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360/PS3 UFC 2009 Undisputed

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Pop100.com schrieb:
Diskussion um Ultimate Fighting in Deutschland
KÖLN, 18.05.2009 (100). Für Aufregung sorgt die erste Show der amerikanischen "Ultimate Fighting Challenge" (UFC) in Europa, welche am 13. Juni in der Kölner Lanxess-Arena stattfinden soll.

"Man muss diesen Wahnsinn verbieten. Man nimmt Krüppelhaftigkeit und Todesfolge in Kauf. Brutalität wird als imponierend dargestellt", so Boxexperte Werner Schneyder in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) und der nordrhein-westfälische Jugendminister Armin Laschet (CDU) erklärt an gleicher Stelle: "Geld an Jugendlichen zu verdienen mit Gewaltverherrlichung ist eine neue Form der Perversion des Denkens. Hier findet bloß eine Verherrlichung von Gewalt statt."

Ultimate Fighting sind Wettkämpfe in Mixed Martial Arts, die von der US-amerikanischen UFC veranstaltet werden. Der Kampfsport ist eine Mischung aus Boxen, Kickboxen, Jiu-Jitsu, Ringen und Judo. Ohne Schutzkleidung treten zwei Kämpfer in einem achteckigen, von hohem Maschendraht umzäunten Ring gegeneinander an. Erlaubt sind Schläge auf den Kopf genauso wie Tritte in den Bauch, auch wenn ein Kämpfer bereits am Boden liegt. Ein Kampf ist erst zu Ende, wenn der Schiedsrichter ihn abbricht.

Der deutsche Veranstalter der UFC ist die Marek Lieberberg Konzertagentur, die vom langjährigen Boxkommentator Schneyder in der FAS hart angegangen wird: "Einem Veranstalter, der sich an so etwas beteiligt, müsste man sofort den Gewerbeschein entziehen." Lieberberg selbst bezeichnet Ultimate Fighting als den "Rock´n´Roll des Sports".

In Köln formiert sich vor allem Widerstand gegen die Veranstaltung, weil für diese keine Altersbeschränkung vorgeben ist. Rund 7.000 Tickets für den Abend sollen bereits verkauft sein. Die Lanxess-Arena stellt klar, dass die Entscheidung über eine Altersbeschränkung beim Veranstalter liege.

Marek Lieberberg selbst betont in einer Stellungnahme, dass die Kämpfe strikten Regeln unterliegen und dass ärztliche Gutachten zweifelsfrei belegen würden, "dass bei UFC-Kämpfen erheblich weniger schwere Verletzungen auftreten als beispielsweise beim Boxen."

Außerdem, so Lieberberg, seien die von der UFC vertriebenen DVDs von der FSF, der Fernsehversion der FSK, geprüft und ohne Einschränkung ab 16 freigegeben worden. Der Kritik an der Kampfveranstaltung in Köln kann der Veranstalter (u.a. Rock am Ring) entsprechend nichts abgewinnen und reagiert mit einer Replik auf Schneyder: "Mit ´Cheap Shots´ gegen eine vielleicht in Deutschland noch erklärungsbedürftige Sportart wird nichts, aber auch gar nichts gegen die konkreten gesellschaftlichen, politischen und sozialen Ursachen von Gewalt erreicht. Gerade selbstgerechte Mahner, die sich jahrelang bedingungslos in den Dienst von Schlägereien im Boxring gestellt haben, sollten jetzt nicht den Zeigefinger erheben."

Der Kölner Bürgermeister Manfred Wolf ist überzeugt, dass man die Veranstaltung juristisch nicht verbieten könne, da sie die Sicherheit und Ordnung der Stadt nicht gefährde. Eine Heraufsetzung der Altergrenze scheint demnach die einzige Konsequenz zu sein, die die Veranstalter befürchten müssen.

Die UFC versucht mit der "Ultimate Fighting Challenge" in Köln diesen Kampfsport auch in Deutschland zu etablieren. Marshall Zelaznik, Europa-Chef der UFC, sieht dafür gute Chancen: "Wir haben eine große Fangemeinde in Deutschland, wie die TV-Quoten auf DSF und die Besucherzahlen unserer deutschsprachigen Website belegen." (ra)
 
nur mal nebenbei; in der ufc war bisher ein armbruch die schlimmste verletzung die sich ein kämpfer zugezogen hatte, demzufolge war noch niemand in lebensgefahr. jede kampfsportart ist auf seine weise gefährlich.(wobei ichs teilweise auch extrem finde)
 
ich zock ja die demo quasi den ganzen tag... aber ich schaffs einfach nich auf dem höchsten schwierigkeitsgrad als rua lidell zu plätten... hat da einer tipps?
außer dem gesprungenen knie und dem lb+a hat der ja keine harten schläge... dafür windet die drecksau aus jeder submission wieder raus... gibts nen trick, wie man die submissions länger setzt?
 
Baller ihm ruhig öfter mit der Faust ins gesicht und leg ihm dann noch einen Schlag mit den Fuß in den Magen nach.
Vorallem mit den Schlägen in Bauch machst du ihn noch ziemlich Fertig, die sind fast so effektiv wie ein Schlag gegen den Kopf mitm Fuß, nur dass du öfter triffst.
Und versuch am Boden viel schläge ins Gesicht.
Wenn du 'n Submission machst musst du auch den Stick kreiseln, weiß nicht ob du das schon wusstest.
 
ROFL, da haben wir ja ne wundebar analoge Geschichte zum Paintballverbot...

Gibt es eine Waffenlobby mit Schießwütigen, die mit Großkalibern auf dem Schießstand rumballern müssen und fünf Halbautomatische zu Hause rumliegen haben, weil das ihre zweifelhafte Ansicht von Freiheit ist? Antwort: Ja. Konsequenz: Nichts verbieten, und wenn, dann nur im verträglichsten aktionistischen Maße.
Gibt es hingegen eine Paintballlobby, die Millionen von Wählern stellt? Nein, sind ja nur Freizeitsportler von der politischen Konkurrenz, bzw. Studenten und andere Nichtwähler. Also ruhig und gepflegt alles verbieten. (Wobei die Protestwelle am Ende doch größer war, als mancher Bosbach vorher angenommen hätte.)

Und analog dazu: Gibt es eine UFC-Lobby? Nein, nur größtenteils jugendliche Fans, die entweder nicht zur Wahl gehen oder wenn doch, Grüne oder FDP wählen. Also verbieten, verbieten, verbieten.
Ganz anders bei der Frage: Gibt es eine Boxlobby? Na klar, wer guckt nicht gerne zu, wenn der große Muskelklitschko den schon vorher feststehenden Verlierern mit seiner "Stahlfaust" die Fresse poliert. Sind Millionen Wähler an jedem Boxsonntag in ARD/ZDF. Da stört es dann auch weniger, wenn im Boxen ab und zu mal ne Kniescheibe rausspringt, ein Abraham mit gebrochenem Kiefer weiterkämpft und den Boden besudelt oder der Verlierer gepflegt krankenhausreif geschlagen wird, inklusive Livebildern, wenn der Notarztwagen anrückt.

Arme deutsche Politik der Doppelmoral.
 

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