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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich wechsle mal gekonnt das Thema und stelle mich in den Mittelpunkt. Dort fühle ich mich nämlich besonders wohl. Neulich durften dies etwa 100 Studenten bezeugen, da ich zum ersten mal vor einer solch großen Masse die 90minütige Jiders-Show abziehen konnte. Und da das alles so fürchterlich "klausurrelevant" ist, haben die auch alle artig durchgehalten und meine zauberhaften Gags über sich ergehen lassen. Ich konnte den Hate förmlich schmecken. Die Luft war voll mit Hass, sexueller Erregung und Verzweiflung. Und ich im Zentrum der Aufmerksamkeit. Bin ich ein schlechter Mensch, weil ich das so geil fand? Wahrscheinlich schon. Ich freu mich schon auf's nächste Mal :dhoch:
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
damit die PartyGang in der Disco nicht jede Frau wegcockt,

Hahaha, der war geil :lachweg: :ugly:

Jiders schrieb:
Ich stimme Slurms und der Jura-League absolut zu. Ohne sie gäbe es keine Zivilisation wie wir sie heute haben. Ohne Betriebswirte im übrigen auch nicht, aber das interessiert euch wahrscheinlich noch weniger :dhoch:

Heißt aber net das es keine Zivilisation gäbe, sie wäre nur anders.

Osa-chan schrieb:
Ohne Juristen keine moderne Zivilisation. Ganz einfach, oder?

Was ist eine moderne Zivilisation?
Ich denke schon das es dann eine moderne Zivilisation gäbe, jedoch ist sie für uns unvorstellbar da es unendlich viele Möglichkeiten der Erscheinung dieser gäbe.

@Hana-Bi:
Wieso das?
Gerade das ist das Studienfach das mich am meisten interessiert.
Dann werd ich, falls ich einer werde, uns beliebt machen :D:dhoch:
 
Partyhengst schrieb:
@Hana-Bi:
Wieso das?
Gerade das ist das Studienfach das mich am meisten interessiert.
Dann werd ich, falls ich einer werde, uns beliebt machen :D:dhoch:

Ach, wir studieren halt irgendwie von allem ein bisschen, aber eben nichts wirklich richtig. So ist zumindest die landläufige Meinung, was teilweise ja auch stimmt.;)

Bin jetzt auch eher im Bereich der Umweltökonomie in meinem Studium gelandet.
 
Was für eine lächerliche Diskussion. "Juristen haben die Zivilisation erfunden". Mag sein, aber deshalb jeden Idioten, der unmotiviert inner Jura VL sitzt und ein drittklassiges Staatsexamen macht für die Existenz der abendländischen Welt zu ehren, ist ja wohl lächerlich. Das wäre wie, wenn ein Physiker behauptet, Anteil an der Relativitätstheorie (oder sonstwas dolles, sucht euch was aus) zu haben, nur weil er zwei Semester Physik überlebt hat. Lachhaft.

Sowieso scheint ja jeder Studiengang einige Vetreter zu haben, die glauben: "Ohne uns geht nix". Kenn da selbst viele Mediziner, die abschätzig auf alles gucken, was nicht in ähnlich direkter Weise sinnvoll und gut und toll ist, wie Medizin. Die muss man auch ab und zu dran erinnern, dass die ohne reine Wissenschaften immernoch bei Aderlass und Loch-in-den-Kopf-Bohren wären.

Fakt ist doch: So ziemlich alle Fachrichtungen haben durch einige herausragende Vertreter maßgeblichen Einfluss auf unsere Kultur gehabt. Da irgendeine Rangfolge aufstellen zu wollen, ist schlichtweg dämlich, allein schon, weil man nicht objektiv formulieren kann, welche kulturellen Errungenschaften die wichtigsten waren (elektrisches Licht? Humanitäres Völkerrecht? Kapitalismus?).

Viel wichtiger ist aber, festzuhalten, dass nicht die Gesamtheit aller Idioten, die jemals irgendein Fach studiert haben, sondern (viele) einzelne, herausragende Persönlichkeiten für wirkliche Fortschritte verantwortlich sind. Sich als Student, der im Regelfall noch nichts weltbewegendes getan hat (und sind wir ehrlich: Die meisten von uns werden es nie so weit bringen) mit diesen Errungenschaften zu identifizieren, ist ein sicheres Zeichen von Realitätsverlust.
 
Findste lächerlich, ne? Olololololo? :dhoch:

Ich persönlich seh Null Bezug zwischen der Diskussion und deinem Posting.
So wie ich das seh, fing das ganze mit der Physiker-Geschichte an. Ich kann nur in folgendes einstimmen: Jura wird von der Allgemeinheit weder verstanden noch richtig eingeschätzt. Gesetze auswendig lernen ist das große Klischee. Dass die Diskussion von vielen auf Abwege gebracht wurde, weil sie jedem Kommentar sofort etwas entgegnet haben, was keiner gesagt hat: Dass Jura das Alleinseligmachende ist.
Versuchen wir's ein letztes mal: Es steckt mehr hinter Jura und dem Studium als die Allgemeinheit glaubt (glauben möchte). Das Studium der Rechtswissenschaften macht aus den Studenten systematisch denkende Menschen, die ein Auge für's Detail haben.
 
Fl0w111 schrieb:
Ohne Informatiker würdet ihr jetzt gar nicht erst vor eurem PC sitzen und diskutieren wer denn jetzt der wichtigste von euch ist :P

Yepi, endlich bringt einer Informatik ins Spiel. ^^

Hier mal meine Definition:

Informatik := Möglichst effiziente digitale Lösung von Problemstellungen, die zuvor Menschen erfunden und weniger effizient selbst durchgeführt haben.
Der Bereich "Möglichst effiziente" fällt dann in die Forschung und Ingenieursdisziplin.

Was ich sagen will: Ohne das Menschen sich Prozesse überlegen um Probleme (zunächst manuell) zu lösen, fehlt der Informatik das Fundament.

Was ich weiter sagen will (inhaltlicher Anschluss an die letzten 3 Seiten im Thread): Auch Informatik kann nicht für sich alleine funktionieren.

Natürlich nur meine Meinung.
 
Jiders schrieb:
Ich persönlich seh Null Bezug zwischen der Diskussion und deinem Posting.

Liegt vielleicht daran, dass du einer der wenigen bist, die das Thema nüchtern sehen.

Jiders schrieb:
[...]was keiner gesagt hat: Dass Jura das Alleinseligmachende ist.

In einigen Postings schien zwischen den Zeilen imho durchaus die Ansicht durch, dass der Juristerei eine höhere Bedeutung zuzuweisen ist, als diversen anderen Fachrichtungen.

Jiders schrieb:
Es steckt mehr hinter Jura und dem Studium als die Allgemeinheit glaubt (glauben möchte). Das Studium der Rechtswissenschaften macht aus den Studenten systematisch denkende Menschen, die ein Auge für's Detail haben.

Dass Studieren i.A. mehr bedeutet, als das Wissen, was man vermittelt bekommt, ist ja sogar bei vielen Studenten nicht angekommen (kann dieses "Das brauch ich später aber nie wieder"-Geheule nicht mehr hören. Wer nur lernen will, was er später braucht, kann ne Ausbildung machen). In diesem Sinne volle Zustimmung. Ich hab so ziemlich jeden Studiengang mal in Erwägung gezogen und ich glaube, wäre es Jura geworden, dann aus den gleichen Gründen, warum ich jetzt Physik studiere: Exakt, analytisch und man versteht ein Stückchen Welt.
 
Morpheus_xXx schrieb:
Jiders schrieb:
Ich persönlich seh Null Bezug zwischen der Diskussion und deinem Posting.

Liegt vielleicht daran, dass du einer der wenigen bist, die das Thema nüchtern sehen.

Jiders schrieb:
[...]was keiner gesagt hat: Dass Jura das Alleinseligmachende ist.

In einigen Postings schien zwischen den Zeilen imho durchaus die Ansicht durch, dass der Juristerei eine höhere Bedeutung zuzuweisen ist, als diversen anderen Fachrichtungen.

Jiders schrieb:
Es steckt mehr hinter Jura und dem Studium als die Allgemeinheit glaubt (glauben möchte). Das Studium der Rechtswissenschaften macht aus den Studenten systematisch denkende Menschen, die ein Auge für's Detail haben.

Dass Studieren i.A. mehr bedeutet, als das Wissen, was man vermittelt bekommt, ist ja sogar bei vielen Studenten nicht angekommen (kann dieses "Das brauch ich später aber nie wieder"-Geheule nicht mehr hören. Wer nur lernen will, was er später braucht, kann ne Ausbildung machen). In diesem Sinne volle Zustimmung. Ich hab so ziemlich jeden Studiengang mal in Erwägung gezogen und ich glaube, wäre es Jura geworden, dann aus den gleichen Gründen, warum ich jetzt Physik studiere: Exakt, analytisch und man versteht ein Stückchen Welt.

Ich sag mal so. Physik würde ich auch gerne studieren. Die Welt und das Universum ein bisschen besser zu verstehen als andere, wär ein großer Anreiz gewesen. Das Physikstudium hat aber einen sehr guten Ruf (außer dass bei euch die Ladies nicht so scharf aussehen wie in Jura oder BWL ;) ). Würd hier einer gegen Naturwissenschaften flamen, würd ich mich ähnlich einschalten. :deal:
Liegt aber daran, dass ich grundsätzlich ein Herz für Wissenschaft habe. Ich liebe Bildung über alles (außer Geschichte und Geographie, das langweilt mich zu Tode).
 
MouseMan schrieb:
@Osa-chan: Ich habe doch geschrieben, dass die Juristen notwendig (um sprachlich präzise zu sein auch hinreichend) sind für eine moderne Zivilisation :ugly: Nur bilden sie nicht das Fundament, sie halten die Zivilisation am Laufen. Ups, jetzt habe ich das nochmals geschrieben^^

Wenn du aber davon redest, dass es ohne Juristen keine Autos oder Internet gebe, dann ist das wirklich weltfremd. Die Juristen sorgen dafür, dass diese Erfindungen von allen im geregelten Maße nutzbar sind. Es würde auch Autos ohne Juristen geben, das Internet erst recht, aber eben ziemlich wirr und ohne "System dahinter". Es wäre wohl aber trotzdem irgendwann für jeden nutzbar, schließlich will der Erfinder seine Sachen unters Volk bringen und Geld verdienen. Und da kommen dann die Juristen (und BWLer) ins Spiel.

Und nur noch nebenbei: Ich bin Physiker und arbeite momentan an meiner Doktorarbeit. Es könnte natürlich sein, dass du das wusstest und deshalb das Beispiel des Physiker brachtest^^

Nein, es ist NICHT weltfremd. Deine Idee, es könnte ohne Juristen Autos und "erst Recht Internet" geben, nur "ohne System dahinter" zeigt hingegen, dass eben du leider ziemlich weltfremd bist.

Alleine schon deshalb, weil, wie ich dir schon vorhin erklärt habe, es ohne Juristen gar kein "Geld" geben würde, der "Erfinder" also auch keinerlei "Geld verdienen" könnte. Zu glauben, irgendwer würde in irgendeiner Lehmhütte einfach mal das "Internet erfinden" (wie denn übrigens, ohne Computertechnik und Elektrizität?), das nenne ich mal realitäts- und weltfremd. :lol:

Und eine hinreichend komplexe Gesellschaft, in der die wissenschaftlichen, technischen, politischen und sozialen Voraussetzungen für so hoch entwickelte Erfindungen wie das Auto oder das Internet vorhanden sind (wie etwa Strom und Computerbestandteile), konnte sich nun mal nur deshalb entwickeln, weil Juristen über die Jahrhunderte immer wieder das entsprechende rechtliche Rahmenwerk für diese Entwicklungen entworfen und verwaltet haben.

Dass die Juristen natürlich meist auf neue Entwicklungen nur reagiert haben, um jeweils wieder neue, angepasste Normen zu entwickeln, tut dem ja keinen Abbruch.

eiti schrieb:
Interessant, es hat mit meinem Scherz auf Kosten der Juristen begonnen. Weder der Slurms (der ja sonst auch nicht gerade mit solchen Kommentaren geizt), noch der osa-chan konnten damit locker umgehen, sondern erzählen lieber bierernst wie die Juristen die Welt erschaffen haben und nun nach 2-3 Seiten Austausch von offensichtlichen Sachverhalten (und ein bisschen anstacheln) ist man nun im Kollektiv zu der aufregenden Erkenntnis gekommen, dass Jurist ein wichtiger Beruf ist, so wie halt so ziemlich jeder andere auch. KT at it`s best. :D

Immer so lustig zu sehen, wie Leute die keinerlei Argumente mehr haben, bzw. nie welche gehabt haben, versuchen mit dem Strohmann-Argument noch irgendwie die eigene Position zu retten. Herrlich. :D

Ich habe jedenfalls nie behauptet, dass "Juristen die Welt erschaffen haben". :lol:

Mich amüsieren diese Behauptungen auch deshalb, weil sie zeigen, dass meine Aussagen auf legitime Art nicht angegriffen werden können. :D


XtreCoolX schrieb:
Wenn sich zum Beispiel Menschen mit Behinderung nie gegen Diskriminierung gewehrt hätten, hätten wir dann heute sowas wie die UN Konvention? (Und natürlich haben da auch Juristen mitgearbeitet, aber auch nur mit).

Also eine völkerrechtliche Konvention wird (fast) ausschließlich von Juristen erarbeitet. Alles andere würde auch Null Sinn machen. Wer für die Entstehung der Konvention verantwortlich ist (bspw. Behindertenverbände, andere NGOs, die Zivilgesellschaft) durch den politischen Druck dahinter, ist wieder eine ganz andere Sache.

Aber wieder ein tolles Beispiel für meine Aussage: Ohne Juristen gäbe es kein modernes Völkerrecht, ohne modernes Völkerrecht gäbe es keine Internationalen Organisationen (wie die UN), es gäbe also auch keine einzige UN-Konvention. ;)


@ Morpheus_xXx: Sehe ich genauso! Kann ich so unterschreiben. :dhoch:
 
XtreCoolX schrieb:
Eine der wichtigsten Dinge ist zum Beispiel auch das SGB9.
Hier wird Slurms jetzt sagen, dass es ja von den Juristen kommt. Ist auch richtig, aber hier ist es wie Hana-Bi sagte, dass hier jetzt der Jurist dafür zuständig ist, Gesetze so zu formulieren, dass sie auch ihre Richtigkeit haben.

Aber ein Jurist hat diese Gesetze mit Sicherheit nicht erdacht Dafür gab es dann ganz andere Experten.

Slurms wird dir sagen das die Gubernative und nicht irgendwelche Juristen das Gesetz gemacht haben :). Er wird dir aber auch nahelegen dich mit den Berufen der Abgeordneten auseinander zu setzen. Nicht das ich das gutheißen würde, aber die ganz große Mehrheit sind irgendwo Juristen. Dazu weiter sogleich.

wil schrieb:
Also diese Diskussion finde ich jetzt - sagen wir mal: putzig: Dass die Juristen jeweils denken, sie hätten die ganze Welt erfunden, ist Teil des Problems, weshalb sie eben nur beschränkt beliebt sind… Ich gehe mal frech davon aus, dass derjenige, der zu aller Anfang hingesessen ist und die Welt in ein paar Tagen erschaffen hat, kein Jurist war (das ist jetzt keine Anspielung auf die Arbeitsmoral der Juristen)... Auch war es wohl kaum so, dass sich eine illustre Juristenrunde irgendwann an eine runden Tisch gesetzt und eben mal so zum Wohle aller "die moderne Gesellschaft" erfunden und geregelt haben. Die Juristen sind als Teil der Gesellschaft entstanden wie der Bäcker, der Ingenieur und der Bankangestellte auch. Das scheinen die KT-Juristen ja irgendwie auch anzuerkennen, aber - so ganz juristenlike - nicht ohne sich vorerst mal den gesamten Verdienst der modernen Gesellschaft unter den Nagel gerissen zu haben… Erst bei genauerem Hinsehen wird dann den übrigen 99,… % der Bevölkerung zugestanden, wohl auch etwas Konstruktives beigetragen zu haben.
Schlussendlich ist die Diskussion aber so überflüssig wie diejenige zwischen dem Keilriemen und der Antriebsachse, wer für die Fortbewegung nun wichtiger sei...

Einverstanden bin ich aber damit, dass das Studium der Jursiten bzw. die Juristen selbst zu oft belächelt werden: Es ist kein Zufall, dass so viele wichtige Ämter in Politik (o.k., wie ich in einem anderem Thread lernen musst sind das ja alles auch nur Idioten...), Verwaltung und Privatwirtschaft von Jursiten besetzt werden…

Den ersten Teil würde ich so nicht unbedingt stehen lassen. Einen ganz großen Anteil an der Entwicklung hin zur modernen, heutigen Gesellschaft hatte das römische Reich. Wir haben heute noch unbeschreiblich viele Gedanken von damals übernommen. Die heutige Rechtswissenschaft hat aber mit der damaligen nicht mehr viel zu tun, denn natürlich waren es damals nicht die Rechtswissenschaftler, die diese Regeln geschaffen haben. Wobei sie es auch doch gleichzeitig gewesen sind. Sie waren damals nur - und da liegt ja der Ursprung der Rechtswissenschaft - eben in erster Linie Philosophen. Die rechtspolitischen Ideen der heutigen Juristen sind aber nicht ihnen zuzuordnen sondern Wirtschaftsinteressen. Letztendlich führen die Juristen, damals wie heute nur das aus was die Machteliten wirtschaftlich wollen.

eiti schrieb:
Interessant, es hat mit meinem Scherz auf Kosten der Juristen begonnen. Weder der Slurms (der ja sonst auch nicht gerade mit solchen Kommentaren geizt), noch der osa-chan konnten damit locker umgehen, sondern erzählen lieber bierernst wie die Juristen die Welt erschaffen haben und nun nach 2-3 Seiten Austausch von offensichtlichen Sachverhalten (und ein bisschen anstacheln) ist man nun im Kollektiv zu der aufregenden Erkenntnis gekommen, dass Jurist ein wichtiger Beruf ist, so wie halt so ziemlich jeder andere auch. KT at it`s best. :D

Ich bin 24h am tag bierernst. Wann mache ich denn bitte mal einen Scherz? Genauso werde ich hier mit in diese Sache reingezogen das Juristen angeblich irgendwas erschaffen hätten. Ausführend stimme ich zu, aber doch nicht als Ursprung der Ideen.
Ich vertrat hier lediglich die These das es ohne uns nicht geht, weil ihr zu blöde seid und euer Anstandsgefühl bis zum nächsten Waschbecken reicht. (Beispiel: irgendwo im gute Laune Thread vor kurzem wieder: "Ich habe heute die blöde Kassiererin abgezogen im Müller haha.)
Ich habe auch mit keinem Wort für MICH persönlich diese wichtige Funktion beansprucht.
Wenn ich sage das Juristen wichtig sind, dann meine ich damit Rechtswissenschaftler aus der Lehre. Ich meine in erster Linie auch Richter, die nur dem Gesetz unterworfen sind und die keine anderen Interessen verfolgen. Ich rede von Staatsanwälten, die bewusst in den Bereichen der SexNö oder KiPo arbeiten und aus Überzeugung hinter den Tätern her sind und nicht weil der Gesetzgeber den Verwahrungsbruch für strafbar erachtet. Ich rede auch von dem Rechtsanwalt vom Land. Der Rechtsanwalt der Mandate übernimmt, die wichtig für die Gesellschaft sind, damit die Gesellschaft funktioniert. -> Der Rechtsanwalt, der Herrn Müller die Nacherfüllung ermöglicht während die LeasingBank lieber gesamtfällig stellen würde und der der mangelhafte PKW egal ist. Derjenige Herr Müller dem die falschen Fliesen ins Bad eingesetzt wurden und den diese 5000€ sehr schmerzen weil er 2 Töchter hat die studieren wollen.
Ich habe mit keiner Silbe von mir geredet. Ich bin vllt. systemrelevant aber nicht wichtig für diese Gesellschaft. Ich werde niemals einem Herrn Müller bei seinen Problemen helfen. (Ich habe heute mehr Zeit aufgewendet mich da raus zu winden und die pro bono scheiße irgend nem Referendar zu geben als ich gebraucht hätte um den Kram fertig zu machen...) Ich bin nur "wichtig" für Leute wie Jiders, um Gesellschaften zu schaffen, umzuwandeln, den günstigsten Gerichtsort für Patentstreitigkeiten zu finden. Das ist wichtig für euch BWLer, aber mit Sicherheit erweise ich mit meinem Handeln der Gesellschaft keinen Dienst...
 
Leute das ist mir zu sehr serious Business hier :D das war einfach nur ein Spruch, um den Juristen ein bisschen auf den Sack zu gehen. Also zur Klarstellung, Ich respektiere jeden Beteiligten, sowohl in persönliche, als auch in beruflicher Hinsicht und das gilt selbstverständlich auch ausdrücklich für Slurms und Osa-Chan :knuddel:
 
Hat schon jemand gesagt, dass die Juristen ne Sprache erfunden haben, die nur sie selbst verstehen damit sie jetzt sagen können, dass es ohne sie nicht mehr geht?
Nein?

Schade :D
 
Osa-chan schrieb:
MouseMan schrieb:
@Osa-chan: Ich habe doch geschrieben, dass die Juristen notwendig (um sprachlich präzise zu sein auch hinreichend) sind für eine moderne Zivilisation :ugly: Nur bilden sie nicht das Fundament, sie halten die Zivilisation am Laufen. Ups, jetzt habe ich das nochmals geschrieben^^

Wenn du aber davon redest, dass es ohne Juristen keine Autos oder Internet gebe, dann ist das wirklich weltfremd. Die Juristen sorgen dafür, dass diese Erfindungen von allen im geregelten Maße nutzbar sind. Es würde auch Autos ohne Juristen geben, das Internet erst recht, aber eben ziemlich wirr und ohne "System dahinter". Es wäre wohl aber trotzdem irgendwann für jeden nutzbar, schließlich will der Erfinder seine Sachen unters Volk bringen und Geld verdienen. Und da kommen dann die Juristen (und BWLer) ins Spiel.

Und nur noch nebenbei: Ich bin Physiker und arbeite momentan an meiner Doktorarbeit. Es könnte natürlich sein, dass du das wusstest und deshalb das Beispiel des Physiker brachtest^^

Nein, es ist NICHT weltfremd. Deine Idee, es könnte ohne Juristen Autos und "erst Recht Internet" geben, nur "ohne System dahinter" zeigt hingegen, dass eben du leider ziemlich weltfremd bist.

Alleine schon deshalb, weil, wie ich dir schon vorhin erklärt habe, es ohne Juristen gar kein "Geld" geben würde, der "Erfinder" also auch keinerlei "Geld verdienen" könnte. Zu glauben, irgendwer würde in irgendeiner Lehmhütte einfach mal das "Internet erfinden" (wie denn übrigens, ohne Computertechnik und Elektrizität?), das nenne ich mal realitäts- und weltfremd. :lol:

Und eine hinreichend komplexe Gesellschaft, in der die wissenschaftlichen, technischen, politischen und sozialen Voraussetzungen für so hoch entwickelte Erfindungen wie das Auto oder das Internet vorhanden sind (wie etwa Strom und Computerbestandteile), konnte sich nun mal nur deshalb entwickeln, weil Juristen über die Jahrhunderte immer wieder das entsprechende rechtliche Rahmenwerk für diese Entwicklungen entworfen und verwaltet haben.

Dass die Juristen natürlich meist auf neue Entwicklungen nur reagiert haben, um jeweils wieder neue, angepasste Normen zu entwickeln, tut dem ja keinen Abbruch.

eiti schrieb:
Interessant, es hat mit meinem Scherz auf Kosten der Juristen begonnen. Weder der Slurms (der ja sonst auch nicht gerade mit solchen Kommentaren geizt), noch der osa-chan konnten damit locker umgehen, sondern erzählen lieber bierernst wie die Juristen die Welt erschaffen haben und nun nach 2-3 Seiten Austausch von offensichtlichen Sachverhalten (und ein bisschen anstacheln) ist man nun im Kollektiv zu der aufregenden Erkenntnis gekommen, dass Jurist ein wichtiger Beruf ist, so wie halt so ziemlich jeder andere auch. KT at it`s best. :D

Immer so lustig zu sehen, wie Leute die keinerlei Argumente mehr haben, bzw. nie welche gehabt haben, versuchen mit dem Strohmann-Argument noch irgendwie die eigene Position zu retten. Herrlich. :D

Ich habe jedenfalls nie behauptet, dass "Juristen die Welt erschaffen haben". :lol:

Mich amüsieren diese Behauptungen auch deshalb, weil sie zeigen, dass meine Aussagen auf legitime Art nicht angegriffen werden können. :D


XtreCoolX schrieb:
Wenn sich zum Beispiel Menschen mit Behinderung nie gegen Diskriminierung gewehrt hätten, hätten wir dann heute sowas wie die UN Konvention? (Und natürlich haben da auch Juristen mitgearbeitet, aber auch nur mit).

Also eine völkerrechtliche Konvention wird (fast) ausschließlich von Juristen erarbeitet. Alles andere würde auch Null Sinn machen. Wer für die Entstehung der Konvention verantwortlich ist (bspw. Behindertenverbände, andere NGOs, die Zivilgesellschaft) durch den politischen Druck dahinter, ist wieder eine ganz andere Sache.

Aber wieder ein tolles Beispiel für meine Aussage: Ohne Juristen gäbe es kein modernes Völkerrecht, ohne modernes Völkerrecht gäbe es keine Internationalen Organisationen (wie die UN), es gäbe also auch keine einzige UN-Konvention. ;)


@ Morpheus_xXx: Sehe ich genauso! Kann ich so unterschreiben. :dhoch:


:lol::lachweg::ugly:

Selten so hart gelacht... dieses Jahr jedenfalls noch nicht. Egal ob wegen deiner vermeidlich "knallharten und korrekten" Argumentation oder deiner "sachlichen" Kommentare.

Es ist unfassbar, dass du das wirklich glauben kannst, was du da schreibst.


MouseMan schrieb:

Zum Glück scheint es noch mehr zu geben, die so fühlen wie ich. :dhoch:
 
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