Ich habe mir gestern das FDP-Deutschlandprogramm noch ganz durchgelesen. Die hier im Thread geäußerte Tendenz: "man wählt die FDP, weil man eine Schwarz/Gelbe Regierung möchte, um linkes Gesocks
von der Macht fernzuhalten", scheint wirklich der eigentliche Grund zu sein, warum man diese Partei wählt. Obwohl die FDP teilweise wichtige und richtige Standpunkte zu Bürgerrechten, Freiheit, sozialer Mobilität und Generationengerechtigkeit artikuliert, kann ich bei einer Betrachtung des Programms in seiner Gesamtheit nur den Kopf schütteln: Man möchte u. a. Steuern senken, gleichzeitig den Haushalt konsolidieren und die Ausgaben für Bildung stark erhöhen, wie man das finanzieren möchte, wird nicht wirklich klar – auch wenn man von Rationalisierungen im Bereich sozialer Leistungen und Bürokratie spricht, sieht eine seriöse Finanzpolitik anders aus. Zusätzlich wirkt das Programm nicht durchweg kohärent, auch hat man an vielen Stellen den Eindruck, dass es sehr im Lichte des politischen Klientelismus steht.
Eventuell werde ich mir heute Abend mal ein anderes Parteiprogramm vornehmen, spätestens bis zur Bundestagswahl will ich sie ja ohnehin alle gelesen haben. Momentan gehe ich davon aus, dass ich wohl jedes Parteiprogramm defizitär, unrealistisch und klientelistisch finden werde, von daher ist das kein originäres Problem der FDP. Darüber hinaus halte ich die Programme glücklicherweise ohnehin nur für grobe Richtlinien, die eher dem Wahlkampf und der Befriedung der eigenen politischen Basis dienen, als wirklichen Ausblick auf eine potentielle ordnungspolitische Gestaltung der jeweiligen Parteien geben zu können - hoffnungsvoll traue ich zumindest den im deutschen Parlament vertretenen Parteien - exklusive der Linkspartei - in ihrer Spitze genug Realitätssinn und Pragmatismus zu, über die Träumereien der eigenen Partei aus dem Wahlkampf hinweg denken zu können .
von der Macht fernzuhalten", scheint wirklich der eigentliche Grund zu sein, warum man diese Partei wählt. Obwohl die FDP teilweise wichtige und richtige Standpunkte zu Bürgerrechten, Freiheit, sozialer Mobilität und Generationengerechtigkeit artikuliert, kann ich bei einer Betrachtung des Programms in seiner Gesamtheit nur den Kopf schütteln: Man möchte u. a. Steuern senken, gleichzeitig den Haushalt konsolidieren und die Ausgaben für Bildung stark erhöhen, wie man das finanzieren möchte, wird nicht wirklich klar – auch wenn man von Rationalisierungen im Bereich sozialer Leistungen und Bürokratie spricht, sieht eine seriöse Finanzpolitik anders aus. Zusätzlich wirkt das Programm nicht durchweg kohärent, auch hat man an vielen Stellen den Eindruck, dass es sehr im Lichte des politischen Klientelismus steht.Eventuell werde ich mir heute Abend mal ein anderes Parteiprogramm vornehmen, spätestens bis zur Bundestagswahl will ich sie ja ohnehin alle gelesen haben. Momentan gehe ich davon aus, dass ich wohl jedes Parteiprogramm defizitär, unrealistisch und klientelistisch finden werde, von daher ist das kein originäres Problem der FDP. Darüber hinaus halte ich die Programme glücklicherweise ohnehin nur für grobe Richtlinien, die eher dem Wahlkampf und der Befriedung der eigenen politischen Basis dienen, als wirklichen Ausblick auf eine potentielle ordnungspolitische Gestaltung der jeweiligen Parteien geben zu können - hoffnungsvoll traue ich zumindest den im deutschen Parlament vertretenen Parteien - exklusive der Linkspartei - in ihrer Spitze genug Realitätssinn und Pragmatismus zu, über die Träumereien der eigenen Partei aus dem Wahlkampf hinweg denken zu können .

Als CDUler sollte man mit kritik an anderen Parteien aber vorsichtig sein. Ist ja wie, wenn der alte Adolf gegen Menschenrechtsverletzungen wäre.
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