Im Rahmen der diesjährigen E3 hat Ubisofts CEO Yves Guillemot etwas aus dem Nähkästchen geplaudert.
So hat sein Konzern sechs laufende Projekte gestoppt. Stattdessen wolle man sich auf seine erfolgreichen IPs konzentrieren und diese ausbauen.
“We did stop six products that had the chance to succeed but we stopped. This happens sometimes but not five or six,”
“We will probably be doing less new things in three or four years if the ones we’ve created are successful. When a brand is successful you have to have more things taking care of it,”
Desweiteren gab er an, dass die Entwicklung für Next Gen-Spiele teurer ist, als er gedacht hat (was ein wichtiger Grund sein dürfte, warum Projekte gestoppt wurden und dafür erfolgreiche IPs wie Assassin's Creed ausgeschlachtet werden...). Guillemot schätzt den finanziellen Mehraufwand auf 10%.
“It’s costing a bit more than I expected. So, yes, but it’s a bit more. I would say 10 per cent more. We have to have seamless online offline, we have to have companion apps, we have to make servers that are online 24/7 and we have to make sure all this works perfectly when we launch,”
Einige News-Portale schlussfolgern aus dieser Aussage, dass Next Gen-Spiele allgemein ungefähr 10% teurer seien als noch zu PS3- und 360-Zeiten. Dies kann man allerdings so wahrscheinlich nicht stehen lassen. Ubisofts Kosten sind 10% höher als angenommen; die Ausgangswerte fehlen, was im Vorfeld an Steigerungen prognostiziert wurden.
Ubisoft hatte mit Assassin's Creed: Unity, Far Cry 4 und Rainbow Six: Siege drei etablierte IPs am Start. The Crew und The Division waren zwar schon letztes Jahr bei der E3 vertreten, sind aber neue IPs.
Auf das lange erwartete Beyond Good & Evil 2 und ein neues Prince of Persia müssen Spieler derweil noch ein wenig länger warten, wie Guillemot gegenüber den Kollegen von IGN sagte.
"We are not going to stop those properties. We are going to work on them. The teams are really looking at what we can come with. I think you will really like what you see in the future. It could take some time to make sure we are really delivering what we want."
Quelle: canada.com




