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Wissenschafts Thread - Naturwissenschaften und co.

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich probiers auch mal so aus dem Stehgreif und hoffe jemand schlaues klärt uns noch auf :D

im Weltall gibt es ja keine Luft bzw irgendwelche Moleküle, die von der UV Strahlung angeregt werden können
ich würde sagen, erst dadurch, dass die UV Strahlung in unsere Atmosphäre eindringt und dort mit Atomen in Berührung kommt, werden diese angeregt, bewegen sich und erzeugen durch die Reibung, die somit zwischen ihnen entsteht Wärme

im Weltall (sprich Vakuum) würde man einfach nur die volle Ladung Strahlung abbekommen
 
Also, das Universum ist kalt, weil es keine Stoffe bzw. Materie enthält, die die Wärmeenergie der Sonne aufnehmen bzw. reflektieren können. So transportiert das Vakuum die Energie.
Trifft die Energie der Sonne nun auf unseren Planeten, fangen die Teilchen die sich in der Luft befinden, an zuschwingen, es wird warm.

@Crozz war schneller ;)
 
Treibhauseffekt weiß ich sogar, wahrscheinlich hätte ich auch auf das andere selbst kommen können aber irgendwie hat mein Hirn die Verbindung nicht hergestellt
 
So hab da mal eine frage, wenn eine Sonnenfinsternis stattfindet und wir uns quasi im Kernschatten befinden, sieht man das Licht dann gleich wenn die Sonne weg ist oder dauert das, weil das Licht ja eigentlich um 6 Minuten bist hier her brauchen würde.
 
Wenn die Sonne bei uns anfängt, aus dem Kernschatten rauszuschauen, ist sie wegen der begrenzten Lichtgeschwindigkeit eigentlich schon 6 Minuten lang teilweise aus dem Kernschatten raus.

Das Licht wird ja nicht wegen einer Sonnenfinsternis plötzlich unendlich schnell ;)
 
Ein 9GIGAPIXEL(!!!!!!!!!!!) Bild von der Mitte unserer Galaxie.

Hier die verkleinerte Version:

galzen-929x700.jpg


Und noch ein wenig Hintergrundwissen dazu

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/10/25/das-2-gigapixel-bild-mit-den-84-millionen-sternen-aus-dem-zentrum-der-milchstrase/
 
CERN war gestern.... jetzt kommt: FAIR

http://www.innovations-report.de/html/berichte/physik_astronomie/teilchenbeschleuniger_fair_erhaelt_baugenehmigung_204655.html

Vertreter der Stadt Darmstadt überreichten heute der FAIR GmbH die Baugenehmigung zur Errichtung der neuen Großforschungsanlage FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research). Damit ist der Weg frei für die bauliche Umsetzung eine der weltweit größten Forschungsanlagen. Die Anlage grenzt an die bestehende Anlage des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt.

http://www.fair-center.de

Die neue Anlage, bei der verschiedene Physikprogramme parallel laufen können, wird mehr als 3000 Forschern :shock: aus ca. 50 Ländern vielfältige innovative Forschungsmöglichkeiten und ein großes Entdeckungspotenzial bieten
 
Na wer von euch hat den sonst noch ein paar alte Gemälde auf dem Dachboden versteckt :D
Nazi Raubkunst in München : Unbekannte Meisterwerke von Dix und Chagall entdeckt
Das ist ja wohl der größter Fund seit langem den die Polizei da entdeckt hat und der Kunsthistorische Wert ist immens.
Laut Focus sollen die Bilder womöglich einen Wert von einer Milliarde Euro haben. Es ist davon auszugehen, das Gurlitt die Kunstwerke nicht aus Leidenschaft hortete, sondern für den Gelderwerb.

So fand beispielsweise eine Auktion mitsamt Verkauf im November 2011 statt: Über das Auktionshaus Lempertz ließ Gurlitt Max Beckmanns Bild "Löwenbändiger" versteigern. Das Bild brachte 864.000 Euro, damit gelang Gurlitt sogar ein rechtmäßiger Verkauf. Er verständigte sich nämlich mit den Erben des 1937 verstorbenen Sammlers Alfred Flechtheim, dem das Bild ursprünglich gehört hatte, auf eine Teilung des Erlöses.

Nach Ansicht von Experten ist nicht auszuschließen, dass Gurlitt am Ende auch die anderen Bilder behalten kann. Das wäre der Washingtoner Erklärung für Raubkunst zufolge dann der Fall, wenn er nachweisen kann, die Bilder geerbt zu haben.
Das wärs ja noch wenn der einen Großteil behalten darf :ugly:
 
Der Geburtsschrei des Universums erreicht die Erde
Astrophysiker wollen Gravitationswellen aus der ersten Sekunde nach dem Urknall nachgewiesen haben. Erfährt die Menschheit damit endlich, wie alles begann? von Max Rauner und Ulrich Schnabel

gravitationswellen-urknall-bicep2-illustration-540x304.jpg

Eine Illustration macht Gravitationswellen sichtbar, sie zeugen vom Ursprung des Universums. | © Nasa

Schon seit Tagen sorgte das Gerücht für Aufregung: Astrophysiker hätten erstmals Hinweise auf urzeitliche Gravitationswellen gefunden, gewissermaßen Signale von der Geburt des Universums selbst. Eine "bahnbrechende Entdeckung" hatte das Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics angekündigt und dementsprechend groß war die Aufregung. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Tatsächlich lieferte das BICEP2-Teleskop am Südpol indirekte Belege für jene geheimnisvollen Gravitationswellen, die schon Albert Einstein vorhergesagt hatte. Solche Wellen sind Änderungen in der Struktur der Raumzeit, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten; sie entstehen immer dann, wenn Materie und Energie in Bewegung sind, also vorzugsweise im Kosmos. Und sie müssten der Theorie zufolge auch Zeugen aus der allerfrühesten Frühzeit unseres Universums sein. Denn viele Kosmologen glauben, dass die erste Sekunde nach dem Zeitpunkt Null durch eine unvorstellbar schnelle Aufblähung (englisch: inflation) des Weltalls charakterisiert war. Diese Inflation sollte, wenn es sie denn gab, auch bestimmte Gravitationswellen anstoßen – eben jene Art, die jetzt im BICEP2-Experiment nachgewiesen wurde. Kein Wunder, dass die Community der Physiker aus dem Häuschen ist.
[...]

http://www.zeit.de/wissen/2014-03/gravitationswellen-urknall-bicep2-einstein-relativitaetstheorie
 
Der Geburtsschrei des Universums erreicht die Erde
Astrophysiker wollen Gravitationswellen aus der ersten Sekunde nach dem Urknall nachgewiesen haben. Erfährt die Menschheit damit endlich, wie alles begann? von Max Rauner und Ulrich Schnabel

gravitationswellen-urknall-bicep2-illustration-540x304.jpg

Eine Illustration macht Gravitationswellen sichtbar, sie zeugen vom Ursprung des Universums. | © Nasa

Schon seit Tagen sorgte das Gerücht für Aufregung: Astrophysiker hätten erstmals Hinweise auf urzeitliche Gravitationswellen gefunden, gewissermaßen Signale von der Geburt des Universums selbst. Eine "bahnbrechende Entdeckung" hatte das Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics angekündigt und dementsprechend groß war die Aufregung. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Tatsächlich lieferte das BICEP2-Teleskop am Südpol indirekte Belege für jene geheimnisvollen Gravitationswellen, die schon Albert Einstein vorhergesagt hatte. Solche Wellen sind Änderungen in der Struktur der Raumzeit, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten; sie entstehen immer dann, wenn Materie und Energie in Bewegung sind, also vorzugsweise im Kosmos. Und sie müssten der Theorie zufolge auch Zeugen aus der allerfrühesten Frühzeit unseres Universums sein. Denn viele Kosmologen glauben, dass die erste Sekunde nach dem Zeitpunkt Null durch eine unvorstellbar schnelle Aufblähung (englisch: inflation) des Weltalls charakterisiert war. Diese Inflation sollte, wenn es sie denn gab, auch bestimmte Gravitationswellen anstoßen – eben jene Art, die jetzt im BICEP2-Experiment nachgewiesen wurde. Kein Wunder, dass die Community der Physiker aus dem Häuschen ist.
[...]

http://www.zeit.de/wissen/2014-03/gravitationswellen-urknall-bicep2-einstein-relativitaetstheorie

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=ZlfIVEy_YOA[/vid]
 
Der größte aller Ozeane ist im Innern der Erde

In 410 bis 660 Kilometern Tiefe ist vermutlich dreimal so viel Wasser wie in allen Weltmeeren zusammen.

17.06.2014 | 18:45 | (Die Presse)

70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Na, ja: Im Innern der Erde lagert vermutlich noch dreimal so viel wie in allen Ozeanen zusammen. Und zwar nicht irgendwo, sondern in der Übergangszone zwischen oberem und unterem Mantel, 410 bis 660 Kilometer tief; es lagert auch nicht einfach, schon gar nicht wie im Meer, es wird hinabtransportiert, in Kristallen, die es unten wieder ausscheiden.

Darauf deutete erst nur ein winziges Mineral, das, in einen Diamanten eingebettet, aus 600 Kilometern Tiefe an die Oberfläche gekommen war. Das Mineral heißt Ringwoodit – nach einem Geologen, der in den 1950er-Jahren seine Existenz postuliert hat –, es entsteht aus dem Hauptbestandteil des oberen Mantels – Olivin –, wenn der in die Übergangszone gerät. Dann ändert sich die Kristallstruktur, und es kann Wasser eingelagert werden. Das fand Graham Pearson (University of Alberta) in dem Einschluss im Diamanten, er publizierte es im März (Nature 507, S.221) und rechnete hoch, dass in der Übergangszone so viel Wasser ist wie in allen Ozeanen zusammen.


Ein Mineral wie ein Schwamm

Steve Jacobson und Brandon Schmand werden es mit gemischten Gefühlen gelesen haben, sie waren auf der gleichen Spur. Brand, Seismologe der University of New Mexiko, hat die Tiefe unter Nordamerika so exakt analysiert, wie es geht: Wenn Wellen durch die Erde laufen, ändern sie in der Übergangszone ihre Geschwindigkeit, daraus lässt sich auf das Material schließen, auch auf den Anteil von Ringwoodit. Und Jacobson, Geophysiker der Northwestern University, simulierte im Labor, was sich in der Übergangszone abspielt: Erst wird aus dem trockenen Olivin Ringwoodit, das Wasser wie ein Schwamm aufsaugt. Und dann, unter weiter steigendem Druck, wird das Wasser ausgeschieden, das Ringwoodit muss es loswerden, es verflüssigt sich: „Dehydrierungsschmelze“ (Science 344, S.1265).

Wie kommt alles hinab? Durch Plattentektonik. Kommt es wieder herauf? Das Wasser nur zu einem kleinen Teil. „Dafür sollte man dankbar sein“, erklärt Jacobsen, der die Menge des Wassers in der Tiefe auf das Dreifache jenes in den Ozeanen schätzt: „Wäre es nicht unten, würde es die Erde bedecken. Nur die höchsten Berge würden herausschauen.“ (jl)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.06.2014)

http://diepresse.com/home/science/3822986/Der-grosste-aller-Ozeane-ist-im-Innern-der-Erde
 
Hab die Tage nur mal aufgeschnappt, dass es aber nicht im flüssigen Aggregatzustand sein soll. Von daher finde ich die ganzen "Ozean"-Überschriften schon sehr reißerisch.
 
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