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KT Wenn Videospiele Arbeit werden

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kaufe auch ganz gerne noch die digitalen Versionen dazu, wenn diese im Sparangebot zb des Playstation Networks sind. Dann besitze ich die Spiele zwar doppelt, aber wenigstens muss ich dann nicht zb solange vor einem Gamesregal überlegen und mich bei dem Verkäufer blamieren, weil ich solange überlegen muss, was ich schon besitze und was nicht.
 
Digital und Retail auch noch?
Oh man, ich sammle zwar, aber ich bin Unternehmer und stehe mit beiden beinen im Leben.
Sucht euch Hilfe. Spiele kosten Geld, das Geld wächst nicht einfach an den Bäumen...
 
Klingt nach einer inneren Leere bei dir die du durch teure Videospiele zu füllen versuchst.
Ich rate dir was anderes zu tun, bevor es dein Leben ruiniert und du irgendwo im Pflegeheim landest, LUL.
Komm mal wieder runter und entschuldige dich bei LUL.

Ich bin jetzt allerdings mal kurz off und mein selbstgekauftes veganes Gericht verspeisen.

lg
Euer Manfred
 
Erstmal, wieso ist Zicke 41, ist der nicht gestern oder so erst 40 geworden?
Zweitens, gehöre hier ja selber eher zur OpaGeneration und ich merk das auch immer wieder, dass manche Spiele anstrengender und schwerer sind als mein Beruf. Das Backlog Problem habe ich eher nicht, Trophäen gehen mir am Äquator vorbei, aber die anderen Punkte muss ich unterstreichen. Mein Paradebeispiel außerhalb der typischen UbiSoft Klamotten ist Arkham Knight. Fast nichts an dem Teil macht Spaß, alles ist nur Füllmaterial und Beschäftigungstherapie.

Früher war das verständlich, da waren Zielgruppen die Arcades und Jugendliche mit viel Zeit. Aber heute? Mit den ständigen Updates der Hardware, dem "Erfordernis" neuer Fernseher, VR etc. etc., das kann doch kein Jugendlicher bezahlen. Zielgruppe müssen daher doch Menschen im jungen Erwachsenenalter bis mittleren Alter sein, gesetzt mit gutem Job. Anders kann man das Hobby doch gar nicht finanzieren. Aber gerade diese Zielgruppe will doch erst nach zwischen Job und Familie etwas relaxen und hat kaum die Zeit, sich durch 50, 60 h Games zu "arbeiten". Ich vermisse echt die ganzen 6-8 h Shooter der letzten Generation.
 
Ich hätt echt schwören können, dass ich grad erst was von deinem 40sten gelesen hätt. Aber ja, den Effekt der immer schneller laufenden Zeit in höherem Alter kenne ich auch.
 
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Das Problem mit der Länge und dem allgemeinen Ausufern der Zeit hatte ich auch, was aber auch daran lag, dass ich zu viele genres spielen wollte und die jedes Jahr mehr und mehr Spiele veröffentlich wurden.

Gelöst habe ich das Dilemma letztlich dadurch, dass ich mir genauer überlegt habe mit welchen Spielen ich meine Zeit verbringe. Meistens ist es auch so, dass Spiele zwar bessere Grafik haben, aber letztlich nichts wirklich neues bieten. So habe ich z.B. auf Spiele wie Witcher 3 oder Skyrim komplett verzichtet, dann aber auch z.B. bei Dark Souls fast 200h Spielzeit. Die Nachfolger von Dark Souls habe ich aber z.B. auch nicht gekauft, weil es letztlich wieder mehr vom Gleichen war und stattdessen Spiele mit frischeren Ideen wie z.B. the Surge gespielt habe.
 
Bloodborne habe ich natürlich auch gespielt, weil es sich doch reichlich von Dark Souls unterschieden hat. Der Punkt war eher, dass Dark Souls 2 und 3 nunmal fast das gleiche wie Teil 1 waren. Das Beispiel sollte nur verdeutlichen, welche Spiele man auslassen kann ohne wirklich viel verpasst zu haben.
Zumal bei Surge bereits nach ca. 20h die Luft raus war und es gar keinen Grund mehr gab new game+ weiterzuspielen weil man ohnehin alles erledigt hatte, da hatte ich eigentlich mehr erwartet.
 
Es kommt ja auch immer auf persönliche Vorlieben an. Wenn man z.B. die Story und den Hauptcharakter von Witcher nicht mag, dann bietet das Spiel ansonsten nichts was es nicht in zig anderen Spielen gibt.

Es ist so wie beim aussortieren von alten Socken - man könnte sie noch mal anziehen aber eigentlich hat man ohnehin zu viele.
 
Ich meine wieso spielt nicht jeder einfach das was er jetzt in diesen Moment will, etwas auf das er wirklich Lust hat!? Das ist vielleicht nicht effektiv, vielleicht auch nicht vernünftig aber ist die Alternative wirklich besser? Sich durch Spiele zu quälen, nur um sie beenden obwohl einen das Spiel schon ankotzt und schon lange keinen Spaß mehr macht?
Dieser Teil spricht mich gerade an, auch wenn es schon ein paar Jährchen her ist, dass das geschrieben wurde :D

Ich spiele ja gerade auf meiner Xbox das Remake von Resident Evil 4. Und ja, es nervt stellenweise (wie ich lautstark hier im Forum drüber geweint habe haha), aber es macht dennoch Spaß. Und ich denke, dass ich auch der Typ Mensch bin, der etwas zuende bringen MUSS wenn er es angefangen hat. Ich würde jetzt nicht sage, dass ich mich "quäle", ich teile es halt ein. Hier und da mal eine Stunde spielen, manchmal einfach nur von Schreibmaschine zu Schreibmaschine. Derzeit bin ich wieder vermehrt in Gran Turismo 7 als "Hauptgame" drin nachdem ich nun eine Woche lang meistens RE4 zockte. Das wechselt bei mir immer. Man merkt also, dass ich mich nicht zwinge, ich wechsle dynamisch die Games und wie viel Zeit ich damit aufwende.

Und zum Thema Backlog: Ich habe da nur Games drin, die ich unbedingt spielen will. Dass die hinterher hinken, liegt einfach an der guten, doofen Zeit, die jedem von uns irgendwo fehlt zwischen Alltag und Beruf :)
 
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