß, Konsolenkriege, irgendwelche Diskussionen, Studio-Schließungen usw. darum kümmere ich mich gar nicht mehr. Ändern kann ich eh nichts am beschissenen KI-Wahn und allem, was seit Corona sonst noch so die Welt aus der Bahn geworfen hat. Ich kann nur zen-mäßig versuchen mein Hobby weiter zu genießen. Trotz aller miesen Nachrichten. Ist ein bisschen so wie mit der Realpolitik. :D Da müssen wir irgendwie durch, auch wenn es wahrscheinlich noch Jahre dauern wird, bis sich die Lage wieder normalisiert.
Denke mal auch, dass das mit Helix zu tun hat. Nehmen wir mal an da platzt die Bombe und man kann wirklich Steam Games drauf spielen, dann wird es wichtig, das Ding als Consolen-PC zu vermarkten. Eine gute SteamBox, wenn man so will.

Wenn ich das aber mache, dann brauche ich weniger mit Xbox eigenen Exklusivtiteln punkten. Also die ganz großen Marken schon. Aber eben nicht möglichst viel Durchschnitt.

Gamepass brauche ich auch nicht mehr. Ist dann ja mit allen möglichen Storefronts sehr günstig.

Und so dampft sich das dann ein. Wenn Helix fehl schlägt, hat MS beide Strategien in den Sand gesetzt. Und weg sind sie.
 
eine "SteamBox" ist ja gerade erst erschienen: Steam Machine. Nicht gerade der Straßenfeger bislang.

Nein, seit Game Pass werden einfach gar keine Xbox Games mehr gekauft. Das Game Pass Geschäftsmodell ist zusammengebrochen.
 
Die Probleme der Branche sind zum Teil aber auch hausgemacht. Woher kommen die ewig langen und teuren Entwicklungszeiten? Weil Spiele immer umfangreicher, detaillierter und aufgeblähter sein müssen. So umfangreich, dass der Durchschnittszocker an vielen Spielen über ein Vierteljahr sitzt. Wenn er überhaupt das Ende sieht. Dadurch werden noch weniger Spiele gekauft, was die Kette an wirtschaftlichem Misserfolg verlängert.
Ich behaupte, es gäbe in keinster Weise geringere Verkaufszahlen, wenn ein Assassins Creed nicht 60+ Stunden Spielzeit bietet, ein Starfield nicht aus tausenden langweiligen Planeten und lahmen Quests besteht oder ein God of War Ragnarök nicht fast ein Lexikon für das viel zu aufgeblähte Charaktersystem und das ganze Füllwerk erfordert. Bei einem Final Fantasy VII Rebirth kommen die ganzen Beschäftigungen regelrecht Arbeit gleich. Was das an Arbeitszeit in der Programmierung gekostet hat. Unfassbar.
Kein Mensch erwartet außerdem, dass Nathan Drake 10 verschiedene Animationen hat, ein Fahrzeug zu besteigen oder der Teil seiner Waffe nicht von Schlamm bedeckt ist, der im Holster steckte, wenn man dafür mehr als einmal in 10 Jahren ein Naughty Dog Spiel bekommt.
All das kostet unglaublich viel Geld, verlängert die Entwicklungszeit immens und wird in keinster Weise wertgeschätzt oder wirkt sich positiv auf die Verkaufszahlen aus.
Kommen dann doch mal kompaktere Spielerlebnisse wie Pragmata oder Bond, werden sie von der Spielerschaft gefeiert, verkaufen sich gut und sind profitabel.
Oder das Phänomen Expedition 33. Macht doch einfach mal mehr davon und günstigere, weniger umfangreiche Spiele! Dann stimmen auch die Zahlen wieder und Menschen müssen weniger auf der Straße landen.
Sehe ich auch so, ich bin immer froh, wenn nach 14/18 Stunden der Abspann läuft und es keine Längen gab.Open Worlds schrecken mich nur noch ab ,da mir die Zeit einfach dafür fehlt. Kürzere spiele und dafür mehr Fortsetzungen, wo ich nicht 5-8 Jahre darauf warten muss wäre das beste.
 
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