Hallöchen ihr Lieben, ich mag mal meine Gedanken nieder schreiben zum Thema Hobby Videospiele, denn mir sind ein paar Sachen aufgefallen, bei denen ich nur denken kann: "Das kann doch keinen Spaß mehr machen"..."das ist doch eigentlich genau wie Arbeit und das soll noch Spaß machen?"... 
Backlog(ssssss)
Ja, der liebe Backlog. Heute kennt ihn jeder den Begriff, weiß was damit gemeint ist. Jeder hat ihn. Fast jeder. Einen mehr oder minder großen Berg an Spielen, die man aus diversen Gründen gekauft hat, obwohl man rein technisch gesehen noch was zum spielen da hatte und es gar nicht brauchte an sich. Die Idee bei diesem Backlog ist ja der Abbau dessen, alle Spiele sollen durchgespielt sein und erst dann wird das nächste Spiel gekauft. An sich eine Idee, die doch ganz vernünftig klingt. Man spart Geld, weil man kauft nicht mehr alles zum Release, man nutzt das volle Potenzial jedes einzelnen Spiels, klingt an sich super oder? Wäre da bloß nicht die Realität, denn dieser Backlog steht niemals still, ständig kommen doch irgendwelche Spiele dazu, seis weil es gerade super günstig war oder es eine andere Begründung gibt, warum man ausgerechnet genau jetzt Spiel XY kaufen musste. Das ganze wird zu einer süffikus arbeit und viele bemerken es nicht mal wirklich. Aber das ist nicht was mich stört. Was mich stört ist wie der Spielspaß darunter leidet. Wie Spiele krampfhaft durchgespielt werden, weil man muss sie ja beenden, egal ob es überhaupt noch Spaß macht oder nicht. Und dann gibt es da vielleicht ein Spiel, das man viel viel lieber spielen würde aber nein man darf nicht, man muss ja erst das oder in den meisten Fällen die anderen Spiele durchspielen. Und das ganze dreht sich im Kreis. Irgendwann kommt man dann an das Spiel, auf das man doch so viel Lust hatte, als man noch das andere Spiel beenden musste, tja die Frage ist, hat man diese Lust jetzt noch oder gibt es gar wieder ein anderes Spiel, das man viel lieber spielen möchte aber es sich selbst verbietet zum Wohle des Backlog Abbaus? Und wenn ich dann diese Post von diesen Personen lese, wie sie so unglaublich froh sind, endlich mit Spiel XY fertig zu sein und endlich das spielen zu können, was sie wirklich wollen oder wollten?, wie auch immer, es ist traurig das zu sehen, es macht mich traurig das zu sehen.
Trophäen
Für Trophäen gilt eigentlich das gleiche wie für Backlog, man spielt unter Zwang, irgendwas worauf man gar nicht wirklich Lust hat, erfüllt teils dümmste Aufgaben, nur wegen ein paar virtuelle Trophäen, die nicht mal was wert sind. Und meisten bekommt man im Spiel selbst noch nicht mal eine Belohnung, es geht also wirklich nur um diese wertlosen Trophäen. Am schlimmsten sind da Multiplayer Trophäen, die zeitnah zum Release erfüllt werden müssen. Das ist doch einfach nur Stress und nervig und blöd für alle, die dann tatsächlich gewartet haben bis es günstiger wurde und dann in die Röhre gucken, weil keiner mehr das Ding online spielt.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich verstehe den Grundgedanken eines Highscores und damit auch Trophäen, aber die wenigsten Trophäen sind tatsächlich mit irgendeiner Art von Leistung verbunden, sondern größtenteils stupide und erfordern einfach nur Zeit - sind in meinen Augen sogar Zeitverschwendung. Und Online Trophäen gehören sowieso komplett verboten! Oder zumindest sollten sie nicht erforderlich sein für die Platin Trophäe. Und so sehr ich auch Trophäen hasse, da sie nicht wie mal angedacht waren tatsächliche Belohnungen bringen, wie Rabatte im Store oder ähnliches, umso blöder ist es, das ich mich ihnen auch nicht entziehen kann. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie es mir wichtig ist, das ein Spiel Trophäen hat, dabei finde ich sie eigentlich total blöd. 
Spieleserien
Bei Spieleserien wird heutzutage auch ein komisches Zwangsverhalten an den Tag gelegt. Man muss den Vorgänger eines Spiels spielen und dessen Vorgänger und den Vorgänger des Vorgängers usw. bis man dann beim aktuellen Teil ist vergehen oft Monate oder gar Jahre. Ich kann das bei manchen Spielen sehr gut verstehen, das man dort die Vorgänger gespielt haben sollte, weil eigentlich die verschiedenen Teile eines Spiels im Grunde nur ein großes Spiel sind. Digital Devil Saga wäre da so ein Beispiel, da sind Teil 1 und Teil 2 eigentlich ein Spiel. Aber es gibt auch so viele Spiele, wo man ohne die Vorgänger gespielt haben zu müssen, locker ohne Probleme einsteigen kann und es uneingeschränkt genießen kann. Persona 5 wäre da so ein Beispiel. Da lese ich doch wirklich solche Sätze ala wer Persona 4 nicht gespielt hat, sollte Persona 5 nicht spielen dürfen - da denke ich mir nur: "Was zur Hölle?"
Ein weiterer Nachteil bei der ganzen Sache ist, das man teils ein Spiel kauft wenn es gerade neu ist aber bis man es tatsächlich spielt ist es uralt. Irgendwie auch blöd. Da kauft man sich ein neues Spiel und darf es dann nicht spielen, weil man erst die Vorgänger spielen muss.
Und da fällt mir noch was ein, was das ganze nicht besser macht...
Spiele werden immer größer
An sich ist die Vorstellung ein Spiel was man mag möglichst lange spielen zu können ja super toll! Doch meistens wird diese Länge leider durch merkliches Strecken des Spiels erreicht, was oft in langweiligen Spielabschnitten und/oder Stillstand der Story mündet. Und selbst wenn alles super gemacht ist, irgendwann wird es einfach langweilig und wiederholt sich. Aber die Spieler fordern es ja: Jedes neue Spiel muss mindestens 20+ Stunden gehen, fast egal welches Genre, sonst meckert die Spielerschaft über zu kurze Spieldauer und zu wenig fürs Geld. Selbst wenn sie während der Spieldauer zu 100% super unterhalten worden und selbst wenn das gleiche Genre vor einigen Jahren genauso kurz oder lang war, so beschweren sie sich dennoch. Mich persönlich schreckt das ehrlich gesagt teilweise auch richtig ab, wenn ein Spiel eine super lange Spielzeit hat, egal wie geil das Spiel an sich ist. The Legend of Heroes ist da so ein Beispiel bei mir...da fürchte ich mich richtig anzufangen.
Ich meine wieso spielt nicht jeder einfach das was er jetzt in diesen Moment will, etwas auf das er wirklich Lust hat!? Das ist vielleicht nicht effektiv, vielleicht auch nicht vernünftig aber ist die Alternative wirklich besser? Sich durch Spiele zu quälen, nur um sie beenden obwohl einen das Spiel schon ankotzt und schon lange keinen Spaß mehr macht? Oder am schlimmsten finde ich es noch, wenn Leute Spiele spielen, obwohl sie ihnen von Anfang an nicht gefallen haben. Irgendwie wird das ganze Spielen zum stumpfen abarbeiten von Spielzielen und Backlogs. Und ich finde das macht doch das ganze Hobby kaputt!?
Ich würde nie etwas spielen, was keinen Spaß macht. Dann verkauf ich es lieber oder lass es liegen um es später zu spielen. Aber zu sehen, wie sich Spieler tatsächlich selbst verbieten, das zu spielen was sie wirklich möchten, nur um den bescheuerten Backlog abzubauen (wer hat diesen Blödsinn eigentlich erfunden, vor ein paar Jahren, gabs das doch noch gar nicht oder?) oder eine Platin zu machen, macht mich irgendwie traurig.
Vielleicht bin ich zu idealistisch, zu naiv, zu dumm, kann alles sein. Aber ich finde den Gedanken einem Hobby nachzugehen obwohl es keinen Spaß macht einfach absolut bescheuert. Dann kann man auch gleich arbeiten gehen, was den meisten auch keinen Spaß macht, nur kommt dabei zumindest noch Geld rum.
Bitte seht das nicht als Angriff, wenn ihr euch darin wiedererkennt, es ist nur meine Meinung, ich möchte damit niemanden persönlich angreifen.
Und ich bin selbst auch nicht besser....
Ich ertappe mich leider immer öfter, wie ich etwas spiele und dabei Null Spaß habe....und dann denke ich mir "Was zur Hölle machst du hier eigentlich? Hör auf mit dem Scheiß und spiel was, was du wirklich spielen willst!" Und leider fange ich auch aktiv an bestimmte Spiele zu meiden, obwohl ich unglaublich Lust habe sie zu spielen aber ich spiele sie dann nicht, weil sie keine Trophäen haben oder weil ich sie ja schon mal beendet habe und ich muss ja erstmal ein Spiel spielen, welches ich noch nie beendet haben, weil Backlog abbauen und so.
Backlog(ssssss)
Ja, der liebe Backlog. Heute kennt ihn jeder den Begriff, weiß was damit gemeint ist. Jeder hat ihn. Fast jeder. Einen mehr oder minder großen Berg an Spielen, die man aus diversen Gründen gekauft hat, obwohl man rein technisch gesehen noch was zum spielen da hatte und es gar nicht brauchte an sich. Die Idee bei diesem Backlog ist ja der Abbau dessen, alle Spiele sollen durchgespielt sein und erst dann wird das nächste Spiel gekauft. An sich eine Idee, die doch ganz vernünftig klingt. Man spart Geld, weil man kauft nicht mehr alles zum Release, man nutzt das volle Potenzial jedes einzelnen Spiels, klingt an sich super oder? Wäre da bloß nicht die Realität, denn dieser Backlog steht niemals still, ständig kommen doch irgendwelche Spiele dazu, seis weil es gerade super günstig war oder es eine andere Begründung gibt, warum man ausgerechnet genau jetzt Spiel XY kaufen musste. Das ganze wird zu einer süffikus arbeit und viele bemerken es nicht mal wirklich. Aber das ist nicht was mich stört. Was mich stört ist wie der Spielspaß darunter leidet. Wie Spiele krampfhaft durchgespielt werden, weil man muss sie ja beenden, egal ob es überhaupt noch Spaß macht oder nicht. Und dann gibt es da vielleicht ein Spiel, das man viel viel lieber spielen würde aber nein man darf nicht, man muss ja erst das oder in den meisten Fällen die anderen Spiele durchspielen. Und das ganze dreht sich im Kreis. Irgendwann kommt man dann an das Spiel, auf das man doch so viel Lust hatte, als man noch das andere Spiel beenden musste, tja die Frage ist, hat man diese Lust jetzt noch oder gibt es gar wieder ein anderes Spiel, das man viel lieber spielen möchte aber es sich selbst verbietet zum Wohle des Backlog Abbaus? Und wenn ich dann diese Post von diesen Personen lese, wie sie so unglaublich froh sind, endlich mit Spiel XY fertig zu sein und endlich das spielen zu können, was sie wirklich wollen oder wollten?, wie auch immer, es ist traurig das zu sehen, es macht mich traurig das zu sehen.
Trophäen
Für Trophäen gilt eigentlich das gleiche wie für Backlog, man spielt unter Zwang, irgendwas worauf man gar nicht wirklich Lust hat, erfüllt teils dümmste Aufgaben, nur wegen ein paar virtuelle Trophäen, die nicht mal was wert sind. Und meisten bekommt man im Spiel selbst noch nicht mal eine Belohnung, es geht also wirklich nur um diese wertlosen Trophäen. Am schlimmsten sind da Multiplayer Trophäen, die zeitnah zum Release erfüllt werden müssen. Das ist doch einfach nur Stress und nervig und blöd für alle, die dann tatsächlich gewartet haben bis es günstiger wurde und dann in die Röhre gucken, weil keiner mehr das Ding online spielt.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich verstehe den Grundgedanken eines Highscores und damit auch Trophäen, aber die wenigsten Trophäen sind tatsächlich mit irgendeiner Art von Leistung verbunden, sondern größtenteils stupide und erfordern einfach nur Zeit - sind in meinen Augen sogar Zeitverschwendung. Und Online Trophäen gehören sowieso komplett verboten! Oder zumindest sollten sie nicht erforderlich sein für die Platin Trophäe. Und so sehr ich auch Trophäen hasse, da sie nicht wie mal angedacht waren tatsächliche Belohnungen bringen, wie Rabatte im Store oder ähnliches, umso blöder ist es, das ich mich ihnen auch nicht entziehen kann. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie es mir wichtig ist, das ein Spiel Trophäen hat, dabei finde ich sie eigentlich total blöd. Spieleserien
Bei Spieleserien wird heutzutage auch ein komisches Zwangsverhalten an den Tag gelegt. Man muss den Vorgänger eines Spiels spielen und dessen Vorgänger und den Vorgänger des Vorgängers usw. bis man dann beim aktuellen Teil ist vergehen oft Monate oder gar Jahre. Ich kann das bei manchen Spielen sehr gut verstehen, das man dort die Vorgänger gespielt haben sollte, weil eigentlich die verschiedenen Teile eines Spiels im Grunde nur ein großes Spiel sind. Digital Devil Saga wäre da so ein Beispiel, da sind Teil 1 und Teil 2 eigentlich ein Spiel. Aber es gibt auch so viele Spiele, wo man ohne die Vorgänger gespielt haben zu müssen, locker ohne Probleme einsteigen kann und es uneingeschränkt genießen kann. Persona 5 wäre da so ein Beispiel. Da lese ich doch wirklich solche Sätze ala wer Persona 4 nicht gespielt hat, sollte Persona 5 nicht spielen dürfen - da denke ich mir nur: "Was zur Hölle?"
Ein weiterer Nachteil bei der ganzen Sache ist, das man teils ein Spiel kauft wenn es gerade neu ist aber bis man es tatsächlich spielt ist es uralt. Irgendwie auch blöd. Da kauft man sich ein neues Spiel und darf es dann nicht spielen, weil man erst die Vorgänger spielen muss.
Und da fällt mir noch was ein, was das ganze nicht besser macht...Spiele werden immer größer
An sich ist die Vorstellung ein Spiel was man mag möglichst lange spielen zu können ja super toll! Doch meistens wird diese Länge leider durch merkliches Strecken des Spiels erreicht, was oft in langweiligen Spielabschnitten und/oder Stillstand der Story mündet. Und selbst wenn alles super gemacht ist, irgendwann wird es einfach langweilig und wiederholt sich. Aber die Spieler fordern es ja: Jedes neue Spiel muss mindestens 20+ Stunden gehen, fast egal welches Genre, sonst meckert die Spielerschaft über zu kurze Spieldauer und zu wenig fürs Geld. Selbst wenn sie während der Spieldauer zu 100% super unterhalten worden und selbst wenn das gleiche Genre vor einigen Jahren genauso kurz oder lang war, so beschweren sie sich dennoch. Mich persönlich schreckt das ehrlich gesagt teilweise auch richtig ab, wenn ein Spiel eine super lange Spielzeit hat, egal wie geil das Spiel an sich ist. The Legend of Heroes ist da so ein Beispiel bei mir...da fürchte ich mich richtig anzufangen.
Ich meine wieso spielt nicht jeder einfach das was er jetzt in diesen Moment will, etwas auf das er wirklich Lust hat!? Das ist vielleicht nicht effektiv, vielleicht auch nicht vernünftig aber ist die Alternative wirklich besser? Sich durch Spiele zu quälen, nur um sie beenden obwohl einen das Spiel schon ankotzt und schon lange keinen Spaß mehr macht? Oder am schlimmsten finde ich es noch, wenn Leute Spiele spielen, obwohl sie ihnen von Anfang an nicht gefallen haben. Irgendwie wird das ganze Spielen zum stumpfen abarbeiten von Spielzielen und Backlogs. Und ich finde das macht doch das ganze Hobby kaputt!?
Ich würde nie etwas spielen, was keinen Spaß macht. Dann verkauf ich es lieber oder lass es liegen um es später zu spielen. Aber zu sehen, wie sich Spieler tatsächlich selbst verbieten, das zu spielen was sie wirklich möchten, nur um den bescheuerten Backlog abzubauen (wer hat diesen Blödsinn eigentlich erfunden, vor ein paar Jahren, gabs das doch noch gar nicht oder?) oder eine Platin zu machen, macht mich irgendwie traurig.
Vielleicht bin ich zu idealistisch, zu naiv, zu dumm, kann alles sein. Aber ich finde den Gedanken einem Hobby nachzugehen obwohl es keinen Spaß macht einfach absolut bescheuert. Dann kann man auch gleich arbeiten gehen, was den meisten auch keinen Spaß macht, nur kommt dabei zumindest noch Geld rum.
Bitte seht das nicht als Angriff, wenn ihr euch darin wiedererkennt, es ist nur meine Meinung, ich möchte damit niemanden persönlich angreifen.
Und ich bin selbst auch nicht besser....Ich ertappe mich leider immer öfter, wie ich etwas spiele und dabei Null Spaß habe....und dann denke ich mir "Was zur Hölle machst du hier eigentlich? Hör auf mit dem Scheiß und spiel was, was du wirklich spielen willst!" Und leider fange ich auch aktiv an bestimmte Spiele zu meiden, obwohl ich unglaublich Lust habe sie zu spielen aber ich spiele sie dann nicht, weil sie keine Trophäen haben oder weil ich sie ja schon mal beendet habe und ich muss ja erstmal ein Spiel spielen, welches ich noch nie beendet haben, weil Backlog abbauen und so.
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