Bei mir ist langsam die Luft raus (nach 7 (?) Hauptmissionen). Was Türenmacher so anmacht, nämlich das unentdeckt bleiben und, durch Drohen, Kamera-Hacks & Co, von "außen" zu agieren, finde ich höchst langweilig. Deswegen spiele ich mittlerweile auch eher offensiv. Nur ist das Spiel dafür jetzt nicht unbedingt ausgelegt. Funktioniert zwar, aber es ist eben nicht optimal und daher auch recht öde.
Dann lieber Hitman, wo man noch selber "rein" muss. Sich verkleidet, Ablenkungen startet und schlussendlich alles wie einen Unfall aussehen lässt. Bei Watch Dogs scanne ich einfach die Umgebung, fliege per Drohne oder Datenleitungen durch die Level, schließe ein paar Schaltkreise kurz, lenke drei Wachen ab und hacke dann aus sicherer Entfernung das Ziel. Finde ich so passiv und demotivierend.
Was mich aber trotzdem ein paar Stunden gefesselt hat, ist die Welt und der Stil. Sehr lebendige Ubi-Stadt und die ganzen Popkultur-Referenzen und Blödeleien haben mir auch sehr gefallen. Dennoch werden Watch Dogs und ich wahrscheinlich nie enge Freunde. Was hauptsächlich am Core-Gameplay liegt, das bei mir nicht wirklich zündet. Dann lieber ein neues Assassin's Creed.
Werde es nun vorerst bei Seite legen und wahrscheinlich ein paar Indies oder mal ein ganz anderes Gerne (JRPG, FFXV?) zocken. Nach dem ersten großen Schwung AAA-Titel in diesem Herbst, bin ich derer nun ein wenig müde.