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Ultras! Das Geschwür der Vereine

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Glaub wenn's erlaubt wäre, wäre der Anreiz nicht mehr der gleiche. Und/oder es gäbe Pyro in den Bereichen wo es verboten wäre.

Also in Österreich, speziell über Rapid Wien kann ich berichten, wird das schon sehr gut ausgenutzt.
Bisher gab es auch noch keinerlei Probleme.
Man weiß ja, in welcher guten Lage man ist, dass man die Pyrotechnik benutzen kann, dann verscherzt man es sich nicht und benutzt die auch in anderen Blöcken oder Auswärts, wo es teilweise (z.T. International) verboten ist.

Ein paar Artikel, um was es damals ging zwecks Legalisierung:
http://www.spiegel.de/sport/fussbal...fussball-bosse-erzuernen-ultras-a-780925.html
http://www.spiegel.de/sport/fussbal...s-starten-pyrotechnik-offensive-a-787591.html
http://www.spiegel.de/sport/fussbal...-per-pressemitteilung-ersticken-a-795480.html
http://www.zeit.de/sport/2011-09/pyrotechnik-verbot-dfb
 
Wenn es nur der Reiz des Verbotenen wäre, hätte man auch viel öfter mit Böllern zu tun, was jedoch zum Glück selten vorkommt.
 
Aber es wird eh nicht legalisiert. Haben doch schon gesagt dass es mit dem Sicherheitskonzept gar nicht in Einklang geht.
Und ein kontrolliertes Abfackeln ist einfach nicht möglich.
 
Passt nur bedingt hier rein, trotzdem sollte das Video mal zum Nachdenken anregen, ob Aktion und Reaktion in der Form notwendig sind

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:vogel::vogel:

Dass sich da manch einer provoziert fühlt, ist meiner Meinung nach nicht zu verübeln. Man wird behandelt wie ein schwerstkrimineller...
 
Aber es wird eh nicht legalisiert. Haben doch schon gesagt dass es mit dem Sicherheitskonzept gar nicht in Einklang geht.
Und ein kontrolliertes Abfackeln ist einfach nicht möglich.

Vor ein paar Jahren kamen da von DFL/DFB noch andere Töne und es wäre fast zu einer sinnvollen Legalisierung gekommen.
Nur leider wurde es aus unverständlichen Gründen kurz vorher doch gekippt...
Und ein kontrolliertes Verwenden von Pyrotechnik im Stadion IST möglich (siehe Österreich) und wäre einfach sinnvoll.
Egal ob man dafür oder dagegen ist, ein Verbot bringt nichts, da weiterhin Pyrotechnik benutzt wird, nur eben auf eine bescheuerte Art und Weise (keine richtigen Löschvorrichtungen für Bengalos, alles improvisiert eben; unkontrolliertes Abbrennen von Rauchbomben; das Werfen von Böllern auf den Rasen/in andere Blöcke).
Durch eine Legalisierung könnte man das recht gut eindämmen.

Und nochmal zur Gefährlichkeit, klar ist es das.
An Sylvester würde ich einem Kind auch keine großen Böller und ein Feuerzeug in die Hand drücken, aber ansonsten stört sich da doch auch keiner dran.
Und da läuft alles unkontrolliert ab, jeder kann verballern was und wie viel er will und zum Großteil wo er will, das ist wesentlich gefährlicher.
Im Stadion wäre es dann noch sicherer, da wie gesagt ein abgesperrter Bereich dafür vorgesehen ist und die Leute, die dort sind mit dem Risiko umgehen können, WENN was sein sollte.

Zu dem Video, das ChriZ gepostet hat.
Als Nürnberger kenne ich solche Situationen leider.
Wenn du mit dem Zug an einem Spieltag in eine andere Stadt fährst und dort mit Hundertschaften an Polizisten (und nicht die der netten Sorte, in Bayern bestens bekannt als USK, aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema...) und Reiterstaffeln empfangen wirst, die Waffe am Anschlag, die Hunde scharf, dann braucht es niemanden wundern, dass die Stimmung schnell gereizt sein kann, auch wenn da keine Ultras im Zug sitzen.
 
Vor ein paar Jahren kamen da von DFL/DFB noch andere Töne und es wäre fast zu einer sinnvollen Legalisierung gekommen.
das ist leider nicht richtig. ein einzelner fanbeauftragter des dfb/der dfl hat den ultras gespräche angeboten. dies war weder mit dfb noch dfl abgesprochen. er hat wohl danach seinen posten verloren und man hat die gespräche abgesagt. aber selbst wenn es die gespräche gegeben hätte, wäre es noch ein weiter weg zur legalisierung gewesen.
dieses ganze hin und her ist aber der grund, warum die ultras so angepisst sind, in den letzten jahren. verständlicherweise fühlen sie sich verarscht.
 
das ist leider nicht richtig. ein einzelner fanbeauftragter des dfb/der dfl hat den ultras gespräche angeboten. dies war weder mit dfb noch dfl abgesprochen. er hat wohl danach seinen posten verloren und man hat die gespräche abgesagt. aber selbst wenn es die gespräche gegeben hätte, wäre es noch ein weiter weg zur legalisierung gewesen.
dieses ganze hin und her ist aber der grund, warum die ultras so angepisst sind, in den letzten jahren. verständlicherweise fühlen sie sich verarscht.

Das habe ich anders in Erinnerung.
Gab auch Gesprächsrunden damals im aktuellen Sportstudio und die Quellen sprechen auch von zig Gesprächsrunden und Treffen zwischen allen Parteien mit vielen Vertretern:
http://www.spiegel.de/sport/fussbal...e-dfb-verbrennt-sich-die-finger-a-796667.html
Steht auch so auf Zeit online, Tagesspiegel, etc.

Weiß das eigentlich noch recht gut, da Nürnberger Ultras und Fanbeauftragte an den Gesprächen z.T. beteiligt waren.
 
Nochmal selbst wenn die dfl oder der DFB gewollten hätte, wäre eine Legalisierung von Pyrotechnik unmöglich, da das abfackeln gegen geltende Gesetze verstoßen.
 
Nochmal selbst wenn die dfl oder der DFB gewollten hätte, wäre eine Legalisierung von Pyrotechnik unmöglich, da das abfackeln gegen geltende Gesetze verstoßen.
Jein. Mit einer Genehmigung darf man Pyrotechnik auch abseits von Silvester abfeuern (siehe Abschlussfeuerwerke, Rhein in Flammen usw.). Das wär alles möglich gewesen, vor allem wenn es, wie bereits beschrieben, abgegrenzte Bereiche sind und man 1-2 Feuerwehrleute hinstellt.
 
Typisches ultra verhalten. Wir tragen keine Schuld für irgendwas. Der 1.FC Nürnberg ist ein Verein und hat eine Satzung woran sich jedes Mitglied zu halten hat. Mitspracherecht gibt es auf jeder jahreshauptversammlung wo jedes Mitglied Verbesserungen vorbringen kann. Da braucht es keine aussprachen mitten in der Nacht auf ner Autobahnraststätte. Wahrscheinlich sind nicht mal alle Ultras Mitglied im Verein und so verbietet sich eigentlich schon der Wunsch auf Mitspracherecht
 
Typisches Bild-Leser-Verhalten. Nur nicht selbst das Hirn anstrengen, sondern einfach mal wieder alle über nen Kamm scheren. Da es so viele Leute mit unterschiedlicher Herkunft, Ausbildung, Standpunkten, Idealen gibt, die dieser Bewegung angehören, kann man nicht sagen, es ist "typisches ultra verhalten".

@Topic
Bin froh, dass es noch kritische Stimmen gibt, von denen die Ultras nun mal die lauteste haben. Auf so Fußball wie in England hätte ich z.B. keinen Bock. Die deutsche Liga brüstet sich damit eine der attraktivsten zu sein und bezieht sich dabei auch immer auf die tolle Atmosphäre in den Stadien mit Choreographie und den durchgehenden Support. Und wer ist dafür verantwortlich? Richtig. Und ihr könnt mir nicht erzählen, dass das ohne Ultras auch hinhaut, siehe Hannover.
Natürlich machen Ultras Fehler/schießen teilweise über das Ziel hinaus (wie in diesem aktuellen Fall zum Teil auch), aber sie sind trotzdem noch immer eine Bereicherung für den Sport. Natürlich wird auch hauptsächlich über Negatives berichtet (Medien halt) und die vielen gemeinnützigen Aktionen, Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, etc. kaum bis gar nicht beachtet. Verkauft sich halt nicht so gut.
 
FC-Fans vor Rückkehr: Köln hebt Stadionverbote auf

Pünktlich vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison hat der 1. FC Köln rund 35 nach dem Derby in Mönchengladbach verhängte Stadionverbote aufgehoben. Gegen den VfL Wolfsburg sollen damit am Samstag (15.30 Uhr, LIVE bei kicker.de) alle Fangruppierungen ins Stadion zurückkehren. Im Gegenzug erlegt sich die aktive Fanszene gewisse Verhaltensregeln auf.

Der DFB hatte den FC im März dieses Jahres für das (wiederholte) Fehlverhalten eines Teils der Fans in Gladbach (Februar 2015) und beim Pokalspiel in Duisburg (Oktober 2014) u.a. zu einer Geldstrafe von insgesamt 200.000 Euro verurteilt und für drei Heimspiele der abgelaufenen Saison mit einem Zuschauer-Teilausschluss belegt.

Im Zuge der Aufarbeitung der Ausschreitungen im Derby hatte der FC zuvor den "Boyz Köln" den Status eines Fanclubs entzogen und die Gruppe aus der AG Fankultur ausgeschlossen. Zudem waren vom Klub insgesamt etwa 50 lokale Stadionverbote für die Heimspiele des FC verhängt worden, viele von diesen gegen Mitglieder der Boyz. Die "Geißböcke" begründeten die Maßnahmen damals "mit dem wiederholten vorsätzlich vereinsschädigenden Verhalten aus den Reihen der Boyz. Führende Mitglieder der Gruppierung waren beim Derby in Mönchengladbach sowohl am massiven, erkennbar verabredeten Einsatz von illegaler Pyrotechnik als auch am Platzsturm nach Spielende beteiligt."
Die FC-Sanktionen sind nach einem halben Jahr weitestgehend aufgehoben

Andere Ultras hatten sich daraufhin solidarisch mit den Boyz erklärt und Heimspiele des FC boykottiert. Bereits vor einiger Zeit waren mehrere Stadionverbote aufgehoben worden, vor einem Monat waren die Boyz auch in die AG Fankultur zurückgekehrt. Mit der nun erfolgten Rücknahme von weiteren gut 35 Verboten sind die im Anschluss an das Derby vom FC verhängten Sanktionen nach rund einem halben Jahr weitestgehend aufgehoben. Lediglich eine Handvoll Stadionverbote hat weiterhin Bestand.

Dieses Entgegenkommen des FC dürfte für Kritik sorgen. Begründet wird die jetzige Entscheidung vom Verein damit, dass bei den Boyz (und anderen Fangruppierungen) seit den Vorfällen in Gladbach ein Selbstreinigungsprozess stattgefunden habe und die Ultras - anders als früher - auch zur Übernahme von Verantwortung bereit sein sollen. "Der 1. FC Köln folgt der Empfehlung der AG Fankultur, nachdem in dem Gremium in den vergangenen Monaten die Vorfälle von Mönchengladbach detailliert, offen und auch kontrovers ausgewertet und diskutiert worden sind. Alle Fangruppen haben sich dazu bekannt, bestimmte Handlungen in den Stadien und auf den Reisewegen, die dem 1. FC Köln Schaden zufügen, zu unterlassen", teilte der Klub mit.
Fans wollen sich selbst regulieren - und nicht auf Fackeln verzichten

Die in der Fangemeinschaft "Südkurve 1. FC Köln e.V." organisierte aktive Fanszene äußerte sich in einem Verbundbrief, der auf der Homepage der Fangemeinschaft nachzulesen ist, zu diesen Verhaltensweisen. Bei Verstößen gegen die Leitlinien sollen künftig nicht näher definierte Sanktionen ergriffen werden, allerdings von den Fans selber. Auffallend an dem Verbundbrief ist vor allem der Absatz zum Thema Pyrotechnik. Zwar soll es nicht mehr zum Einsatz von Böllern und Leuchtraketen kommen, auch nicht zum Werfen von pyrotechnischen Gegenständen. Auf das Abbrennen von Fackeln soll aber - trotz Verbots - nicht ausdrücklich verzichtet werden. "Fackeln", heißt es in dem Brief, "sind so in der Hand zu halten, dass keiner verletzt und auch keine restlichen Materialien wie z.B. Zaunfahnen beschädigt werden können."

Vom Klub wird der Verbundbrief als ein erster Schritt der aktiven Fanszene gewertet. Wie viel der wert ist, wird die Zukunft zeigen.

http://www.kicker.de/news/fussball/...-rueckkehr_koeln-hebt-stadionverbote-auf.html

Hat ja richtig lange gehalten die Verbote. Sag ja die Vereine kriechen ihren Ultras weiterhin in die Hintern
 
weil da auch so viel zu den hintergründen steht. soweit ich das damals mitbekommen habe, sind auch elute bestraft worden, die bspw. den boyz nicht mehr angehörten. da ist es schon schwierig, mit einem gerechtfertigten stadionverbot.
 
Hab mal gelesen, dass den Behörden/dem Verein ne veraltete Mitgliederliste zugespielt wurde. Wie BitByter also sagt, wurden damit auch Leute bestraft, die gar nicht mehr aktiv sind und gleichzeitig sind bestimmt einige davongekommen, die an der Aktion beteiligt waren.

Kollektivstrafen sind einfach bescheuert
 
In einem der Effzehforen postet auch ein User, der im Mitglierrat ist. Da wurde auch dargelegt, daß sich der Verein nicht krumm gemacht hat, damit die wieder ins Stadion kommen.

Aber natürlich sind sie daran interessiert mit ihnen zu reden, um ihnen auch klar zu machen, was man vielleicht anders sieht als die Ultras.

Sie haben ja auch vorher schon Einzelverbote aufgehoben, wenn die Leute irgendwie nachweisen konnten daß sie nicht mehr in der Gruppe sind bzw. sie nicht in Gladbach waren.
 
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