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Welche Versicherung als BA-Student?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hi Leute,

habe folgendes "Problem". Ich habe diese Woche eine Zusage für ein Ba-Studium (Medien und Kommunikationswirtschaft) erhalten, das heißt ich werde ab nächstes Jahr Pflichtversichert sein.

Nun weiß ich aber nicht, zu welcher Versicherung ich wechseln soll oder ob ich direkt bei der AOK bleiben sollte? Hat da vllt. jemand von euch schon erfahrungen gesammelt und kann mit evtl. Vor- und Nachteile von Krankenkassen aufzählen (Preis-Leistung)?

Danke schonmal im Voraus

grüße
trossi
 
Was die Kosten angeht, nehmen sich die Krankenkasse seit der Gesundheitsreform nix mehr, sprich, alle kosten gleichviel.
Zu den Leistungen kann ich nicht viel sagen, da musst du die einzelnen HPs der KKs checken.
Aber allgemein kann ich dir nur empfehlen, eine KK zu nehmen, die für dich auch persönlich erreichbar ist. Also nicht zu ner BKK aus Buxtehude wechseln.
 
Die AOK Tarife sind afaik ortsabhängig. Teilweise in den Städten sogar recht günstig. Würde da mal bei Stiftung Warentest gucken.

Viel wichtiger als Krankenkassen Wechsel: du bist nimmer bei deinen Eltern in der Haftplicht. Die kostet ja nicht viel im Jahr und sollte man unbedingt haben. Muß ja nicht gleich ein Großbrand oder so sein...sondern setzt dich versehentlich auf Brille.
 
Ich bin von der AOK zur TK gewechselt.
Kosten sind als Student ja (afaik) gleich.

Habt ihr eigentl (als Student) "schon" eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Braucht man sowas? Wer hats? Und wo?
 
Berufsunfähigkeitsversicherung als Student ist rausgeschmissenes Geld. Du arbeitest mit deinem Kopf. Fehlen dir Gliedmaßen funktioniert der Kopf immer noch.

Ist dein Kopf matschig und du kriegst nichts mehr mit kann es dir auch egal sein ob dein Betreuer für ein Zimmer mit oder ohne Vorhänge sorgt, an das man dich jeden Morgen schiebt.
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Berufsunfähigkeitsversicherung als Student ist rausgeschmissenes Geld. Du arbeitest mit deinem Kopf. Fehlen dir Gliedmaßen funktioniert der Kopf immer noch.

Ist dein Kopf matschig und du kriegst nichts mehr mit kann es dir auch egal sein ob dein Betreuer für ein Zimmer mit oder ohne Vorhänge sorgt, an das man dich jeden Morgen schiebt.

also mich würds beim einschlafen stören
 
In Sachen Krankenversicherung bin ich bei der Techniker Krankenkasse und sehr zufrieden. War vorher über die Eltern bei der DAK, und dort habe ich in den letzten Jahren bei meinen Eltern nur Grütze erlebt. Und zwar richtig fieses Zeug:

"Herr X, Ihre Mutter ist jetzt über ein halbes Jahr im Krankenhaus, ständig wechselt es zwischen Intensivstation und normaler Station, wir sind so langsam der Meinung, dass sie in ein Pflegeheim gehört."

Auch eine Beschwerde beim Regionaldirektor brachte da nix. Kann ein regionales bzw. privates "Phänomen" gewesen sein, was ich erleben musste, kann aber auch Politik der Krankenkasse sein, alles nur noch unter dem unmittelbaren Kostenaspekt zu sehen und abzuwickeln.

Die TK müsste doch auch für Neukunden eine Prämie im Programm haben, oder? Habe am Rande was mitbekommen, dass andere Krankenkassen sich aufregen, weil die TK so sich einen Vorteil verschaffen würde usw.

Tarife sollten bei gesetzlich Versicherten eh überall gleich sein. Kommt halt darauf an, ob irgendwelche Extraleistungen noch im Beitrag mit drin sind, und wieviel man für eventuelle Zusatzversicherungen zahlen muss. Kommst du nicht aus vermögendem Elternhaus oder studierst etwas, das dir nicht zwangsläufig das große Geld verspricht, könnte man im jungen Alter schon über eine Zahnzusatzversicherung nachdenken. Also mit Mitte 20, oder so.

Unbedingt ratsam ist wie oben bereits erwähnt eine private Haftpflichtversicherung.

Der Rest ist optional und von den individuellen Lebensumständen abhängig. Ich denke, als Student braucht man nicht unbedingt eine Berufsunfähigkeitsversicherung, ebenso ist eine private Unfallversicherung nicht zwingend nötig. Oder du hast einen Hang zu Extremsportarten, dann würde ich aber im Vorfeld abklären, ob es ratsam wäre, der Versicherung davon zu erzählen. :D Hausratversicherung kann was bringen, wenn deine Studentenbude im Ghetto liegt, Rechtsschutz in Mietangelegenheiten z. B. Versicherungen sind ein endloses Thema!
 
Da gesetzlich überall gleich kostet ist das egal. Sind 77€.
Kann die BKK Pfalz aber empfehlen, da kannst du bei Vorsoge am Ende des Jahres 150€ bekommen.

Ansonsten solltest du wahrscheinlich bis zum Ende deiner Ausbildung eh noch Haftpflichtversichert bei deinen Eltern sein.
 
bin auch bei der tk....hab bis dieses semester alles auf einen batzen bezahlt, angerufen und jetzt gehts auch monatlich...zum glück

außerdem hatte die ne geile stimme...ich wollt schon vorbeifahren aber war bissl weit :D
 
Berufsunfähigkeits als Student ist sehr sinnvoll! Du behältst nämlich den Beitrag, den du jetzt hast. Dazu kannst du bei deinem Bildungsabschluss nochmal aufstocken. Sagen wir du versicherst dich jetzt auf 9.000,- jährlich, wenn du dann deinen Bachelor/Master hast kannst auf 12.000,- erhöhen. Und wenn du die mit 22 abschließt und vital fit bist bleibt der Beitrag, auch wenn du bei Berufseinstieg schon 30 bist, nur noch ein Lungenflügel funktioniert und die Pumpe sowieso schon am Ächzen ist - der Beitrag bleibt.

Du musst halt wissen ob du das Risiko eingehst. 25% triffts rechnerisch. Einen von vier... das heißt, drei triffts nicht. Ich persönlich habe für mich, und das muss ich ehrlich zugeben (weil ich dir ja keine verkaufen kann^^) dagegen entschieden. Weil ich einfach denke, drei triffts nicht und klappts in dem Beruf nicht mehr, versuch ich mein Glück woanders. Aber ist halt eine sehr risikofreudige Lebensart. Das musst du für dich selber wissen.

Edit: Kannst das ganze ja an eine Rentenversicherung koppeln, dann kommt auch wieder bissel was zurück.
 
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