Oh je, die KT-Expertenrunde ist hier wieder unterwegs
@Frequenzberater : Wir hatten im letzten Jahr im Nachbarort einige Einbrüche und da ich mich bis dato noch nie mit dem Thema beschäftigt hatte, wollte ich unser Haus auch etwas sicherer machen. Unsere Polizeidienststelle bietet dazu kostenlose Beratungstermine an, wo sie zu dir nach Hause kommen und dich beraten.
Das ist auf jeden Fall schon mal besser, als die privaten Sicherheitsfirmen, die dein Haus sicher machen, denn wenn es nach denen geht, steht die Russenmafia und die Türkenmafia schon gegenüber und bereitet den Übergriff auf dich vor.
Was wir dabei gelernt und dann gemacht haben: Wichtig ist, dass die Fenster so wohl seitlich, als auch oben diese Pilzkopfdinger haben. Das schützt enorm gegen das aufhebeln. Zudem haben wir noch Schlösser an den Fenstergriffen gemacht, damit man die nicht einfach umlegen kann, wenn man die Scheibe ein Stück einschläge (beliebte Methode bei Einbrechern: Mit Glasschneider einen kleinen Teil der Scheibe in Höhe der Griffe einschneiden, kleinen Stück einschlagen und dann den Griff von innen betätigen).
Zudem haben unsere Fenster und Terrassentüren noch zusätzliche seitliche Fensterschlösser bekommen, die in den Rahmen installiert wurden. Ist noch mal ein zusätzlicher Schutz vor dem aufhebeln, was die gängigste Methode beim Einbruch ist. Ebenso haben wir unsere Eingangstür mit zusätzlichen Riegeln verstärkt.
Ganz wichtig, das sagte uns auch die Polizei, ist ein Bewegungsmelder im Garten mit ordentlichem Licht. Vor allem, wenn man Nachbarn hat, die in den eigenen Garten einsehen können. Der Polizist sagte, dass er aus 20-Jähriger Erfahrung sagen kann, dass Einbrüche bei Nacht in Häusern, wo ein Bewegungsmelder mit Licht installiert war, an einer Hand abzählen kann.
Zudem haben wir unsere Lichtschächte verstärkt und von Innen mit einer Kette gesichert, so dass diese auch nicht einfach angehoben werden können bzw. auch nicht so einfach aufgehebelt werden, da die Kette im Fundament verankert ist.
Wie aber schon gesagt, und was uns der Polizist auch gesagt hat: Die meisten Einbrecher kommen wirklich am Tag. Sie wollen ja vermeiden, dass jemand zu Hause ist, der sie stören kann. Und da am Tag die meisten Leute arbeiten, ist das ja ideal. Allerdings klappen viele Einbrüche genau deshalb, weil die Leute nachlässig sind. Ein gekipptes Fenster ist wie ein offenes Fenster. Und gerade im Sommer verlassen die Leute das Haus und lassen irgendwo ein Fenster gekippt - das ist die perfekte Einladung. Der Polizist sagte uns noch, dass ein Einbruch innerhalb von 10 Minuten vollzogen sein muss (inkl. Öffnung, durchsuchen und raus). Die Einbrecher wollen schnell vorgehen, um nicht gepackt zu werden. Deshalb düsen die meisten ab, wenn sie innerhalb der ersten Minute nicht reinkommen - es gibt ja genug Objekte, die gar nicht gesichert sind und wo man innerhalb weniger Sekunden rein kommt.
SOLLTE mal jemand reinkommen und ich bin da, dann habe ich auch Pfefferspray daheim. Ausserdem steht im Ankleideraum neben dem Schlafzimmer mein Schwert, mit dem ich Schwertkampf trainiere - für den äußersten Notfall also auch noch da
Von Kameras bin ich übrigens kein Freund. Kameras sind leicht zu sehen und ein Zeichen das aussagt: Hier gibt es was zu holen, ich will was beschützen.