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VOTE Würdet ihr ein 40.000€+ Auto rein über Internet kaufen?

Würdet ihr ein 40.000€+ Auto rein über Internet kaufen?


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    72

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab vor 30 Jahren meine Berufsausbildung in einem MB Autohaus gemacht. Die Neu- und Gebrauchtwagenverkäufer waren damals schon alles arrogante Arschlöcher. So was prägt halt :D Verstehe aber Alle die ins Autohaus gehen und sich beraten lassen wollen. Ich bräuchte halt so was nicht (mal ganz abgesehen davon, das ich mir wie @Trayal niemals einen Neuwagen kaufen könnte/würde). Auto ist für mich Mittel zum Zweck. Aber wenn ichs machen würde, dann gerne über I-Net. Hab mir aus Spaß schon mehrfach Autos auf den Herstellerseiten nach meinen Wünschen zusammengestellt.
 
Das halt ich aber für nen Mythos, das man als Neuwagenkunde keine Kompromisse eingehen muss. Wenn man den Wagen so ausstattet wie man es möchte, landet man bei ner „unbezahlbaren“ Summe.
Hier muss man genau so Kompromisse eingehen, das fängt schon beim Grundmodell an und geht weiter über was brauch ich wirklich, was bietet am meisten beim Wiederverkauf ect.

Stimmt schon, wobei du halt innerhalb deines Budgets halt wieder frei in deiner Entscheidung bist.

Beim Wiederverkauf sag ich dem Kunden z.B. immer, er soll sich mal überlegen, wie lange er sein Auto nutzen will. Wer nach 3 Jahren sein Auto wieder abgeben will, der sollte schauen, was am Markt gefragt ist und was nicht (nicht Leasing, da entscheide ich das für den Kunden :D ). Wer sein Auto aber 7, 8 oder 10 Jahre fährt... so what, die Karren gehen eh nach Afrika und Co.

Primär sollte das Auto so sein, wie der Kunde es sich wünscht. Man kauft sein Auto nicht für Andere.

@Trayal

Bei mir gibt es in der GW-Bewertung immer nur ein paar wenige Kernausstattungen. Navi, Leder, Automatik, Licht (Xenon/LED). Der Rest ist meist nice to have.
 
Das teuerste was ich mir jemals über das Internet gekauft habe, war ein 3000 Euro Gitarrenverstärker von Fender. Den hab ich bei Thomann gekauft. Das war für mich damals kein Problem, weil ich da die 10 Jahre vorher schon verschiedenstes Musker Equipment gekauft habe und absolutes Vertrauen in die Firma hatte, denn auch wenns hier und da mal ein kleines Problem gegeben hat (Mal saß ein Bundstäbchen nicht astrein im Gitarrenhals, mal hatte eine Monitor Box ein fieses Rauschen weil der Lautsprecher ab Werk nicht richtig montiert war - wofür Thomann aber natürlich nix kann, die sind nur diejenigen die dafür gerade stehen müssen) und immer war Thomann absolut schnell, Kulant und großzügig im beheben diesen Angelegenheiten und daher war auch der Kauf eines Hochpreisiger Artikels für mich o.k.

Beim Kauf einer gebrauchten Gitarre (Gretsch 6120 von 1963) für 1500 Euro hatte ich schon mehr Bauchschmerzen. Das war ein Kauf von einem Privatman mit unter 20 Bewertungen und nur ein paar Monaten Mitgliedschaf bei Ebay. Da hab ich lange mit mir gekämpft. weil ich da echt mit dem Feuer gespielt habe. Damals war Paypal noch nicht so gebräuchlich und ich musste die Kohle im Vorraus überweisen. Noch dazu hatte mir der Verkäufer gesagt, das er für 2 Wochen in den Urlaub fährt, natürlich genau 2 oder 3 Tage vor Ablauf der Auktion. Mann, da hab ich geschwitzt ob das Ding tatsächlich bei mir ankommt (und in welchem Zustand). Jeden Tag wurde ich Nervöser und Nervöser. Gott sei dank ist alles gut gegangen. Das Ding kam erstklassig Verpackt und mit Zubehör das ich gar nicht bezahlt habe. Da war ein 200 Euro Koffer dabei, Kabel, Humbucker die der Vorbesitzer mal eingebaut hatte, aber dann doch wieder gegen die Originale getauscht hatte und noch mehr Kleinkram.

Aber ein Auto? Ne, das würde ich immer vor Ort beim Händler kaufen. Bei einem Preis im 5 stelligen Bereich ist mir alles ander zu heiß.
 
Mal kurz zum Ablauf. Ich hab das Auto als Neuwagen selbst konfiguriert und bestellt. Der Vermittler war eine Firma, welche Fuhrparkmanagement betreibt und sich durch die Vermittlung a) was dazu verdient - 500€ pro Auto und b) wohl auch hohe Rabatte sichert, weil sie dadurch größere Stückzahlen abnehmen, als sie es sonst könnten, was ihnen die Marge und Konkurrenzfähigkeit beim Fuhrparkmanagement erhöht.
Bezahlt wurde das Fahrzeug bei Abholung beim Händler. Der Händler selbst hat auch nochmal 500€ leicht verdientes Geld eingestrichen. Und damit ist auch der hohe Rabatt erklärt, der mir gewährt werden konnte. 26% auf den Listenpreis.

Beim Händler hier vor Ort hätte ich 16% bekommen können. Dann wäre die Kiste aber 6 Monate als Vorführwagen verwendet worden und hätte ca. 10.000 km auf der Uhr gehabt. Ohne all das hätt ich vielleicht 10% bekommen.

Alles in allem verlief alles reibungslos und professionell und ich werde es wohl wieder tun, wenn ich ein neues Auto brauch. Dauert aber noch ein paar Jahre.

Anbieter war übrigens meinauto.de
 
Zum Fred-Titel: Ja, erst gestern Firmenwagen für 105k bestellt. Das Gelaber vom Verkäufer ist eh immer das selbe. Hat mich schon beim provatwagen genervt, dass der sich bei der Abholung ne halbe Stunde auf den fahrersitz gesetzt hat und alles erklärt.
 
Zum Fred-Titel: Ja, erst gestern Firmenwagen für 105k bestellt. Das Gelaber vom Verkäufer ist eh immer das selbe. Hat mich schon beim provatwagen genervt, dass der sich bei der Abholung ne halbe Stunde auf den fahrersitz gesetzt hat und alles erklärt.
Wenn man sich über gut gemeinten Service beschwert, sollte man tatsächlich im Internet kaufen.
Hat er das Auto freiwillig verlassen, oder musstest du ihn rausschmeißen?
 
Wäre vielleicht eine ganz gute Idee gewesen, dem Verkäufer einfach zu sagen, dass du keine Einweisung wünschst oder brauchst. Dann hätte der die Zeit nutzen können und den nächsten Kunden verarschen. :kaffee:

Eine richtige Einweisung bei der Auslieferung gehört für uns (Verkäufer) und die allermeisten Kunden halt dazu. Gerade beim technischen Fortschritt ist nicht jeder Kunde bereit/dazu in der Lage, jede Funktion selbst heraus zu finden. Natürlich gehört der Verkäufer dabei nicht auf den Fahrersitz. Da sitzt der Kunde, wir stehen an der an der offenen Tür, bzw. auf dem Beifahrersitz.
 
Hab auch schon einen Neuwagen übers Internet gekauft, entweder meinauto oder einer der anderen Konkurrenten, weiß nicht mehr genau... meinen (unu-)-Roller hab ich auch übers Netz gekauft, da hatte ich keine Bedenken.
 
Wäre vielleicht eine ganz gute Idee gewesen, dem Verkäufer einfach zu sagen, dass du keine Einweisung wünschst oder brauchst. Dann hätte der die Zeit nutzen können und den nächsten Kunden verarschen. :kaffee:

Eine richtige Einweisung bei der Auslieferung gehört für uns (Verkäufer) und die allermeisten Kunden halt dazu. Gerade beim technischen Fortschritt ist nicht jeder Kunde bereit/dazu in der Lage, jede Funktion selbst heraus zu finden. Natürlich gehört der Verkäufer dabei nicht auf den Fahrersitz. Da sitzt der Kunde, wir stehen an der an der offenen Tür, bzw. auf dem Beifahrersitz.
Wenn auf dem Beifahrersitz stehst, aber hoffentlich ohne Schuhe :p
 
nein, wäre keine Option für mich; zumindest niemals die präferierte. Bei Produkten im 4 und 5 Stelligen Bereich gehört das Anfassen oder wie hier Probefahren und die Erklärungen vom Verkaufsberater einfach dazu.
Ich gehe für Alltägliches nicht gerne in Geschäfte, aber wenn ich mir ein Luxusgut kaufe, dann möchte ich den Entscheidungsprozess auch geniessen.
 
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