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Wurdet ihr als Kind/Jugendlicher in der Spielzeit gemaßregelt?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei mir gab es keine Vorschriften, was Spielzeit und Spiele angeht. Ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass ich als Kind zu viel gespielt habe.

Ich habe keine Ahnung, wie ich später bei meinem Kind damit umgehen werde. Erstmal abwarten, wie sich das entwickelt. Ich bin Pädagoge und arbeite an einer Grundschule. Da leite ich jeden Montag ein offenes Computer-Angebot. Manche Kinder erzählen mir, dass sie sich zu Hause "Lets Plays" von Metro: Last Light und Dead Island anschauen. Und selber spielen sie dann in der Schule Browsergames. Da greife ich dann schon ein (im gewissen Maße). :D Wenn die Kinder da eine halbe Stunde spielen habe ich schon manchmal das Gefühl, dass es jetzt auch mal reicht.
 
Nein eigentlich nicht aber zu Atari-Zeiten habe ich auch meistens nie mehr als eine Std. max. gezockt, außer es war ein Freund zu Besuch, dann war aber spätestens zum Abendessen (18:00) Schluss!!!
 
Ja, gabs mal. Aber keine festen Zeiten und auch kein Nonsense wie "aber nur ne halbe Stunde!".
Kann sein, dass meine Eltern letzteres mal versucht haben, aber eingesehen haben, dass man da nicht mal erst die Konsole anschalten brauchte, vor allem nicht zu den Zeiten ohne Speicherfunktion.

Ansonsten musste ich nach nem kompltt verzockten Nachmittag auch mal die Konsole ausmachen oder durfte nur zocken, wenn die Hausaufgaben erledigt waren. Im großen und ganzen wars aber vernünftig (obwohl meine Eltern nix mit Videospielen anfangen konnten und können) und ich hatte sehr viel Zeit dafür.
Das hat sich bei mir eh von alleine auf ein vernünftiges Maß eingependelt, da ich ja auch zu Freunden gegangen bin oder Fußball spielen oder oder. OK, bei Freunden haben wir auch oft gezockt (hach, unsere tollen Secret of Mana Runden zu dritt...), aber waren auch oft genug draußen. An anderen Tagen in den Ferien kams dafür halt auch mal vor, dass ich mal 6 Stunden am Tag vor der Konsole hing. War schon mein ganzes Leben so, dass ich nicht jeden Tag irgendwelche Leute um mich haben kann, ich brauch auch mal Zeit für mich alleine (bzw. inzwischen alleine mit meiner Freundin). Und da zock ich halt gerne lange.

Wenn wir mal Kinder haben, wollen wir das auch ähnlich regeln. Keine starren Vorschriften, aber wenn wir der Ansicht sind, dass unser Kind in der Gefahr steht, ein Suchti zu werden, schreiten wir ein. Aber auch eher nicht gleich über Verbote, sondern erstmal über Gespräche.
Ich kann ja auch schlecht sagen "nene, nur ne Stunde zocken" und mich dann Abends 2 oder 3 Stunden vor die PS5 fläzen :D

Das ist der Vorteil, wenn man als Eltern ne gute Medienkompetenz hat. Man muss keine Angst vor dem Thema haben und kann normales Verhalten gut von ungesundem Suchtverhalten unterscheiden.
 
Ja wnen ich beim älteren bro zockn wollte (er hatte die einzige Konsole im Haus) dann nur 30 minuten bis 1 Stunde zocken.
 
Nein, absolut nicht. Meine Mutter hat mit mir zusammen nächtelang in den Sommerferien den Super Nintendo besetzt und mit mir Zelda und Super Mario World durchgespielt. Später hat sie selbst stundenlang Bomberman und Tetris gespielt. Meine Schulnoten waren zu der Zeit immer bestens, ich stand morgens auf und somit gab's da keine Probleme. Abgesehen mal davon war mein Tag als Kind sowieso viel länger, ich hab trotzdem noch reichlich draußen gespielt, gelesen, war in Sportvereinen und und und...*_*
 
Da mein Vater, Baujahr 51, nichts mit Videospielen anfangen kann, hat er mir in der Richtung auch nichts verboten, außer dass ich nichts mit Hakenkreuzen spielen durfte. Er war diesem Hobby halt nur immer sehr negativ gegenüber eingestellt und hielt das für Zeitverschwendung.
 
Gemaßregelt nur damals als ich ein Modem wollte und meine Mom das nicht erlaubte weil das damals schließlich Telefongebühren kostete.

Zocken durfte ich immer.
 
Ja, als Kleinkind (sprich als ich 3 Jahre alt war) durfte ich nur mit meinem Vater spielen.

Ein Jahr älter (mit 4) hatte ich meinen eigenen 486er (alter PC vom Vater) der im Flur stand, damit ich besser kontrolliert werden konnte und durfte jeden zweiten Tag 1e Stunde damit spielen (zusammen mit Pappa länger). Mit 6 oder 7 bekam ich dann meinen ersten neuen PC, Pentium 2 mit Ati Rage II+ Pro (oder sowas) der dann auch in meinem Zimmer stand. Die Regel von jedem zweiten Tag blieb bestehen, die Spielzeit wurde aber auf 2 Stunden erhöht... Gleichermaßen wurden die Grenzen etwas schwammig da wir für die Schule den PC auch nutzen mussten, da hab ich also schon hier und da ein paar Spielsessionen reingeschmuggelt.

Irgendwann ab Mittelschule gabs dann keine Begrenzung mehr (war dann meist aber eh bei Freunden um auf deren Konsolen zu zocken, hatte ja selbst keine). Hab mir dann auch selbst irgendwann die PS1 und dann die Xbox geholt. Geregelt wurde die Spielzeit dann nur noch insofern, dass mir als Strafe die Stromkabel oder ähnliches genommen wurden. :ugly:

Hab *imo* schon viel Zeit ins zocken gesteckt; teilweise sogar etwas zu viel. Aber härtere Regelung hätte nichts gebracht da ich es einfach zu gern getan hab. In der Tat, wenn die Regelungen strikter wurden, hab ich mir einfach sonst irgendwie Zeit geschaffen um zu zocken (e.g. anstatt zum Fußball zu gehen) was dann ja eigentlich eher Kontraproduktiv war.

Was gespielt wurde, wurde übrigens im Großen und Ganzen nicht kontrolliert. Aber ein gutes Maß an gesunden Hausverstand wurde bezüglich der Inhalte der Spiele immer wieder vermittelt und auch kritisiert wenn ich "Killerspiele" gespielt hab (also nicht "Lass das, da wirst böse und dumm" sondern eher auf analytische Weiße.)
 
Ja, wurde ich. Find ich aber auch im Nachhinein gut so.

Meine Eltern haben mir einen nicht unerheblichen Teil meiner damaligen Konsolen und Spiele finanziert, hatten also nie etwas dagegen.

Aber wenn ich Mittags von der Schule kam, waren erst Hausaufgaben angesagt. Dann durfte ich, wenn ich wollte, zocken. Es durfte aber auch nicht Überhand nehmen. Im Sommer kam es auch schon mal vor, dass meine Mutter mich "rausgeschmissen" hat, halt Licht und Sauerstoff und so... :grins:

Mit "Killerspielen" kam ich (freiwillig!!!) erst bei Doom in Kontakt. Und da war ich 17. :D
 
Nicht dass ich wüsste. Hab aber auch meistens nicht so exzessiv gezockt. Klar, Counter Strike dann länger, aber waren trotzdem noch oft kicken oder am See oder so. In der Schule hatte ich auch nicht Probleme mit den Noten, also hat das nichts gemacht.
Nur bei der Titelauswahl musste ich bis 16 die 16er und 18er Titel abklären. Mal durfte ich dann, mal nicht.
 
Nein . Das war bei mir aber eh kein problem da ich als Kind eh meistens draußen war . Nur wenns mir zu warm war blieb ich im abgedunkelten Zimmer und habe gezockt .
Zum Hobby wurde die zockerrei bei mir erst zu Playstation/N64 zeiten , also mit 16-17 und da hätte ich mich sowieso nicht mehr maßregeln lassen was meine Freizeit betrifft .
 
Nein, es fand keine direkte Maßregelung statt. Allerdings hatte ich als Kind nur wenige Spiele, da eben nicht oft ein Neues gekauft wurde, weshalb ich automatisch weniger gespielt habe, sobald ich von einem Titel satt war.
 
Dixxhead schrieb:
Ein Jahr älter (mit 4) hatte ich meinen eigenen 486er (alter PC vom Vater) der im Flur stand, damit ich besser kontrolliert werden konnte und durfte jeden zweiten Tag 1e Stunde damit spielen (zusammen mit Pappa länger). Mit 6 oder 7 bekam ich dann meinen ersten neuen PC, Pentium 2 mit Ati Rage II+ Pro (oder sowas) der dann auch in meinem Zimmer stand.

Mein Sohn wird bald fünf und für mich wäre es völlig absurd, ihm einen eigenen PC zu schenken! :skep: :lol:
 
Urgs schrieb:
Dixxhead schrieb:
Ein Jahr älter (mit 4) hatte ich meinen eigenen 486er (alter PC vom Vater) der im Flur stand, damit ich besser kontrolliert werden konnte und durfte jeden zweiten Tag 1e Stunde damit spielen (zusammen mit Pappa länger). Mit 6 oder 7 bekam ich dann meinen ersten neuen PC, Pentium 2 mit Ati Rage II+ Pro (oder sowas) der dann auch in meinem Zimmer stand.

Mein Sohn wird bald fünf und für mich wäre es völlig absurd, ihm einen eigenen PC zu schenken! :skep: :lol:

Naja, damals gabs kein Internet. Da würd ichs mir auch 5 mal überlegen meinem Sohn nen PC zu kaufen. Aber so hab ich wirklich viel Grundlegendes über PCs, die Software und die Technik dahinter gelernt. Wahrscheinlich einer der Gründe warum ich auch heute noch ziemlich zielsicher PC-Probleme lösen kann wenn ich selbst Hand anlege.

Hatte also schon nen gewissen bildenden Effekt im Vergleich zu Konsolenkinder. Fühlte mich damals auch immer irgendwie elitär mit meinem fetten PC (Masterrace, anyone?) und die anderen Kinder die da mit dem lächerlichen SNES oder später der PS1 antanzten konnte ich nur auf den Pixelmatsch verweisen (DAS ZEUG EMULIERE ICH AUF MEINEM SUPERPC IN HD :gerri: ) und meinen bilinear gefilterten E-Penis vor ihnen ausstrecken. ... Wahrscheinlich auch ganz viel Neid auf die tollen Exklusivspiele dahinter. :D

Aber ja, ich konnte dafür Leisure Suite Larry spielen.
 

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