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Würdet ihr euer halbes Leben für 10.Mio€ opfern?

Würdet ihr es machen?


  • Umfrageteilnehmer
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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

10 Mio. wären etwas wenig, aber natürlich würde ich mich mit etwas mehr zufrieden geben.

"Ab sofort nur noch 10 Jahre Lebenszeit für eine Milliarde Dollar" - das wäre eine wesentlich spannendere Umfrage.
 
Halbes Leben ist viel zu heftig. Niemals. Für kein Geld der Welt.
Wenn man 90 ist, schwer krank, und weiß man stirbt in den nächsten Tagen, würde man sich wünschen noch jeden verdammten Tag länger zu leben. Und würde es auf das übelste bereuen, dass man damals ein paar Jahre verkauft hat.
 
Ihr müsst auch mal rechnen. Zieht mal die Zeit ab, die ihr heute während der Arbeit verbringt. Und dann überlegt, dass das alles gewonnen Lebenszeit ist. Brutto mag der 90jährige mehr gelebt haben, aber netto, sprich Freizeit, schöne Dinge genießen etc. hat der Reiche vielleicht trotz halbierter Lebenszeit mehr gehabt.
 
Hamlet schrieb:
Halbes Leben ist viel zu heftig. Niemals. Für kein Geld der Welt.
Wenn man 90 ist, schwer krank, und weiß man stirbt in den nächsten Tagen, würde man sich wünschen noch jeden verdammten Tag länger zu leben. Und würde es auf das übelste bereuen, dass man damals ein paar Jahre verkauft hat.

Wenn ich 90 und schwer krank bin, wünsche ich mir glaube erst recht, möglichst bald zu sterben.
 
Bart Wux schrieb:
Ihr müsst auch mal rechnen. Zieht mal die Zeit ab, die ihr heute während der Arbeit verbringt. Und dann überlegt, dass das alles gewonnen Lebenszeit ist. Brutto mag der 90jährige mehr gelebt haben, aber netto, sprich Freizeit, schöne Dinge genießen etc. hat der Reiche vielleicht trotz halbierter Lebenszeit mehr gehabt.

Schwachsinnsrechnung...Ob Arbeit oder Freizeit, das gehört doch alles zum Leben. Kein Geld der Welt kann Lebenszeit ersetzen.
 
Würde ich machen, ohne wenn und aber. Ich mein, wenn ich mal rechne, dass ich im Jahr so ca. 250 Arbeitstage a 8 Stunden habe und noch eine restliche Lebenszeit von ca. 60 Jahren, dann müsste ich bis zur Rente (sagen wir mit 70, wird bis dahin kommen) noch 4083 Tage reine Arbeitszeit arbeiten. Das entspricht, reiner Arbeitszeit 136 Monaten, also ca. 12 Jahren. Also verliere ich keine 30 Jahre, sondern wären es theoretisch nur 18 Jahre. Schon mal deutlich verkraftbarer. Zudem könnte ich die Zeit, die ich dann noch habe, wirklich das tun was ich immer wollte, sprich die Welt bereisen etc.
 
Ganz klar nein. Aber auch aus dem Grund weil statistisch 80% der Lottomillionäre in paar Jahren wieder pleite und in der Schuldenfalle sind, weil sie mit dem Geld nicht umgehen können. Hab da mal eine Reportage darüber gesehen. Und glaubt mir JEDER sagt ich bin doch nicht blöd ich leg das Geld sicher an bliblablub. Es läuft aber halt dann meistens wirklich anderst.
Genauso denkt man sich wieso Künstler die schon hunderte Millionen gescheffelt haben ihre Seele verkaufen für noch mehr Geld (in meinem Fall Snoop an Guetta). Das Problem ist, sobald man einen gewissen Lebensstandart hat oder z.B. 10 Buden weltweit bringt das nur KOSTEN KOSTEN KOSTEN mit sich und selbst die Millionäre müssen schauen wo sie bleiben.
Außerdem ist der Mensch so gestrickt, dass er immer mehr möchte. Wenn man die 10 Mille hat verkehrt man automatisch in ganz anderen Kreisen und wenn der Kollege sich halt ne Jacht für 2 Mille gönnt möchte man das auch. Und dann sind die 10Millionen doch nicht mehr soviel, ergo ist man nicht glücklicher als jetzt, eher umgekehrt.
Daher nochmal ein ganz klares nein von mir.
 
Wenn ich mal unterstelle, daß sich meine Lebenszeit dadurch verdoppelt, daß ich weniger Streß im Beruf habe und weniger Existenzängste, gesicherten Lebensunterhalt, mehr Freizeit, etc., dann ist es auf die Lebenszeit gesehen ein Nullsummenspiel. Nur mit 10 Mio mehr in der Tasche :D

Ich ändere auf "Ja" :grins:
 
Dafür hast aber halt dann anderen Stress. Du musst dich um deine Villa oder mehrere Immobilien kümmern, evtl. Angestellte organisieren, auf deinen Ferrari aufpassen etc.
Irgendeine weise Lehre besagt ja, je mehr man besitzt, desto unglücklicher wird man. Irgendwie glaube ich daran.
 
Das erzählt man nur dem Pöbel, damit er nicht randaliert :D

Ob ich eine Villa und einen Ferrari oder nur ein Reihenmittelhaus und einen Ford Fiesta habe, die Probleme bleiben gleich. Und mit genug Kohle in der Hinterhand, meistere ich die doch viel entspannter, als wenn ich ständig im Dispo hänge und die Hypotheken drücken :deal:
 
:D

Aber allein die Zeit die man aufbringen müsste um die Kohle zu verballen und sich mit materiellen Dingen beschäftigt würde die Zeit für die persönliche Entfaltung verringern (möglichst phylosopisch ausgedrückt). 8 Stunden Arbeit täglich allerdings auch, hmmmm.
Aber was halt definitiv zutriff, je mehr man besitzt desto mehr kann kaputtgehen, gestohlen werden, Wartung, etc. Führt zu einem kontinuierlichem Stress. Und ich glaub es ist ein Unterschied ob Mann einen Ferrrari gegen den Baum fährt oder einen Fiesta :grins:
 
Oh was ich auch noch gerne Einbringen würde.
Ein Kumpel von mir hat es als Ebay Powerseller realtiv schnell zu ordentlich Kohle gebracht. Hat sich vor einer Weile einen Porsche Carrera irgendwas rausgelassen.
Aber er meinte zu mir: Nach einer Weile ist es nichts besonderes mehr, wenn man in die Karre einsteigt hat man nicht mehr das besondere Gefühl in einem geilen Wagen zu sitzten sondern es ist einfach normal. Ich glaub man ist einfach nur geil drauf solang man es nicht hat und dann die ersten Tage. Oder eben neidisch auf die anderen die es haben, mein Kumpel will jetzt bestimmt nen Lambo. Ob so kurze Freuden glücklicher machen als sagen wir mal 20 Jahre länger leben und da vieles vieles erleben?
 
Gute Frage. Kommt auf den Charakter an, würde ich sagen. Die üblichen Konsumopfer kommen selbst mit viel Kohle nicht auf einen grünen, bzw. glücklichen Zweig. Eine gewisse Ausgeglichenheit gehört schon dazu.

Ich freue mich z.B. nicht an Dingen, weil nur ich (und wenige Andere) sie haben, sondern um deren selbst Willen. Ich tippe jetzt gerade auf einem iPad (1 !!) und freue mich jeden Tag wieder darüber. Deinem Kumpel wäre vielleicht das Dreier schon zu langweilig und er wartet sehnsüchtig auf das Vierer.
 
Ich denke ausschlaggebend für Glück sind im Großen und Ganzen v.a. Soziale Kontakte und eine Mindestmenge an Geld welche aber nicht allzu hoch sein muss.
 
Vermengt nicht immer Alles. Z.B. eine Villa zu besitzen, heißt doch nicht, daß man auf Familie, Kinder, soziale Kontakte verzichten muß. Das ist doch keine entweder-oder-Veranstaltung

Und nein, mit mehr Geld ist es nicht schwieriger.
 
Doch ist es, wenn du viel Geld hast, ist es wahrscheinlicher, dass du eine Bitch heiratest die dich garnicht liebt und dich nach nem Jahr verlässt und mit der Kohle abhaut :grins:

Edit:@Cale
 
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