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Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ja hier, 1% in Höhe des Bruttolohns wird vom Nettolohn abgezogen, direkt von deinem Konto.

Das ist wirklich heftig. Das bin ich eigentlich nicht bereit jeden Monat abzudrücken. Grade nicht in den heutigen Zeiten in denen das ganze Leben unabsehbar teuer wird. Aber es wird von mir erwartet in die Gewerkschaft einzutreten. Bin mir nun echt nicht sicher wie ich damit umgehen soll...
 
Ist ja nicht so als hätte die IG Metall zu wenig Mitglieder...

Dann sollte man den Beitragssatz wenigstens irgendwo sinnvoll deckeln. Aber das was bei mir unter dem Strich heraus kommt, bin ich nicht bereit zu zahlen.
 
Ich bin bei Verdi wieder raus nachdem sie mich mit den Beiträgen völlig über den Tisch gezogen haben...
Während meines Studiums haben die den reduzierten Beitrag nach einem Jahr einfach wieder auf die normale Höhe gesetzt. Das ist mir erstmal ewig gar nicht aufgefallen. Danach hat die Gewerkschaft komplett dicht gemacht... telefonisch war niemand erreichbar oder zuständig, Briefe sind nie angekommen... hat sich ewig so gezogen. Bin dann ausgetreten. Die 1000€+ die die mir schuldig waren hab ich nie mehr gesehen.
Hat jetzt nicht wirklich was mit der Frage zu tun... musste ich aber mal wieder loswerden. :D
 
Wir sind bei Verdi. Eigentlich ging immer was und will mich nicht zu laut beschweren. Im Mai geht es noch mal 1,x % hoch und es gab letzten Monat eine kleine Einmalzahlung aber das beruft sich aus Verhandlungen aus 2021. Wollte da jetzt auch beitreten weil es einfach ne gute Sache ist. Jetzt hatten wir Betriebsversammlung und …. es geht einfach mal nichts. Ein Jahr komplette Stagnation.
Es geht uns sicher gut und wie gesagt jammern auf nem hohen Niveau aber die Kosten explodieren grad und ich werd noch mit dem Beitritt warten. Der EBIT war nämlich hervorragend.

Aber ich heule leise. Wenn ich mit den Kollegen meines Ex-Arbeitgeber rede, bin ich ganz gut geerdet.
 
Ich hab tatsächlich noch kein einziges Mal Ohio oder irgendwas davon in US Filmen, Serien etc. bewusst wahrgenommen.

Kalifornien im allgemeinen, Los Angeles, New York, Florida, Boston... selbst Wyoming schon. Aber Ohio? Nope.


Und nicht zu vergessen Utah!

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Eben doch. Genau da liegt ja die Krux bei der Brutto/Netto Beitragsberechnung

Aber dadurch, dass der Bruttolohn als Grundlage genommen wird, werden die "Gutverdiener" - relativ zu den weniger gut Verdienden - tatsächlich stärker belastet, als das der Fall wäre, wenn der Nettolohn die Grundlage wäre (weil der Bruttolohn der beiden sowohl absolut als auch relativ weiter auseinander liegt, als der Nettolohn).
 
:lol: Jetzt übertreib doch nicht so, du verdienst überdurchschnittlich gut, Eigenheim, dickes Auto usw., natürlich bleibt nicht viel übrig wenn der Lebensstandard entsprechend hoch ist aber das ist weit entfernt von ich hab nicht viel. Ich wäre froh wenn ich deinen Bruttolohn als Umsatz hätte. :O_o:

Ich will mich ja auch gar nicht beschweren. Mir ist bewusst, dass ich zu den Gutverdienern gehöre und ich weiß den damit verbundenen Lenensstandart auch zu schätzen.
Nichtsdestotrotz bleibt davon nicht viel über und die 80 Euro würden mir schon weh tun.

Aber wie gesagt, ich bin weit entfernt davon mich beschweren zu wollen :)
 
Seit letzten Monat führe ich eine Excel-Tabelle, um meine monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu kontrollieren. Um einfach mal eine Übersicht zu bekommen, wo das Geld versickert und wo zukünftig, wenn wir den Gürtel enger schnallen müssen, gespart werden kann. Bisher bin ich eher der intuitive „passt schon“ Typ gewesen. Hinzu kommt, dass ich immer am 15. Gehalt bekomme, was die Sache verzerrt. Ohnehin ist genug Geld auf dem Konto, dass ich am Ende es Monats (oder zum 15.) nicht in den Dispo rutsche.

Der erste Monat war schon sehr aufschlußreich. Zum Beispiel habe ich im April 180 Euro für Abo-Dienste bezahlt. :ugly: Gut, da kamen dann auch ein paar Jahresentgelte zusammen. Am Ende war ich dann mit etwas über 150 Euro im Minus. Was ich so einfach nicht wirklich mitkriegen würde. Ich hab ca 550 Euro für Einkäufe und Essen ausgegeben. Auf jedenfall sehe ich in Zukunft so auf einen Blick, wo Einsparmöglichkeiten sind. Und es beeinflusst mein Konsumverhalten auch direkt, wenn man jederzeit weiß wo man steht.
 
Sowas hab ich auch mal versucht. Auch mit elektronischen Helferlein, die meine Frau und ich synchron gepflegt haben.
Ist ganz witzig. Kannst auch grad nach dem einkaufen den Kassenbon scannen.
Bei Bedarf den Intervall angeben. Bei Versicherungen, Abo Diensten, Immobilienfinanzierung etc. ist das ganz nice.

Das ist aber irgendwann eingeschlafen und inzwischen halte ich es so, dass ich mich wieder einfach finanziell ausweiden lasse :lol:
Du und Du und Du auch und ja gerne, greif zu :ugly:

Ich hab aber ein extremes Problem mit Fixkosten und das ist ganz gut so.
Ohne Probleme geb ich Geld für irgendwas aus (Technik, Reise, Restaurant) aber bei 10 Euro Monatlich überleg ich fünf mal.
Eben weil es wiederkehrende Kosten sind.

Wir kaufen wenn möglich nach Angebot ein. Da lässt sich wirklich viel Kohle sparen und so langsam werden die Kids größer und verspeisen auch andere Mengen.

Ergebnis sind eigentlich zu jeder Zeit Girokonten, mit denen man auch am Monatsende locker einen (sehr) guten Gebrauchtwagen kaufen könnte.

Wenn ich überlegen muss, wo wir einsparen könnten, fällt mir gar nicht so viel ein.
Abodienste wäre eine Sache aber ansonsten müssen wir da einfach durch diese Zeit kommen.
 
Nennt man ja ganz altmodisch Haushaltsbuch. Mache ich schon seit dem Zivildienst und hab auch meine Frau dazu "gezwungen". Finde ich absolut wichtig um einen wirklich Überblick über die Kosten zu haben. Gerade die Spontankäufe oder so kleine Dauerzahlungen schlucken ganz schön Geld. Wir haben dadurch auch genau sehen können, wie sehr die Kosten für Essen und Getränke angezogen sind. Wir geben bei gleicher Kauferei rund 150 Euro im Monate mehr dafür aus. Das ist echt krass wie sich die ganzen Preiserhöhungen da summieren.

Aber okay, ich habe Buchhaltungen auch immer gerne gemacht und diese Daten kann man auch wunderbar auswerten. Da bekommt man auch mal ein Gefühl dafür, wie das später aussieht wenn man z.B. in Rente ist und deutlich weniger Einnahmen hat. Wo reduziert man da? Das ist nicht ohne.
 
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