Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Uni und so (4 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hmm, hab nach mehr als einem halben Jahr nach meiner Bewerbung eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für eine Stelle als akademischer Mitarbeiter bekommen. Jetzt kann ich zwar an dem Termin eh nicht, aber eigentlich hatte ich da gedanklich schon mit dem Kapitel Wissenschaft abgeschlossen gehabt... Naja, die zwei Jahre befristet wären aber gar nicht mal so schlecht, da dann meine Freundin mit dem Studium fertig wäre und weiß dann vielleicht wo und was sie machen möchte, sodass ich mich danach richten könnte. :tip:
 
Joa, naja ein Job habe ich ja da bereits. Ist also nicht so schlimm. Aber dass ne Einladung zu nem Bewerbungsgespräch mal mehr als ein halbes Jahr dauern kann, hatte ich letztes Jahr auch schon. :D
 
Hmm, hab nach mehr als einem halben Jahr nach meiner Bewerbung eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch für eine Stelle als akademischer Mitarbeiter bekommen. Jetzt kann ich zwar an dem Termin eh nicht, aber eigentlich hatte ich da gedanklich schon mit dem Kapitel Wissenschaft abgeschlossen gehabt... Naja, die zwei Jahre befristet wären aber gar nicht mal so schlecht, da dann meine Freundin mit dem Studium fertig wäre und weiß dann vielleicht wo und was sie machen möchte, sodass ich mich danach richten könnte. :tip:

also wenn du nicht dauerhaft in der Wissenschaft bleiben willst (also die komplette akademische Karriere bis zum Prof durchlaufen willst), dann sehe ich eine solche Stelle als Zeitverschwendung. Selbst wenn ein paar gute Paper dabei herausspringen - für deine nächste Industrie-Stelle hilft dir das wenig.
Behalte lieber deinen "normalen" Job in der Industrie, der nicht so mickrig bezahlt wird wie in der Akademia.
 
Ja, mal schauen. Hab mich ja nicht ohne Grund beworben gehabt. Also müsste ich eben jetzt ausloten ob mir die Wissenschaft oder die "Industrie" mehr zusagt. Bin jetzt aber auch nicht so gut bezahlt, sodass ne TV-L 13 Vollzeit Stelle kein Abstieg wäre.
 
Ja, mal schauen. Hab mich ja nicht ohne Grund beworben gehabt. Also müsste ich eben jetzt ausloten ob mir die Wissenschaft oder die "Industrie" mehr zusagt. Bin jetzt aber auch nicht so gut bezahlt, sodass ne TV-L 13 Vollzeit Stelle kein Abstieg wäre.

Dann ist die Frage was Du nach den 2 Jahren machst? Auch wenn die wissenschaftliche Stelle jetzt reizvoll klingt, in der Praxis würdest Du Dich auf dem akademischen Weg bis zum St. Nimmerleinstag von einem befristeten Vertrag zum nächsten hangeln. Oder Du bist vor Deinem 40. Geburtstag Prof.
 
also wenn du nicht dauerhaft in der Wissenschaft bleiben willst (also die komplette akademische Karriere bis zum Prof durchlaufen willst), dann sehe ich eine solche Stelle als Zeitverschwendung. Selbst wenn ein paar gute Paper dabei herausspringen - für deine nächste Industrie-Stelle hilft dir das wenig.
Behalte lieber deinen "normalen" Job in der Industrie, der nicht so mickrig bezahlt wird wie in der Akademia.

Das ist so nicht allgemein richtig. In gewissen Bereichen (insbes. Natur- und Ingenieurswissenschaften) machen Postdocstellen auch mit Hinblick auf Industrie Sinn - vorausgesetzt es besteht Nachfrage nach so tiefgehendem Spezialwissen. Ich kenne Leute (Physiker), die gerade mit Hinblick auf Industrie noch nen Postdoc dranhängen.
 
Das ist so nicht allgemein richtig. In gewissen Bereichen (insbes. Natur- und Ingenieurswissenschaften) machen Postdocstellen auch mit Hinblick auf Industrie Sinn - vorausgesetzt es besteht Nachfrage nach so tiefgehendem Spezialwissen. Ich kenne Leute (Physiker), die gerade mit Hinblick auf Industrie noch nen Postdoc dranhängen.

ok, das stimmt schon, teilweise stellen die Firmen auch ganz gerne Leute mit Postdoc Erfahrung ein, aber ich hoffe wirklich, dass sich das nicht zum Trend entwickelt... finde man wird halt einfach als Postdoc nicht gut bezahlt.
Wenn man schon soviel Zeit in den Doktor-Titel investiert hat und dabei schlecht bezahlt wurde (also im Vgl zu denen die gleich nach Diplom/Master in die Industrie sind), dann will moch doch nicht noch mehr Zeit schelchtbezahlt in die "Ausbildung" investieren :nein:
 
So nach einigen Wochen grübeln konnte ich mich endlich auf ein Masterarbeitsthema festlegen: Cause-Related Marketing it is.

Ich hoffe das geht morgen beim Prof durch und das letzte Kapitel meines Studiums kann beginnen. :traurig:
 
Wat? An meiner Uni hat der Prof seine Lieblingsstudenten gefragt, Kaffee getrunken und dann wurde der Vertrag unterschrieben. :ugly:

Naja, dann war das eben nicht rechtmäßig.

Normalerweise muss die Stelle beantragt werden, mindesten 2 Wochen ausgeschrieben sein, dann Bewerbungsgespräche geführt werden im Anschluss dann mit Begründung für den glücklichen Gewinner zur Frauenbeauftragten, dem Personalrat der studentischen Beschäftigten UND UND UND..
 
Naja, dann war das eben nicht rechtmäßig.

Normalerweise muss die Stelle beantragt werden, mindesten 2 Wochen ausgeschrieben sein, dann Bewerbungsgespräche geführt werden im Anschluss dann mit Begründung für den glücklichen Gewinner zur Frauenbeauftragten, dem Personalrat der studentischen Beschäftigten UND UND UND..
:ugly:

Also weder meine Hiwi-Stelle, noch meine spätere Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter war ausgeschrieben. Ehrlich gesagt hat sich von meinen Kommilitonen, die heute in der Wissenschaft sind, niemand auf eine ausgeschriebene Stelle beworben. Zumindest was den Einstieg anbelangt, der lief immer nur über die direkte Beziehung.
 
:ugly:

Also weder meine Hiwi-Stelle, noch meine spätere Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter war ausgeschrieben. Ehrlich gesagt hat sich von meinen Kommilitonen, die heute in der Wissenschaft sind, niemand auf eine ausgeschriebene Stelle beworben. Zumindest was den Einstieg anbelangt, der lief immer nur über die direkte Beziehung.

Ja, das ist ja auch nichts ungewöhnliches. Das machen die auch alle so, weil der Weg nach Vorschrift einfach zu lange dauert. Zeigt aber auch ganz deutlich, dass dann weder der Personalrat, noch die Frauenbeauftragte oder sonst wer in der Verwaltung irgendwie arbeiten oder sich einen Scheiß um etwas kümmern. Nicht, dass du oder deine Kollegen die Einstellung nicht verdient hättet, aber alle Verwaltungsinstanzen, die sich auch im Zweifelsfall für dich einsetzen müssen, sind wohl nicht existent, machtlos oder Mitläufer.

Der akademische Betrieb ist eben ein korrupter Haufen, der sich das eben auch leisten kann, da die Hochschule sich laut Gesetz eben selbst verwalten muss. Niemand hat darauf sonst Bock. Ist ja auch verständlich. Von daher, gut für jeden, der jemanden kennt, der einen kennt, oder der irgendwie eine Fuß in die Türe eines Netzwerkes kriegt, aber wer das nicht schafft oder einfach in einem ungünstigen Klima aufwächst, hat es da sehr schwer.


Ich meine, bei uns und mir ist das nicht anders gelaufen. Ich kenne die Mitarbeiter der Universität sehr gut, ich liefere auch ausgezeichnete Leistung ab und als mein Bafög auslief, habe ich auch mal unverbindlich eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin gefragt, ob sie einen Job für mich hat. Die ging zu ihrem Chef, dem Oberhaupt des Instituts, der wurde zufällig vorher von einem Kollegen, den er aus der ETH Zürich kennt gefragt, ob er einen Studenten hat, dem man solche Aufgaben anvertrauen kann: Es fiel mein Name, ich ging zum Gespräch und wurde mit Begründung, weswegen eine ordentliche Ausschreibung zu dem Zeitpunkt nicht möglich war, eingestellt. Dummerweise hatte die HU aber gezickt, so dass es eben ein ziemlich hin und her wurde, die bestanden nämlich auf eine ordentliche Ausschreibung.

Thats Life, deal with it. Rechtmäßig ist da aber auch nichts. Sollte auch nur einer mal wirklich dagegen klagen, kann jede Uni wegen Verfahrensfragen gleich mal nen Jahr zumachen.

Das fängt auch ganz klein an, ohne das man es wirklich merkt. Bei meinem Prof bin ich in Telefon eingespeichert, wenn es um irgendeine Auswertung geht, oder irgendeine Leistung ruft er mich eben an, und ich ihn. Ich überbrücke also schon als Student im Lehrbetrieb alle Kontrollinstanzen, sei es das Prüfungsamt, die Studienordnung oder die Prüfungsordnung. Hab auch den Eindruck, dass das zum guten Ton gehört. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Gutachten zu meiner Diplomarbeit ist heute eingelangt. Die Arbeit wurde mit Sehr Gut benotet! :hurra:
Jetzt geht es also doch geradewegs dem Ende entgegen, unfassbar. Im Moment kommt es mir oft so vor, als hätte ich gerade erst mit dem Studium begonnen, so schnell ging das alles. :O_o:
Bin aber froh, dass es bald - inkl. finaler Diplomprüfung im Jänner - vollbracht ist, sodass ich mich wieder neuen Herausforderungen widmen kann!
 
Ich bräuchte mal eure Hilfe.

Bin jetzt fast am Ende meiner Fortbildung zum Betriebswirt, muss jetzt nur noch eine Projektarbeit (30-40 Seiten) schreiben und diese präsentieren.

Problem ist, dass ich sowas noch nie gemacht habe und auch keinen Schimmer, welches Thema ich nehmen soll. Hab jetzt schon die ganzen Unterlagen durchgeblättert, aber absolut nix passendes gefunden.

Da ich die Fortbildung in Vollzeit mache, hab ich auch kein Unternehmen auf das ich mich beziehen könnte.

Kann jemand von euch eine Seite empfehlen, auf der ich mich informieren kann, evtl. vielleicht sogar Anregungen zu einem Thema finden kann?
 
Ich bräuchte mal eure Hilfe.

Bin jetzt fast am Ende meiner Fortbildung zum Betriebswirt, muss jetzt nur noch eine Projektarbeit (30-40 Seiten) schreiben und diese präsentieren.

Problem ist, dass ich sowas noch nie gemacht habe und auch keinen Schimmer, welches Thema ich nehmen soll. Hab jetzt schon die ganzen Unterlagen durchgeblättert, aber absolut nix passendes gefunden.

Da ich die Fortbildung in Vollzeit mache, hab ich auch kein Unternehmen auf das ich mich beziehen könnte.

Kann jemand von euch eine Seite empfehlen, auf der ich mich informieren kann, evtl. vielleicht sogar Anregungen zu einem Thema finden kann?
Hast dich auf was spezialisiert?

Also Dozenten geben ja auch sehr gerne Themen. Im Internet beziehungsweise auf iwelchen seiten nach Themen suchen halte ich für unvorteilhaft.

Ich habe meine BA einfach über was geschrieben wovon ich wenig Ahnung hatte aber großes Interesse. Gleichzeitig sollte es in die Richtung gehen in der ich dann nach meinem master arbeiten will.

Lehrbeauftragte sind für solche Fragen immer der beste Ansprechpartner, die freuen sich oft wenn man auf sie zukommt.
 
Ich bräuchte mal eure Hilfe.

Bin jetzt fast am Ende meiner Fortbildung zum Betriebswirt, muss jetzt nur noch eine Projektarbeit (30-40 Seiten) schreiben und diese präsentieren.

Problem ist, dass ich sowas noch nie gemacht habe und auch keinen Schimmer, welches Thema ich nehmen soll. Hab jetzt schon die ganzen Unterlagen durchgeblättert, aber absolut nix passendes gefunden.

Da ich die Fortbildung in Vollzeit mache, hab ich auch kein Unternehmen auf das ich mich beziehen könnte.

Kann jemand von euch eine Seite empfehlen, auf der ich mich informieren kann, evtl. vielleicht sogar Anregungen zu einem Thema finden kann?
Gibt es einen Betreuer bei der Fortbildung? Suche dir mit ihm gemeinsam ein Thema aus. Ansonsten überleg einfach, welches Thema du in der Fortbildung besonders interessant fandest oder in welche Richtung du arbeiten möchtest. Dann schnapp dir ein Buch zum Thema und du wirst sicher eine Fragestellung finden.
 
Nein, spezialisiert hab ich mich nicht. Möchte am liebsten etwas in Richtung Marketing oder Außenhandel machen.

Da wir keinen Unterricht mehr haben und die Fortbildungsstätte 120km entfernt ist, hab ich den jeweiligen Dozenten mal eine E-Mail geschrieben. Warte die Antwort mal ab.

Werde am Montag auch mal nach Bücher zu den Themen suchen.

Danke für die Antworten.
 
Juhu, ich habe heute meine Diplomprüfung bestanden! :hurra:
Die Verteidigung der Masterarbeit wurde mit "Gut", die anderen Prüfungsfächer mit "Sehr Gut" bewertet! Bin mit dem Ergebnis in Summe sehr zufrieden! :hurra:

430.gif
 
Zurück
Oben