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Grafik damals immer geil zum Releasezeitpunkt, Inszenierung auch gut aber das Gameplay einfach absolut langweilig af.
Gegnerwelle hier, Gegnerwelle da, kletterst 3 Meter rum oder fummelst was rum für ein Rätsel und nächste Gegnerwelle nach Gegnerwelle in schlechtester Thirdpersonmanier mit beschissenden semi funktionierenden Deckungssystem.
 
Zum Teil kann ich es nachvollziehen, gerade bei Teil 1. Aber ich habe noch nie verstanden, warum der Uncharted Serie etwas vorgeworfen wird, was damals bei unzähligen anderen Actionspielen und Shootern genauso der Fall war. Kann ja eigentlich nur daran liegen, weil die Präsentation bei Uncharted so viel besser war als bei den anderen Spielen und es daher mehr aufgefallen ist.
 
Ein Uncharted spielt man für gewöhnlich auch nicht unbedingt ausschließlich aufgrund der Shooter-Einlagen finde ich - wobei die gerade in Teil 4 und Lost Legacy durchaus gut (und besser als der Durchschnitt) und abwechslungsreich sind und auch ein leises Vorgehen erlauben.

Die Serie lebt vom Charisma der Figuren und vom Storytelling, sowie dem fantastischen Archäologen-Setting und den genialen, sehr unterschiedlichen Handlungsorten in Kombination mit der beispiellosen Inszenierung, verpackt in einen Mix aus Klettern, Schießen, Rätseln und ruhigen Passagen, der vom Pacing Referenzmaterial ist. Jeweils (insbesondere ab Teil 4) immer perfekt dosiert. Dazu noch angereichert mit historischen Gegebenheiten (was in Spielen auch viel zu selten vorkommt). Und dieses Paket ist im Spielesektor ziemlich einzigartig. Nicht mal ein Tomb Raider kann man dazuzählen, denn dort ist die Atmosphäre wesentlich düsterer, man ist in der Regel alleine unterwegs, es fehlen die sympathischen Figuren und das Gameplay ist noch actionlastiger. Zudem verweilt man gerade in den neueren Teilen fast immer im gleichen Setting, während es bei Uncharted um die halbe Welt geht.

Uncharted ist ein pures "feel good"-Game. Auch davon gibt es viel zu wenige. Und wie geschrieben: die Art der Uncharted-Spiele ist ein Alleinstellungsmerkmal im heutzutage oft vorhandenen Einheitsbrei der Videospiele, was man sonst nirgendwo anders findet. Daher, vor allem nach fast einem Jahrzehnt Pause: gerne mehr!
 
US-Copyright Office lehnt die Pläne zur Bewahrung von Videospielen ab

Das US Copyright Office (USCO) hat kürzlich beschlossen, die bestehenden DMCA-Regeln nicht zu ändern, um die Erhaltung von Videospielen durch Museen, Bibliotheken und Archive zu erleichtern.

Diese Entscheidung markiert das Ende eines dreijährigen Bemühens der Video Game History Foundation (VGHF), die versucht, ältere Videospiele, die vom Markt verschwinden, für zukünftige Generationen zu bewahren.

Der Grund für den Vorstoß der VGHF liegt in der Tatsache, dass schätzungsweise 87 % der vor 2010 veröffentlichten Videospiele heute "praktisch unzugänglich" sind. Dieser Verlust ist auf technologische Veränderungen, geänderte Verbrauchergewohnheiten, neue Geschäftsmodelle und das schlichte Vergehen der Zeit zurückzuführen.

Während andere kulturelle Werke wie Bücher, Filme und Musik durch das DMCA-Gesetz geschützt sind und somit in Archiven leichter bewahrt werden können, haben Videospiele diesen Schutz bisher nicht erhalten.

In seiner Antwort stützte sich das Copyright Office auf die Argumente der Entertainment Software Association (ESA), die Bedenken äußerte, dass ein erleichterter Zugang zu archivierten Spielen ein Risiko für den kommerziellen Markt darstellen würde. Insbesondere wurde die Petition der VGHF abgelehnt, weil sie keine klare Regelung dafür vorschlug, wer auf die archivierten Spiele zugreifen dürfe und zu welchem Zweck.

Die VGHF, die noch nicht aufgibt, hatte gehofft, dass ein digitales Archivsystem für Videospiele entwickelt werden könnte, in dem Nutzer über Emulationsplattformen auf archivierte Spiele zugreifen können. Doch die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass der Zugang kontrolliert und Missbrauch vermieden wird.

Das Copyright Office betonte, dass die Risiken für den Spielemarkt zu groß seien, wenn ein solch uneingeschränkter Zugang zu archivierten Inhalten erlaubt würde. Die Entscheidung bedeutet, dass Videospiele im Gegensatz zu anderen Medien weiterhin schwer zu bewahren sind, was die Erhaltung eines großen Teils der Spielegeschichte gefährdet.

Quelle: Gamefront

Was für eine schwachsinnige Argumentation. Da war die Lobbyarbeit der Spieleindustrie wohl mal wieder äußerst erfolgreich.
 
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