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VOTE Würdet ihr ein 40.000€+ Auto rein über Internet kaufen?

Würdet ihr ein 40.000€+ Auto rein über Internet kaufen?


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    72

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es kommt glaube ich ganz auf das Angebot an. So ein teures Auto käme mir eh nicht in die tüte. Wenn ich so viel Geld ausgeben würde dann wiederum im Leben nicht für einen Tesla.

Ich freu mich schon auf November wenn die Finanzierung für meinen jetzigen ausläuft und ich ein ähnlich günstiges Angebot suchen muss... Das wird wieder richtig schön annoying. :D
 
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Aber auch hier gibt ... oder gab .... es viele Beratungsgründe. Die aber niemanden mehr interessieren.
Teils schon und dann wieder dennoch lieber auf Amazon geguckt.
Ist halt bequemer, teils günstiger, du hast mehr Auswahl und dank dem Widerrufsrecht die Möglichkeit des Umtausches.
 
Da ich nie einen Tesla kaufen würde, nein!

Einen richtigen Wagen jedoch auch eher mit dem Berater, da billiger und gute Beratung, denn die Konfiguration selber nervt mich oft mit den ganzen Bedingungen etc....

Aber ich fahre mein Auto noch gerne bis ans limit und dann kommt nen skoda Jahreswagen in die Garage
 
So eine Anschaffung tätige ich nur beim Autohändler meines Vertrauens. Ich lege hier einfach auch Wert auf Service bei Reparaturen und Inspektion, dann ist es in meinen Augen nur fair, das Auto auch vor Ort zu kaufen.
 
Wenn ich sehe wie sich hier Personal mancher Autohäuser verhält und man als Kunde gar nicht wirklich beachtet/für wichtig erachtet wird, hät ich kein Problem mit nem Kauf übers Netz.

Sehe ich leider auch so. Mein BMW (Gebrauchtwagen) Verkäufer war jetzt nicht unbedingt unambinioniert, dennoch fühlte ich mich da wie ein Bittsteller. Klar ein Käufer für einen gebrauchten 1er BMW ist sicherlich nicht so lukrativ als einer, der sich einen M5 kaufen will, dennoch sollte man das den Kunden nicht spüren lassen.

Aber hier gibt es auch positive Ausnahmen bzgl. der Beratung.
 
Im Endeffekt wird eh alles über das Internet verkauft werden. Früher haben sich auch die Einzelhändler eingeredet dass es nicht so kommt und schwupp waren sehr viele weg.

Ich denke wenn Tesla damit Erfolg hat, werden andere folgen.
 
Ist mir zum Glück noch nicht passiert. Hatte da echt immer glück. Waren fünf händler und hatte fünf mal glück.

War bei einem offiziellen VW-Händler. Hab mir da nen gebrauchten Skoda-Octavia gekauft. 2 Jahre später ist mir wer ins geparkte Auto gefahren und ein Gutachter hat sich das Auto angesehen. Nach nur einem kurzen Blick meint er dass die eine Tür ja auch schonmal lackiert wurde. Als ich sagte dass der unfallfrei gekauft wurde antwortete er dass ich da wohl beschissen worden bin. Die Tür wurde komplett neu lackiert, und das nichtmal sonderlich gut. Also auch nicht nur ein kleines Ding und ein Händler würde das auch sofort sehen. Also wurde mir mit Vorsatz das Teil verkauft.
Wie gesagt... war kein kleiner Privatmann sondern ein großes VW-Autohaus.

Von daher traue ich keinen Autohändler über den Weg...
 
Ja, ich würde auch ein Auto über das Internet kaufen, wenn die Rückgabekonditionen (wie bei Tesla) gut sind. Denn der EIndruck vor dem endgültigen Kauf sind bei bis zu 800 km Fahren besser und vollständiger als bei ner halbstündigen Probefahrt.
Und da wäre der Wert des Autos für mich auch komplett egal.

Ich informiere mich über meine Käufe im Internet und gebe eigentlich bei nichts etwas auf die Meinung eines Verkäufers. Die waren auch bei bisherigen Autokäufen für mich unnötig bis hin zu nervtötend.
 
Ich bin da unentschlossen. Wenn ich die Kohle auf der Kante hätte, kein Auto eintauschen müsste und mir jemand noch das ganze Anmeldungsgedöns abnimmt, dann könnte ich es mir vorstellen. Leider bietet Tesla das alles nicht. Ich finde es da schon gut, wenn man den Service bekommt.

Die Autohäuser bekleckern sich aber leider auch nicht mit Ruhm. Verkäufer mit teilweise weniger Ahnung als man selbst, Probefahrtvereinbarungen per Internet, bei denen man erst 3 x von irgendwelchen Leuten angerufen wird, bis man endlich im Autohaus nen Termin bekommt, zu dem das gewünschte Auto natürlich nicht da ist, usw. Ganz zu schweigen davon, dass sich mal ein Verkäufer bemüht, von seinem Sessel aufzustehen, wenn eine Familie offensichtlich Interesse an einem ausgestellten Fahrzeug zeigt. Vielleicht liegt es auch an mir, aber ich habe mich bisher jedes Mal nicht besonders toll behandelt gefühlt, wenn ich 30k für ein Auto losgeworden bin. Ist vermutlich einfach zu wenig gewesen...
 
@Steffko

Du traust dir also zu, dir ein aktuelles Auto ganz ohne Beratung zu kaufen? Und zwar so, dass du letztlich auch in einem für dich passenden Auto sitzt? Ich behaupte mal, da stösst du bei sehr vielen Herstellern an deine Grenzen. :D

Als jemand der bisher ausschließlich gebrauchte Autos aus privater Hand hatte und sich NIEMALS(!) einen Neuwagen kaufen würde: Tut man da nicht genau das? Autos ohne die nicht unabhängige Beratung eines Verkäufers zu kaufen?
 
Als jemand der bisher ausschließlich gebrauchte Autos aus privater Hand hatte und sich NIEMALS(!) einen Neuwagen kaufen würde: Tut man da nicht genau das? Autos ohne die nicht unabhängige Beratung eines Verkäufers zu kaufen?

Ich weiss zwar nicht, warum die Beratung eines Verkäufers nicht unabhängig sein soll, aber das ist wahrscheinlich, weil immernoch gedacht wird, dass wir uns dumm und dusselig verdienen, je mehr Euro wir dem Kunden "abknöpfen"... Dabei tut mir jeder Verkäufer leid, der heute noch rein auf Provision arbeitet.

Egal, ein Gebrauchtwagenkäufer ist ganz anders geartet wie ein Neuwagenkäufer. Der Gebrauchtwagenkäufer hat vielleicht ein paar Muss-Ausstattungen, geht aber ansonsten logischerweise Kompromisse ein. Der Neuwagenkäufer macht keine Kompromisse, er gestaltet sein Auto genau so, wie er es möchte.

Es gibt Autos/Hersteller, bei denen ist es mit vier Farben, zwei Polstern und drei Sonderausstattungen leicht, sich ein Auto zu konfigurieren. Bei den deutschen Herstellern hast du teilweise über 200 Positionen in der Liste, dazu dutzende Pakete.

Aber auch sonst ist eine Beratung nicht unwichtig. Ich weiss nicht, wie meine Kollegen es so halten, aber das fängt ja schon bei der Wahl des richtigen Grundmodells an. Am Freitag hatte ich noch einen Kunden, der mit einem X1 x20d angekam. Als wir fertig waren, waren wir beim 225xe Active Tourer im Vertrag. Alleine die Modellvielfalt ist heute enorm. Und nur weil dem Kunden ein Auto vielleicht gefällt, ist das im Zweifelsfall noch nicht "das richtige" Auto für ihn. Klar, wenn ein Kunde trotzdem das will, was er will, dann kriegt er es auch.
 
Ich bin etwas überrascht, dass gerade bei dieser neuen Branche wie der E-Mobilität so etwas funktionieren soll.
Zukunftsweisend hin oder her, von den Fahrzeugen und den Unterschieden hat hier in Europa noch keiner nen Plan. Da siehts beinem Golf Kombi anders aus.

Würde ich mir in Zukunft ein Elektroauto kaufen wollen, dann nur mit Probefahrt vorher.

Ist das eine neue Strategie von Tesla oder gehts dem Unternehmen schlecht?
 
Bei Tesla geht es darum, Geld einzusparen. Um nichts anderes. Ob es denen wirklich schlecht geht oder nur die Geldgeber ruhig gestellt werden sollen, wird man wohl erst später erfahren.
 
Egal, ein Gebrauchtwagenkäufer ist ganz anders geartet wie ein Neuwagenkäufer. Der Gebrauchtwagenkäufer hat vielleicht ein paar Muss-Ausstattungen, geht aber ansonsten logischerweise Kompromisse ein. Der Neuwagenkäufer macht keine Kompromisse, er gestaltet sein Auto genau so, wie er es möchte.
Das halt ich aber für nen Mythos, das man als Neuwagenkunde keine Kompromisse eingehen muss. Wenn man den Wagen so ausstattet wie man es möchte, landet man bei ner „unbezahlbaren“ Summe.
Hier muss man genau so Kompromisse eingehen, das fängt schon beim Grundmodell an und geht weiter über was brauch ich wirklich, was bietet am meisten beim Wiederverkauf ect.
 
Ich weiss zwar nicht, warum die Beratung eines Verkäufers nicht unabhängig sein soll, aber das ist wahrscheinlich, weil immernoch gedacht wird, dass wir uns dumm und dusselig verdienen, je mehr Euro wir dem Kunden "abknöpfen"... Dabei tut mir jeder Verkäufer leid, der heute noch rein auf Provision arbeitet.

Habe ich nicht nur bei Autoverkäufern bzw. bei denen sind meine Bedenken sogar noch recht gering. Beratung und Verkauf, in einer Person, sollten immer mit Vorsicht genossen werden.

Egal, ein Gebrauchtwagenkäufer ist ganz anders geartet wie ein Neuwagenkäufer. Der Gebrauchtwagenkäufer hat vielleicht ein paar Muss-Ausstattungen, geht aber ansonsten logischerweise Kompromisse ein. Der Neuwagenkäufer macht keine Kompromisse, er gestaltet sein Auto genau so, wie er es möchte.

Das stimmt schon. Ich etwa bin da ein Extrembeispiel. Für mich ist ein Auto bloß ein notwendiges Übel, welches vorrangig zwei Dinge erfüllen muss: Sein Preis muss unter 10.000 Euro liegen und es muss von meinem Kumpel der eine Werkstatt besitzt einfach zu reparieren sein (der schimpft regelmäßig über die neuen Autos, wie qualitativ minderwertig die gefertigt werden und wie wartungsfeindlich diese sind, im Gegensatz zu älteren Autos Anfang der 2000er Jahre und zuvor).

Habe aber auch Bekannte die suchen ewig nach einem Gebrauchten, der exakt ihren Vorstellungen entspricht. Die kaufen sich keinen Neuwagen wegen der Mondpreise.
 
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