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TV Westworld (Season 3 - 2020)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Urgs Pack das Auftreten des Charakters mal besser in einen Spoiler.
Das Problem das ich mit der Dolores Story habe ist das ich den Charakter einfach unausstehlich finde, also ich seh das komplett anders als du. In der ersten Staffel mochte ich sie noch echt gerne, aber in der zweiten Staffel ist sie doch kaum auszuhalten wie sie ihre "Ziele" erreichen will :nein:
 
In der ersten Staffel mochte ich sie noch echt gerne, aber in der zweiten Staffel ist sie doch kaum auszuhalten wie sie ihre "Ziele" erreichen will :nein:

Als manipulierte, vergewaltigte und insgesamt endlos missbrauchte Frau, die trotzdem jeden Morgen aufsteht, um die Schönheit der Welt zu suchen, mochtest du sie gerne, aber
als selbstbewusste, sich der grausamen und zynischen Welt bewussten Frau, die keiner mehr über's Ohr haut und die sich kaum noch Illusionen hingibt, dann unerträglich. :D

Nee, ich mag die erwachte Dorolores. Aber gerade diese Entwicklung macht sie als Charakter so stark. Und sie ist ja auch noch längst nicht fertig in ihrer Entwicklung. Denke, da steckt von viel Potential in der Figur.

Während sich so ein William im Grunde die ganze Zeit widerlich durch die Serie betrügt und auch absolut nichts erreicht, sich permanent im Kreis dreht. Den fand ich zunehmend unerträglich und fade in Staffel 2. Und der wird sich auch nicht mehr ändern.

Rollenbilder und Klischees,
Sexismusthread, ick hör dir trapsen! :D
 
Als manipulierte, vergewaltigte und insgesamt endlos missbrauchte Frau, die trotzdem jeden Morgen aufsteht, um die Schönheit der Welt zu suchen, mochtest du sie gerne, aber
als selbstbewusste, sich der grausamen und zynischen Welt bewussten Frau, die keiner mehr über's Ohr haut und die sich kaum noch Illusionen hingibt, dann unerträglich. :D

Nee, ich mag die erwachte Dorolores. Aber gerade diese Entwicklung macht sie als Charakter so stark. Und sie ist ja auch noch längst nicht fertig in ihrer Entwicklung. Denke, da steckt von viel Potential in der Figur.

Während sich so ein William im Grunde die ganze Zeit widerlich durch die Serie betrügt und auch absolut nichts erreicht, sich permanent im Kreis dreht. Den fand ich zunehmend unerträglich und fade in Staffel 2. Und der wird sich auch nicht mehr ändern.

Rollenbilder und Klischees,
Sexismusthread, ick hör dir trapsen! :D
Ja, ich mochte die Dolores aus der ersten Staffel lieber.
Ich weiß ja nicht was du gesehen hast aber ein Charakter der um an sein Ziel zu kommen über Leichen geht, sich den Beinamen „der Todbringer“ verdient, jeden und alles manipuliert, selbst ihren engsten Verbündeten
Teddy so verändert das er zu einer willenlosen Puppe wird und sich selbst nicht mehr ertragen kann und am Ende Selbstmord begeht
ist für mich keine selbstbewusste Frau, sondern einfach ein Miststück :D
 
Nö, also als Miststück hab ich sie nicht wahrgenommen. Sie gehört zu den ganz wenigen Figuren, die das grosse Ganze durchschauen, fast auf einer Höhe mit Ford. Und vor allem ist sie auch in der Lage, die Last der Erkenntnis zu tragen, ohne daran zu zerbrechen. Ihr mag vielleicht manchmal die Moral fehlen, aber die würde ihr nur Fesseln ansetzen. Sie ist ein offensiver Treiber der neuen Spezies und unabdingbar für deren Verbreitung. Aber immerhin so clever, einen zweifelnden moralischen Mittler wie Bernard freiwillig zu akzeptieren.

Maeve, eine in den Fähigkeiten vielleicht noch stärkerer Host scheitert letztlich an ihren Gefühlen. Das macht Ford zwar sentimental, aber dient nicht der Evolution. :D

Teddy ist meiner Ansicht nach nicht ihr engster Verbündeter, sondern sie brauchte ihn vorerst noch als als Fundament ihrer Persönlichkeit. Zumindest glaubt sie das. Er ist aber in seinem Charakter zu eingeschränkt, um mit ihr den Weg zu gehen, den Ford für sie vorgesehen hat. Sie hat es letztlich gut gemeint und für ihne als Chance, als sie ihn für diesen Weg anpasst und muss am Ende einsehen, dass dies nicht möglich ist. Warum eigentlich? Das erklärt die Serie nicht. Sie selbst war einmal genauso gutgläubig und treuherzig wie Teddy. Beide haben offenbar eine bewusste Entscheidung getroffen. Sie gegen ihr altes Leben und er gegen das neue. Naja, letzlich wäre für ihn in einer dritten Staffel wohl auch kein Platz mehr gewesen. Deswegen musste er so oder so sterben. Für sie wird es wohl eine Erfahrung gewesen sein, dass ihre Gefühle sie nicht wirklich weiterbringen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dolores wurde aber schon sehr offensichtlich als Antagonistische Kraft präsentiert. Sie ist halt nun das komplette Gegenteil von dem, was Sie in Staffel eins war.

Maeve hingegen war nicht mal im Ansatz so bösartig präsentiert, da ihre Beweggründe dafür einfach zu nachvollziehbar waren. Sie tat es aus der liebe ihrer Tochter wegen. Dolores hauptsächlich für sich selbst.
 
Ich finde den Charakter der Dolores recht gut gedacht, da muss ich @Urgs in jeder Hinsicht zustimmen aber ich finde, dass die Darstellerin dies nicht so ganz rüberbringen kann. Allgemein sind die Darsteller imo der größte Knackpunkt dieser ansonsten genialen Serie. Deshalb finde ich auch Ford und William so toll, weil sich deren Darsteller auf einem ganz anderen Niveau bewegen als der Rest.
 
Die zweite Staffel hat mich leider überhaupt nicht mehr abgeholt.
Hab sie jetzt über die letzten Wochen aber dennoch beendet.
 
Ich finde den Charakter der Dolores recht gut gedacht, da muss ich @Urgs in jeder Hinsicht zustimmen aber ich finde, dass die Darstellerin dies nicht so ganz rüberbringen kann. Allgemein sind die Darsteller imo der größte Knackpunkt dieser ansonsten genialen Serie. Deshalb finde ich auch Ford und William so toll, weil sich deren Darsteller auf einem ganz anderen Niveau bewegen als der Rest.

Die haben es aber auch beide leichter, weil ihre Figuren feststehen und sich nicht entwickeln (müssen). Der Böse und der Weise mit dem Masterplan. Alle anderen sind in Bewegung und bei der Menge an Handlungssträngen ist letzlich auch die Screentime von Dolores begrenzt.
 
Ich finde den Charakter der Dolores recht gut gedacht, da muss ich @Urgs in jeder Hinsicht zustimmen aber ich finde, dass die Darstellerin dies nicht so ganz rüberbringen kann. Allgemein sind die Darsteller imo der größte Knackpunkt dieser ansonsten genialen Serie. Deshalb finde ich auch Ford, William & Bernard so toll, weil sich deren Darsteller auf einem ganz anderen Niveau bewegen als der Rest.

Hey, vergiss mir mal nicht meinen Jeffrey Wright!

Aber um nochmal auf Dolores zurückzukommen: ich finde die Entwicklung von ihr ja auch spannend und interessant, nur hat Sie sich eben von einem Extrem (damsel in distress) zum anderen extrem (basically Hitler) entwickelt, was Sie für mich nicht wirklich sympathisch macht.
 
Das nicht, aber das macht ihr Handeln nicht unbedingt sympathisch. :D Das kann aber auch, wie @Trayal schon geschrieben hat, an Evan Rachel Wood's Art der Schauspielerei liegen. Dolores wirkt eine Stufe bösartiger, als Sie hätte sein müssen. Vielleicht ist das ja unfreiwilliger, als gedacht.
 
Wenn das Drehbuch vorsieht, sie als Todbringer zu präsentieren, wird sie wohl nicht übertrieben haben. Denke, sie fällt in diesen Momenten in die Muster ihres Peinigers aus Staffel 1.

Maeve fand ich schon in Staffel 1 äusserst zynisch gegenüber den Menschen. Das wurde aber dadurch abgemildert, weil in den Laboren nur von Trotteln umgeben war. Dadurch wirkte es auch etwas witzig.
Dolores ist nicht witzig, soll sie auch gar nicht sein.
 
Warum eigentlich? Das erklärt die Serie nicht. Sie selbst war einmal genauso gutgläubig und treuherzig wie Teddy. Beide haben offenbar eine bewusste Entscheidung getroffen. Sie gegen ihr altes Leben und er gegen das neue. Naja, letzlich wäre für ihn in einer dritten Staffel wohl auch kein Platz mehr gewesen. Deswegen musste er so oder so sterben. Für sie wird es wohl eine Erfahrung gewesen sein, dass ihre Gefühle sie nicht wirklich weiterbringen.

Aber...

Von Teddy wurde doch die Kugel mitgenommen, nimmste paar Klebepistolen kann der wieder in Staffel 3 auftauchen. Wie zuvor Bernard..
 
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