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KT Wenn Videospiele Arbeit werden

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Hallöchen ihr Lieben, ich mag mal meine Gedanken nieder schreiben zum Thema Hobby Videospiele, denn mir sind ein paar Sachen aufgefallen, bei denen ich nur denken kann: "Das kann doch keinen Spaß mehr machen"..."das ist doch eigentlich genau wie Arbeit und das soll noch Spaß machen?"... :|

Backlog(ssssss)
Ja, der liebe Backlog. Heute kennt ihn jeder den Begriff, weiß was damit gemeint ist. Jeder hat ihn. Fast jeder. Einen mehr oder minder großen Berg an Spielen, die man aus diversen Gründen gekauft hat, obwohl man rein technisch gesehen noch was zum spielen da hatte und es gar nicht brauchte an sich. Die Idee bei diesem Backlog ist ja der Abbau dessen, alle Spiele sollen durchgespielt sein und erst dann wird das nächste Spiel gekauft. An sich eine Idee, die doch ganz vernünftig klingt. Man spart Geld, weil man kauft nicht mehr alles zum Release, man nutzt das volle Potenzial jedes einzelnen Spiels, klingt an sich super oder? Wäre da bloß nicht die Realität, denn dieser Backlog steht niemals still, ständig kommen doch irgendwelche Spiele dazu, seis weil es gerade super günstig war oder es eine andere Begründung gibt, warum man ausgerechnet genau jetzt Spiel XY kaufen musste. Das ganze wird zu einer süffikus arbeit und viele bemerken es nicht mal wirklich. Aber das ist nicht was mich stört. Was mich stört ist wie der Spielspaß darunter leidet. Wie Spiele krampfhaft durchgespielt werden, weil man muss sie ja beenden, egal ob es überhaupt noch Spaß macht oder nicht. Und dann gibt es da vielleicht ein Spiel, das man viel viel lieber spielen würde aber nein man darf nicht, man muss ja erst das oder in den meisten Fällen die anderen Spiele durchspielen. Und das ganze dreht sich im Kreis. Irgendwann kommt man dann an das Spiel, auf das man doch so viel Lust hatte, als man noch das andere Spiel beenden musste, tja die Frage ist, hat man diese Lust jetzt noch oder gibt es gar wieder ein anderes Spiel, das man viel lieber spielen möchte aber es sich selbst verbietet zum Wohle des Backlog Abbaus? Und wenn ich dann diese Post von diesen Personen lese, wie sie so unglaublich froh sind, endlich mit Spiel XY fertig zu sein und endlich das spielen zu können, was sie wirklich wollen oder wollten?, wie auch immer, es ist traurig das zu sehen, es macht mich traurig das zu sehen.

Trophäen
Für Trophäen gilt eigentlich das gleiche wie für Backlog, man spielt unter Zwang, irgendwas worauf man gar nicht wirklich Lust hat, erfüllt teils dümmste Aufgaben, nur wegen ein paar virtuelle Trophäen, die nicht mal was wert sind. Und meisten bekommt man im Spiel selbst noch nicht mal eine Belohnung, es geht also wirklich nur um diese wertlosen Trophäen. Am schlimmsten sind da Multiplayer Trophäen, die zeitnah zum Release erfüllt werden müssen. Das ist doch einfach nur Stress und nervig und blöd für alle, die dann tatsächlich gewartet haben bis es günstiger wurde und dann in die Röhre gucken, weil keiner mehr das Ding online spielt. :wand: Versteht mich bitte nicht falsch, ich verstehe den Grundgedanken eines Highscores und damit auch Trophäen, aber die wenigsten Trophäen sind tatsächlich mit irgendeiner Art von Leistung verbunden, sondern größtenteils stupide und erfordern einfach nur Zeit - sind in meinen Augen sogar Zeitverschwendung. Und Online Trophäen gehören sowieso komplett verboten! Oder zumindest sollten sie nicht erforderlich sein für die Platin Trophäe. Und so sehr ich auch Trophäen hasse, da sie nicht wie mal angedacht waren tatsächliche Belohnungen bringen, wie Rabatte im Store oder ähnliches, umso blöder ist es, das ich mich ihnen auch nicht entziehen kann. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie es mir wichtig ist, das ein Spiel Trophäen hat, dabei finde ich sie eigentlich total blöd. :O_o:

Spieleserien
Bei Spieleserien wird heutzutage auch ein komisches Zwangsverhalten an den Tag gelegt. Man muss den Vorgänger eines Spiels spielen und dessen Vorgänger und den Vorgänger des Vorgängers usw. bis man dann beim aktuellen Teil ist vergehen oft Monate oder gar Jahre. Ich kann das bei manchen Spielen sehr gut verstehen, das man dort die Vorgänger gespielt haben sollte, weil eigentlich die verschiedenen Teile eines Spiels im Grunde nur ein großes Spiel sind. Digital Devil Saga wäre da so ein Beispiel, da sind Teil 1 und Teil 2 eigentlich ein Spiel. Aber es gibt auch so viele Spiele, wo man ohne die Vorgänger gespielt haben zu müssen, locker ohne Probleme einsteigen kann und es uneingeschränkt genießen kann. Persona 5 wäre da so ein Beispiel. Da lese ich doch wirklich solche Sätze ala wer Persona 4 nicht gespielt hat, sollte Persona 5 nicht spielen dürfen - da denke ich mir nur: "Was zur Hölle?" :roll: Ein weiterer Nachteil bei der ganzen Sache ist, das man teils ein Spiel kauft wenn es gerade neu ist aber bis man es tatsächlich spielt ist es uralt. Irgendwie auch blöd. Da kauft man sich ein neues Spiel und darf es dann nicht spielen, weil man erst die Vorgänger spielen muss. :gerri: Und da fällt mir noch was ein, was das ganze nicht besser macht...

Spiele werden immer größer
An sich ist die Vorstellung ein Spiel was man mag möglichst lange spielen zu können ja super toll! Doch meistens wird diese Länge leider durch merkliches Strecken des Spiels erreicht, was oft in langweiligen Spielabschnitten und/oder Stillstand der Story mündet. Und selbst wenn alles super gemacht ist, irgendwann wird es einfach langweilig und wiederholt sich. Aber die Spieler fordern es ja: Jedes neue Spiel muss mindestens 20+ Stunden gehen, fast egal welches Genre, sonst meckert die Spielerschaft über zu kurze Spieldauer und zu wenig fürs Geld. Selbst wenn sie während der Spieldauer zu 100% super unterhalten worden und selbst wenn das gleiche Genre vor einigen Jahren genauso kurz oder lang war, so beschweren sie sich dennoch. Mich persönlich schreckt das ehrlich gesagt teilweise auch richtig ab, wenn ein Spiel eine super lange Spielzeit hat, egal wie geil das Spiel an sich ist. The Legend of Heroes ist da so ein Beispiel bei mir...da fürchte ich mich richtig anzufangen. :(

Ich meine wieso spielt nicht jeder einfach das was er jetzt in diesen Moment will, etwas auf das er wirklich Lust hat!? Das ist vielleicht nicht effektiv, vielleicht auch nicht vernünftig aber ist die Alternative wirklich besser? Sich durch Spiele zu quälen, nur um sie beenden obwohl einen das Spiel schon ankotzt und schon lange keinen Spaß mehr macht? Oder am schlimmsten finde ich es noch, wenn Leute Spiele spielen, obwohl sie ihnen von Anfang an nicht gefallen haben. Irgendwie wird das ganze Spielen zum stumpfen abarbeiten von Spielzielen und Backlogs. Und ich finde das macht doch das ganze Hobby kaputt!?

Ich würde nie etwas spielen, was keinen Spaß macht. Dann verkauf ich es lieber oder lass es liegen um es später zu spielen. Aber zu sehen, wie sich Spieler tatsächlich selbst verbieten, das zu spielen was sie wirklich möchten, nur um den bescheuerten Backlog abzubauen (wer hat diesen Blödsinn eigentlich erfunden, vor ein paar Jahren, gabs das doch noch gar nicht oder?) oder eine Platin zu machen, macht mich irgendwie traurig. :(

Vielleicht bin ich zu idealistisch, zu naiv, zu dumm, kann alles sein. Aber ich finde den Gedanken einem Hobby nachzugehen obwohl es keinen Spaß macht einfach absolut bescheuert. Dann kann man auch gleich arbeiten gehen, was den meisten auch keinen Spaß macht, nur kommt dabei zumindest noch Geld rum.

Bitte seht das nicht als Angriff, wenn ihr euch darin wiedererkennt, es ist nur meine Meinung, ich möchte damit niemanden persönlich angreifen. :knuddel: Und ich bin selbst auch nicht besser....:|

Ich ertappe mich leider immer öfter, wie ich etwas spiele und dabei Null Spaß habe....und dann denke ich mir "Was zur Hölle machst du hier eigentlich? Hör auf mit dem Scheiß und spiel was, was du wirklich spielen willst!" Und leider fange ich auch aktiv an bestimmte Spiele zu meiden, obwohl ich unglaublich Lust habe sie zu spielen aber ich spiele sie dann nicht, weil sie keine Trophäen haben oder weil ich sie ja schon mal beendet habe und ich muss ja erstmal ein Spiel spielen, welches ich noch nie beendet haben, weil Backlog abbauen und so. :traurig:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mach mir über diese Dinge einfach keine Gedanken mehr.

Backlog habe ich kaum noch (zwei, drei Spiele vielleicht). Ich spiele ein Spiel auch nur so lange, wie es mir wirklich Spass macht. Wenn es bei 50% Fortschritt nur noch langweilt, hör ich eben auf damit. Ich hab kein Problem mehr damit, ein unbeendetes Spiel zu haben. Wäre es total toll, würde ich es automatisch zu Ende spielen. Trophäen gehen mir in aller Regel am Poppes vorbei. Nur bei wirklich guten Spielen (oder wenn das Trophy-Hunting mir Spass macht), versuche ich aktiv Trophäen zu ergattern.

Viele Spiele sind zu lang, ja. Nur selten kommt es bei langen Spielen vor, dass sie den Spannungsbogen bis zum Ende konstant hoch halten können. Uncharted 4 schafft das z.B. (18 Stunden bei mir). Viele Spiele sind aber eher die ersten 4, 5 Stunden gut und abwechslungsreich, danach kommt nur noch more of the same. Was bei mir dann dafür sorgt, dass ich es ggfls. vorzeitig beende.

Aber wie gesagt, damit hab ich einfach kein Problem mehr. Und das entspannt.

Ich spiel aber halt auch sehr viel Rennspiele. Das ist ein Genre, wo sich viele "Probleme" relativieren.
 
Moin!

Dein Gefühl bezüglich unseres Hobbys teilen hier sicherlich so einige, zumindest in einigen Deiner aufgeführten Punkte.
Auch ich habe hier so einige ungespielte Spiele auf der Platte liegen. Diese stammen entweder von meinem Sharing Partner, oder aus den Games with Gold Spielen.
Bei mir auch "pile of shame" genannt. Es gibt bei mir Zeiten, da macht mir überhaupt kein Spiel Spaß, weil ich privat oder beruflich an sehr viele Dinge denken muss, und mich so nicht richtig auf ein Spiel einlassen kann.
Was mir persönlich auffällt, ist das man geschenkte Spiele nicht so sehr zu schätzen weiß wie selbst gekaufte. Das geht mir oft bei den Games with gold Titeln so.
Das sind oft Games die man sich schon immer mal zulegen wollte, aber irgendwie ist man nie dazu gekommen. Wenn sie dann aber auf der Festplatte schlummern ist man erstmal beruhigt weil man sie umsonst abgegriffen hat, und ja dann auch irgendwann mal spielen kann...
Anders ist das bei Spielen auf die ich richtig Lust habe, weil sie von anderen Forenmitgliedern gehyped wurden oder von Internet Plattformen top bewertet wurden.
Letztenendes bewerte ich ein Spiel als gut wenn ich damit von Anfang bis Ende gut unterhalten werde. Dazu braucht es für mich eine gute Story, gute Steuerung und eine Spielmechanik die das Spiel immer interessant hält. Manchmal reicht mir auch nur die Spielmechanik um einfach mal verrückte Dinge anstellen zu können, die man im RL nie erleben würde.
Bei den Spieleserien ist das wie mit meinen Lieblingsbüchern oder Filmen, bei denen man auf die Fortsetzung gespannt ist. Leider werden auch bei Spielen die Erwartungen an den Nachfolger oft nicht erfüllt. Bei GOW z.B. war bei mir irgendwann mal die Luft raus. Das war für mich so ein Titel durch den ich mich bei den Nachfolgern durchgequält habe um sie zu beenden.
Die meisten Spiele spiele ich auf normalem Schwierigkeitsgrad durch, weil mir Archievments oder Trophys nicht so viel bedeuten und ich lieber Spaß haben möchte, als immer wieder die selben Stellen zu spielen, nur um den Zwischengegner XY auf superschwer zu besiegen.
Wenn ich mal durch Zufall ein seltenes Archievment freischalte, freue ich mich natürlich trotzdem.
Die Länge von Spielen hängt ja stark von der eigenen Spielweise ab. Ich bin immer wieder erstaunt wie hier so einige neue Spiele in zwei oder drei Tagen durchspielen. Für das gleiche Spiel brauche ich oft einen Monat, was ja auch von der Zeit die einem zum spielen zur Verfügung steht abhängt.
Nur wenige Spiele haben es bisher geschafft das ich sie nach dem Beenden gleich noch einmal per New Game + von vorne anfange.
Da ich die Anfänge der Videospiele miterlebt habe, bin ich fasziniert was heute so alles in diesem Bereich möglich ist. Ich hoffe diese Faszination bleibt mir noch lange erhalten, weil Videospiele für mich virtueller Urlaub sind. Ich kann dabei abschalten, in unbekannte Welten abtauchen, sein wer ich will und alles um mich herum ausblenden bis mich die reale Welt wieder hat.
Habt Spaß!
 
Bin grad auf der arbeit kann nicht viel schreiben, aber ich habe im vergleich zu früher meiner schul und ausbildungszeit kaum noch zeit oder kraft so viel zu zocken, ausser am wochenende bzw. Wintertage, da ist mir einfach meine eigene zeit zu schade und es kommen viele diverse verpflichtungen hinzu.
Backlog mache ich nicht mehr.
Habe vor einiger zeit immer spiele via store gekauft die im angebot waren.
Alien isolation habe ich vor gefühlt 2 jahren für -60% gekauft des original preises, habe es so 20min gespielt und andere spiele hatzen noch vorrang. Da habe ich dann trotzdem andere spiele gekauft die im angebot waren.
Alien I ist inzwiwchen bestimmt nur noch 5 euro wert....

Und ich hab einen haufen spiele die ifh noch nicht gespielt habe und es gibt so viele toptitel die ich gerne kaufen und spielen würde....

Ich kaufe mir nur noch ein spiel wenn ich es wirklich spielen will.
Würdr Red Dead Redemtion w rauskommen, würde ich das kaufen und es bis zur vergasung spielen.
Wenn red dead redemtion 2, gta 6, Mad Max 2 und einnpaar andere spiele an einem tag oder selben monat rauskommen würden, würde ich mich für eins entscheiden und erst ein neues kaufen, wenn ich mein aktuelles "suchtspiel" abgeschlossen habe.
Ansonsten bin ich da ganz bei Zimtzicke.
Geht mir alles am arach vorbei.
Ich zock wenn ich bock drauf habe, ich will entspannen undnnicht krampfhaft dinge im spiel machen.
Hab mal bei GTA Online krampfhaft unter zwang heist und geld verdient...
Das war irre anstrengend und hat absolut keinen.spass gemacht.
Nur damit ich mir im online mode nicht mit echt geld dinge kaufe, spiele ich unter zwang stunden lang kleinbetrage frei....

Nennt sich free to play prinzip und das geht mir gegen den strich.
 
Gefühlt hatten wir dieses Thema schon einige Male hier im Forum. Bleibt immer relevant, besonders wenn sich die Lebensverhältnisse ein wenig ändern. Ich mach mir da keinen großen Kopf drum und letztlich ist es nur Kopfsache. Niemand setzt mich unter Druck, wenn, dann tue ich das selbst. Klar, über das Forum wird man noch etwas verstärkt getriggert, aber diesen Drang, bei allem und jedem mitsprechen zu können, verspüre ich schon lange nicht. Meine "To-Do"-Liste bei Filmen, Büchern, Serien und Spielen ist einfach unfassbar lang und wird immer länger. Ich könnte heute mit dem Kaufen aufhören und hätte trotzdem mehr als genug Medien zu konsumieren, um damit die nächsten 5 Jahre entspannt verbringen zu können. Ich lese, spiele und gucke was mir Spaß macht, wenn es mir Spaß macht. Das Leben ist zu kurz, um sich durch Sachen zu quälen, die einem keine Freude bereiten. Dass macht man oft genug bei anderen Dingen, dass muss ich nicht noch in meine Freizeit und in mein Wohnzimmer schleppen. Hab sicherlich noch 15 PS3-Spiele hier, die noch nie im Laufwerk gelandet sind und es vermutlich auch nie werden. Zumindest nicht bei mir. Hab teilweise noch verschweißte PS4- und Wii U-Spiele. Gibt Momente, wo ich ein schlechtes Gewissen habe, aber am Ende des Tages, lass ich mich davon nicht unter Druck setzen.
 
Ihr habt Probleme...:lol:

Ich kaufe die paar Spiele die mich interessieren, dann wenn ich sie spielen will. Gefällt mir das Spiel nicht mehr, leg ich es zur Seite. Hab ich grad mehr Lust auf Spiel B, pack ich halt das ins Laufwerk und das andere kommt erstmal wieder ins Regal. Wo ist das Problem?
Und Gamerscore bzw virtuelle Trophäen könnten mir egaler nicht sein. Letzendlich soll die Zockerei doch einfach nur Spaß machen. Macht euch doch mal locker!

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Diese optional zu erledigenden Dinge für Gamerscore sind mir egal, wie der Gamerscore selbst halt auch. Eher hab ich mich bei Shenmue II über das Kisten schleppen aufgeregt. Während in Teil 1 Gabelstaplern ja noch irgendwie lustig war und durch das morgendliche illegale Rennen um den Hafen aufgepeppt wurde war das Kisten schleppen in Shenmue II wirklich nervige Arbeit ohne Motivation oder Spaß. Ein Glück muss man das, je nachdem wieviel man nach "Feierabend" von der Story erledigt bekommt, nur drei oder vier virtuelle Arbeitstage ertragen. Ich hab auch schon mal das Pad einfach zur Seite gelegt und den Kollegen meckern lassen bis Feierabend war. Das für das Spiel nötige Geld konnte man sich auch anders beschaffen.
 
Ihr habt Probleme...:lol:

Ich kaufe die paar Spiele die mich interessieren, dann wenn ich sie spielen will. Gefällt mir das Spiel nicht mehr, leg ich es zur Seite. Hab ich grad mehr Lust auf Spiel B, pack ich halt das ins Laufwerk und das andere kommt erstmal wieder ins Regal. Wo ist das Problem?
Und Gamerscore bzw virtuelle Trophäen könnten mir egaler nicht sein. Letzendlich soll die Zockerei doch einfach nur Spaß machen. Macht euch doch mal locker!

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Bin ich ganz deiner Meinung. Habe hier auch immer maximal 3 Spiele rumliegen und zocke was mir gerade Spaß macht. Ich glaube Frequenzberater, dass wir mit unserer Arbeit, andere Hobbys und bei dir auch noch die Familie so viel Stress und so wenig Zeit haben, dass wir unsere "Arbeit" erst gar nicht auch noch auf Videospiele ausbreiten können. Ich zocke nur aus Spaß zum Glück.
Verstehe aber die Problematik.
 
Achso, ich verstehe... das Bücher schleppen fand ich nämlich noch ganz "okay". Wenn man alle geschafft hat, wurde man mit nem neuen Move belohnt. Aber das mit den Kisten... woooah, wenn sie das bei Teil 3 wieder einbauen, dann bitte nur als Bluff... Dass man zum Beispiel schon bei der ersten Kiste von ner Cutscene unterbrochen wird oder so :D

Ich glaub kein Shenmue-Fan auf der Welt mochte diesen Part!
 
Bei der Überschrift, dachte ich eher an: Bestimmte Schwierigkeiten im Spiel, also wenn es zur Arbeit wird, mal weiter zu kommen... aber das wurde gar nicht erwähnt. Das ist bei mir der Motivationskiller Nummer 1. Wenn geht zocke ich schon seit Langem immer auf leichtestem Schwierigkeitsgrad, weil ich es hasse irgendwie eine Szene, ein Level.... dutzendmal zu probieren.

Gruß
Euer Lappenbrötchen
 
Ich merke das bei mir auch grad wieder.
Aktuell spiele ich Prey und werde das auch beeenden bevor ich mit etwas Neuem anfange.
Davor habe ich mit Little Nightmares und Edith Finch begonnen.
Finch habe ich schnell beendet (war ja nur kurz), Little Nightmares muss ich noch finishen...

Nioh muss ich auch noch beenden, weil seinerzeit ein Spiel dazwischen kam, auf das ich jetzt grad nicht komme.
Aktuell habe ich The Surge schon im Hinterkopf :)
 
Ich zitiere dich mal direkt, denn ich kann alle Gedanken daran nachvollziehen. Ich hatte die auch schon selbst oft, und sie kommen immer mal wieder. Aber es gibt zu jedem Punkt auch wirkungsvolle Counter, die man sich bewusst machen kann, um sein Zockerleben wieder zu entspannen.


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Backlog(ssssss)
Ja, der liebe Backlog. Heute kennt ihn jeder den Begriff, weiß was damit gemeint ist. Jeder hat ihn. Fast jeder. Einen mehr oder minder großen Berg an Spielen, die man aus diversen Gründen gekauft hat, obwohl man rein technisch gesehen noch was zum spielen da hatte und es gar nicht brauchte an sich.

Natürlich kann ein Backlog nerven. Die Idee ist, das hast du ja selbst gesagt, dass man alle Spiele ausreichend gespielt haben sollte, bevor man sich ein neues kauft. Das klappt aber nicht immer. Das Gefühl habe ich auch ab und an, aber eigentlich ist das eine Drucksituation, die man sich sparen kann.

1) Habe ich mir überlegt, ob das Spiel etwas für mich ist?

In den meisten Fällen, gucke ich mir Spiele vorher an. Ich lese Reviews, schaue ins KT oder durchstöbere YouTube nach Lets Plays oder sonstigen Meinungen. Ich weiß also in den meisten Fällen, was ich bekomme. Oder, ich habe die Vorgänger zufällig gespielt und freue mich auf die Fortsetzung. Ich bereite also alles vor, damit ich keinen Blindkauf unternehme. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Blindkäufe nur selten voll zünden und viele davon in der Ecke landen. Sollte jetzt ein Spiel also nicht durchgespielt werden, habe ich zumindest an dieser Front ein reines Gewissen

2) Woran lag es, dass ich während des Spiels das Interesse verliere?

Klar, kann immer sein, dass ich daran schuld bin. Ich komme vielleicht nicht immer dazu, etwas zu spielen, weiß dann auch nicht mehr worum es geht und bin sozusagen draußen. Die Arbeit sich noch einmal reinzuknien, unternehme ich nur in den wenigsten Fällen. Eine Ausnahme fällt mir da ein, Witcher 3 habe ich in 2015 gekauft, über den Sommer nicht weiter gespielt, und irgendwann in 2016 neu angefangen und auch platiniert, weil es mir so gut gefallen hat. Hier hat sich der neue Versuch richtig gelohnt. Insgesamt kommt das aber nicht oft vor, dass ich daran schuld bin, dass ein Game nicht durchgespielt wird. Oft ist es das Spiel selbst. Es ist entweder zu lange, für den Inhalt, den es bietet. Wiederholt sich ständig, ist technisch nicht sauber oder einfach nicht gut (genug). Dann schaut man sich schon nach anderen Games um, und wenn man eines hat, dann bäm, liegt es in der Ecke. Sich jetzt dazu zwingen, es doch zu beenden, ist quatsch. Schreiben ja auch viele hier in den Thread. Du hast aber nichts versagt, das Spiel ist nicht gut oder interessant genug und somit ist es deiner Zeit auch nicht wert.

Davon ab, Games laufen nicht weg, und man kann immer auch Games nachkaufen, wenn es zeitlich mal knapp ist. Wenn also 3 tolle Spiele erscheinen, einfach mal den Mumm haben und nicht alle 3 kaufen, sondern erst eines. Bis man das durch hat, ist das zweite schon billiger und wenn man das beendet hat, gibt es das dritte schon fast umsonst. Der effizienteste Weg seinen Backlog zu kontrollieren besteht einfach darin keine große Menge an Games zu kaufen, nicht darin, möglichst schnell alle vorhanden Games durchzuspielen. Das funktioniert nicht.


Trophäen
Für Trophäen gilt eigentlich das gleiche wie für Backlog, man spielt unter Zwang, irgendwas worauf man gar nicht wirklich Lust hat, erfüllt teils dümmste Aufgaben, nur wegen ein paar virtuelle Trophäen, die nicht mal was wert sind.

Auch hier ein hilfreicher Gedanke: Für deine Trophäen interessierst nur dich. Kein Anderer im Netz interessiert es die Bohne, welche Trophies du hast. Du kannst natürlich in Communitys angemeldet sein, die besonders viel Wert darauf legen, meiner Erfahrung nach sind die Jungs und Mädels da aber einfach ganz anders drauf. Denen ist der Highscore wichtiger, als das Spiel. Bei uns Normalsterblichen ist das nicht so. Also noch mal: Wirklich niemand interessiert sich für deine Trophäen! Warum solltest du das tun? Was bringt es dir, wenn ein Spiel bei 85% in der Liste steht, oder was schadet es, wenn es nur 32% sind?
Wenn es spaß macht, die Trophies zu sammeln, dann passiert das automatisch, aber in den meisten Fällen, das schreibst du ja auch, sind Trophäen total unkreativ und öde.
Ich dachte früher, Trophies könnten mir dabei helfen zu sehen, dass ich das Spiel auch wirklich gespielt habe. Ich habe also nicht nur Kohle investiert und weiß gar nicht, ob ich das Game dann auch wirklich durchgespielt, oder lange gespielt hätte. Auf der PS4 gibt es ja keine Spielzeitanzeige. Das funktioniert aber nur bedingt. Eigentlich will ich nur sehen, wie viele Stunden ich in einem Spiel verbrachte habe, um zu merken, ob meine Euro/Stunde-Relation stimmt, oder nicht.
Das geht auf Steam übrigens wunderbar. Da interessiert mich das Achievement auch überhaupt nicht.

Noch ein Tipp: Die Trophies im Vorfeld gar nicht angucken. Und auch nicht angucken, wie wahrscheinlich eine Platin überhaupt ist. Du kannst solche Seiten einfach meiden, wenn sie dich unter Druck setzen.

Löse dich von deinem Zwang, erkenne, dass es keinen interessiert, und lass dir doch das Spiel oder dein Hobby nicht davon kaputt machen.

Spieleserien
Bei Spieleserien wird heutzutage auch ein komisches Zwangsverhalten an den Tag gelegt. Man muss den Vorgänger eines Spiels spielen und dessen Vorgänger und den Vorgänger des Vorgängers usw. bis man dann beim aktuellen Teil ist vergehen oft Monate oder gar Jahre.

Dein Eindruck habe ich zum Beispiel überhaupt nicht. Wo ist das denn heutzutage noch so? Meiner Meinung nach ist das ein Irrglaube, wenn ein Nachfolger, ohne den Vorgänger keinen Sinn oder Spaß macht, ist es ein schlechtes Spiel. Zudem funktioniert die Verbindung ja auch andersherum. Die kannst ja auch gewisse "AHA"-Momente haben, wenn du erst Teil 6 spielst, und dann Teil 5. Du musst ja nicht erst Teil 5 spielen, auf den du keine Lust hast, damit du Teil 6 spielen kannst, auf den du Lust hast.

Spiele werden immer größer
An sich ist die Vorstellung ein Spiel was man mag möglichst lange spielen zu können ja super toll! Doch meistens wird diese Länge leider durch merkliches Strecken des Spiels erreicht, was oft in langweiligen Spielabschnitten und/oder Stillstand der Story mündet. Und selbst wenn alles super gemacht ist, irgendwann wird es einfach langweilig und wiederholt sich. Aber die Spieler fordern es ja: Jedes neue Spiel muss mindestens 20+ Stunden gehen, fast egal welches Genre, sonst meckert die Spielerschaft über zu kurze Spieldauer und zu wenig fürs Geld. :(

Auch hier noch einmal der Tipp: Nicht so viel kaufen, sich Zeitnehmen und genießen. Sollte das Spiel allerdings dröge sein, dann lässt man einige Sachen, wie Nebenmissionen und Sammelaufgaben einfach links liegen und kümmert sich nicht. Und wenn das Spiel das nicht hinbekommt, dann spielt man es eben nicht durch. Es ist ja nicht dein Versagen. Wichtig ist, zu erkennen, worauf man gerne Lust hat. Wenn man einfach mal ein kurzes, nicht gestrecktes Spiel zocken will, findet man diese Games auch. Zudem sollte man oft das Genre wechseln, damit einem das einfach frischer vorkommt.
 
Ich mach mir über diese Dinge einfach keine Gedanken mehr.

Das ist es, was man meiner Meinung nach tun sollte! Aber ich selbst bekomme es nicht hin, obwohl ich es so gerne würde! Ich lasse mich einfach zu sehr beeinflussen und schaffe es nicht es auszublenden und meinen eigenen Ideen treu zu bleiben. Und das versaut mir iwie echt das Hobby. :/

Moin!


Anders ist das bei Spielen auf die ich richtig Lust habe, weil sie von anderen Forenmitgliedern gehyped wurden oder von Internet Plattformen top bewertet wurden.

Das was du da ansprichst, ist für mich auch was ganz ekelhaftes. Ich werde oft so gehypt, das ich anfange Spiele zu spielen, die nicht mal mein Genre sind, nur weil jeder sie gut findet, irgendwie denke ich dann ich müsste sie auch gut finden, obwohl das natürlich totaler Blödsinn ist. Aktuelles Beispiel Bioshock Collection bzw. das Genre der Shooter, fast alles was ich mir gekauft habe waren irgendwelche Shooter oder Action Spiele, die mich kaum oder gar nicht ansprechen, einfach weil ich mich hypen lassen habe und gar nicht mehr wirklich nach meinem Geschmack gegangen bin. Sonder nur noch danach, was gut sein soll und was man ja gespielt haben muss, ganz unabhängig davon, ob ich überhaupt Lust habe es zu spielen. Bioshock mag ich zum Beispiel ganzen Stil nicht. Gemerkt habe ich das dann, als sowas wie Yooka Laylee raus kam, etwas das mich wirklich anspricht. Das war ein ganz anderes Gefühl, das war nicht so wie mit top XY was ich irgendwie mal gerne haben würde, nein ich wollte es, unbedingt! Und darauf sollte ich mich mal wieder mehr fokusieren, nicht alles kaufen, was super toll sein soll, sondern nur das, was ich WIRKLICH will. Oder Prey, ein Spiel was eigentlich wie Bioshock sein soll, dennoch alleine das es einen anderen Stil hat und im Weltraum spielt, spricht mich so viel mehr an als Bioshock was unter Wasser spielt und relativ düster ist, ich mag viel mehr dieses futuristische. Teils sind die Unterschied so fein, das man sie schon mit der Lupe suchen muss, entscheiden aber tatsächlich darüber ob ich ein Spiel spielen mag oder nicht. Und das habe ich die letzten Jahre komplett vernachlässigt. Oh ein JRPG, okay kaufen, oh scheiße sieht kacke aus, spielt sich kacke, spricht mich gar nicht an, egal ist JRPG muss ich mögen. Ich weiß mega dumm...-.-

@Dr Shakal Gute Einstellung, gib mir mal bitte was davon ab! ;)

Ich mach mir da keinen großen Kopf drum und letztlich ist es nur Kopfsache. Niemand setzt mich unter Druck, wenn, dann tue ich das selbst.

Genau, es ist Kopfsache und da liegt mein Problem, ich kriege meinen Kopf nicht raus aus der Sache oder die Sache nicht aus meinen Kopf? Irgendwelche Tipps, wie man das hin bekommt, wie hast du das gemacht?

@Frequenzberater Da bist du wohl eher eine der Ausnahmen und einer der wenigen freien Seelen, die sich nicht von diesen Schwachsinn beeinflussen lassen. ;)

Ich würde diese Headline nicht nur auf Backlogs beziehen sondern vor allem auf heutiges Gamedesign, welches die Tendenz dazu hat in einer Beschäftigungstherapie auszuarten.

Ja, da stimme ich dir zu. So könnte man es auch sehen. Und ich möchte nicht, das es so etwas ist.

Bei der Überschrift, dachte ich eher an: Bestimmte Schwierigkeiten im Spiel, also wenn es zur Arbeit wird, mal weiter zu kommen... aber das wurde gar nicht erwähnt. Das ist bei mir der Motivationskiller Nummer 1. Wenn geht zocke ich schon seit Langem immer auf leichtestem Schwierigkeitsgrad, weil ich es hasse irgendwie eine Szene, ein Level.... dutzendmal zu probieren.

Gruß
Euer Lappenbrötchen

Das empfinde ich durchaus auch als nervig, aber das ist tatsächlich einer der Dinge wo ich sage, okay ich komme nicht weiter, nächste Spiel, mir egal. Probiere ich es ein andermal wieder oder wenn es ganz schlimm ist, spiele ich es halt nie wieder und verkaufe es.

1) Habe ich mir überlegt, ob das Spiel etwas für mich ist?

Ja, hier ist einer meiner größten Fehler, ich informiere mich nicht ausreichend oder gar nicht und bin dann wenn ich das Spiel iwann spiele total enttäuscht und kann es nur noch für wenig Geld weiter verkaufen, weil es bis dahin schon so lange rum lag..


Davon ab, Games laufen nicht weg, und man kann immer auch Games nachkaufen, wenn es zeitlich mal knapp ist. Wenn also 3 tolle Spiele erscheinen, einfach mal den Mumm haben und nicht alle 3 kaufen, sondern erst eines. Bis man das durch hat, ist das zweite schon billiger und wenn man das beendet hat, gibt es das dritte schon fast umsonst. Der effizienteste Weg seinen Backlog zu kontrollieren besteht einfach darin keine große Menge an Games zu kaufen, nicht darin, möglichst schnell alle vorhanden Games durchzuspielen. Das funktioniert nicht.

Diesen Gedanken finde ich grundsätzlich super aber ich habe immer irgendwie Angst, das ein Spiel dann ausverkauft ist und nur noch super teuer gebraucht zu kaufen ist und ich gebs offen zu ich bin einfach eine Konsumdrohne. Ich liebe es Spiele zu kaufen, es macht mir so eine Freude, es heitert mich selbst in meinen dunkelsten Stunden zumindest für einen Moment auf. Aber gut, da sage ich immer, die Vernunft ist schon im hohen Bogen aus dem Fenster geflogen, als ich mich für das an sich sinnlose Hobby Gaming entschieden habe. xD

Auch hier ein hilfreicher Gedanke: Für deine Trophäen interessierst nur dich. Kein Anderer im Netz interessiert es die Bohne, welche Trophies du hast.

Ich wünschte das wäre so, aber ich wurde schon so oft blöd angemacht, weil ich wenig Trophäen habe oder niedrigen Gamerscore, schlechte Prozente in XYZ, Spiel Y noch nicht gespielt habe usw. eigentlich alles absoluter Quatsch und sollte mir am Arsch vorbei gehen, tut es aber leider nicht. -.- Ich habe dann immer das Gefühl, man glaubt ich wäre kein richtiger Gamer, weil ich ja weiblich bin und bla bla blub.

Noch ein Tipp: Die Trophies im Vorfeld gar nicht angucken. Und auch nicht angucken, wie wahrscheinlich eine Platin überhaupt ist. Du kannst solche Seiten einfach meiden, wenn sie dich unter Druck setzen.

Löse dich von deinem Zwang, erkenne, dass es keinen interessiert, und lass dir doch das Spiel oder dein Hobby nicht davon kaputt machen.

Gute Idee, ich werde es versuchen, obwohl besonders nicht zu gucken welche Trophäen es gibt, wird mir sehr schwer fallen, weil ich mir dann im Nachhinein denke ach scheiße, die Trophäe hättest du doch leicht mitnehmen können und hättest du nur dies und das anders gemacht.

Dein Eindruck habe ich zum Beispiel überhaupt nicht. Wo ist das denn heutzutage noch so?

Legend of Heroes Serie :P

Meiner Meinung nach ist das ein Irrglaube, wenn ein Nachfolger, ohne den Vorgänger keinen Sinn oder Spaß macht, ist es ein schlechtes Spiel. Zudem funktioniert die Verbindung ja auch andersherum. Die kannst ja auch gewisse "AHA"-Momente haben, wenn du erst Teil 6 spielst, und dann Teil 5. Du musst ja nicht erst Teil 5 spielen, auf den du keine Lust hast, damit du Teil 6 spielen kannst, auf den du Lust hast.

Da bin ich genau deiner Meinung. ;)

Auch hier noch einmal der Tipp: Nicht so viel kaufen, sich Zeitnehmen und genießen. Sollte das Spiel allerdings dröge sein, dann lässt man einige Sachen, wie Nebenmissionen und Sammelaufgaben einfach links liegen und kümmert sich nicht. Und wenn das Spiel das nicht hinbekommt, dann spielt man es eben nicht durch. Es ist ja nicht dein Versagen. Wichtig ist, zu erkennen, worauf man gerne Lust hat. Wenn man einfach mal ein kurzes, nicht gestrecktes Spiel zocken will, findet man diese Games auch. Zudem sollte man oft das Genre wechseln, damit einem das einfach frischer vorkommt.

Schöne Worte, werde versuchen möglichst viel davon für mich umzusetzen.

Ich habe Trails of Cold Steel mit Guide angefangen zu spielen, nur weil ich die kack Trophäen wollte und jetzt weiß ich A nicht mehr wo ich im Guide war und B hab sowas von kein Bock das weiter zu spielen. Ich würde es so gerne einfach so spielen, ohne Guide sollte ja kein Ding sein aber irgendwie denke ich ständig, du hast jetzt mit Guide angefangen, jetzt brings auch zuende. Geh den Holzweg bis ans Ende. Deswegen rühre ich das Spiel nicht mehr an, obwohl ich es total mochte. Blöd, ich weiß.
 
@Dr Shakal Gute Einstellung, gib mir mal bitte was davon ab! ;)
Bitte mach nie wieder diesen Smiley :O_o:
Weiss grad nicht ob du mich verarschen willst.
Bin jetzt zu Hause, habe aber immer noch nicht wirklich zeit.
Muss gleich wieder weg...
Meine einstellung...naja.
Gefühlt würde ich gern alles spielen was grad so auf KT populär ist, unter anderem wurde ich durch halb KT schon dazu gedrängt mir Forza Horizon 3 zu holen.
Wollte es damals wirklich, aber mittlerweile brauch ich auch nciht mehr anfangen, der großteil des "Heuschreckenschwarms" zieht ja meist nach ein paar tagen weiter...
Ich versuche erstmal ein paar spiele weiter zu spielen, einige sind dabei die kein ende nehmen wie etwa GTa Online oder Diablo 3, da ist nach oben hin alles offen und genau da ist das problem.
Ich mag im Grunde beide spiele und man will der beste sein, nur gibt es da leider keine begrenzung.
So wie damals bei Dragons Dogma, da gab es nur Max Level 200, das war ok, hätte mir aber ein offenes max level gewünscht, dann würde ichd as warscheinlich heute noch spielen.
Das hatte ich so extrem gezockt, andere hätten sich das spiel 10 mal mindestens davon kaufen können.
etwas über 1000 stunden gezockt, entspricht um die 42 Tage bei Dragons Dogma, hingegen bei so einer Gurke wie GTA Online hab ich sage und schreibe schon 60 Tage Spielzeit, das sind 1440 ca. :ugly:

Das geht alles von meiner Freizeit, von meiner LEbenszeit ab.
Ich bin jetzt glaub ich 31 oder so, ich gehe lieber raus imSommer und lege meinen gestählten schwabbelkörper in den UV schatten des gelben Schweins, statt zu zocken.
Es ist mein Hobby und ich mag es, aber wenn dann möchte ich auch ein paar stunden entspannt davor hängen, in die Welt abtauchen und auch ein erfolgserlebnis.
Da muss man sich aber zeit für nehmen.


By the way, ich habe sogar noch original verschweisste Xbox 360 Spiele die ich damals für 60 euro gekauft habe, weil ich die irgendwann man spielen wollte.... :roll:
 
@Aya

Ich weiss nicht, wie alt du bist, oder wie lange du schon zockst.

Ich bin nun 41 und zocke seit dem Atari VCS 2600. Alles, was du so schilderst, habe auch ich irgendwann erlebt. Ich hatte zu Hause 50 neue Spiele, verschweisst, nie gespielt. Dann hab ich eins gespielt, und zwischenzeitlich wieder 3 gekauft. Hauptsache man hat das Spiel schon mal. Irgendwann kommt ja mal eine Flaute, und dann ist man froh, wenn man noch neues Futter hat. Reden ja alle drüber, wie toll das doch ist, das Spiel XYZ. Wenn man aktiv in einem Forum wie KT ist, verfällt man mit Hype auch leicht mal einem Gruppenzwang. Ich hab dann auch probiert, alle Spiele zu mögen und zu spielen. Ich hab auch probiert, länger zu spielen, als es mich erfreut hat.

Doch dann kam irgendwann der Punkt, wo ich Tabularasa gemacht habe. Ich hab immernoch manchmal ein wenig Backlog, aber halt maximal 3 bis 5 Spiele. Ich kaufe kaum in Sales, denn Spiele, die mich wirklich interessieren, hab ich zum Release. Für mich werden Spiele nicht interessanter, besser oder spielbarer, nur weil sie günstiger sind.

Ich kaufe auch nur noch die Genre, die mir auch wirklich liegen. Hey, Persona 5 wird gehyped. Mag auch ein tolles Spiel sein. Aber es ist nicht mein Genre. Also werde ich auch nicht warm werden. Also lass ich den Kauf gleich.

Ich meide auch Spiele, die 20+ Stunden dauern. Ich will irgendwann auch fertig werden mit einem Spiel. Nur die allerwenigsten Spiele können über so viele Stunden wirklich begeistern. Ausnahmen gibt's natürlich.

Kurzum, ich kam irgendwann an den Punkt, wo ich alles über Bord geworfen habe, was mich als Spieler belastet hat. Das hat gedauert, aber es hat funktioniert. Eine Zeit lang musste ich mich disziplinieren und heute ist es ganz automatisch so.

Dabei spiele ich immernoch sehr viel. Die GT Sport-Beta spiele ich jeden (!) Abend seit Beginn.

Mach dich frei im Kopf von Dingen, die dich beim Zocken belasten. Zeit ist zu wertvoll, um sie zu verschwenden. Zocken ist zu schön, als dass es in Arbeit ausarten sollte.
 
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