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Wissenschafts Thread - Naturwissenschaften und co.

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab die Tage nur mal aufgeschnappt, dass es aber nicht im flüssigen Aggregatzustand sein soll. Von daher finde ich die ganzen "Ozean"-Überschriften schon sehr reißerisch.

Lagert in den dortigen Mineralien ein, wie eben dem Ringwoodit. Die Ozean-Überrschriften sind imo mehr eine Versinnbildlichung dafür (die ja von den jeweiligen Geologen selbst getroffen wurde und halt gutes Futter für die Presse war), wie viel Wasser dort wahrscheinlich eingelagert ist.
 
Weißer als weiß: Cyphochilus

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Ein südostasiatischer Käfer übertrifft mit seinem leuchtenden Weiß so gut wie jedes in der Natur existierende Weiß - Wissenschafter gingen diesem Rätsel nun auf den Grund

Cambridge/Wien - Dieser Käfer lässt jeden Waschmittelhersteller erblassen - und lässt auch blütenweißes Papier schlecht oder eher grau aussehen: Das in Südostasien beheimatete Insekt namens Cyphochilus verfügt über das hellste Weiß der Natur und stellt Zähne von Babys, Milch oder Schnee locker in den Schatten.

Starke Streuung
Der erste Forscher, der dieser ungewöhnlichen Färbung auf den Grund ging, war der britische Materialwissenschafter Peter Vukusic von der Uni Exeter. Er entdeckte den brillantweißen Käfer auf einer Internetseite von Insektensammlern, bestellte sich ein paar Exemplare und untersuchte die Oberflächenstruktur unter dem Elektronenmikroskop. Wie Vukusic Anfang 2007 im Fachblatt Science berichtete, kommt dieses in der Natur sonst unübliche Weiß durch eine starke Streuung aller sichtbaren Längenwellen des Lichts in den dünnen Schuppen des Käfers zustande.

Komplexe Strukturen
Kollegen der Universität Cambridge wollten es nun - buchstäblich - noch genauer wissen und ließen die Oberflächenstrukturen des Käfers im Europäischen Labor für nichtlineare Spektroskopie in Florenz untersuchen. Dabei zeigte sich, dass die Strukturen der Insekten, die für das Weiß sorgen, noch dünner und komplexer aufgebaut sind als angenommen.

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Systematisch ungeordnet
Wie Silvia Mignolini und Kollegen im Fachblatt Scientific Reports schreiben, sind die einzelnen Fasern nur ein paar Tausendstel Millimeter dünn - viel dünner als das dünnste Papier. Dass die Käfer dennoch so brillant weiß erscheinen, liegt an den "systematisch" ungeordneten Feinststrukturen, die das Licht außergewöhnlich gut streuen.

http://derstandard.at/2000004480247/Weisser-als-weiss-Cyphochilus

Scientific Reports: "Bright-White Beetle Scales Optimise Multiple Scattering of Light"

Link zur Studie aus 2007:
Science: "Brilliant Whiteness in Ultrathin" (PDF)
 
Passend dazu:

Vantablack: Schwärzestes Material bisher entwickelt

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Material soll in Raumfahrt und zu militärischen Zwecken zum Einsatz kommen

Das britische Unternehmen Surrey NanoSystems hat nach eigenen Angaben das bislang schwärzeste Material entwickelt. Vantablack absorbiert 99,96 Prozent des einfallenden Lichts und soll sich dank seiner Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen einfach auf Oberflächen auftragen lassen.



Teleskope


Das Material basiert auf Kohlenstoff-Nanoröhren und soll zu militärischen Zwecken und in der Raumfahrt zum Einsatz kommen. So kann es beispielsweise bei Teleskopen das Streulicht reduzieren. Dadurch ließen sich noch weiter entfernte Sterne besser beobachten. Bislang konnten ähnliche Materialien zudem nur bei sehr hohen Temperaturen verarbeitet werden, weshalb sie bei sensibler Elektronik nicht eingesetzt werden konnten.



Massenproduktion startet


Zudem soll es praktisch zu keinen Abriebeffekten kommen, weshalb Vantablack auch bei hochempfindlichen Linsensystemen eingesetzt werden könne ohne Risiko einer Kontamination. Laut Surrey NanoSystems startet nun die Massenproduktion und Lieferung an erste Kunden.

http://derstandard.at/2000003078183/Vantablack-Schwaerzestes-Material-bisher-entwickelt
 
Gestern war der Earth Overshoot Day, der theoretische Tag an dem die Menge der erneuerbaren Rohstoffe der Erde für das Jahr aufgebraucht worden sind.

http://www.footprintnetwork.org/images/uploads/EOD14german.pdf

"Earth Overshoot Day" findet immer früher im Kalenderjahr statt - Menschen bewohnen den Planeten auf Kredit
Wien - Vor ökologischen und ökonomischen Problemen haben Wissenschafter und Umweltschützer am Dienstag anlässlich des sogenannten Welterschöpfungstags gewarnt. Das ist jener Tag, an dem die Menschheit die jährlich zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht hat. Ab diesem Tag, 2014 der 19. August, lebt die Weltbevölkerung sprichwörtlich auf Kredit auf diesem Planeten.



Für die Berechnungen herangezogen wird der Ökologische Fußabdruck der Menschen. Dieser zeigt, wie viele natürliche Ressourcen von einem Land, einer Stadt, einem Haushalt oder einer Person verbraucht werden.



Das Global Footprint Network, eine internationale Gemeinschaft zum Thema Nachhaltigkeit, berechnet seit mehreren Jahren den "Earth Overshoot Day". Es vergleicht dabei die Inanspruchnahme des Planeten durch die Menschheit mit Biokapazität, der Fähigkeit der Natur,Rohstoffe zu erzeugen und Schadstoffe abzubauen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ökoschulden seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gewachsen sind. Folglich findet der Welterschöpfungstag immer früher im Kalenderjahr statt - im Jahr 2000 war er noch am 1. Oktober, 2014 bereits am 19. August.

75 Prozent der Kapazität


Zum Vergleich: Im Jahr 1961 hat die Menschheit etwa 75 Prozent der Kapazität genutzt, über die die Erde verfügt. Die meisten Länder hatten mehr Biokapazität zur Verfügung als sie in Form von Ressourcen beanspruchten. Mit dem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum stieg auch der Bedarf an Ressourcen und die ökologischen Grenzen wurden überschritten.



Berechnungen des Global Footprint Networks zufolge bedarf es mittlerweile 1,5 Planeten, um den aktuellen Verbrauch der Menschheit zu decken. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9,6 Milliarden Menschen anwachsen, auch die Lebenserwartung steigt. Bei der momentanen Nachfrage der Menschen nach Energie, Lebensmitteln und anderen Konsumgütern würden noch vor dem Jahr 2050 die Ressourcen von drei Planeten benötigt werden.



Die Umweltorganisationen WWF, Greenpeace und GLOBAL 2000 sind sich einig, dass die Reduktion des globalen 'Overshoot' zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zählt: "Die Schäden dieses Raubbaus an unserer Erde, die wir alle zu bezahlen haben, sind viel größer als die Erträge, die derzeit erzielt werden", hieß es am Welterschöpfungstag auf der WWF-Homepage.

http://derstandard.at/2000004513260/Welterschoepfungstag-Menschen-leben-auf-Kredit-auf-der-Erde
 
British Library rätselt über Inschrift auf Schwert
+NDXOXCHWDRGHDXORVI+: 18 Buchstaben sind auf der Klinge eines 800 Jahre alten Schwerts der British Library vermerkt und lassen Forscher ratlos zurück. Es ist ihnen unmöglich auszumachen, was die Lettern bedeuten sollen. "Helfen Sie uns, die Inschrift zu entschlüsseln", schreiben sie nun auf der Webseite des Museums und erhoffen sich eine Lösung durch die Mithilfe der Öffentlichkeit.
Sind entweder die Initialen seiner Geliebten oder die Namen seiner getöteten Feinde
easy :D
 
Ich kram den Thread wieder mal raus:

https://science.orf.at/stories/2989962/

n der Quantenwelt herrschen seltsame Verhältnisse – und Physiker schaffen es ein ums andere Mal, diese Zustände auch im Labor aus der Materie herauszukitzeln: Jetzt haben Wiener Forscher erstmals ein sogenanntes Quantentrit verschickt.

Ich hoff so, dass ich so eine revolutionäre Technik noch mitbekomme und nicht vorher abtrete. :D
Edit: endlich Amis in Halo latenzfrei Headies verpassen.^^
 
@TheProphet hat mich darauf aufmerksam gemacht:


Niemand weiß, wieso das Schwarze Loch der Milchstraße plötzlich leuchtete
https://futurezone.at/science/niema...r-milchstrasse-ploetzlich-leuchtete/400578791

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In der Nacht vom 13. Mai 2019 hat UCLA-Astronom Tuan Do gemeinsam mit seinen Kollegen das Sgr A* vom Keck-Observatorium am Gipfel des 4200 Meter hohen schlafenden Vulkans Mauna Kea auf der Insel Hawai'i beobachtet. Innerhalb von zwei Stunden wurde das Schwarze Loch im Bereich des Infrarotlichts um 75 Mal heller.

„Die Helligkeit des Srg A* verändert sich ständig, wird innerhalb von Minuten bis Stunden heller und schwächer – es flimmert wie eine Kerze“, sagt Do und ergänzt: „Wir glauben, dass dieses Jahr etwas Ungewöhnliches passiert, denn das Schwarze Loch scheint sich in seiner Helligkeit immer mehr zu verändern und erreicht hellere Levels als wir bisher in der Vergangenheit je gesehen haben.“ Demnach war die hellste Stufe zweimal heller als das Maximum in den vergangenen 20 Jahren.

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Neue Schmerzsensoren in der Haut entdeckt
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/neue-schmerzsensoren-in-der-haut-entdeckt/

Ob wir auf die heiße Herdplatte greifen oder uns mit dem Messer schneiden: Solche Zwischenfälle lösen sofort ein Schmerzgefühl aus. Forscher haben nun neue Einblicke in die Wahrnehmung dieses Alarmsignals erhalten. Demnach spielen nicht nur die Nervenfasern in der Haut eine Rolle dabei. Ein bisher unbekanntes Netzwerk aus sogenannten Schwann-Zellen fungiert offenbar als zusätzlicher Schmerzfühler – vor allem im Zusammenhang mit mechanischen Reizen wie Stichen oder Druckeinwirkungen. Das Team spricht von einem neuen „Schmerzorgan“.
 
Gene für Linkshändigkeit identifiziert
Genetische Unterschiede liegen in für die Hirnentwicklung wichtigen Regionen

Gleichzeitig jedoch sind die vier Linkshänder-Gene mit einigen neurologischen Erkrankungen verknüpft. „Es ist bemerkenswert, dass diese Genorte stark positiv mit Schizophrenie korreliert sind und negativ mit der Parkinson-Erkrankung„, berichten die Forscher. Das bestätigt frühere Studien, nach denen Linkshänder ein leicht erhöhtes Risiko für Schizophrenie besitzen.
Weitaus relevanter für den Alltag ist jedoch dies: Wie die Forscher feststellten, stehen die Linkshänder-Genorte in engem Zusammenhang mit auffälligen Unterschieden in der funktionellen Verknüpfung bestimmter Hirnregionen. „Wir haben entdeckt, dass die Sprachregion der linken und rechten Hirnhälften bei Linkshändern koordinierter miteinander kommunizieren als bei Rechtshändern“, erklärt Wiberg.
https://www.scinexx.de/news/biowissen/gene-fuer-linkshaendigkeit-identifiziert/
 
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Schwärzer als schwarz: US-Forscher haben durch Zufall ein Material erzeugt, das zehnfach schwärzer ist als alles zuvor bekannte. Es besteht aus einem ungeordneten „Wald“ von Kohlenstoff-Nanoröhrchen, die auf Aluminium wachsen. Dieses Ensemble schluckt mehr als 99,995 Prozent aller Strahlung vom UV- bis Terahertz-Bereich – und dies aus allen Einfallswinkeln, wie die Wissenschaftler berichten.

10 mal schwärzer als Vantablack :ugly:

E:https://www.scinexx.de/news/technik/schwaerzestes-material-der-welt-erzeugt/
 
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